09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlinge im Niemandsland gestrandet“ · Kategorien: Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: DW

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: An der Grenze zu Jordanien sitzen tausende Flüchtlinge aus Syrien fest. Ihr Leben sei in Gefahr, warnt eine UNHCR-Sprecherin.

Das UN-Flüchtlingshilfswerks hat sich „zutiefst besorgt“ über das Schicksal von 12.000 syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen an der Grenze zu Jordanien geäußert. „Das Leben von Flüchtlingen ist in den kommenden Monaten in Gefahr“, sagte UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming in Genf unter Verweis auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen der Menschen.

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09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Bi-Weekly Alarm Phone Report, 23rd of November – 6th of December 2015 · Kategorien: Alarm Phone

Quelle: Alarm Phone

Unabated Migration Movements in all three regions of the Mediterranean Sea

The situation on the island of Farmakonisi is particularly dramatic, as the island is uninhabited except for the military stationed there. Without any reception infrastructure on the island, arriving people are neither fed, nor given water or shelter.

In the past two weeks the Alarm Phone worked on 94 emergency cases, 93 of which came from the Aegean region. While the overwhelming majority of distress calls reached us from the Aegean Sea, it is clear that sea migrations via the Central and Western Mediterranean Sea are still ongoing. In the past two weeks hundreds of travellers were rescued in the Central Med and on the 5th of December we were involved in a large-scale rescue operation after Father Mussie Zerai had informed us about a vessel in distress off the coast of Libya (find details of the case below).

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08. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Lageso: „Es wird immer noch schlimmer“ · Kategorien: Deutschland

Quele: Zeit Online

Nun sprechen Lageso-Mitarbeiter: Anonym haben sie den katastrophalen Umgang mit Flüchtlingen geschildert. Berlins Bürgermeister verteidigt sich gegen Kritiker.

Kein Plan, keine Perspektive, mangelnde Ausstattung und frustrierte Angestellte: Mitarbeiter des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) haben sich bei rbb-online anonym zu Wort gemeldet und bestätigen: „Das Chaos – das man draußen vermutet – gibt es wirklich.“

Die Bilder von Flüchtlingen, die bei Kälte und Regen vor der Behörde warten, kursieren seit Wochen. Mehrfach musste sich der Berliner Senat für seinen Umgang mit Flüchtlingen verteidigen. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst jedoch dürfen ohne Zustimmung keine Auskunft über ihre Arbeit geben. Deshalb haben sie ihr Schweigen nun über den anonymisierten Weg gebrochen und kritisieren die Arbeit und Organisation der Behörde scharf.

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08. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskinder in Ägäis ertrunken“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags: , ,

Quelle: DW

Wieder sorgt ein Flüchtlingsdrama in der Ägäis für Entsetzen. Mindestens sechs Kinder sind bei der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland ertrunken. Zudem wurde ein kleines Mädchen bei Cesme tot am Strand gefunden.

Drei Monate nach dem Tod des syrischen Flüchtlingsjungen Aylan sind in der türkischen Ägäis weitere sechs Kinder ertrunken. Ihre Leichen, darunter die eines Babys, wurden an der Küste der Provinz Izmir im Westen der Türkei gefunden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet.

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08. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Wut, Hass und Verzweiflung in Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Der Tagesspiegel

Der Dresden-Balkan-Konvoi engagiert sich aktuell für Flüchtlinge in der griechischen Grenzstadt Idomeni. Ein Helfer schildert die katastrophale Lage.

von Matthias Meisner

Herr Kluttig, Sie sind gerade zurückgekehrt von einem Hilfseinsatz mit dem Dresden-Balkan-Konvoi aus Idomeni. Das ist ein griechisches Grenzdorf, in dem sich die Flüchtlingskrise in den vergangenen Tagen zugespitzt hat. Wie ist die Lage aktuell?

Idomeni ist ein sehr kleiner Ort direkt an der mazedonischen Grenze. Die Einwohner stehen der Situation, dass nahe des Ortes ein Flüchtlingscamp entstanden ist, recht hilflos gegenüber. Das Camp wird inzwischen von 3500 Menschen bewohnt. Die Bevölkerung ist zwar insgesamt sehr hilfsbereit, aber sie kann relativ wenig tun. Wir hatten auch Kontakte mit der Polizei, die uns Lagermöglichkeiten für Hilfsgüter zur Verfügung gestellt hat. Das Flüchtlingscamp ist etwa ein Kilometer vom Ort entfernt, direkt an der ehemaligen Bahnstation…

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für 6. Dezember 2015 Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Live Ticker Eidomeni

eidomeni

As most coaches are waiting at the petrol station for up to twelve hours before coming here, only 200 people are queuing at the border. Most tents have been moved from the rail tracks. A lot of people left to Athens, tired of the situation here. It seems that the strategy of the Greek authorities is working – one of them said to the media: „We will evict. But not with violence and not with flowers. We will do it our way.“

06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtwege in die EU: Ein Desaster für die Flüchtlinge“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags: ,

Quelle: taz

Nach den Grenzschließungen in der EU weichen Flüchtlinge auf gefährlichere Wege aus. Die Türkei steuert auf eine Katastrophe zu.

von Jürgen Gottschlich

ISTANBUL taz | Seit Anfang vergangener Woche haben türkische Polizei, Gendarmerie und Küstenwache begonnen, Flüchtlinge daran zu hindern, von der türkischen Küste auf griechische Inseln zu gelangen. Sicherheitskräfte greifen an den zuvor am meisten frequentierten Stränden alle Flüchtlinge, derer sie habhaft werden können, auf und transportieren sie ins Landesinnere zurück.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Greece to set up island screening centres to ease refugee crisis“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: The Guardian

Threat of suspension from Schengen zone prompts Athens to publish surprise legislation that opposition says will kill tourism on Aegean islands

Greece has enacted emergency legislation to facilitate the registration of the large number of refugees entering the country days after seeking help to reinforce its borders from the EU.

Deflecting withering criticism that it has not done enough to deal with the crisis, the government unveiled plans to establish five hotspots, or screening centres, on outlying Aegean islands where some 660,000 migrants and refugees have arrived this year.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wenn das Meer unüberwindbar bleibt“ · Kategorien: Ägypten, Türkei · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Gekenterte Boote, abtrünnige Schlepper: Der Weg über das Mittelmeer ist lebensgefährlich. Viele schaffen es nicht bis nach Europa. Protokoll einer gescheiterten Flucht

Von Andrea Backhaus

Nur 20 Kilometer trennten sie von ihrem neuen Leben. So weit ist der Strand vor Bodrum von der griechischen Insel Kos entfernt. Es ist die kürzeste Verbindung auf dem Wasserweg zwischen der Türkei und der Europäischen Union. Die Ausflugsboote der Touristen brauchen eine halbe Stunde für die Überfahrt. Die lädierten Gummiboote der Schlepper fast doppelt so lange. Das ist der ungefährlichste Weg, um dem Krieg daheim zu entkommen, sagen die Schlepper den Flüchtlingen aus Syrien. Auch Familie Fawakhirjy glaubte an eine kurze Überfahrt, als sie Anfang September im Morgengrauen eines der Boote bestieg. Immerhin schaffen das viele andere, manchmal setzen in einer Woche bis zu 2.000 Menschen auf die Insel über. Doch die Fawakhirjys sollten Kos nie erreichen.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wie Europa auf Lesbos versagt“ – Teil 2 · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: Telepolis

Hunderte Menschen starben in diesem Jahr vor der Küste von Lesbos

von Fabian Köhler

Die Wärme, die Europa an diesem Abend spendet, stammt von einem Haufen brennender Schwimmwesten. Ahmad und ein paar andere Flüchtlinge hatten sie angezündet, noch bevor die fremden Männer und Frauen in Neoprenanzügen kamen und Wärmeschutzdecken brachten. Vor drei Monaten entschloss sich der 17-jährige Ahmad zur Flucht aus seiner afghanischen Heimatstadt Razni. Nun sitzt er am Ufer von Lesbos, eingehüllt in eine goldene Folie, die auch kaum etwas gegen die Kälte seiner nassen Klamotten ausrichten kann.

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