20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die neuesten Flüchtlingszahlen aus Afrika beunruhigen Europa“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa, Italien, Libyen · Tags:

Welt | 20.03.2017

Anfang 2017 sind schon jetzt mehr Flüchtlinge über das Mittelmeer gekommen als im Vorjahr. Dabei erreichten die Flüchtlingszahlen 2016 Rekordwerte. Besonders für ein europäisches Land wird die Lage nun dramatisch.

Von Manuel Bewarder, Constanze Reuscher, Rom

Als der libysche Premier Fajis al-Sarradsch am Vormittag über den Hof der staatlichen Polizeischule in Rom vorbei an herausgeputzten Kadetten eilt, da weiß der hinter ihm laufende Gastgeber Paolo Gentiloni bereits, was ihn und die EU ein Abkommen zur Eindämmung der Flüchtlingsströme aus Libyen kosten könnte.

Bereits am Wochenende hatte al-Sarradsch seinen Wunschzettel vorausgeschickt, den italienische Medien veröffentlichten: 800 Millionen Euro, von denen die Union sofort 200 Millionen aufbringen solle. Das Geld werde benötigt für technische Ausrüstung: Rettungswagen, Schlauchboote, Taucherausrüstungen, Jeeps, Helikopter und den Bau von Einsatzzentralen.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rückt Geflüchteten mit neuer Software auf die Pelle“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Netzpolitik | 17.03.2017

Weil viele Asylsuchende ohne Papiere bei den Behörden vorstellig werden, setzt die Bundesregierung verstärkt auf Technik zur Bestimmung ihrer Herkunft. Eine Software soll Sprachen und Dialekte analysieren. Per Gesetz werden die Betroffenen gezwungen, Telekommunikationsgeräte und Zugangsdaten herauszugeben.

von Matthias Monroy

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) könnte zukünftig eine Software zur Dialekterkennung einsetzen. Das berichtet die Tageszeitung „Welt“ unter Berufung auf den Referenten für den Bereich „Grundsatzstrategie Digitalisierung und IT-Programmmanagement“ des BAMF. Noch im März will die Bundesbehörde mit Tests beginnen. Die Einführung des Systems erfolge aber frühestens 2018.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rescatadas ocho personas de una patera en la costa de Cádiz“ · Kategorien: Algerien, Marokko, Spanien · Tags: ,

Canarias7 | 19.03.2017

Salvamento Marítimo ha rescatado este domingo a ocho hombres que viajaban a bordo de una patera por el Estrecho de Gibraltar con rumbo a la costa de Tarifa (Cádiz).

Según fuentes del dispositivo, la embarcación había partido desde Tánger (Marruecos) e incluso lograron contactar por teléfono con uno de los ocupantes, que no pudo precisar la posición de la embarcación.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Report: The Human Conveyor Belt · Kategorien: Hintergrund, Libyen

The Global Initiative | 17.03.2017

Trends in human trafficking and smuggling in post-revolution Libya

The proliferation of human smuggling in Libya is both a criminal problem and a feature of Libya’s fracture into competing armed factions. Whilst most acutely perceived on Libya’s coast, it is in fact an illicit trade embedded across the country, encompassing and feeding on the political economy and geopolitics of Libya’s Southern, Eastern and Western borders.

The expansion and consolidation of smuggling activity has been further predicated on the interface with communities, as it has been justified as a means to fund militias, which in turn provide security in the face of external threats from competing families, tribes and towns.

Migrants and refugees have become simply another commodity to be exploited in the broader resource predation carried out by armed groups that exercise effective control over the Libyan territory. The consequences for human security, both for the migrants but for the Libyan people, are considerable.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Border Deaths in the Mediterranean: What We Can Learn from the Latest Data · Kategorien: Hintergrund, Libyen · Tags:

Faculty of Law, Oxford | 08.03.2017

Guest post by Elias Steinhilper and Rob Gruijters. Elias is a lecturer in political science at the University of Freiburg and PhD candidate in Political Science and Sociology at Scuola Normale Superiore in Florence. While drafting this blog post, Elias was a visiting scholar at the Institute for Societal Issues at UC Berkeley. Rob is a postdoctoral researcher at the Department of Sociology, University of Oxford.

The term ‘refugee crisis’ is almost exclusively used to refer to the number of arrivals and EU’s (in)ability to accommodate them, rather than the risks and suffering faced by people fleeing war and deprivation. According to the dominant portrayal, the ‘refugee crisis’ has started around spring 2015, reached its climax in summer and autumn 2015 and has been gradually fading out since the closure of the Balkan route and the implementation of the Turkey-EU deal in March 2016. The dominant crisis narrative has obscured the very real humanitarian crisis, which continues unabated at Europe’s Mediterranean Sea borders. The annual number of border deaths has increased continuously over the past three years, reaching more than 5,000 in 2016 alone, a number never recorded before. Yet, the highly polarised and politicised debate on migration and migrant deaths is often devoid of a deeper understanding of migrant mortality. Both policymakers and public opinion react to incidents, and empirical data is often absent or presented in a selective and misleading way. In this post, we present analyses from a number of new and recent data sources on migrant arrivals and migrant deaths, covering the period between 2010 and 2016. We seek to address three questions:

  • How does the number of deaths vary between routes and over time?
  • How does the risk involved in crossing vary between routes and over time?
  • Do Search and Rescue (SAR) operations encourage more and riskier crossings (‘pull factor hypothesis’)?

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „US-Grenzmauer soll zwischen fünfeinhalb und gut neun Metern hoch werden“ · Kategorien: Marokko, Spanien, Ungarn, USA · Tags: ,

Telepolis | 20.03.2017

Unter den etwa 700 Firmen, die sich für den Bau interessieren, ist auch das Unternehmen Magal, das in Israel eine elektronische Untertunnelungssicherung entwickelte

Peter Mühlbauer

Die US-Regierung hat am Wochenende bekannt gegeben, welche Anforderungen die von Donald Trump versprochene neue Befestigung an der Grenze zu Mexiko erfüllen muss: Eine Höhe zwischen umgerechnet fünfeinhalb und gut neun Metern soll zusammen mit der Oberflächengestaltung verhindern, dass Personen die Mauer übersteigen, bevor sie entdeckt werden. Oberflächengestaltung und Material sollen zudem dafür sorgen, dass sie das auch mit Hilfe von Kletterhaken nicht können. Unterirdisch soll die Befestigung bis in eine Tiefe von 1,8 Meter den Bau von Tunneln unmöglich machen.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Das Abschreckungsabkommen“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Türkei · Tags:

Zeit Online | 20.03.2017

Seit einem Jahr gibt es den Flüchtlingsdeal, und es ist nicht die Türkei, die sich nicht daran hält, sondern die EU. Die Leidtragenden: Griechenland und die Flüchtlinge.

Von Lenz Jacobsen

Am Nachmittag des 18. März 2016 steht Angela Merkel in einem dieser fensterlosen Räume irgendwo in den Brüsseler EU-Hochhäusern. Sie hat eine lange Verhandlungsnacht hinter und nun die Journalisten vor sich. Gerade haben sie und die anderen Staats- und Regierungschefs ein Abkommen mit der Türkei geschlossen. Merkel ist sichtlich erleichtert. Sie sagt, heute habe man etwas „unumkehrbares“ beschlossen. Und sie sagt: „Diese Vereinbarung hilft vor allem den betroffenen Menschen – den Flüchtlingen.“

Das Abkommen ist ein Versprechen. In Frühjahr 2016 bestimmen Hunderttausende Migranten, die nach Europa gekommen sind, die Debatte. Koalitionen, Gesellschaften und Familien zerstreiten sich über den Umgang mit ihnen, Parteienlandschaften werden umgestülpt. Was Merkel an diesem Nachmittag verkündet, soll deshalb gleich drei Dinge leisten: Erstens die Zahl der Ankommenden weiter senken und so die europäischen Länder innenpolitisch entlasten. Zweitens die gemeinsame Handlungsfähigkeit der EU beweisen, deren Mitglieder in den Wochen und Monaten zuvor lieber nationale Wege gesucht hatten. Und drittens soll das Abkommen dem moralischen Anspruch Europas gerecht werden, alle Menschen gut zu behandeln, die hier Zuflucht suchen.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Nelle foreste fra Turchia e Bulgaria: “Qui fermiamo l’invasione dell’Islam” · Kategorien: Bulgarien, Türkei · Tags: ,

La Stampa | 20.03.2017

Muratori e avvocati in mimetica presidiano i confini: «Il governo di Sofia non fa nulla, noi volontari difendiamo l’Europa». Gli attivisti per i diritti: azioni ai limiti della legge

FRANCESCA PACI INVIATA A YASNA POLYANA (BULGARIA)

Passo veloce e il più possibile felpato, braccia sulla testa a protezione dai rami, bocche cucite. Per intercettare i migranti che dal confine turco cercano di entrare in Bulgaria si avanza in colonna fin dentro la foresta di Strandzha e poi via, sparpagliati in gruppi di tre. Chi trova dei «presunti profughi», come li chiamano i volontari del BNOShipka, avverte i compagni con il cellulare e chiama la polizia di frontiera.

«Dato che il governo non fa nulla, a parte obbedire alla Merkel e lasciar entrare chiunque dichiari una nazionalità a caso, ci pensiamo noi: da quattro anni presidiamo le montagne per proteggere dai terroristi e dall’invasione pianificata da Erdogan il nostro Paese e l’intera Europa». Vladimir Rusev è il comandante di questi 65 bulgari in mimetica e passamontagna che hanno parcheggiato le auto targate Varna, Burgas, Stara Zagora, Plovdiv e Dalgopolin in una radura vicino Yasna Polyana, a 30 km dal confine, per dare il cambio al turno precedente. Ex ufficiale dell’esercito in pensione, il pluridecorato Rusev gestisce una società d’intelligence e security specializzata in zone di conflitto e anima il BNOShipka, il movimento nazionalista intitolato alla città simbolo della vittoria bulgaro-russa sugli ottomani di Sulayman Pascià. «Par-ti-gia-ni», scandisce. Guai a definirli miliziani o «cacciatori»: «Non portiamo armi, non arrestiamo nessuno, rispettiamo la legge che autorizza i cittadini a impedire i crimini e considera un crimine varcare illegalmente il confine».

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Hass gegen Seenotretter: „Ich hoffe, ihr findet den Tod im Meer“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Handelsblatt | 20.03.2017

Politiker beraten, wie der Zustrom von Migranten nach Europa gestoppt werden kann. Davon weit entfernt, kämpfen Seenotretter gegen den Tod auf dem Meer. Aus der Mitte der Gesellschaft schlägt ihnen Hass entgegen.

Valetta/Rom „Seid und bleibt stark. Wir Gutmenschen lieben euch“. Auf so viel Zuspruch stößt der Verein Iuventa Jugend rettet nicht alle Tage. Seit kurzem ist die private Hilfsorganisation aus Berlin wieder auf dem Mittelmeer im Einsatz, um Flüchtlinge und andere Migranten aus Seenot zu retten. Jan, Florian oder auch Nadja haben eigentlich anderes zu tun. Doch sie konnten die täglichen Meldungen über neue Unglücke und Tote nicht mehr ertragen. Für ihr Engagement sehen sie sich nun zusehends Anfeindungen ausgesetzt. Im Internet werden als „Menschenschleuser“ oder „Volksschädlinge“ beschimpft. „Ich hoffe, ihr findet den Tod im Meer“, lautete ein Hasskommentar.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik, quo vadis?“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Wiener Zeitung | 20.02.2017

  • Innenminister aus Europa und Nordafrika beraten bei Flüchtlingsgipfel in Rom.
  • Libyen fordert 800 Millionen Euro zur Umsetzung des Abkommens mit Italien.

Rom. 800 Millionen Euro verlangt Libyen zur Umsetzung eines Abkommens mit Italien, um Flüchtlinge von der Überquerung des Mittelmeers abzuhalten: Beim Treffen der europäischen und nordafrikanischen Länder am Montag in Rom stellte die libysche Regierung unter Ministerpräsident Fayez Serraj konkrete Forderungen, um die Migration zu stoppen.

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