30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Grenzenloses Kochen Hannover · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: grenzenloseskochenhannover

Support aus Hannover für eine mobile Küche auf dem Balkan

Spendenaufruf

Wir sind eine Gruppe von vier jungen Menschen aus Hannover, bestehend aus einer Studentin der Sozialen Arbeit, einer Medizinstudentin, einem Krankenpfleger, einem Fotojournalisten…

…und wir benötigen Eure Hilfe, um eine mobile Küche an der slowenisch-kroatischen Grenze aufrechtzuerhalten!

Südosteuropa 2015, kurz vor Wintereinbruch:

Grenzen, die vor wenigen Wochen noch passierbar waren, werden jetzt von schwer bewaffneten Militäreinheiten bewacht und mit Zäunen abgeriegelt. Das Problem: Menschen, die auf der Flucht sind, haben keine Wahl. Sie machen sich auf den Weg nach Deutschland, nach Schweden oder nach Griechenland, obwohl sie wissen, dass sie sterben könnten, sei es aufgrund von Kälte, Erschöpfung, Krankheit, Gewalt oder Ertrinken.

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Spielfeld, österreichische Grenze: Demoaufruf · Kategorien: Deutschland, Österreich, Slowenien · Tags:

Hurria! – Für Bewegungsfreiheit, gegen Grenzzäune! In Spielfeld und Überall!

Tausende von Geflüchteten und MigrantInnen warten momentan an der slowenisch-österreichischen Grenze nahe dem Ort Spielfeld eingepfercht zwischen Zäunen und fordern ihr Recht auf Weiterreise und Bewegungsfreiheit.

Österreichisches Militär und Polizei zwingt die Menschen in Warteschlangen und -kessel zur Registrierung, viele warten schon über Nacht unter freiem Himmel in der Kälte und das alles, nachdem sie schon tagelang enormen Strapazen auf der Balkanroute ausgesetzt waren.

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Passau: Irrsinn“ · Kategorien: Deutschland, Österreich, Slowenien

Quelle: Süddeutsche Zeitung

In der Nacht zum Donnerstag: Flüchtlinge müssen im Freien bleiben und frieren. München, in der Nacht zum Donnerstag: Das Quartier ist aufgebaut, bleibt aber leer. Über einen bösen Verdacht.

Von Andreas Glas, Passau

Es gibt kein warmes Zelt, aber es gibt Büsche am Donauufer. Also brechen sie die Zweige aus den Büschen und werfen die Zweige ins Feuer. Sie sitzen zu acht um eine Flamme, manchmal zu zehnt oder zu zwölft. Alle paar Meter brennt ein Häuflein aus dürren Ästen, zerschlissenen Schuhen, leeren Plastikflaschen. Seit Tagen gleichen sich die Bilder am Grenzübergang Passau-Achleiten, seit Tagen ist die Rede davon, dass die Österreicher ein Zelt aufbauen werden. Aber wenn es Nacht wird, dann hocken die Flüchtlinge doch wieder ums Lagerfeuer oder frieren zu Hunderten zwischen den Absperrgittern, die wie ein Spalier vor dem blauen Schild mit den gelben Sternen und dem Schriftzug „Bundesrepublik Deutschland“ stehen.

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Dutzende ertrunken · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

138 migrants were rescued and the bodies of 19 (8 children among them) were recovered after their boat capsized off the island of Kalymnos, in the second major deadly incident this week.

In a second incident off the island of Rhodes, three people, including a child and an infant, drowned and three were missing. Six people were rescued at sea.

ARE WE GETTING USED TO DEATH?

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn: Orbán gibt US-Milliardär Soros Mitschuld an Flüchtlingskrise“ · Kategorien: Ungarn

Quelle: Spiegel Online

Wer ist für die vielen Flüchtlinge in Europa verantwortlich? Nach der Theorie von Viktor Orbán sind es Menschenrechtler. Einen knöpft sich Ungarns Ministerpräsident sogar namentlich vor: Den Finanzinvestor George Soros.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat den US-Milliardär und Philanthropen George Soros für die gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen in Europa mit verantwortlich gemacht. „Diese Invasion (von Migranten) wird einerseits vom Schlepper-Business gelenkt, andererseits von jenen (Menschenrechts-)Aktivisten, die alles unterstützen, was die Nationalstaaten schwächt“, sagte der rechtskonservative Politiker im staatlichen Rundfunk.

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Seehofer: Einigung mit Österreich über Flüchtlinge steht noch aus“ · Kategorien: Deutschland, Österreich · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer plädiert dafür, die Zahl der Flüchtlinge, die aus Österreich nach Deutschland kommen, zu deckeln.
  • Seehofer widerspricht der Wortmeldung von Landtagsfraktionschef Kreuzer, wonach es bereits eine Einigung gebe.
  • Der Bund hat zugesagt, die besonders betroffene Stadt Passau entlasten zu wollen.

Worüber Deutschland und Österreich verhandeln

Deutschland will die Zahl der über die österreichische Grenze einreisenden Flüchtlinge nach CSU-Angaben deckeln. Der Bund und Österreich verhandelten über eine tägliche Obergrenze, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer in München.

Er widersprach damit Äußerungen von CSU-Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer, der bereits von einer Einigung beider Staaten auf ein solches Vorgehen gesprochen hatte. Zuvor hatte Kreuzer gesagt, an fünf ausgewählten Grenzübergängen sollten pro Stunde 50 Migranten einreisen. Über entsprechende Pläne des Bundes sei man in einer Sitzung mit Seehofer und bayerischen Oppositionspolitikern informiert worden. Bei 50 Flüchtlingen pro Stunde an fünf Grenzübergängen ergibt sich theoretisch eine Zahl von 6000 Menschen am Tag. […]

30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Alarm aktuell: Sofort zur österreichisch-slowenischen Grenze! · Kategorien: Österreich, Slowenien · Tags:

Spielfeld heute Mittag

Thousands wait on the slovenian side, hundreds of refugees and migrants break through the borderlines, the Austrian police and military try to block and block again, even risking all the time that people die, when they are pressed in the crowd and at the fences…

Lets have strong mobilisations everywhere on this … whoever can come to Spielfeld and Ljubljana should come ….

Live stream vom Grenzübergang Spielfeld: KronenZeitung

30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Slowenien, Kroatien: Protestdemonstrationen der Helferszene · Kategorien: Kroatien, Slowenien, Termine [alt] · Tags:

En Slovénie et en Croatie apparaissent les premières manifestations d’activistes qui s’opposent à la violence de plus en plus fréquente envers les réfugiés. Alors que jusqu’à présent l’activisme consistait surtout en une aide aux réfugiés, c’est maintenant des actions revendicatives qui se constituent. Ce samedi, deux manifestations au moins auront lieu. Je vous propose la traduction de l’appel paru sur le site de Lupiga (traduction depuis le croate).

Dragan Grcic

„Solidarité avec les migrants sur toutes les frontières!“ (Lupiga)

Les frontières de l’Europe forteresse se transforment avec une insoutenable légèreté en celles de «camps de la mort». Si l’on en juge par les déclarations des politiciens européens et les pressions exercées par la Commission européenne, c’est une question de jours avant que les fils barbelés se prolongent depuis les frontières de la Hongrie jusqu’aux autres limites de l’espace Schengen, actuel ou futur. Les clôtures de fils de fer barbelés qui ont été érigées grâce au mécanisme du travail forcé, de l’exploitation des forces de travail des membres les plus faibles de la société – les prisonniers et les chômeurs – n’empêchent et n’empêcheront pas la migration des milliers de personnes qui ont été forcées de fuir leurs maisons. Les barbelés placés le long de la «ligne verte», la frontière naturelle, compliquent sérieusement la route des réfugiés en rendant leur voyage bien plus difficile, sur le terrain. Après avoir résisté aux agents des frontières de différents régimes et à leur répression politique sur la route vers l’Europe, avec le risque permanent de noyade, de vol et d’abus par les profiteurs du trafic d’êtres humains, le risque de détention, de peines de prison, d’expulsion, de violence et de mort, les personnes en migration sont épuisées, exténuées par des mois de marche, et doivent ensuite continuer à marcher plusieurs kilomètres, attendre des heures durant une procédure d’enregistrement et la prise de leurs empreintes digitales, elles doivent dormir la nuit dans le froid et sous la pluie, dans la boue au sens strict, et bientôt arriveront les premières neiges.

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Gibraltar: 39 ertrunken – unter Präsenz von Frontex und Militärs · Kategorien: Alarm Phone, Marokko, Spanien · Tags: ,

Gibraltar: 39 drowned while Frontex and military Units were present

On Tuesday the 27th of October 54 or 55 refugees and migrants departed from El Hoceima (Morocco) to Andalusia (Spain). The next day (Wednesday the 28th) the boat was floating in the strait of Gibraltar with a failed engine. The same day activists communicated the SOS signal to the responsible rescue center. The boat sunk in the night from Wednesday to Thursday, and was localized by the Frontex airplane Condor 2 on Thursday. It was located 39 sea miles to the northeast of El Hoceima and 52 sea miles off the coast of Malaga. An international military maneuver took place in the immediate vicinity. Columbian units discovered the first bodies. LaterPortuguese andIcelandicNavy vessels showed up at the location of the disaster. So far, four dead people were pulled out of the sea. Still 35 persons are missing, among them at least two babies and pregnant women.

Why did the Spanish rescue forces not take immediate action after receiving the SOS signal or even afterthe confirmed localization on Thursday by Frontex?

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30. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Jordanien: Flucht ohne Wiederkehr“ · Kategorien: Syrien · Tags: ,

Quelle: FAZ

Hunderttausende Flüchtlinge leben in Jordanien. Ihre Hilfe wird stetig gekürzt. Die meisten haben deshalb nur ein Ziel: Almaniya. Manche bleiben, um das syrische Elend zu dokumentieren – und könnten damit auch den deutschen Behörden weiterhelfen.

von Hans-Christian Rößler, Mafraq/Irbid

Ahmed Awad will nur noch weg. Am Morgen hat er sich den Passierschein geholt. Der kleine Zettel des jordanischen „Komitees zur Organisation der Rückkehr“ ist seine Fahrkarte in eine Richtung: Damit darf der 22 Jahre alte Syrer einen der Busse besteigen, die die Flüchtlinge an die jordanische Grenze bringen, die sich dann hinter ihnen für immer schließt. Stundenlang musste er auf das Ausreisedokument warten. Mehr als zweihundert Flüchtlinge standen mit ihm vor der jordanischen Regierungsstelle an. „Ich weiß, wie gefährlich es ist, nach Syrien zu gehen. Aber es ist besser, als in Jordanien zu sterben“, sagt der Automechaniker mit dem schwarzen Haar.

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