11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Le ragazze nel limbo“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Il Manifesto | 10.04.2017

Migranti. Il flop dei programmi di ricollocamento nell’Ue, i guasti dell’accoglienza italiana, l’incubo della «tratta». Ribika, Semira e le altre: storie di donne arrivate dall’Africa su un barcone

Affrontare il viaggio dall’Africa all’Italia è un incubo per tutti. Se sei donna molto di più. Le violenze sono la norma e le ferite vanno ben oltre quelle fisiche. Ribika, partita dall’Eritrea, dopo aver attraversato il deserto si è imbarcata in Egitto e ha navigato per giorni, tre sono stati di tempesta. Erano 370 su quel legno malandato: «Stavamo talmente stretti che muscoli e ossa gridavano per il dolore». Insieme a Semira invece viaggiavano 450 persone e ogni onda pareva quella che avrebbe rovesciato le loro vite in mare per sempre. Quando ha toccato terra ha pianto, per cacciare la paura ma anche perché sentiva forti dolori alla pancia.

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11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Illegal in den USA: Ein Leben in Angst“ · Kategorien: USA · Tags:

DW | 10.04.2017

Donald Trump greift hart durch und setzt eines seiner größten Wahlversprechen in die Tat um: die konsequente Abschiebung von Migranten ohne Papiere.

Esme Colin Gomez ist 19 Jahre alt, sie studiert an der Indiana University. Im Mai 2018 wird sie ihren Abschluss in Psychologie machen. Dennoch blickt sie in eine ungewisse Zukunft. Ihre Mutter brachte sie im Alter von vier Jahren illegal in die USA, viele Jahre lebte Esme ohne Papiere im Land. Die Familie verließ Mexiko im Jahr 2001: „Wir waren arm. Meine ältere Schwester und ich hatten keine Perspektiven. Meine Mutter wollte uns ein besseres Leben in den Vereinigten Staaten ermöglichen“, erklärt Esme, die ihr Geburtsland Mexiko nie betreten hat und die Vereinigten Staaten als ihre Heimat betrachtet. In den letzten Monaten sei die Situation für sie und ihre Schwester schwieriger geworden: „Die Menschen sind feindselig. Auf der Straße werde ich von Fremden verbal angegriffen. Sie beschimpfen mich als Kriminelle, die zurück in ihr Land gehen soll.“

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11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migrants from west Africa being ‘sold in Libyan slave markets’“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags: , ,

The Guardian | 10.04.2017

UN migration agency says selling of people is rife in African nation that has slid into violent chaos since overthrow of Gaddafi

Emma Graham-Harrison

West African migrants are being bought and sold openly in modern-day slave markets in Libya, survivors have told a UN agency helping them return home.

Trafficked people passing through Libya have previously reported violence, extortion and slave labour. But the new testimony from the International Organization for Migration suggests that the trade in human beings has become so normalised that people are being traded in public.

“The latest reports of ‘slave markets’ for migrants can be added to a long list of outrages [in Libya],” said Mohammed Abdiker, IOM’s head of operation and emergencies. “The situation is dire. The more IOM engages inside Libya, the more we learn that it is a vale of tears for all too many migrants.”

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11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Sie sitzen fest im Niemandsland“ · Kategorien: Jordanien, Syrien · Tags: ,

Zeit Online | 10.04.2017

In der Wüste zwischen Syrien und Jordanien leben Zehntausende Flüchtlinge unter desolaten Bedingungen. Hilfsorganisationen haben kaum Zugang zu dem improvisierten Lager.

Von Yassin Musharbash, Amman

Junge Männer schöpfen mit Metallbechern schlammiges Wasser aus einer Pfütze in Plastikcontainer. „Das trinken die wirklich!“, versichert der Gewährsmann. Er hat das Bild vor einer guten Woche aufgenommen und ZEIT ONLINE zusammen mit weiteren Aufnahmen zur Verfügung gestellt. Die Fotos dokumentieren die erbärmlichen Bedingungen, unter denen schätzungsweise bis zu 80.000 syrische Flüchtlinge im Niemandsland zwischen Syrien und Jordanien ausharren.

Rukban heißt dieser Ort. Er liegt wenige Kilometer vor dem Dreiländereck, an dem die Grenzen Syriens, Jordaniens und des Iraks aufeinandertreffen. Mitten in der Wüste also. Die Zelte und Behausungen sind über eine große Fläche verstreut, nicht alle Flüchtlinge leben im Niemandsland, einige auch auf der syrischen Seite. Die nächste geteerte Straße auf jordanischer Seite ist fast 50 Kilometer entfernt. Vor Jahrzehnten haben Jordanien und Syrien hier auf ihrer Seite der Grenzen jeweils kilometerlange künstliche Sanddünen aufgeschüttet, so genannte Berms. Genau zwischen den Berms besteht seit gut drei Jahren ein de-facto-Flüchtlingscamp. Buchstäblich im Niemandsland.

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11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „UN: Situation in Ungarn lässt Rückführung von Flüchtlingen nicht zu“ · Kategorien: Ungarn · Tags: , ,

DW | 10.04.2017

Das UN-Flüchtlingshilfswerk setzt sich dafür ein, Flüchtlinge nicht mehr aus anderen EU-Ländern nach Ungarn zu bringen. Migranten würden dort nicht angemessen behandelt, so die Kritik.

UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi verlangte in Genf, solange Budapest seine „Praxis und Politik“ nicht an „europäisches und internationales Recht“ anpasse, müssten die EU-Staaten den Flüchtlingstransfer auf der Grundlage des Dublin-Abkommens aussetzen.

Die Dublin-Regeln sehen vor, dass Schutzsuchenden dort ihren Asylantrag stellen, wo sie zuerst EU-Boden betreten haben; notfalls müssen sie aus anderen EU-Ländern dorthin zurückgebracht werden. Die Regeln gelten für die EU-Staaten sowie für die Nichtmitglieder Schweiz und Norwegen.

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11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die EU hat die Türkei als offenes Gefängnis gemietet“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags:

Zeit Online | 10.04.2017

Etwa drei Millionen syrische Flüchtlinge sitzen in der Türkei fest, werden ausgebeutet, überleben dank Spenden. Das Abkommen mit der EU hat ihr Los nicht verbessert.

Von Lea Frehse, Izmir

Das mit der Ratte war auch für Yalçın Yanık denkwürdig. Es ist keine drei Wochen her, dass eine syrische Frau in seine Werkstatt kam und um Hilfe bat: Eine Ratte hatte ihr im Schlaf das Ohr angefressen. Yanık brachte sie ins Krankenhaus. „Das sind die Bedingungen, unter denen manche Syrer hier leben“, sagt Yanık.

Izmir, türkische vier-Millionen-Einwohner-Stadt an der Ägäis. Als 2015 Hunderttausende Menschen über das Meer und den Balkan nach Westeuropa flohen, war Izmir ihr Drehkreuz. Flüchtlinge campierten auf der Hafenpromenade, schliefen in Fußgängerzonen und billigen Hotels. Dann schloss die EU ein Abkommen mit der Türkei, und Europas Staaten machten ihre Grenzen dicht. Seither sind die Zelte von Izmirs Straßen genauso verschwunden wie die Willkommensschilder vom Münchner Hauptbahnhof. Aber die Flüchtlinge sind noch da.

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11. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Frankreich : Flüchtlingslager brennt vollständig nieder“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

Zeit Online | 11.04.2017

Nach einer Messerstecherei unter Flüchtlingen sind deren Holzhütten im französischen Grande-Synthe in Flammen aufgegangen. Das Feuer soll absichtlich gelegt worden sein.

In Nordfrankreich hat ein Großbrand ein Flüchtlingslager vollständig zerstört. Hunderte Flüchtlinge mussten ihre Holzhütten im Camp in Grande-Synthe bei Dünkirchen verlassen, wie die Polizei mitteilte. Sie wurden in nahegelegenen Turnhallen untergebracht.

Vor Ausbruch des Feuers hatten sich nach Behördenangaben etwa 100 bis 150 kurdische und afghanische Flüchtlinge im Lager eine Schlägerei geliefert. Dabei wurden auch Messer benutzt. Fünf Menschen wurden verletzt, drei von ihnen kamen mit Stichverletzungen im Krankenhaus. Die Kämpfe dauerten bis nach Mitternacht an. Polizisten einer Spezialeinheit griffen ein, vereinzelt wurden sie mit Steinen beschmissen, berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP.

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10. April 2017 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass Newsletter Nr. 58, April 2017 · Kategorien: Termine [alt]

[DT] [EN]

8.4. in Berlin: Take back the future – International Roma Day +++ 7./8./9.4. in Hamburg: Vorbereitungskonferenz gegen den G20 +++ 14.-17. April: Aktionstage an der französisch-italienischen Grenze +++ 18.4. in Ungarn: Transnationale Demo an der Grenze/Röszke 11 Solidarität +++ 22.4. in Athen: City Plaza Geburtstag/Räumung besetzter Häuser +++ Zentrales Mittelmeer: Report Alarm Phone, Statements der zivilen Rettungsschiffe +++ Kämpfe gegen Dublin Verordnung +++ 5. – 7.5. in Osnabrück: Kritnet Tagung mit Solidarischer Stadt +++ 6./7.5. in Bielefeld: Get Together4We`ll Come United +++ 13. Mai in Pforzheim: landesweite Demo gegen Abschiebehaft +++ Lesetip: „So schaffen wir das“ +++ Rückblicke: 8.3. Global Womens Strike, 18.3. Transnationaler Aktionstag gegen das Grenzregime, 31.3. Protest vor der Tunesischen Botschaft in Berlin +++ Ausblicke: 17.-21. Mai 2017 in Köln: NSU Tribunal; 10.-14.6. in Dresden: JoG gegen IMK; 19.-25. Juni 2017 in Kassel: Documenta – 20 Jahre kein mensch ist illegal; 16. September 2017 in Berlin: Großdemo We`ll Come United; 6.-8. Oktober 2017 in Leipzig: Konferenz zu Migration, Entwicklung, Ökologischer Krise

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10. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Italien schließt Abkommen zur Sicherung der Südgrenze“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Telepolis | 07.04.2017

Mit viel Geld für rivalisierende Stämme und Wirtschaftshilfe soll das Schleusergeschäft mit Migranten eingedämmt werden

Thomas Pany

Italien hat mit Stammesführern in Libyen ein Abkommen zur Sicherung der Südgrenze getroffen, wie Innenminister Marco Minniti bekannt gab. Demnach wurde mit 60 Stammesführern verhandelt, um Flüchtlingsbewegungen hauptsächlich aus Niger und dem Sudan zu unterbinden. Die 60 Stämme rivalisieren laut Medienberichten untereinander. Italien setzt insbesondere die großen Stämme der Tuareg, die die Grenze mit Algerien kontrollieren und die Tebu (oder auch Tubu), die an der Grenze zum Tschad und zum Sudan eine wichtige Rolle spielen.

Nach Informationen des Libya Herold wurde bereits Ende März in Rom eine Vereinbarung mit Führern der Tebu, der Tuareg und der Awlad Suleiman (von denen Teile angeblich auch mit dem IS in Verbindung gestanden hatten) getroffen, auch hierbei lag der Schwerpunkt auf der Grenzsicherung. Laut der italienischen Vertretung in Libyen soll die Abmachung mit wirtschaftlichen Aufbauhilfen gekoppelt werden.

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10. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Marokko: „Flucht in die limitierte Freiheit“ · Kategorien: Afrika, Marokko · Tags:

Der Freitag | 05.04.2017

Gestrandete aus dem subsaharischen Afrika zwingen die Regierung zu einer neuen Einwanderungspolitik

LEANDER F. BADURA

Nachdem es Ende Februar hunderte Menschen in die spanische Exklave Ceuta geschafft hatten, veröffentlichte die Lokalzeitung El Faro de Ceuta ein Video des Freudentaumels. Einige der Migranten bedanken sich darin für die „Gastfreundschaft“ Marokkos und bei dessen König Mohammed VI. Den Monarchen dürfte es freuen, bemüht er sich doch, sein Land als eines darzustellen, das sich der Einwanderer annimmt. Am 12. Dezember 2016 hatte er als Staatsoberhaupt verkündet, man starte unverzüglich eine „massive Regularisierungskampagne“ für Migranten ohne Aufenthaltstitel. Das kam einigermaßen überraschend, weil bisher die im November 2013 aus der Taufe gehobene neue Einwanderungs- und Asylpolitik eher stagnierte.

Doch der Reihe nach: In puncto Migration war Marokko jahrzehntelang vor allem Auswanderungsland (über fünf Millionen Marokkaner leben in Europa), seit den 1990er Jahren wurde es mehr und mehr zur Transitschleuse für Migranten aus dem subsaharischen Afrika auf dem Weg nach Europa. Inzwischen verlagern sich die Migrationsbewegungen allerdings auf die gefährlichere libysche Route. Ungeachtet dessen stranden nach wie vor viele Westafrikaner in Marokko und bleiben dort, aus Entkräftung, Resignation oder in der Hoffnung, dort Zuflucht zu finden.

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