03. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für 2400 Boat-people vor der libyschen Küste gerettet · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

ANSA.it

Soccorsi 2.400 migranti a largo Libia

Impegnati mezzi Guardia costiera, Marina Militare e Gdf

(ANSA) – ROMA, 2 MAG – Sono 2.400 i migranti soccorsi oggi al largo della Libia in 12 diverse operazioni di salvataggio.
L’ultimo intervento ha riguardato un barcone con a bordo 397 migranti, che ha lanciato l’allarme in acque libiche. Nelle operazioni sono impegnati 4 mezzi della Guardia Costiera, 2 della Marina Militare; 2 della Guardia di Finanza; un’unità inserita nel dispositivo Triton e 2 mercantili. Complessivamente sono stati soccorsi 4 barconi e 8 gommoni. Le operazioni di soccorso sono ancora in atto.

01. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für „Kaum einer kehrt zurück “ – FAZ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

FAZ

Afrikanische Flüchtlinge

In der Diskussion über afrikanische Flüchtlingsströme wird kaum über die Migration innerhalb Afrikas geredet. Dabei ist sie der Schlüssel zum Verständnis des Ansturms auf Europa.

von Joseph Croitoru

In der Debatte um den Umgang mit afrikanischen Flüchtlingen, die von Schleusern über das Mittelmeer nach Europa transportiert werden, geht mancher Aspekt unter, der in der Migrationsforschung schon länger diskutiert wird. Zur Erklärung des Einwandererstroms aus Afrika wird meist nur auf wirtschaftliche Not, demographischen Druck und politische Verfolgung verwiesen. Selten wird die innerafrikanische Migrationspolitik als Ursache genannt. Doch genau darin sehen Forscher des angesehenen Oxforder International Migration Institute (IMI) eine Teilerklärung für die verstärkte Orientierung afrikanischer Flüchtlinge nach Europa. Sie kritisieren das Wahrnehmungsdefizit ihrer Kollegen, das sie auf deren „eurozentrische Sicht“ zurückführen (Marie-Laurence Flahaux, Hein de Haas: „African Migration. Exploring the Role of Development and States“, Paper 105, Oxford, November 2014, einzusehen auf der Website des IMI).

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01. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Hamburg: 1. Mai-Demo · Kategorien: Deutschland · Tags:

Recht auf Stadt – Never mind the papers

 Parolen und Forderungen auf der 1.Mai-Demo in Hamburg mit etwa 6000 TeilnehmerInnen, darunter vielen Flüchtlingen und MigrantInnen.

In Reden wurden Trauer und Wut über den Tod von boatpeople geäußert, die Verantwortlichen benannt und das Watch the Med-Alarmphone vorgestellt. Statt einer Trauerminute wurde Alarm geschlagen mit Lärminstrumenten verschiedenster Art.

01. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtpunkt im Mittelmeer“ – taz · Kategorien: Malta · Tags: , ,

taz

GESTRANDET Kein EU-Staat liegt näher an den Flüchtlingsunglücken vor Nordafrikas Küste als die kleine Insel Malta. Auch die Toten der Katastrophe vom 19. April sind hier begraben. Ein Ortsbesuch

AUS VALETTA CHRISTIAN JAKOB

Bei den toten Babys, ganz hinten, war noch Platz. An die Kinder, die hier begraben sind, erinnern Stofftiere, Spielzeuge, Fotos, an die Unbekannten erinnert nichts. Keine Steine, keine Namen. Die sechs Gräber mit den Nummern 47 bis 52 im Sektor D mussten reichen für die 24 Leichen der Flüchtlinge.

Malta ist das am dichtesten besiedelte Land der EU, entsprechend beengt geht es auf dem Hauptfriedhof Santa Maria Addolorata zu.

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30. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Juncker fordert legalen Zugang für Flüchtlinge nach Europa“- ZEIT · Kategorien: Mittelmeer

ZEIT Online

„Man muss die Türen öffnen“: Der EU-Kommissionspräsident verlangt von Europa, mehr Verantwortung für Notleidende zu übernehmen. Er schlägt Quoten für Flüchtlinge vor.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker setzt sich für einen legalen Zugang von Flüchtlingen nach Europa ein. „Legale Migration muss mittelfristig ein Thema sein“, sagte der Christsoziale im Europäischen Parlament in Straßburg. „Man muss die Türen öffnen.“ Damit verstärkt er die Forderung von Menschenrechts- und Sozialorganisationen, die seit Jahren für eine Reform des europäischen Systems der Asylzuständigkeit werben und eine Abkehr von der „illegalen Einreise“ verlangen – zugunsten einer freien Wohnortwahl.

Juncker sagte, die EU könne sich nicht auf das Argument zurückziehen, dass sie nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen könne. Jeder wisse, dass Europa nicht die einzige Anlaufstelle für die Armutsbekämpfung sein könne, sagte der Luxemburger auf Deutsch. „Aber wir müssen als reichster Kontinent dazu beitragen, dass Menschen, die von der Not getrieben (sind), sich nicht in Boote setzen und vor unseren Küsten ertrinken.“ […]

30. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Dossier: Die Balkanroute – Mondiaal News · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Griechenland, Lesetipps · Tags: ,

MO – Mondiaal Nieuws

Ein Dossier über die Balkanroute, das der Journalist Toon Lambrechts für das belgische Magazins MO zusammengestellt hat.

„De Balkanroute volgt de weg die al duizenden mensen aflegden, in weer en wind, op zoek naar een beter leven.
Het is het verhaal van de broers Ashraf en Kareem, die waarschijnlijk nog altijd in Belgrado op een kans wachten. Het is het verhaal van Omar, die in Oostenrijk een nieuw leven begint, maar evengoed van Nazim, die teleurgesteld op zijn stappen terugkeerde.
Het is het verhaal van hoe hoop een weg zoekt in een labyrint van grenzen, hoe mensen op de vlucht tegelijk kwetsbaar en onoverwinnelijk zijn.“

Bisher erschienen:

Weitere Folgen:

  • 01.05. Ungarn, ein wenig herzliches Willkommen
29. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Seenotrettung statt Grenzschutz, Fähren statt Frontex · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer, Termine [alt] · Tags: ,

Flyer

Was tun gegen das Sterben im Mittelmeer?

Diskussionsveranstaltung:
Dienstag, 5. Mai 2015; 19:30 Uhr
Frankfurt/Main, Uni Bockenheim, Studierendenhaus
Mertonstraße 26, Festsaal

Mit Beiträgen von Refugees von Lampedusa in Hanau (die als Boatpeople nach Europa kamen), Pro Asyl, medico international und dem Watch The Med-Alarmphone.

Mehr als 1700 tote Flüchtlinge und MigrantInnen im neuen Jahr, bevor der Sommer und damit die Hauptsaison der Seeüberquerungen begonnen hat! Und der Zehn-Punkte-Plan der EU in Reaktion auf die größte Flüchtlingskatastrophe in der Geschichte des Mittelmeeres demonstriert vor allem eines: Weiter so!

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28. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Bundesweite Refugee Bus Tour 20.04.- 13.05.2015 · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Jena, 4. Mai 2015

Bundesweite Refugee Bus Tour 20.04.- 13.05.2015 vom O-Platz Berlin

The Voice Forum

Mittwoch, 29.04. 2015: Refugee-Vorbereitungstreffen
– in Jena, 13.00 Uhr
– und in Eisenberg, 16.00 Uhr
Treffpunkt in Jena: The VOICE Büro, Schillergäßchen 5, 07745 Jena

Die Bundesweite Refugee Bus Tour 2015, die vom O-Platz in Berlin organisiert wird, wird zum politischen Austausch mit FlüchtlingsaktivistInnen und innerhalb der Isolationslager nach Thüringen kommen. Die Treffen sollen in Jena und Eisenberg am 4. Mai stattfinden.

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28. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Forget the ‘war on smuggling’, we need to be helping refugees in need · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

The Guardian

Alexander Betts

The crisis in the Mediterranean, which has led to more than 1,700 deaths already this year, has evoked an immediate response from European political leaders. Yet the EU response fundamentally and wilfully misunderstands the underlying causes. It has focused increasingly on tackling smuggling networks, reinforcing border control and deportation. Somehow European politicians have managed to turn a human tragedy into an opportunity to further reinforce migration control policies, rather than engage in meaningful international cooperation to address the real causes of the problem.

The deaths in the Mediterranean have two main causes. First, the abolition in November 2014 of the successful Mare Nostrum search-and-rescue programme, which saved more than 100,000 lives last year, immediately led to a reduction in the number of rescues and an increase in the number of deaths.

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28. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ich habe damit gerechnet, zu sterben“ – FR · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Frankfurter Rundschau

Von Regina Kerner

Die Geschichte einer monatelangen Flucht: Wie sich Simon aus Eritrea bis nach Mailand durchschlägt.

Der auffallend magere, dunkelhäutige Mann im Zweite-Klasse-Abteil des Hochgeschwindigkeitszugs „Frecciarossa“ von Neapel nach Mailand schaut erschrocken hoch. Ich bin in Rom zugestiegen, mein reservierter Platz ist neben ihm am Fenster. Eilig räumt er sein Gepäck vom Sitz, einen halbleeren kleinen Rucksack und eine Plastiktüte mit Wasserflasche und Tupperdose. Er versucht selbstbewusst zu gucken, aber in den geröteten müden Augen scheint die Unsicherheit durch. Als ich neben ihm sitze, legt er sich rasch seine dünne Sportjacke aus Polyester auf den Schoß und versteckt seine Hände darunter. Die vielen kleinen Geschwüre habe ich aber schon gesehen.

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