03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Redeyef youth in Lampedusa: marginalized at home, unwanted abroad“ · Kategorien: Italien, Tunesien

Nawaat | 01.11.2017

Two weeks ago, minister of the Interior Lotfi Brahem received Italian ambassador to Tunisia Raimondo De Cardona to strengthen cooperation on fighting crime and tackling illegal immigration. On the same day, October 18, 25 years old, Ahmed, from Redeyef reached Lampedusa illegally, on a boat carrying Tunisian youth mainly from the same small mining town in the mid-western governorate of Gafsa.

« We have been struggling throughout our lives in Tunisia. The authorities there neither gave us jobs nor respect; we only get humiliation », Ahmed confided on the condition that we would not give his real name. Ahmed is now in Lampedusa. He and many others have been on a hunger strike since Saturday. « We started the hunger strike on Saturday…my friend started on Friday… we have been on water and sugar…if there is no solution we will not take water and sugar…and we will sleep outside the center » .

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03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Dublin IV fällt durch“ · Kategorien: Europa, Schengen Migration · Tags:

nd | 02.11.2017

Innenausschuss des EU-Parlaments legt eigenen Entwurf zu Asylregelung vor

Von Uwe Sattler

Es kommt nicht alle Tage vor, dass die Linksfraktion einen Großteil ihrer Positionen in Berichten und Entschließungen des EU-Parlaments wiederfindet. Meist ist es ein harter Kampf, zumindest einige Änderungen in den Dokumenten durchzusetzen. Nun jedoch finden sich in der Stellungnahme des Innenausschusses (LIBE) zur Reform der Dublin-Regulierung genau jene Forderungen, die die GUE/NGL gemeinsam mit Abgeordneter der Sozialisten & Sozialdemokraten und der Grünen auf die Agenda gesetzt hat.

»Damit hat der Ausschuss eine klare Position gegen den Egoismus der Mitgliedsstaaten bei der Aufnahme von Geflüchteten und gegen die von der EU-Kommission geplante Aufweichung humanitärer Kriterien bezogen«, so Cornelia Ernst, Mitglied im LIBE und Sprecherin der LINKE-Delegation im EU-Parlament, gegenüber »nd«.

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03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „At least three dead, scores rescued off Greek islands as arrivals rise“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Reuters | 03.11.2017

Three people drowned, at least six were missing and scores of others were rescued in three separate incidents of migrants trying to reach Greece across the Aegean Sea early Friday.

Greek authorities recovered the body of a woman and searched for more people missing after a wooden boat carrying migrants sank off Kalymnos island, close to the Turkish coast.

Fifteen people, 10 men, four women and a child, were rescued, and Greek coastguard vessels were searching for another six to eight people missing, a Greek coastguard official said.

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03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen und der Balkan sind dicht – dann eben Spanien“ · Kategorien: Afrika, Marokko, Spanien · Tags:

Spiegel Online | 02.11.2017

Kaum noch Boote können Libyen verlassen – ein Resultat der EU-Blockade. Dafür meldet Spanien immer mehr ankommende Flüchtlinge. Zwei von ihnen erzählen hier ihre Geschichte.

Aus Jerez de la Frontera und Tarifa berichtet Laura Delle Femmine, „El Pais“

Das Wasser des Mittelmeers wird blauer und blauer, fast schwarz mit zunehmender Tiefe. Patricia sieht es heute noch vor sich. Genau wie die immer größeren Wellen, die das Boot auf- und niederschaukeln. „Du weißt nicht, ob du es schaffst“, sagt die 39-Jährige über ihre Fahrt über die Straße von Gibraltar. „Das geht dir im Kopf rum, wenn du in das Boot steigst.“

Im August hatte sich die Frau von der Elfenbeinküste an die Überfahrt gewagt, zusammen mit ihren siebenjährigen Zwillingen. Ihr kommen noch immer die Tränen, wenn sie daran zurückdenkt. Heute sitzt sie in einem Park von Jerez de la Frontera, nicht weit von der Wohnung, die sie durch eine Hilfsorganisation bekommen hat. Sie hätte sich nicht träumen lassen, dass sie einmal nach Europa auswandert. Schon gar nicht eingepfercht in ein Boot mit 31 anderen Menschen, den Elementen ausgeliefert. „Nie im Leben würde ich das nochmal machen“, schluchzt sie.

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03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für On the Alps road: in Briançon, mountaineers in support of migrants · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags:

Mediapart | 02.11.2017

Since the blockage of the Roya valley (France), more and more people are taking the route of the Alps. In the Briançonnais region (France), more than one thousand migrants have been welcomed by volunteers since the end of july 2017. By the lack of reaction of the public authorities, the inhabitants are worried about dramas the winter could cause. They organize themselves, like the people of the Roya valley before them, to welcome, as good as possible, the newcomers, mainly African.

Full article only in French

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Sur la route des Alpes (1/2): à Briançon, des montagnards solidaires des migrants

Par Louise Fessard

Depuis le blocage de la vallée de la Roya, ils sont de plus en plus nombreux à emprunter la route des Alpes. Dans le Briançonnais, plus de 1 000 migrants ont été accueillis par des bénévoles depuis fin juillet 2017. Devant l’absence de réaction des pouvoirs publics, les habitants s’inquiètent des drames que risque de provoquer l’hiver. Et s’organisent, comme avant eux ceux de la vallée de la Roya, pour accueillir au mieux les arrivants, majoritairement africains.

Article entier

02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Retter oder Schlepper? Flüchtlingshelfer in der Kritik“ · Kategorien: Mittelmeer, Video · Tags: ,

ARTE |02.11.2017

2017 retteten nichtstaatliche Hilfsorganisationen (NGOs) Zehntausende Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer. Ihr eigenmächtiges Handeln steht in der Kritik: Sie würden mit Schleppern kooperieren und einen Flüchtlings-Fährdienst betreiben. Ein harter Vorwurf, den die Retter zurückweisen.

Italien ächzt unter der Last der Flüchtlinge: Zwar haben in diesem Jahr weniger Menschen die lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Süditalien gewagt, doch der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Zudem würden die nichtstaatlichen Hilfsorganisationen (NGOs) zumindest teilweise mit den Schleppern paktieren, sagt die italienische Regierung. So habe sich ein regelrechter Fährdienst entwickelt, der mit Seenotrettung im eigentlichen Sinne nichts mehr gemein habe. Was steckt hinter diesen Vorwürfen?

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für No Direction Home · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Termine [alt] · Tags:

RLS | 11.2017

Das Fotobuch aus Griechenland auf Speakers Tour mit den Macher*innen

Auf den «Sommer der Migration» 2015 folgten schnell staatliche Repression, rassistische Hetze und die schrittweise Schließung der Balkanroute. Eine Serie von Verschärfungen des Asylrechts und der EU-Türkei-Deal folgten. Zigtausenden wurde der Weg zu ihrem Ziel abgeschnitten und endete (vorläufig) in Zeltlagern, Abschiebezentren, in der Illegalität, in selbstorganisierten Strukturen, in den Warteschleifen auf Asyl, Familienzusammenführung und Relocation.

Das Fotobuch «No Direction Home» mit Arbeiten von 30 griechischen Fotografen dokumentiert die jüngste Flucht- und Migrations-Geschichte über die südöstliche Migrationsroute, die mehr als eine halbe Million Menschen nach und durch Griechenland geführt hat: Von den Kriegsgebieten in Syrien über die griechischen Inseln nach Piräus, durch die Squats und Camps in Attika und den Norden nach Idomeni und weiter auf der sogenannten Balkanroute. Die Migrationsgeschichten in Bildern zeigen die Grausamkeit des europäischen Migrationsregimes und das Leid der Flucht auf «illegalen» Routen ebenso wie die Stärke der Menschen, die diesen Weg trotz aller Abwehrmaßnahmen gegangen sind und bis heute gehen.

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Spätsommer 2015 & 2017: Reisen durch die Balkanroute · Kategorien: Balkanroute, Rumänien, Ungarn

Migazin | 02.11.2017

Vor zwei Jahren waren die Züge noch voll mit Flüchtlingen, heute ist scheinbar Ruhe eingekehrt, eine gespenstische Ruhe. Ein Bericht von Janosch Freuding, der im Spätsommer 2015 und 2017 mit dem Zug quer durch den Balkan gereist ist.

Janosch Freuding

Spätsommer 2015. Der Morgenzug von Belgrad nach Wien ist gut gefüllt. Einheimische, Geschäftsreisende, Backpacker und viele Flüchtlinge. Heute befinden sich mehr Flüchtlinge im Zug als übrige Reisende. Immer wieder laufen junge Flüchtlinge an den Abteilen vorbei durch den Zug, um Tee oder Kaffee aus dem Bordrestaurant zu holen. Sie taxieren die anderen Reisenden dabei neugierig, genauso wie umgekehrt. In den Gesichtern der Flüchtlinge: Euphorie und Müdigkeit.

Ein junges Mädchen aus Belgien auf Interrailreise ist schockiert. Sie erzählt von einem total überfüllten Sonderzug für Flüchtlinge in Mazedonien, von Flüchtlingen, die ihren Kopf aus dem Fenster strecken, um frische Luft zu bekommen. Mit Wasserflaschen hätten sie versucht, ihnen zu helfen.

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugee graves were a common sight in Libya. Now it’s Tunisia’s turn“ · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: ,

The Guardian | 02.11.2017

A crackdown appears to be pushing the problem across the border in north Africa, with dozens of bodies now washing ashore

“The dead are someone’s husband, someone’s child, wife, sister or brother. Would you bury your loved ones in this manner?”

The short Tunisian man gestures towards makeshift graves containing the bodies of dozens of drowned migrants. This may have become a common enough sight across the border in Libya in recent years. Now a crackdown on people trafficking in that country appears to be pushing the problem into Tunisia.

“They are not at fault for being buried here. We are at fault. You are at fault. The world is at fault.”

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Climate change ‚will create world’s biggest refugee crisis‘ · Kategorien: Afrika, Sahara · Tags:

The Guardian | 02.11.2017

Experts warn refugees could number tens of millions in the next decade, and call for a new legal framework to protect the most vulnerable

Matthew Taylor

Tens of millions of people will be forced from their homes by climate change in the next decade, creating the biggest refugee crisis the world has ever seen, according to a new report.

Senior US military and security experts have told the Environmental Justice Foundation (EJF) study that the number of climate refugees will dwarf those that have fled the Syrian conflict, bringing huge challenges to Europe.

“If Europe thinks they have a problem with migration today … wait 20 years,” said retired US military corps brigadier general Stephen Cheney. “See what happens when climate change drives people out of Africa – the Sahel [sub-Saharan area] especially – and we’re talking now not just one or two million, but 10 or 20 [million]. They are not going to south Africa, they are going across the Mediterranean.”

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