06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „3 Millionen Flüchtlinge? Bulgarien reagiert bisher gelassen“ · Kategorien: Bulgarien, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: ARD Studio Wien

Von Ekaterina Popova

Bis zu 3 Millionen Flüchtlinge könnten in nächster Zukunft ganz nah an der bulgarischen Grenze untergebracht werden. Das stünde in einem bisher unveröffentlichten EU-Plan vom 10. November 2015, berichtete die griechische Zeitung „Proto Thema“, die in den bulgarischen Medien vielfach zitiert wird.

Laut besagtem EU-Plan, der der Zeitung „Proto Thema“ vorliege, soll eine Transitzone für Migranten in Griechenland ca. 100 km von der bulgarischen Grenze errichtet werden, für bis zu 3 Millionen Flüchtlinge und „Wirtschaftsmigranten“. Diese Nachricht schafft Unbehagen unter den Bulgaren, die nach dem Stopp der „Wirtschaftsflüchtlinge“ an der griechisch-mazedonischen Grenze schon ohnehin besorgt sind. Bulgarien könnte zur Ausweichroute für diese Flüchtlinge werden.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Spanien, Marokko: Illegale Schnellabschiebungen von Boat-people · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,

Quelle: El Diario

España entrega a Marruecos a 7 inmigrantes tras llegar en patera a Chafarinas

España ha entregado a las autoridades marroquíes a siete inmigrantes de origen subsahariano que llegaron ayer a primera hora de la mañana a las Islas Chafarinas a bordo de una patera.

En declaraciones a los periodistas, el delegado del Gobierno, Abdelmalik El Barkani, ha informado hoy de que los inmigrantes, todos varones y adultos, llegaron a la Isla del Rey en torno a las 6:45 horas a bordo de una lancha neumática provista de motor, que quedó a la deriva tras haber sido rajada para provocar su hundimiento.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Saudi-Arabien: Deutsches neues Grenzregime aufgebaut · Kategorien: Deutschland, Golfstaaten · Tags: ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Saudi-Arabien und Deutschland

Der Preis der Zusammenarbeit

Von Claudia von Salzen

Deutschland zahlte rund 2,5 Millionen Euro für die Schulung von Grenzschützern in Saudi-Arabien. Das Projekt ist hoch umstritten.

Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt. Weil High-Tech-Ausrüstung ohne gut ausgebildete Sicherheitskräfte aber wenig Nutzen hat, werden die Grenzschützer seit 2009 von Bundespolizisten geschult. „Die deutsche Unterstützung bei der Modernisierung des saudi-arabischen Grenzschutzes ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Sicherheitsbereich“, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Weiterlesen »

06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Warum fliegen wir sie nicht zu uns aus?“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Der Krisenhelfer Kilian Kleinschmidt über Flüchtlinge in Flugzeugen, Zäune gegen Terroristen und Lager mit Lebensqualität.

Interview: Tina Hildebrandt und Petra Pinzler

DIE ZEIT: Herr Kleinschmidt, Sie haben das größte Flüchtlingslager in Jordanien geleitet und beraten jetzt die österreichische Innenministerin. Hat der Terror in Paris die Lage an den Grenzen verändert?

Kilian Kleinschmidt: Bisher noch nicht. Es reisen immer noch Zehntausende Menschen durch Österreich. Sie kommen durch Slowenien ins Land, dann geht es zur bayerischen Grenze. Dort werden an fünf Übergängen pro Stunde 50 Flüchtlinge weitergelassen. Das klappt inzwischen ganz gut.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Berlin und Paris wollen Frontex stärken“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Frankreich

Quelle: FAZ

Deutschland und Frankreich wollen die EU-Außengrenzen besser schützen. Die Grenzschutzbehörde Frontex soll dafür gestärkt werden – und zur Not auch gegen den Willen eines Mitgliedstaats zum Einsatz kommen.

von Thomas Gutschker

Deutschland und Frankreich haben die EU-Kommission aufgefordert, die europäische Grenzschutzbehörde Frontex zu stärken. Sie soll in begründeten Ausnahmefällen auch dann zum Einsatz kommen können, wenn ein Mitgliedstaat nicht darum bittet. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf einen Brief, den die Innenminister beider Länder, Thomas de Maizière und Bernard Cazeneuve, am Donnerstag dem zuständigen EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos geschrieben haben.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für CALL OUT – SMARTPHONES URGENTLY NEEDED IN WESTERN MED · Kategorien: Alarm Phone

Quelle: Alarm Phone

Establishing a connection to a Smartphone on the boat would enable us to document and thus scandalise push backs. As the Strait of Gibraltar where people try to cross is only 14 kilometres and has internet coverage, establishing such a crucial connection is possible!

The Watch the Med Alarm Phone is an emergency hotline for refugee and migrant’s boats crossing the Mediterranean. In case of distress they can call the alarm number (+33486517161) and the shift on duty will inform the responsible authorities and monitor the search and rescue operation. Since the Hotline has been launched in October 2014, more than 600 distress cases have been registered and rescue organized successfully. Read our reports at http://alarmphone.org/de/.

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05. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Crossing borders – Fotos · Kategorien: Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Nathalie Bertrams

 

05. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Europa driftet auseinander“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: NZZ

Konflikte um die Flüchtlingspolitik

Osteuropäische Staaten sabotieren mit rechtlichen und politischen Schritten die EU-Flüchtlingspolitik. Auch der Ärger über Griechenland und der Druck auf das Schengen-System nehmen zu.

von Niklaus Nuspliger, Brüssel

Diesen Freitag befassen sich die EU-Innenminister erneut mit der Flüchtlingskrise. Doch statt sich angesichts des drohenden Kollapses des Schengen-Systems zusammenzuraufen, liegen sie im Streit ob der Umsetzung der EU-Strategie. Diese fusst auf drei Pfeilern: Erstens sollen 160 000 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland auf die übrigen EU-Staaten umgesiedelt werden. Zweitens soll die Türkei dafür sorgen, dass weniger Flüchtlinge nach Europa gelangen und dass die Aussengrenze weniger durchlässig wird. Und drittens sollen in den Staaten an der Aussengrenze Registrierungs-Zentren entstehen, was die Flüchtlingsströme in geordnete Bahnen führen soll.

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05. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU welcomes Greek request for border aid“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Ekathimerini

The European Commission on Friday welcomed a decision by the Greek government to request help from European Union-flagged patrols and emergency workers in monitoring its borders and screening asylum seekers fleeing conflict in the Middle East, amid reports that Brussels is mulling the formation of a special force to beef up the Schengen Area.

Speaking in Brussels on Friday, Commission spokesman Margaritis Schinas said that Greece’s decisions to activate the bloc’s Civil Protection Mechanism, to allow EU agency Frontex to help with the registration of migrants on the border with the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM), and to trigger the Rapid Border Intervention Teams mechanism (RABIT) for extra patrols in the Aegean were “in the right direction.”

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05. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingshilfe: Zivilgesellschaft in der Ägäis“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Der Standard

Wie sich österreichische Privatpersonen auf griechischen Inseln bemühten, Kriegsflüchtlingen aus der Türkei zu helfen

von Hans Rauscher

Dies ist ein Bericht über einige österreichische Freiwillige, die in Zusammenarbeit mit griechischen Freunden im Zentrum des Flüchtlingszustroms in der Ostägäis humanitäre Arbeit leisten und geleistet haben. In Privatinitiative, anfangs völlig auf sich selbst gestellt. Ohne diese privaten Helfer wäre die Lage der Flüchtlinge im überforderten Griechenland noch viel schlimmer als ohnehin. Zivilgesellschaft auf hoher See und auf Ferieninseln, sozusagen.

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