31. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Sizilien, Hotspot Pozzallo: Ärzte ohne Grenzen zieht sich aus Lager zurück · Kategorien: Italien · Tags: , ,

Quelle: La Repubblica Palermo

Pozzallo, Medici senza frontiere lascia il Centro di accoglienza: „Non ci sono condizioni per collaborare“

L’organizzazione umanitaria accusa lo Stato: „Le condizioni precarie e poco dignitose in cui vengono accolti migranti e rifugiati appena sbarcati come sovraffollamento, scarsa informazione legale e tutela dei diritti, rischiano di rimanere la realtà del futuro“

L’organizzazione medico-umanitaria Medici Senza Frontiere annuncia l’uscita dal Centro di prima accoglienza e soccorso di Pozzallo e la chiusura del progetto di supporto psicologico nei Centri di Accoglienza Straordinaria della Provincia di Ragusa. „Non ci sono le garanzie minime per una collaborazione efficace“ sottolinea Msf in una nota rinnovando „il proprio appello alle autorità italiane affinché sviluppino risposte concrete e di lungo termine: i bisogni delle persone più vulnerabili devono essere la priorità“. „Nonostante le nostre richieste, le condizioni precarie e poco dignitose in cui vengono accolti migranti e rifugiati appena sbarcati – quali sovraffollamento, scarsa informazione legale e tutela dei diritti – rischiano di rimanere la realtà del futuro“, dichiara Stefano di Carlo, capo missione dei ‚Medici senza frontiere‘ in Italia. „In queste condizioni, la nostra capacità di offrire una risposta efficace ai bisogni medici e psicologici delle persone vulnerabili, come le donne gravide, i minori e le vittime di tortura, accolte nel centro di Pozzallo e nei centri di accoglienza di Ragusa è estremamente limitata“, sottolinea inoltre di Carlo.
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31. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Harragas Jahresbilanz · Kategorien: Algerien, Italien · Tags: ,

Quelle: El Watan

Emigration clandestine : L’irrésistible appel de l’Europe

Le phénomène de la harga n’a jamais cessé à Annaba et ailleurs, même après le durcissement de la loi criminalisant l’acte de quitter clandestinement le pays.

Pas plus tard qu’avant-hier, les gardes-côtes de Annaba ont avorté une tentative de quitter le pays clandestinement : une expédition de 13 harraga, parmi plusieurs autres, a été interceptée. En effet, sur la place Alexis Lambert, point de chute des candidats à l’émigration clandestine de Annaba et d’ailleurs, les «programmes de départ» affichent toujours complet. Ils dépendent seulement des conditions climatiques et le programme des patrouilles des garde-côtes. Les multiples coups de filet qui y ont été réalisés par les services de sécurité n’ont pas réussi cependant à juguler ce fléau, devenu une tradition locale.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als eine Million Flüchtlinge übers Mittelmeer gekommen“ · Kategorien: Balkanroute, Europa

Quelle: Süddeutsche Zeitung

München/Athen (dpa) – In Deutschland sind in diesem Jahr nach Angaben der bayerischen Staatsregierung fast 1,1 Millionen Flüchtlinge angekommen.

Der Großteil sei über Bayern eingereist, teilte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) unter Berufung auf das Erstaufnahme-System „Easy“ („Erstverteilung von Asylbegehrenden“) mit. Der Wille vieler Migranten, Europa zu erreichen, ist ungebrochen. Binnen einer Woche seien fast 30 000 weitere Menschen übers Mittelmeer in Griechenland oder Italien angekommen, so das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Damit seien in diesem Jahr mehr als eine Million Menschen über die Mittelmeer-Route geflüchtet. 848 000 kamen in Griechenland an, 153 000 Flüchtlinge landeten in Italien. 3735 Menschen seien bei der Überfahrt gestorben oder würden vermisst. Damit nahmen mehr als viermal so viele Menschen wie 2014 die Reise über das Mittelmeer auf sich. Fast die Hälfte der Menschen kam laut UN aus Syrien, jeder Fünfte stammte aus Afghanistan, acht Prozent flohen aus dem Irak.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Operation Poseidon der Frontex in Griechenland · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Griechenland-Blog

Die Frontex begann in Zusammenarbeit mit den Behörden Griechenlands die Operation Poseidon zur Verstärkung des Schutzes der europäischen Außengrenzen.

In Kooperation mit den griechischen Behörden nahm die Frontex die Umsetzung der neuen sogenannte Operation „Poseidon“ mit Ziel den effizienteren Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union auf.

An der Unternehmung, die bis zum 31 März 2016 dauern soll, sind Amtsträger der Frontex sowie auch Offiziere der griechischen Polizei (ELAS) und der Hafen- / Küstenwacht beteiligt.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Im Wartesaal“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Der Freitag

Begegnung Unsere Autorin lernte im Sommer auf der Balkanroute einige Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland kennen. Zwei hat sie nun wiedergetroffen

von Juliane Löffler

„Siehst du den da? Der will zurück nach Syrien.“ Durch den Eingangsbereich einer Sporthalle in Dortmund stapft ein Mann mit düsterer Miene, seine kleine Tochter an der Hand. Mohammed sitzt an dem einzigen Tisch im Raum und nickt dem Mann zu. Mohammed ist 24 Jahre alt und war früher Apotheker im Irak, jetzt lebt er in dieser Sporthalle. Alles hier atmet Tristesse. Die Schilder über dem Treppenaufgang, die früher den Weg zu den Zuschauertribünen wiesen, das dunkelbraune 70er-Jahre-Interieur, die jungen Männer, die auf einer Bank am Fenster sitzen und auf ihren Smartphones herumwischen, Security-Männer, die misstrauisch herüberäugen. Wie beiläufig setzt sich einer von ihnen an den Tisch und lauscht dem Gespräch, unangenehm. Trotzdem: Ist es so schlimm hier, dass man lieber wieder zurückmöchte, nach Syrien oder in den Irak?

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Nach wie vor kommen immer noch Boote an und dann geht es rund“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Axel Steier aus Dresden hilft Flüchtlingen in Griechenland. Noch immer gibt es massive Probleme bei der Versorgung.

Interview von Oliver Das Gupta

Im November 2015 haben sich Axel Steier und andere Bürger der sächsischen Landeshauptstadt zum „DresdenBalkanKonvoi“ zusammengeschlossen. Drei Konvois mit gespendeten Decken, Nahrung und Arzneimitteln brachten die Sachsen vor Weihnachten auf den Weg, um Flüchtlinge in Slowenien, Mazedonien und Serbien zu versorgen. Derzeit engagiert sich die Gruppe auf den griechischen Inseln Chios und Lesbos sowie gemeinsam mit anderen NGOs an der mazedonisch-griechischen Grenze. Neben dem humanitären Engagement übernimmt „DresdenBalkanKonvoi“ auch Monitoring-Aufgaben: Die Helfer überwachen, wie die Behörden mit Flüchtlingen umgehen. Was als spontane Hilfsaktion entstanden ist, soll nach den Worten von Mitinitiator Axel Steier bald eine feste Institution hilfsbereiter Sachsen werden: Die Vereinsgründung ist im Gang.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien: Flüchtlingsandrang auf dem Balkan ungebrochen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Slowenien

Quelle: Spiegel Online

Trotz massiver Grenzzäune ist die Route über den Balkan weiterhin stark frequentiert. Nach wie vor kommen täglich Tausende in Slowenien an, um weiter nach Deutschland zu gelangen. Dort zoffen sich Koalitionspolitiker über den richtigen Umgang mit ihnen.

Die Hoffnung vieler Politiker, wonach die winterliche Jahreszeit die Menschen in Flüchtlingslagern der Türkei oder Jordanien von einem Aufbruch nach Europa abhalten würde, bestätigt sich offenbar nicht. Auch zum Jahresende kommen weiter täglich Tausende Flüchtlinge über die Balkanroute nach Österreich und Deutschland. Allein am Dienstag seien bis zum Mittag in Slowenien 2000 Migranten gezählt worden, berichtete Innenstaatssekretär Bostjan Sefic in Ljubljana. Am Vortag seien es 4200 gewesen, über das Weihnachtswochenende seien fast 11.000 Menschen registriert worden.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Situation Analysis – Transit Country Migrant Crisis · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: Acaps | Download

Key Concerns

Selective entry: One of the most important developments during the last month has been the introduction of selective entry procedures at all major borders from Greece to Slovenia, which permit only those formerly resident in Afghanistan, Iraq and Syria to cross. In the month of November, 16% of arrivals to Greece (or about 800 on average a day) originated from other countries, primarily Iran, Morocco and Pakistan. The nature of the crisis and response has changed as a result. In general, the basic needs of those in transit are largely met. However, the needs of those unable to move require a change of the modus operandi. At present there is no coherent policy for addressing the needs of the groups and it is possible that many continue to try and reach their preferred destination country via unofficial routes. The potential rise in clandestine movements will result in significant protection concerns, particularly if movement through Bulgaria increases. Reports indicate that Greece has, as of last week, started detaining Algerians, Tunisians and Moroccans upon arrival to return them to their home countries. […]

30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Call for supporting refugees in Macedonia · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: Open Borders Osnabrück

Current situation / Our experiences in Macedonia

As the Greek/Macedonian border at Idomeni was closed several weeks ago for all refugees that are not from Syria, Afghanistan and Iraq, many refugees from other countries got stuck in Greece. They are now forced to cross the border illegally in the mountains and in the forests and walk through Macedonia for 5-7 days to Serbia by feet and from there continue to Europe.

When we (Open Border Crew) drove through Macedonia in December the last weeks, we met several groups of refugees (especially from Marocco, Pakistan and Iran), that were walking for days along the highway, were beaten up and robbed by the mafia and attacked by the police. If they get caught by the police they are imprisoned and pushed back to Greece. From there most of them are deported back to their home countries, where many are facing violence, poverty and punishment.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Norwegen plant schärferes Asylrecht“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: FAZ

Längere Wartezeiten, höhere Hürden bei der Familienzusammenführung: Die Regierung will Norwegen weniger attraktiv für Menschen machen, die „nicht wirklich“ Asyl brauchten. Geplant ist eine der härtesten Einwanderungsregelungen in Europa.

Nach Schweden und Dänemark hat auch Norwegen eine Verschärfung seiner Asylpolitik angekündigt. Norwegen werde damit eine der härtesten Einwanderungsregelungen in Europa haben, sagte die norwegische Ministerin für Einwanderung und Integration, Sylvi Listhaug, am Dienstag in Oslo. Das Land solle so weniger attraktiv für Menschen werden, die „nicht wirklich“ Asyl brauchten.

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