22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Auslandseinsätze der Bundeswehr“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

bpb | 17.03.2017

Interaktive Weltkarte

Wo ist die Bundeswehr überall im Einsatz? Wie lange schon und was kostet das eigentlich? Die interaktive Weltkarte bietet einen Überblick über die laufenden Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Hier kommen Sie zur großen Ansicht der Weltkarte (für mobile Endgeräte geeignet).

15 Auslandseinsätze bestreitet die Bundeswehr derzeit. Von Afghanistan bis Westsahara sind dafür mehr als 3.200 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Nach Angaben der Bundeswehr sind seit 1992 in Auslandseinsätzen 106 Soldatinnen und Soldaten ums Leben gekommen. Bis Ende 2015 sind für Auslandseinsätze etwa 19 Milliarden Euro an einsatzbedingten Zusatzausgaben angefallen.

Die interaktive Karte gibt einen Überblick über die wichtigsten Fakten zu den aktuellen Auslandseinsätzen und verweist auf zentrale Dokumente sowie weiterführende Inhalte. Die Daten wurden in öffentlich zugänglichen Quellen recherchiert. Diese Quellen finden Sie jeweils verlinkt bei den Einsätzen und in der Quellenliste unter diesem Beitrag. […]

 

22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Nigeria will seine Migranten stoppen“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags: ,

DW | 21.03.2017

Nigerias Regierung hat ein Problem mit illegaler Migration. Doch im Gegensatz zu Europa geht es weniger um illegal Einreisende als vielmehr um die, die raus wollen. Neue Regelungen sollen nun Abhilfe schaffen.

Die Einreisebestimmungen für Geschäftsleute sollen gelockert, die Grenzen besser vor Terroristen und bewaffneten Gruppen geschützt, Einwanderer konsequenter registriert werden. All das ist in den sogenannten  „Immigrations-Regelungen 2017“ festgeschrieben, die Nigerias Regierung am Montag in der Hauptstadt Abuja vorgestellt hat. Doch Verpackung und Namensgebung sind irreführend: Nicht nur die Einreise, auch die Ausreise ist ein zentrales Thema des neuen nigerianischen Immigrationspakets. Eine „Anpassung an die Dynamiken der modernen Migrationsrealtitäten“ nennt das Nigerias Innenminister Abdulrahman Dambazau ein wenig abstrakt.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europe’s treatment of child refugees ‚risks increasing radicalisation threat'“ · Kategorien: Europa · Tags: ,

The Guardian | 22.03.2017

Highly critical report from Council of Europe says current system is unable to cope with sheer number of children fleeing conflict

Daniel Boffey

Europe’s “abysmal” treatment of refugee children, who have made up about a third of those seeking asylum on the continent over the last two years, will increase the danger of their later radicalisation and drift into criminality, a damning report from the Council of Europe has said.

A system that allows the sexual and physical abuse of children in overcrowded detention centres, where they are often separated from their families, will only condemn Europe to trouble in the future the report warns.

About 30% of asylum seekers arriving in Europe in the last two years were children, according to a report from the Council of Europe’s special representative of the secretary general on migration and refugees, Tomáš Boček. Nearly 70% of these children were fleeing conflict in Syria, Afghanistan and Iraq.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Studie: Geflüchtete Frauen werden nicht ausreichend versorgt“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

DW | 21.03.2017

Gleich zwei Studien beleuchten die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Eine der beiden Untersuchungen zeigt: Viele geflüchtete Frauen sind traumatisiert und werden nicht ausreichend medizinisch behandelt.

Der Studie der Berliner Charité zufolge hegen 13 Prozent der befragten Frauen Suizidgedanken, die Hälfte davon akut. „Das ist etwas, das uns sehr überrascht hat“, sagte eine der Studienleiterinnen, Meryam Schouler-Ocak, bei der Vorstellung in Berlin. Fast die Hälfte der Frauen berichtete, dass sie öfter weinten. Jeder vierte bis dritte Frau wird von Nervosität, Traurigkeit, Gefühlen der Einsamkeit und Schlafschwierigkeiten geplagt.

45 Prozent der geflüchteten Frauen schätzen ihre aktuelle Lebensqualität demzufolge als mittelmäßig ein. Besonders die Wohnsituation wird bemängelt: Die Hälfte der Befragten (53 Prozent) finden sie schlecht, 21 Prozent finden sie gut.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr afrikanische Migranten: Polizei zählt 9000 illegale Einreisen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland · Tags: ,

n-tv | 22.03.2017

Offiziell ist die Balkanroute geschlossen, doch im neuen Jahr erreichen anscheinend Tausende Flüchtlinge auf diesem Wege Deutschland. Die meisten stammen einem Bericht zufolge aus Syrien und Afghanistan, doch das könnte sich bald ändern.

Trotz verschärfter Grenzkontrollen in Europa überqueren einem Medienbericht zufolge noch immer täglich Dutzende Migranten illegal die deutsche Grenze. Die Bundespolizei habe in den ersten zwei Monaten dieses Jahres 8758 unerlaubte Einreisen registriert und zur Anzeige gebracht, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Behördenangaben. Insgesamt seien die Zahlen seit einem Jahr aber rückläufig. Im gesamten Jahr 2016 registrierte die Bundespolizei dem Bericht zufolge 167.500 illegale Einreisen.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sicheres Herkunftsland? Afghanen fliehen zu Zehntausenden“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland · Tags: ,

ARD Tagesschau | 21.03.2017

Das Jahr ist gerade einmal drei Monate alt – aber schon jetzt sind in dieser Zeit 38.000 Menschen aus ihrer Heimat in Afghanistan geflohen. Wegen der wachsenden Gewalt sei es zunehmend schwierig, die Menschen mit Lebenswichtigem zu versorgen, berichten die UN.

Mehr als 38.000 Afghanen sind seit Beginn des Jahres vor der Gewalt in ihrer Heimat geflohen. Für das Gesamtjahr sei ein starker Anstieg der Flüchtlingszahlen zu befürchten, erklärte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe, OCHA. Die humanitäre Lage verschlechtere sich immer weiter. Durch die anhaltenden Kämpfe zwischen Regierungstruppen und radikal-islamischen Milizen könnten die Bedürftigen nicht mit lebenswichtigen Gütern versorgt werden.

Im vergangenen Jahr unterstützten die UN und ihre Partnerorganisationen 3,6 Millionen Menschen in Afghanistan, mehr als zehn Prozent der Bevölkerung. In diesem Jahr bräuchten die Helfer 550 Millionen US-Dollar, um Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente für die notleidenden Menschen bereitzustellen. Bislang hätten Geber nur 15 Prozent der benötigten Summe gezahlt.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik-Treffen in Rom: Wer überlebt, soll zurück“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Europa, Malta · Tags:

taz | 20.03.2017

Tausende flüchten übers Mittelmeer. Die EU versucht sie aufzuhalten. Ein Problem dabei ist das politische Chaos im Transitland Libyen.

Christian Jakob

Das Jahr 2017 ist noch nicht alt, aber es hat schon traurige Rekorde erzielt: Seit dem 1. Januar sind bereits mehr Flüchtlinge im zentralen Mittelmeer ertrunken als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres: Insgesamt 481 Männer und Frauen haben die gefährliche Passage auf ihren überfüllten und seeuntauglichen Booten nicht überlebt, wie die UN-Migrationsorganisation IOM am Wochenende bekannt gab.

Damit sind auf dieser Route fast fünfmal so viele Bootsflüchtlinge wie in den ersten Monaten 2016 umgekommen. 16.185 Menschen erreichten Italien lebend, rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Von denen, die sich auf die riskante Passage nach Europa machten, starb jeder Dreiunddreißigste – auch dies ein neuer Rekord.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Algerien boykottiert Abschottungsgipfel Rom · Kategorien: Algerien, Deutschland, Europa, Italien, Libyen, Tunesien · Tags:

El Watan | 21.03.2017

L’Algérie se rebelle contre le diktat européen

L’absence de l’Algérie à la table des ministres de l’Intérieur d’une partie du Maghreb, conviés dans la capitale italienne aux côtés de leurs homologues de France, Allemagne, Autriche, Slovénie, Suisse, Malte et Italie, signifie un camouflet pour le gouvernement de Paolo Gentiloni.

Car seuls deux pays de la rive sud, Tunisie et Libye, ont signé l’accord de lutte contre l’immigration illégale. Un déplacement à Rome presque inutile pour les ministres de ces deux pays, vu que l’Italie avait à peine paraphé deux accords similaires bilatéraux avec Tripoli et Tunis ces derniers mois.

La délégation libyenne, représentée par le Premier ministre Fayez El Serraj, qui s’est déplacé en personne pour demander 800 millions d’euros à l’Europe, renouvelle son engagement à jouer le gendarme de la rive sud. En signant l’accord, Tripoli accepte l’intervention militaire européenne sur son littoral et dans son désert contre la fourniture d’équipements lourds (hélicoptères, bateaux, vedettes, ambulances, jeeps…) et même d’articles de moindre importance comme les téléphones satellitaires, des bouteilles d’oxygène, des jumelles… et la formation de sa police et de ses garde-côtes par des experts italiens.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Über 3.000 schiffbrüchige Migranten gerettet“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Telepolis | 20.03.2017

Die Festnahme eines Gangmitglieds gibt Einblick in die Praktiken des organisierten Menschenhandels, der mit dem Problem der unzähligen bewaffneten Milizen verknüpft ist

Es ist das Wetter, das für solche „konzentrierten Phänomene“ verantwortlich gemacht wird: Über 3.000 schiffbrüchige Migranten wurden am Wochenende bei mehr als 20 Einsätzen vor der libyschen Küste gerettet. „Nachdem es zuvor tagelang ruhig gewesen war, legten Boote mit vielen Migranten ab, weil sie ein Zeitfenster von günstigen Witterungsbedingungen nutzten“, so die kommentierende Aussage eines Mitglieds der italienischen Küstenwache zum besagten Phänomen.

In diesem Jahr wurden bereits über 16.000 Migranten bei Überfahrtsversuchen aus dem Mittelmeer gerettet. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum – vom 1.Januar bis zum 17. März – knapp 12.000. Allerdings kamen in den ersten zwei Wochen im März 2016 mehr Migranten auf diesem Weg nach Italien als in diesem Jahr.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italien erwartet Rekordzahl von Flüchtlingen“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen

Süddeutsche Zeitung | 21.03.2017

  • Seit der Schließung der Balkanroute und dem Türkei-Deal verschärft sich die Lage im zentralen Mittelmeer.
  • Hauptsächliches Transitland für Flüchtlinge ist Libyen, das seine Seegrenze bislang nicht schützen kann.
  • Die italienische Regierung bietet Libyen Hilfe beim Grenzschutz an, Libyen pocht hingegen auf eine stärkere Ausrüstung im Kampf gegen Schlepper.

Von Oliver Meiler, Rom

Europa ist besorgt über den starken Anstieg von Überfahrten auf der Fluchtroute von Libyen nach Italien, der sogenannten zentralen Mittelmeerroute. Auf Initiative des italienischen Innenministeriums hat sich am Montag eine neue Kontaktgruppe von besonders exponierten Ländern zu einem ersten Arbeitstreffen versammelt, um die Herausforderung möglichst gemeinsam anzugehen. Italiens Innenminister Marco Minniti stellte danach eine Absichtserklärung vor, die von allen Teilnehmern getragen werde: Neben Italien waren das Deutschland, Frankreich, Österreich, Slowenien, Malta, die Schweiz, Tunesien und Libyen. Er nannte den Ausgang der Konferenz „äußerst ertragreich“.

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