22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Illegale in türkischen Nähstuben“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

nd | 22.03.2017

Syrische Flüchtlinge werden bei Textilproduktion für europäische Händler ausgebeutet

von Hendrik Lasch

In der Nachbarschaft von Bego Demir kam unlängst ein syrischer Textilarbeiter ums Leben. Nach einer überlangen Schicht geriet er mit dem Arm in eine Maschine; den Unfall habe er nicht überlebt. Demir, Aktivist beim türkischen Ableger der »Clean Clothes Campaign« (CCC; Kampagne für saubere Kleidung), sieht das nicht als Einzelfall. Die Textilindustrie seines Landes stütze sich zunehmend auf syrische Flüchtlinge, die ohne reguläre Arbeitsverträge beschäftigt und ausgebeutet würden. »Sie erhalten nur die Hälfte des Mindestlohns«, sagt Demir, »dabei reicht dieser ohnehin nicht aus, um einigermaßen über die Runden zu kommen«.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr afrikanische Migranten: Polizei zählt 9000 illegale Einreisen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland · Tags: ,

n-tv | 22.03.2017

Offiziell ist die Balkanroute geschlossen, doch im neuen Jahr erreichen anscheinend Tausende Flüchtlinge auf diesem Wege Deutschland. Die meisten stammen einem Bericht zufolge aus Syrien und Afghanistan, doch das könnte sich bald ändern.

Trotz verschärfter Grenzkontrollen in Europa überqueren einem Medienbericht zufolge noch immer täglich Dutzende Migranten illegal die deutsche Grenze. Die Bundespolizei habe in den ersten zwei Monaten dieses Jahres 8758 unerlaubte Einreisen registriert und zur Anzeige gebracht, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Behördenangaben. Insgesamt seien die Zahlen seit einem Jahr aber rückläufig. Im gesamten Jahr 2016 registrierte die Bundespolizei dem Bericht zufolge 167.500 illegale Einreisen.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sicheres Herkunftsland? Afghanen fliehen zu Zehntausenden“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland · Tags: ,

ARD Tagesschau | 21.03.2017

Das Jahr ist gerade einmal drei Monate alt – aber schon jetzt sind in dieser Zeit 38.000 Menschen aus ihrer Heimat in Afghanistan geflohen. Wegen der wachsenden Gewalt sei es zunehmend schwierig, die Menschen mit Lebenswichtigem zu versorgen, berichten die UN.

Mehr als 38.000 Afghanen sind seit Beginn des Jahres vor der Gewalt in ihrer Heimat geflohen. Für das Gesamtjahr sei ein starker Anstieg der Flüchtlingszahlen zu befürchten, erklärte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe, OCHA. Die humanitäre Lage verschlechtere sich immer weiter. Durch die anhaltenden Kämpfe zwischen Regierungstruppen und radikal-islamischen Milizen könnten die Bedürftigen nicht mit lebenswichtigen Gütern versorgt werden.

Im vergangenen Jahr unterstützten die UN und ihre Partnerorganisationen 3,6 Millionen Menschen in Afghanistan, mehr als zehn Prozent der Bevölkerung. In diesem Jahr bräuchten die Helfer 550 Millionen US-Dollar, um Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente für die notleidenden Menschen bereitzustellen. Bislang hätten Geber nur 15 Prozent der benötigten Summe gezahlt.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Maroc : Plus de 150 000 tentatives d’immigration illégale vers l’Espagne avortées entre 2012 et 2016“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,

Yabiladi | 22.03.2017

Plus de 150 000 tentatives d’immigration illégale vers l’Espagne ont été avortées au cours des cinq dernières années (2012-2016), indique l’agence EFE, qui cite la police marocaine. En outre, 392 réseaux de trafic d’être humains ont été démantelés, d’après les chiffres du ministère chargé des affaires de la migration.

Le pic de sorties illégales en direction du voisin ibérique a été atteint en 2014 : cette année-là, la police a freiné les projets migratoires de 37 816 personnes et démantelé 105 réseaux. Entre 75% et 80% des migrants sont présument originaires des pays d’Afrique subsaharienne.

Ces chiffres diffèrent quelque peu de ceux de la police espagnole, qui comptabilise 20 000 tentatives d’immigration illégale vers Ceuta et Melilla pour l’année 2014 – les embarcations de fortune ne sont pas prises en compte -, précise l’agence de presse espagnole.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik-Treffen in Rom: Wer überlebt, soll zurück“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Europa, Malta · Tags:

taz | 20.03.2017

Tausende flüchten übers Mittelmeer. Die EU versucht sie aufzuhalten. Ein Problem dabei ist das politische Chaos im Transitland Libyen.

Christian Jakob

Das Jahr 2017 ist noch nicht alt, aber es hat schon traurige Rekorde erzielt: Seit dem 1. Januar sind bereits mehr Flüchtlinge im zentralen Mittelmeer ertrunken als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres: Insgesamt 481 Männer und Frauen haben die gefährliche Passage auf ihren überfüllten und seeuntauglichen Booten nicht überlebt, wie die UN-Migrationsorganisation IOM am Wochenende bekannt gab.

Damit sind auf dieser Route fast fünfmal so viele Bootsflüchtlinge wie in den ersten Monaten 2016 umgekommen. 16.185 Menschen erreichten Italien lebend, rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Von denen, die sich auf die riskante Passage nach Europa machten, starb jeder Dreiunddreißigste – auch dies ein neuer Rekord.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Algerien boykottiert Abschottungsgipfel Rom · Kategorien: Algerien, Deutschland, Europa, Italien, Libyen, Tunesien · Tags:

El Watan | 21.03.2017

L’Algérie se rebelle contre le diktat européen

L’absence de l’Algérie à la table des ministres de l’Intérieur d’une partie du Maghreb, conviés dans la capitale italienne aux côtés de leurs homologues de France, Allemagne, Autriche, Slovénie, Suisse, Malte et Italie, signifie un camouflet pour le gouvernement de Paolo Gentiloni.

Car seuls deux pays de la rive sud, Tunisie et Libye, ont signé l’accord de lutte contre l’immigration illégale. Un déplacement à Rome presque inutile pour les ministres de ces deux pays, vu que l’Italie avait à peine paraphé deux accords similaires bilatéraux avec Tripoli et Tunis ces derniers mois.

La délégation libyenne, représentée par le Premier ministre Fayez El Serraj, qui s’est déplacé en personne pour demander 800 millions d’euros à l’Europe, renouvelle son engagement à jouer le gendarme de la rive sud. En signant l’accord, Tripoli accepte l’intervention militaire européenne sur son littoral et dans son désert contre la fourniture d’équipements lourds (hélicoptères, bateaux, vedettes, ambulances, jeeps…) et même d’articles de moindre importance comme les téléphones satellitaires, des bouteilles d’oxygène, des jumelles… et la formation de sa police et de ses garde-côtes par des experts italiens.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Über 3.000 schiffbrüchige Migranten gerettet“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Telepolis | 20.03.2017

Die Festnahme eines Gangmitglieds gibt Einblick in die Praktiken des organisierten Menschenhandels, der mit dem Problem der unzähligen bewaffneten Milizen verknüpft ist

Es ist das Wetter, das für solche „konzentrierten Phänomene“ verantwortlich gemacht wird: Über 3.000 schiffbrüchige Migranten wurden am Wochenende bei mehr als 20 Einsätzen vor der libyschen Küste gerettet. „Nachdem es zuvor tagelang ruhig gewesen war, legten Boote mit vielen Migranten ab, weil sie ein Zeitfenster von günstigen Witterungsbedingungen nutzten“, so die kommentierende Aussage eines Mitglieds der italienischen Küstenwache zum besagten Phänomen.

In diesem Jahr wurden bereits über 16.000 Migranten bei Überfahrtsversuchen aus dem Mittelmeer gerettet. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum – vom 1.Januar bis zum 17. März – knapp 12.000. Allerdings kamen in den ersten zwei Wochen im März 2016 mehr Migranten auf diesem Weg nach Italien als in diesem Jahr.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italien erwartet Rekordzahl von Flüchtlingen“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen

Süddeutsche Zeitung | 21.03.2017

  • Seit der Schließung der Balkanroute und dem Türkei-Deal verschärft sich die Lage im zentralen Mittelmeer.
  • Hauptsächliches Transitland für Flüchtlinge ist Libyen, das seine Seegrenze bislang nicht schützen kann.
  • Die italienische Regierung bietet Libyen Hilfe beim Grenzschutz an, Libyen pocht hingegen auf eine stärkere Ausrüstung im Kampf gegen Schlepper.

Von Oliver Meiler, Rom

Europa ist besorgt über den starken Anstieg von Überfahrten auf der Fluchtroute von Libyen nach Italien, der sogenannten zentralen Mittelmeerroute. Auf Initiative des italienischen Innenministeriums hat sich am Montag eine neue Kontaktgruppe von besonders exponierten Ländern zu einem ersten Arbeitstreffen versammelt, um die Herausforderung möglichst gemeinsam anzugehen. Italiens Innenminister Marco Minniti stellte danach eine Absichtserklärung vor, die von allen Teilnehmern getragen werde: Neben Italien waren das Deutschland, Frankreich, Österreich, Slowenien, Malta, die Schweiz, Tunesien und Libyen. Er nannte den Ausgang der Konferenz „äußerst ertragreich“.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rescatadas 32 personas de una patera a unas 18 millas de Isla de Alborán“ · Kategorien: Algerien, Marokko, Spanien · Tags:

La Vanguardia | 20.03.2017

Salvamento Marítimo informa de que ésta no es la misma que se busca desde el domingo

Salvamento Marítimo ha procedido este lunes al rescate de 32 personas que viajaban en una embarcación ilegal localizada a unas 18 millas de Isla de Alborán, sin que por el momento haya trascendido ni el origen de estos inmigrantes ni el estado de salud en el cual serán trasladados a puerto.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Marruecos frena la entrada de entre 250 y 300 inmigrantes por la valla de Ceuta“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

El Día | 20.03.2017

La Gendarmería marroquí ha frenado esta madrugada un intento de entrada a Ceuta de entre 250 y 300 inmigrantes subsaharianos, lo que ha obligado a la Guardia Civil a tener que realizar un despliegue especial en el lado español de la valla.

Según han informado a Efe fuentes de la Delegación del Gobierno, la tentativa se ha producido alrededor de las 04.00 horas de la madrugada de hoy cuando las fuerzas marroquíes detectaron la aproximación a la valla de un importante número de personas.

Inmediatamente, la Guardia Civil situó a sus unidades por el vallado fronterizo, en previsión de que los inmigrantes consiguieran superar a las fuerzas marroquíes.

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