27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Folgen des Türkei-Flüchtlingpakts: Nie wieder Rakka“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags:

taz | 26.02.2017

Was bringt das Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Türkei den Betroffenen? Die Geschichte einer Syrerin in der Türkei, die nun eine rote Bankkarte hat.

Christian Jakob

ISTANBUL/URFA Es ist der 1. Februar, 16.49 Uhr, als Sabha al-Mustafas goldfarbenes Smartphone eine neue SMS anzeigt. „Ihr Antrag wurde geprüft. Sie wurden als berechtigt eingestuft“, steht da. Tags darauf holt sie ihre rote Karte in einer Bankfiliale an der Atatürkstraße in der Innenstadt von Urfa ab, die ihr damit nun zusteht. Bald soll sie damit nun Geld abheben können, zum ersten Mal, seit sie vor einem halben Jahr die Türkei erreichte. Das Geld kommt von der EU. Dass sie es bekommt, ist ein Teil des Deals mit der Türkei vom März 2016.

Ihre Wohnung befindet sich im ersten Stock eines Hauses in einem Außenbezirk von Urfa, im Süden der Türkei. Draußen sieht man das Gebirge, das den Frieden vom Krieg trennt, es leuchtet ockerfarben, dahinter liegt die Grenze, und durch den eisblauen Himmel darüber ziehen sich die Streifen der Bomber der US-Armee auf ihrem Weg zum „Islamischen Staat“. Al-Mustafa trägt einen türkisfarbenen Mantel und ein schwarzes Kopftuch, ihre Züge sind hart. Sie ist 42 Jahre alt, die Kinder sind 6, 7 und 8, der Altersabstand zur Mutter ist ungewöhnlich in einer Region, in der viele Frauen Kinder bekommen, bevor sie volljährig sind. Aber al-Mustafa hat studiert, spät geheiratet; einen Zimmermann, der meist in Saudi-Arabien arbeitete.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Parlamentspräsident Tajani fordert Auffanglager in Libyen“ · Kategorien: Afrika, Europa, Libyen · Tags: ,

Zeit Online | 27.02.2017

Geht es nach Antonio Tajani, soll sich die EU für menschenwürdige Auffanglager in Libyen einsetzen. Notwendig sei zudem ein Marshallplan für Afrika.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hat sich für Auffanglager in Libyen für Flüchtlinge ausgesprochen. Die EU solle zu diesem Zweck ein Abkommen mit dem nordafrikanischen Land vereinbaren, sagte Tajani den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Auffanglager müssten aber eine gewisse Grundausstattung wie eine ausreichende Zahl an Ärzten und genügend Medikamente haben. Man müsse Mittel zur Verfügung stellen, dass die Menschen dort ein paar Monate oder Jahre in Würde leben können. „Auffanglager dürfen keine Konzentrationslager werden.“

Um die Migration nach Europa einzudämmen, forderte der Parlamentspräsident zudem einen Marshallplan für Afrika. „Entweder wir handeln jetzt oder es werden in den kommenden Jahren 20 Millionen Afrikaner nach Europa strömen.“ Es gehe darum, eine Ausbildungsinitiative zu starten, eine moderne Landwirtschaft zu entwickeln und Gemeinschaftsunternehmen mit zwei oder mehr Partnern, sogenannte Joint Ventures, zu gründen.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die türkische Mauer“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags: ,

Telepolis | 27.02.2017

An der türkisch-syrischen Grenze entsteht eine 900 km lange Mauer. Eine breit vernetzte Miliz für Erdogan wird aufgebaut

Über Trumps Mauer zu Mexico wird hierzulande viel geschrieben, die Empörung ist groß. Selbst der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim kritisierte die geplante Mauer zwischen Mexiko und den USA:

Ihr baut Mauern, aber Mauern sind nie eine Lösung. Sie werden eingerissen, so wie die Berliner Mauer

Binali Yildirim

Nun ist jedoch die Türkei seit 2014 selbst dabei, eine 500 km lange Mauer entlang der türkisch-syrischen Grenze zu bauen.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rettungseinsätze vor Libyen müssen auf den Prüfstand“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Europa, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Welt | 27.02.2017

Frontex-Direktor Leggeri kritisiert die Aktionen von Hilfsorganisationen vor Afrika. Das Geschäft der Schleuser dürfe nicht befeuert werden – zumal wieder mehr Flüchtlinge als 2016 erwartet werden.

Von Manuel Bewarder, Lisa Walter

Seit vor einem Jahr entlang der Balkanroute die Grenzen strenger kontrolliert werden, kommen sehr viel weniger Migranten über diesen Weg nach Mitteleuropa. Das europäische Versprechen einer sicheren Außengrenze ist dennoch mitnichten erfüllt. Im vergangenen Jahr kamen rund 180.000 Migranten aus Nordafrika nach Italien. Etwa 5000 starben dabei. Im Interview erklärt der Direktor der EU-Grenzschutzagentur Frontex, dass Europa seine Grenze sichern und gleichzeitig mehr legale Möglichkeiten zur Einreise schaffen soll. Der 48-jährige Franzose Fabrice Leggeri ist seit 2015 Chef der Agentur mit Sitz in Warschau.

Die Welt: Der Frühling steht kurz bevor, bald werden wieder viele die Fahrt übers Mittelmeer wagen. Mit wie vielen Migranten aus Libyen rechnen Sie in diesem Jahr?

Frabrice Leggeri: Prognosen sind immer schwer. Seit Beginn des Jahres haben trotz des schlechten Wetters bereits mehr als 4500 Migranten die Überfahrt nach Italien gewagt. 2016 ist die Zahl der irregulären Migranten aus Libyen um 20 Prozent gestiegen. Hunderttausende Migranten leben derzeit in Libyen. Aus Westafrika reisen zudem weiterhin viele in die libyschen Küstenorte. Wir müssen in diesem Jahr bereit sein, unter hohem Druck zu stehen. Man sollte damit rechnen, dass 2017 mehr kommen als 2016.

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27. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Oran: 14 harraga subsahariens interceptés au large de Cap Falcon“ · Kategorien: Spanien · Tags: , ,

Le Quotidien d’Oran | 27.02.2017

par Rachid Boutlélis

Quatorze harraga subsahariens, parmi lesquels figurent cinq jeunes femmes dont deux enceintes, ont été présentés hier devant le magistrat instructeur près le tribunal correctionnel d’Aïn El-Turck, dans la wilaya d’Oran, pour tentative d’émigration clandestine. Ces migrants clandestins ont été interceptés la veille au milieu de la nuit à bord d’un pneumatique au large du village de Cap Falcon, dans la commune d’Aïn El-Turck, par les gardes-côtes de la marine nationale. Ces derniers les ont livrés aux services de police de la Sûreté de daïra d’Aïn El-Turck. Ces Subsahariens, venus de différents pays d’Afrique, ont tenté de rallier les côtes de la péninsule ibérique.

26. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italia: Nuvolera, migranti chiuse a chiave nel Cas“ · Kategorien: Italien · Tags:

Il Manifesto | 26.02.2017

Malaccoglienza. „Limitate la libertà personale e i diritti delle richiedenti asilo“, nel centro di accoglienza straordinaria, denunciano le associazioni. Sit in di protesta, ma è vietato entrare

«Non ci fanno uscire» è il grido lanciato da alcune donne “ospitate” nel centro di accoglienza straordinaria (Cas). di Nuvolera, in provincia di Brescia. A sentire le grida è stato il progetto Melting Pot, che dal 1996 segue i flussi migratori in Italia e in Europa, e che grazie all’aiuto di interviste con alcuni operatori, ed ex operatori della cooperativa Olinda oltre che donne, ha verificato che le migranti erano chiuse a chiave in stanze affollate senza ricevere informazioni adeguate su diritti e pratiche di richiesta d’asilo. E’ stata riscontrata, anche, l’assenza di corsi di inserimento lavorativo e di lezioni di italiano. Anche il pocket-money giornaliero è stato spesso oggetto di discrezionalità nell’essere consegnato. Radio Onda d’Urto ha approfondito la denuncia di Melting Pot.

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26. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Palermo: dalla Siem Pilot sbarcano mille migranti, anche un neonato“ – Fotos · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

La Repubblica | 25.02.2017

Maxi sbarco di migranti nel porto di Palermo, dove è giunta la nave norvegese Siem Pilot con a bordo 993 profughi. Tra di loro anche 100 donne e 136 minori, soccorsi nel canale di Sicilia. Le prime cure sono state prestate ad un neonato, dato alla luce ieri sera a bordo della nave. Il piccolo sta bene e pesa circa 3 chili. Si chiama Destiny Seabear, come le due scialuppe di salvataggio impegnate nel soccorso della mamma. A coordinare la macchina dell’accoglienza la Prefettura, con personale del Comune, medici dell’Asp, personale della Caritas e della Croce Rossa. (Foto Igor Peyx)

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Il Fatto Quotidiano | 25.05.2017

Nel porto del capoluogo siciliano sono stati trasportati da una nave norvegese 657 uomini, 100 donne e 136 minori. „Il bimbo sta bene, pesa 2,2 chili e si trova nell’ospedale Ingrassia“ ha detto il direttore dell’Azienda sanitaria provinciale, Antonio Candela. Il bambino è stato chiamato Seabear, orso di mare, come una delle due scialuppe di salvataggio utilizzate nell’operazione. Ministro Lorenzin va a trovare mamma e figlio

Sono 993 i migranti arrivati questa mattina nel porto di Palermo. Una nave norvegese, Siem Pilot, ha portato in salvo 657 uomini, 100 donne e 136 minori dal canale di Sicilia al capoluogo siciliano. C’è anche un bambino, nato a bordo della nave. “Il bimbo sta bene, pesa 2,2 chili e si trova nell’ospedale Ingrassia di Palermo dove ha ricevuto le prime cure – spiega il direttore dell’Asp di Palermo, Antonio Candela – Per tutti i migranti le condizioni di salute sono buone, ci sono stati solo sette ricoveri per patologie minori”.

Il piccolo e la madre sono in buone condizioni di salute. Il bambino nato da poche ore è stato chiamato Seabear, orso di mare, come una delle due scialuppe di salvataggio dell’imbarcazione. La task-force coordinata dalla Prefettura palermitana sta provvedendo ad accogliere e prendere in carico i migranti. Sul molo Puntone ci sono anche i finanzieri e gli agenti della Squadra Mobile per individuare eventuali scafisti. “I flussi di migranti stanno aumentando anche a causa delle instabilità sempre più forti nell’aria mediorientale e africana. Cosa che comporta una assunzione di responsabilità”. Lo ha detto ai cronisti Beatrice Lorenzin che ha fatto visita alla mamma e al piccolo nato ieri. “L’Italia sta facendo la sua parte ma non può farla da sola – ha aggiunto il ministro della Salute – Serve uno sforzo europeo e nel frattempo bisogna fare in modo che le persone non muoiano”.

Nel porto di Reggio Calabria è arrivato invece il rimorchiatore Golfo Azzurro con a bordo 324 migranti prevalentemente proveniente da paesi sub-sahariani. Il gruppo è composto da 270 uomini, 16 donne, due bambini piccoli e 36 minori non accompagnati. Ad attenderli il dispositivo di accoglienza coordinato dalla Prefettura di Reggio Calabria. Prima della fotosegnalazione e dell’identificazione ad opera del personale dell’Ufficio immigrazione della Questura, i migranti sono stati visitati dai medici del servizio “medicina di frontiere” e del 118. Riscontrati numerosi casi di scabbia, immediatamente trattati nell’unità mobile di decontaminazione allestita dalla Protezione civile, disturbi gastroenterici. Alcuni dei migranti, inoltre, avevano ferite agli arti inferiori provocate dalle concitate operazioni di trasbordo da un natante all’altro. Due donne risultano in stato di gravidanza. Le loro condizioni sono buone.

24. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Italienische Staatsanwälte ermitteln wegen Komplizenschaft zwischen NGO’s und Schleppern · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: , , ,

TGCOM24 | 24.02.2017

Ong che salvano i migranti: due procure sospettano complicità con gli scafisti

Il tempismo e il coordinamento con il quale le diverse sigle sono intervenute per caricare i disperati del mare fanno pensare a rapporti con chi organizza i viaggi della speranza

Le procure di Catania e di Palermo hanno aperto due indagini conoscitive sulle operazioni di soccorso condotte nel Mediterraneo da un gruppo di Ong. Come riporta „Il Giornale“, il sospetto è che alcune delle navi solidali impegnate nel salvataggio dei migranti abbiano avuto contatti con gli scafisti. Il tempismo e il coordinamento con il quale le diverse sigle sono intervenute per caricare i disperati del mare, fanno pensare infatti che le partenze e i movimenti dei gommoni fossero loro note prima ancora della partenza. I due fascicoli sono stati istruiti dopo le segnalazioni dello Sco, il Servizio centrale operativo della polizia.

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24. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Africa, la carestia è un disastro per Ue“ · Kategorien: Afrika, Europa, Libyen · Tags: , ,

Occhi della Guerra | 24.02.2017

Le Nazioni Unite hanno lanciato l’allarme carestia per diversi Paesi dell’Africa sub-sahariana. Tre agenzie dell’Onu insieme al governo del Sud Sudan hanno dichiarato la presenza di carestia in due zone del Paese. Come riportato da Al Jazeera ci sono attualmente 100mila persone direttamente colpite da questa crisi alimentare. Sarebbero invece ben 5.5 milioni i sud sudanesi, il 50% della popolazione, a rischiare una condizione di insicurezza alimentare nei prossimi mesi. Le prime vittime di questa catastrofe alimentare sono ovviamente le fasce più deboli della popolazione, come i bambini. Sono 250mila quelli che rischiano la vita a causa della malnutrizione. La condizione del Sud Sudan appare dunque più che allarmante. Dati simili non si vedevano infatti dal 1998, uno degli anni più violenti della guerra civile.

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24. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Turkey’s ‘wall of shame’ on Syria border goes unnoticed“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

KomNews | 20.02.2017

While the US wall on the border to Mexico has received plenty of attention sparking criticism and protests, Turkey’s construction of a 3 meter high and more than 900 kilometre long wall on the border to Syria has proceeded without much notice. Building of 367 kilometers of the wall has been completed as of January 2017.

The 3-meter high wall is one of the longest man-made walls in the world

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