17. April 2014 · Kommentare deaktiviert für „Der Oranienplatz ist überall“ – Tagesspiegel · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Tagesspiegel

„Kampf der Flüchtlinge in Europa

von 

Nicht nur in Berlin wird spätestens seit dem Camp auf dem Oranienplatz über Flüchtlinge debattiert: In ganz Europa kämpfen Betroffene mit teils illegalen Methoden für ein besseres Leben.

Auch hier haben sie gekämpft. Acht Monate lang. Samir Hamdard sitzt als einer der letzten noch an dem eckigen Tisch mitten in der Johannes-der-Täufer-Kirche im Brüsseler Szeneviertel Sainte Catherine. Links von ihm sind die Zelte aufgebaut. Er ist einer von 20 Afghanen, die seit September in der Kirche campen. Sie protestieren für ein Aufenthaltsrecht in Belgien, für ein Recht auf Asyl. Von den Flüchtlingen amOranienplatz in Berlin hat Hamdard gehört. Einmal, glaubt er sich zu erinnern, habe er mit einem Aktivisten telefoniert. Aber vielleicht war das auch eine der anderen Aktionen.
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17. April 2014 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa“ – taz · Kategorien: Libyen · Tags:

taz

Hundert Euro für die Schwimmweste

Zehntausende Flüchtlinge warten an der libyschen Küste auf ihr Boot nach Europa. Der Menschenhandel ist lukrativ, die Überfahrt gefährlich.

TRIPOLIS taz | Im Luxusressort Palm City, einer am Meer gelegenen Wohnanlage am Stadtrand von Tripolis, residiert die Europäische Union – wie fast alle internationalen Organisationen. Aus Sicherheitsgründen. Seit Mai 2013 versucht die EU mit der Grenzmission Eubam Libyen beim Aufbau von Grenztruppen und beim „Grenzmanagement“ zu helfen. Fachleute sollen die Umwandlung von Milizen in Zollbeamte begleiten und die Küstenwacht trainieren.

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17. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Berlin: „Die Angst ist groß“ – ND · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

„Flüchtlinge diskutierten mit Bezirksbürgermeisterin Monika Hermann / Zukunft der besetzten weiter Schule unklar

von Peter Nowak, Neues Deutschland

Eine schon länger geplante Diskussionsveranstaltung über die deutsche Asylpolitik verlief erregt. Der Grund: Die Räumung des Oranienplatzes vor einer Woche.

»Denken Sie an die Kinder, die im Flüchtlingslager leben müssen. Ihre Eltern dürfen nicht arbeiten und nicht verreisen.« Die Stimme von Amir ist brüchig. Der Flüchtling aus Ruanda sprach am Dienstagabend vor dem voll besetzten Saal im Kreuzberger Club SO 36. Der politische Bildungsverein Helle Panke hatte zur Diskussion über die europäische und deutsche Asylpolitik geladen. Gekommen sind die Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), die Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak (Linkspartei), der Sprecher der Flüchtlingsaktivisten vom Oranienplatz, Turgay Ulu, der Flüchtling Darlington sowie Marius vom Unterstützerkreis der von Flüchtlingen besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule.

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17. April 2014 · Kommentare deaktiviert für „Dieses Meer ist wie Blei“ – 12 Audioreportagen über die Fluchtrouten nach Europa · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags: ,

http://www.redattoresociale.it/Home/Cerca

„Questo mare è di piombo”:  il viaggio sonoro sulle rotte per l’Europa

[…] fino al 18 giugno, ogni martedì, 12 esclusivi audio-reportage a cura di Amisnet dai luoghi del Mediterraneo dove transitano i migranti, dal Marocco a Israele.

17. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Ansturm auf die Festung Europa – Deutschlandfunk · Kategorien: Marokko, Mittelmeerroute, Spanien

Von Alexander Göbel und Reinhard Spiegelhauer

Deutschlandfunk, Beitrag vom 15.04.2014

Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla sind Ziel vieler afrikanischer Flüchtlinge. Jenseits des Zauns, in Marokko, warten sie in Camps auf ihre Chance, den schwer gesicherten Sperranlagen zu überwinden, um in Europa ihr Glück zu suchen. Auf beiden Seiten der Grenze werde mit ihrem Elend Politik gemacht, kritisieren Menschenrechtler.

Am Waldrand von Oujda, wenige Kilometer vor der marokkanisch-algerischen Grenze, stehen Dutzende Zelte aus grauen Decken und grünen Plastikplanen direkt an der Außenmauer des Universitätsgeländes. Über einer Feuerstelle steigt Rauch auf. Rund 100 Afrikaner leben hier, manche schon seit Jahren – so wie Mohamed, 22, aus Ghana. Er trägt weiße Turnschuhe, eine weite Jeans, eine Baseballmütze und ein großes, hölzernes Afrika-Amulett um den Hals. Als afrikanischer Migrant sei er in Marokko bisher schlechter behandelt worden als ein Hund, erzählt er, vor allem von der Polizei. Mohamed muss tagsüber betteln und von dem leben, was Hilfsorganisationen hier verteilen – so, wie alle anderen Migranten auch. Dennoch will Mohamed bleiben, endlich dazugehören. Vor Kurzem hat er vom Staat eine Carte de séjour bekommen – eine Aufenthaltsgenehmigung.

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15. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Berlin: Europäische und Deutsche Asylpolitik – Eine kritische Bestandsaufnahme · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags: ,

Eine Veranstaltung von „Helle Panke“ e.V. und der Linksfraktion in der BVV von Friedrichshain-Kreuzberg

Di 15. April 2014, 19:30 Uhr im SO36

„In Friedrichshain-Kreuzberg versuchen seit über einem Jahr Flüchtlinge und ihre Unterstützer durch Demonstrationen und andere Protestaktionen auf das menschenunwürdige deutsche und europäische Asylregime aufmerksam zu machen.
Bisher leider ohne Erfolg! Die Reaktion des Bundesministers des Inneren beschränkt sich auf Polemik und das Schüren von Ängsten in der deutschen Bevölkerung, bspw. vor einer angeblichen massenhaften Einwanderung in deutsche Sozialsysteme. Und der Innensenator von Berlin sorgt sich um die – seiner Meinung nach – „rechtswidrige Nutzung öffentlicher Plätze und Grünflächen“, wenn er sich zu den Protesten der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz äußert. Die Ignoranz, mit der die zuständigen politischen Entscheidungsträger auf die legitimen Proteste der Flüchtlinge reagieren, ist befremdlich, um nicht zu sagen unanständig!
Nun ist – ausgelöst durch den tragischen Tod hunderter Bootsflüchtlinge vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa im Oktober 2013 – eine europaweite öffentliche Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen in der EU und ihren Mitgliedsstaaten in Gang gekommen. Ungeachtet der Tatsache, dass das Sterben an den südlichen EU-Außengrenzen längst endemisch geworden ist, bietet sich durch diese öffentliche Debatte und Aufmerksamkeit eine Chance, die deutschen und europäischen Asylgesetze auf den Prüfstand zu stellen und einer längst überfälligen Novellierung zu unterziehen.“

Podiumsdiskussion mit:

  • Monika Herrmann (Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, B90/Grüne)
  • Halina Wawzyniak (MdB, DIE LINKE)
  • Darlington (Flüchtling)
  • Marius (Unterstützer der AktivistInnen der Gerhard-Hauptmann-Schule)
  • Turgay Ulu (Mitglied des Sprecherkreises der FlüchtlingsaktivistInnen vom Oranienplatz)

Moderation: Reza Amiri

15. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Broschüre der RLS: Flüchtlinge Willkommen – Refugees Welcome? · Kategorien: Europa, Lesetipps · Tags: , ,

Mythen und Fakten zur Migrations- und Flüchtlingspolitik. Reihe «luxemburg argumente».

von Christian Jacob

April 2014

„Solange die Chancen auf ein gutes Leben in Sicherheit und ohne existenzielle Nöte weltweit so ungleich verteilt sind wie heute, werden Menschen an andere Orte ziehen – auch in die Europäische Union (EU). Die Migrationspolitik der EU erkennt diese Realität nicht an. Ganz im Gegenteil. Ihr Ziel ist es, die Bewegungen von Menschen zu beschränken und zu kontrollieren – und zwar auch außerhalb ihres eigenen Territoriums. Schon weit vor den eigenen Grenzen ist die EU-Grenzschutzagentur Frontex aktiv. Das Ergebnis sind nicht nur Tausende Tote an den Außengrenzen der EU, sondern auch eine zunehmende Beschneidung der Bewegungsfreiheit von Flüchtlingen und MigrantInnen in den Transit- und Herkunftsregionen.

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14. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Amsterdam: zwei leerstehende Wohnungen für Flüchtlinge besetzt · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Asielzoekers kraken nieuwe panden in de Ten Katestraat

Marc Kruyswijk

De stad is weer een opvangplaats voor vluchtelingen rijker. Krakers bezetten gisteren twee woningen en een bedrijfsruimte in de Ten Katestraat. De eerste bewoners namen gisteravond hun intrek in de ‚Vluchtmarkt‘.

De uitbreiding van het aantal opvangplaatsen was noodzakelijk omdat de Vluchtgarage in Zuidoost uit zijn voegen barst, zegt één van de vluchtelingen.
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14. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Italiens Marine rettet erneut Hunderte Flüchtlinge · Kategorien: Italien · Tags:

Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nach Italien reißt nicht ab. Rettungskräfte brachten im Laufe des Wochenendes erneut Hunderte Menschen in Sicherheit, wie die italienische Marine heute mitteilte. Die insgesamt 852 Flüchtlinge waren mit mehreren kaum seetüchtigen Booten unterwegs. Sie sollten von der Marine nach Sizilien gebracht werden.

In den vergangenen Tagen hatte Italien Tausende Flüchtlinge auf See gerettet, nach Schätzungen des UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) von Freitag waren es allein in der vergangenen Woche 6.500 Menschen.

Nach den Schiffsunglücken mit mehr als 300 Toten vor der Insel Lampedusa im vergangenen Oktober hat Italien mit einer strikteren Überwachung des Mittelmeeres begonnen. Rund 20.000 Migranten rettete die Marine laut UNHCR seit Beginn der Aktion „Mare Nostrum“. Insgesamt kamen seit Jahresanfang etwa 18.500 Bootsflüchtlinge in Italien an.

via ORF

14. April 2014 · Kommentare deaktiviert für PRO ASYL fordert Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland · Kategorien: Deutschland · Tags:

Frankfurt am Main (Pro Asyl) – Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL fordert eine grundlegende Reform der Europäischen Zuständigkeitsverordnung Dublin III. „Die Aufnahme der aus Seenot geretteten Flüchtlinge ist nicht allein Aufgabe Italiens“, sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL.
PRO ASYL appelliert an die Bundesregierung und an die anderen europäischen Staaten, Flüchtlinge aus den Grenzstaaten der Europäischen Union wie Italien aufzunehmen. PRO ASYL fordert die Bundesregierung auf, Flüchtlinge aus Italien zu übernehmen, insbesondere wenn Anknüpfungspunkte in Deutschland bestehen. Zahlreiche Syrerinnen und Syrer versuchen über Italien nach Deutschland zu ihren Verwandten zu kommen.
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