Le autorità locali libiche arrestano centinaia di profughi prima dell’imbarco, mentre a New York l’Italia e la Mogherini insistono per un piano ONU su interventi di polizia internazionale in Libia.
Tutti parlano di Libia, hanno scoperto tardivamente che anche in quel paese i migranti, considerati tutti „illegali“, vengono bloccati dalla polizia o dalla Guardia costiera, e nessuno scrive che gli arresti dei migranti in procinto di partire verso l’Italia sono frutto di inziative delle autorità locali. Autorità locali come il governo di Tobruk, le milizie di Misurata, le autorità militari di Tripoli, di Zawia o di Zuhara, o il cd. governo libico di Tripoli, che cercano di accreditarsi con i governi europei per ricevere finanziamenti ed entrare a pieno titolo nel Processo di Khartoum che prevede il coinvolgimento dei paesi di transito nelle attività di blocco e di respingimento verso i paesi di origine.
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Warum Syrer nicht in Ägypten bleiben
Von Sofian Philip Naceur, Alexandria
Während in Berlin über die Finanzierung der Flüchtlingsversorgung gestritten wird, geht der Exodus syrischer Flüchtlinge aus ihrer Heimat unvermindert weiter. Hunderttausende Syrer stecken in Ägypten fest. Sie wollen nur noch weg.
Weg mit allen Abschiebeknästen! Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle
Am 18. Mai macht der Abschiebe-Knast in Büren wieder auf. Ab dem Tag werden dann wieder geflüchtete Menschen in Büren eingesperrt werden.
Am 18. Mai wird es daher um 18 Uhr eine Protestaktion vor dem Knast geben.
Im Juli 2014 musste die JVA Büren für Abschiebegefangene ihre Pforten schließen, weil der Europäische Gerichtshof und der Bundesgerichtshof festgestellt hatten, dass die Bedingungen für Abschiebehäftlinge der JVA Büren nicht hinnehmbar waren – unter anderem weil Abschiebegefangene im Bürener Hochsicherheitsgefängnis unter den gleichen Bedingungen eingesperrt wurden wie Strafgefangene. Das ist gesetzeswidrig.Die in Büren inhaftierten Geflüchteten wurden nach Berlin verlegt.
In der Zeit von 2009 bis 2013 starben auf der ägyptischen Halbinsel Sinai schätzungsweise 4.000 Menschen in den Händen von Lösegelderpressern (siehe iz3w 323 und 330). Die meisten der Geflüchteten kamen aus Eritrea, ein kleiner Teil aus Äthiopien oder dem Sudan. Nachdem der Weg über Libyen nach Europa weitgehend versperrt war, wählten sie die Route durch Sudan und Ägypten, um von hier über den Sinai nach Israel einzureisen (siehe iz3w 332 und 341). Im März 2014 überreichten 24 Länder einen Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, in dem sie das Ende der Folter fordern und dazu aufrufen, die Folterer zu verhaften und die Überlebenden und Opfer medizinisch zu versorgen sowie ihre Asylanträge ohne Verzögerung zu bearbeiten.
Interview mit der israelischen Flüchtlings-Aktivistin Merav Bat-Gil
Die Aktivistin Merav Bat-Gil arbeitet für die Organisation ASSAF, die in Israel Flüchtlingshilfe leistet. Wir befragten sie zum Stand der Dinge.
iz3w: Was erzählen Überlebende der Folter auf dem Sinai, die bei Ihrer Organisation Unterstützung suchen?
Merav Bat-Gil: Die Flüchtlinge erzählen uns entsetzliche Geschichten darüber, wie sie entführt oder einfach zu den Foltercamps abtransportiert wurden, wie sie dort über Tage oder Monate ohne Unterlass gefoltert wurden, um von ihren Familien Geld zu erpressen. Diejenigen, die der Folter entkommen konnten, berichten von Vergewaltigungen, Elektroschocks. Sie wurden verbrannt oder an den Füßen aufgehängt, andere an den Armen. Sie wurden gezwungen, ununterbrochen zu arbeiten, im Bau, in der Reinigung. Frauen und Mädchen haben Fürchterliches erlebt. Die meisten Überlebenden von Folter kamen allerdings vor 2012 nach Israel, denn seit die Grenze zu Ägypten verriegelt ist, schafft es kaum noch jemand hinüber. Inzwischen nehmen die Flüchtlinge wieder den Weg über Libyen, wo sie nicht selten ein ähnliches Schicksal ereilt.
Migration & Bevölkerung | Newsletter 03/15 | pdf-Ausgabe
In Zeiten steigender Flüchtlingszahlen in Europa und Deutschland nehmen Demonstrationen gegen Not- und Aufnahmeunterkünfte zu, zum Teil kommt es auch verstärkt zu rechtsextremen Angriffen. Statt von einer Wiederkehr der Pogrome der 1990er Jahre sprechen Experten von einer stark polarisierten Gesellschaft und heben das zivilgesellschaftliche Engagement und die weit verbreitete Solidarität gegenüber Flüchtlingen hervor.
Morgan Knibbe
The Netherlands 2014
Drehbuch Morgan Knibbe
Kamera Morgan Knibbe
Schnitt Xander Nijsten
Produzent Katja Draaijer & Frank Hoeve (BALDR Film)
Trailer
Ein Flüchtling fällt vom Boot, ertrinkt und sieht die Welt plötzlich aus einer anderen Dimension. Die suchende Seele des alten Mannes wandert entlang der südlichen Grenze Europas, trifft auf viele desillusionierte Menschen und beobachtet sie ruhig und nahe. Sie scheinen genauso in einem Schwebezustand zu sein wie er, an der Grenze zu einem vermeintlichen Paradies. Ungewöhnlich poetisch und zugleich bedrückend eindringlich dokumentiert THOSE WHO FEEL THE FIRE BURNING ein großes Problem unserer Zeit: die hoffnungslose Situation von Bootsflüchtlingen, die es an Land schaffen – während viele ihrer Freunde und Familienmitglieder im Meer bleiben.
Weiterlesen »Interceptan una patera rumbo a Fuerteventura con 44 personas
Una embarcación de Salvamento Marítimo rescató a 44 personas que viajaban en una patera hacia Canarias pocas horas después de que salieran de las costas de Tan Tan, en Marruecos. El rescate se produjo en alta mar, a casi 150 kilómetros al este de Fuerteventura.
La embarcación fue avistada por un avión, el Sasemar 103, tras un aviso desde Marruecos y posteriormente fue alcanzada por una embarcación del organismo dependiente del Ministerio de Fomento. Una vez embarcadas, las personas rescatadas fueron trasladadas hasta Puerto del Rosario. Una vez allí, después de un interrogatorio y un reconocimiento médico, ingresarán en el Centro de Internamiento de Extranjeros de Barranco Seco. En la patera viajaban 42 hombres y dos mujeres.
Genf – Mit 38 Millionen Binnenvertriebenen wurde im Jahr 2014 ein neuer, trauriger Rekord erreicht. Diese Zahl an Menschen, die vor Konflikt und Gewalt im eigenen Land auf der Flucht ist, entspricht den Einwohnern von New York, London und Peking zusammen. „Das sind die schlimmsten Zahlen zu Binnenvertreibung seit einer Generation und sie zeigen unser komplettes Versagen unschuldige Zivilisten zu schützen“, sagte Jan Egeland, Generalsekretär des Norwegischen Flüchtlingsrates (NRC).
Die Zahlen wurden vom internationalen Monitoringszentrum IDMC (Internal Displacement Monitoring Centre) des NRC im Rahmen ihres „Global Overview 2015“ herausgegeben. Während die Anzahl der Binnenvertriebenen im dritten Jahr in Folge Rekordhöhe erreichte, zeigt der Report auch, dass es allein im Jahr 2014 elf Millionen neue Binnenvertriebene gab.
In english:
http://kompass.antira.info/files/2015/05/39kompass_newsletter_May2015_en.pdf
In french:
http://kompass.antira.info/files/2015/05/39kompass_newsletter_Mai2015_fr.pdf
Fähren statt Frontex +++ Bustour der Refugees vom O-Platz +++ 8. – 10.5. in Berlin: Blockupy Perspektiven +++ 14. – 17.5. in Münster: BUKO 37 +++ Ab 14.5.: Tour für für Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben +++ 19. -22. Mai in Warschau: Anti-Frontex-Tage +++ Rückblicke auf den Widerstand gegen Asylgesetzverschärfung: Besetzungen, Demos, SchülerInnenstreik +++ Ausblick: 10.6. in Strasbourg: Aktionstag für Bewegungsfreiheit
