02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Hungern für Familienzusammenführung“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

ARD Tagesschau | 01.11.2017

Mit einem Hungerstreik fordern in Griechenland gestrandete Flüchtlinge eine Weiterreise zu Angehörigen nach Deutschland. Sie werfen Athen und Berlin vor, sich informell darauf geeinigt zu haben, den Familiennachzug zu verlangsamen.

Vor dem griechischen Parlament in Athen hat eine Gruppe syrischer Flüchtlinge einen Hungerstreik begonnen. Die Flüchtlinge protestieren damit gegen die schleppende Bearbeitung ihrer Anträge auf Zusammenführung mit ihren Familien in Deutschland. Sie warfen Athen und Berlin vor, dafür zu sorgen, dass das Warten auf die Zusammenführung mit ihren Angehörigen sich schon länger als ein halbes Jahr hinziehe. Dabei dürfe eine Frist von sechs Monaten nach EU-Recht nicht überschritten werden.

Einige gaben an, sich seit über einem Jahr in Griechenland zu befinden. „Unsere Familie verbindet uns stärker als eure illegalen Vereinbarungen“, stand auf einem von einer Frau gehaltenen Banner.

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für AntiRa Kompass – Newsletter Nr. 64, November 2017 · Kategorien: Deutschland, Termine [alt]

[Dt]

4./5.11. in Berlin: Nachbereitung und Perspektiven von We`ll Come United +++ 10.-12.11. in Berlin: Treffen der Transnational Social Strike Platform +++ 10.11.-26.11. in Göttingen: Wanderausstellung „Yallah!? Über die Balkanroute“ +++ 13./14.11. in Tübingen und Frankfurt: Film „Stop the boats“ +++ 24.-26.11. in Augsburg: „Inside Europe – Kirchenasyl vernetzt“ +++ Widerstand gegen Afghanistan-Abschiebungen +++ Röszke11: Solidarität mit Ahmed +++ Ägäis: „Open the islands“ and Memorial von w2eu +++ Tunesien: Harragas sind wieder da +++ 3 Jahre Alarm Phone: In Solidarität mit MigrantInnen auf See +++ Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel +++ Spanien/Marokko: Juristischer Erfolg in Strasbourg gegen Push-Backs +++ 4 Jahre NSU-Prozeß – Kein Schlussstrich +++ Rückblicke: Konferenz Women in Exile in Berlin; Konferenz zu Migration, Entwicklung, Ökologischer Krise in Leipzig; Netzwerktreffen zu Kirchenasyl in Münster

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Bundeswehr rettet 124 Flüchtlinge“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Zeit Online | 02.11.2017

Die Marine hat erneut viele Menschen aus Seenot gerettet. In dem Schlauchboot befanden sind mehrere schwangere Frauen und viele Kinder.

42 Seemeilen nördlich der Küste Libyens hat ein Kriegsschiff der Bundeswehr 124 Flüchtlinge aus einem Schlauchboot gerettet und an die italienische Küstenwache übergeben. Unter den Geretteten waren den Angaben zufolge auch fünf Schwangere und 21 Kinder.

Die Marine beteiligt sich seit 2015 im Rahmen der EU-Operation Sophia an der Schleuserbekämpfung im Mittelmeer und hat seitdem insgesamt 21.616 Menschen aus Seenot gerettet.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind im laufenden Jahr bisher rund 148.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa geflüchtet. Mehr als 110.000 erreichten Italien. Die meisten Migranten kamen aus Nigeria, Syrien, Guinea und der Elfenbeinküste.

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Nur die Hoffnung bleibt“ · Kategorien: Balkanroute, Schengen Migration, Serbien

Zeit Online | 01.11.2017

Seit die Balkanroute geschlossen ist, stranden viele Flüchtlinge in Serbien. In Auffanglagern werden sie notdürftig versorgt, bevor sie sich erneut auf den Weg machen.

Von Thomas Roser, Obrenovac

Entschlossen guckt der auf seinem Stockbett sitzende Saud Khan auf die weiße Wand vor sich. Das Ziel seiner 19-monatigen Odyssee scheint unerreichbar fern, dennoch hält der Afghane eisern daran fest. „Ich will in mein Land zurück – nach England“, wiederholt der 25-Jährige im Auffanglager im serbischen Obrenovac gebetsmühlenhaft.

Als die Taliban 2009 seinen Vater getötet hätten, sei er aus seinem nordafghanischen Heimatort Baghan geflohen, berichtet der Mann mit dem unsteten Blick niedergeschlagen. Ein Jahr habe er damals benötigt, um nach Großbritannien zu gelangen. Fünf Jahre lang habe er in Gloucestershire gewohnt, bevor er nach Ablehnung seines Asylgesuchs abgeschoben worden sei. Doch in seinem Dorf hätten ihm die immer wieder aufflackernden Gefechte und erneute Todesdrohungen der Taliban keine Ruhe gelassen: „Ich fühlte mich nie sicher.“

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Aus den Augen aus dem Sinn – hinter Stacheldraht am Rande Europas · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

zuerst erschienen: Jungle World 41 | 12.10.2017

Text: Valeria Hänsel (Volunteers for Lesvos)

Der „Hotspot“ Moria – Ein europäischer Albtraum

Der Wind pfeift durch das provisorische Zeltlager des Flüchtlingscamps Moria. Menschen stehen in einer Schlange und warten darauf, sich unter einem alten Schlauch mit eiskaltem Wasser zu duschen. Sie leben in schlecht befestigten Zelten inmitten eines Olivenhains, denn das Auffanglager Moria ist hoffnungslos überfüllt. Rund herum befinden sich Abfälle und Fäkalien, Toiletten gibt es kaum. Neben den Zelten ragt ein hoher Zaun mit NATO-Stacheldraht empor, hinter dem Militär stationiert ist und weitere Geflüchtete untergebracht sind. Der Anblick erweckt den Eindruck, als handle es sich um ein Hochsicherheitsgefängnis. Spärliche Wohncontainer stehen dicht gedrängt hinter mehrreihigen Stacheldrahtzäunen. Doch das Lager beherbergt keine Kriminellen sondern Menschen, deren einziges „Vergehen“ der Wunsch nach einem sicheren und besseren Leben ist. Es ist kein Lager, weit weg in Afrika oder Asien, sondern ein europäisches „Hotspot-Camp“ auf der griechischen Insel Lesbos: Ein Ort, an dem tausende Menschen seit anderthalb Jahren in einer völlig unzureichenden Versorgungslage ausharren müssen.

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Flucht aus Marokko: „Manche enden als Futter für die Haie“ · Kategorien: Marokko · Tags: , ,

Spiegel Online | 01.11.2017

Es begann mit einem toten Schwertfisch – und eskaliert nun in Straßenschlachten. Ein Aufstand erschüttert eine von Marokkos ärmsten Regionen. Eine Folge: Immer mehr Menschen flüchten nach Spanien.

Aus Al Hoceima, Marokko berichtet Saeed Kamali Dehghan, „The Guardian“

Es ist fast ein wenig kitschig. Ein riesiger Regenbogen spannt sich über dem Mittelmeer, sein Endpunkt trifft den Mohammed-VI-Platz in Al Hoceima, einer Küstenstadt im Norden Marokkos.

Am Boden geht es weit weniger farbenfroh zu. Polizisten in Kampfausrüstung bewachen seit Tagen den Platz. Die Behörden fürchten Ausschreitungen rund um den ersten Todestag von Mouhcine Fikri, einem Fischhändler hier aus dem Ort.

Fikri war zerquetscht worden, als er versuchte hatte, einen Schwertfisch aus einem Müllwagen zu ziehen. Das Tier war außerhalb der Saison erlegt worden – und die Polizei hatte es konfisziert und vor Fikris Augen im Müll entsorgt. Dessen Sprung in den Laster war ein tödlicher Fehler.

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „299 illegal immigrants rescued off the coast of Zliten“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

The Libya Observer | 01.11.2017

The Libyan Navy has rescued 299 illegal immigrants off the coast of Zliten on two rubber boats.

The Navy said that among the migrants were 40 women and 19 children, adding that humanitarian and medical aid was provided to them.

The illegal immigrants were then transferred to the Tripoli Naval Base in the presence of the International Organization for Migration, the High Commission and the International Medical Corps. The immigrants were later handed over to the Tajoura Shelter for Illegal Immigration.

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „$2bn EU-Africa ‚anti-migration‘ fund too opaque, say critics“ · Kategorien: Afrika, Europa

The Guardian | 31.10.2017

Trust fund intended to prevent migration by tackling insecurity and poverty suffers from lack of clarity, say observers

The European Union has been urged to shed more light on how it is spending emergency money intended to curb mass migration from Africa to Europe.

In a report to be published next month, Oxfam will call on the European commission to boost transparency of the EU-Africa emergency trust fund, which was created by EU leaders in 2015 to stem the flow of people making the dangerous Mediterranean crossing to Italy.

The fund has made €1.9bn (£1.67bn) available for 117 projects in 26 African countries, as Brussels seeks to maximise its foreign policy leverage to control migration.

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Refugee Crisis Is a City Crisis“ · Kategorien: Lesetipps, Social Mix · Tags: ,

CITYLAB | 27.10.2017

World leaders are negotiating a global compact on refugees. Urban leaders need a seat at that table.

Bruce Katz & Jessica Brandt

Since the end of August, more than half a million Rohingya, a predominantly Muslim minority in Burma (Myanmar), have fled violence in that country and crossed the border into Bangladesh in what the United Nations is calling the fastest-growing refugee crisis in the world today. Meanwhile, millions of Syrian and Iraqi refugees displaced by civil war continue to be dispersed to towns and cities throughout the region and in Europe.

Against this backdrop, UN High Commissioner for Refugees Filippo Grandi spoke last month during the General Assembly in New York to talk about a new approach for dealing with refugees, one in which those forced to flee their homes are integrated more permanently into urban areas rather than isolated in camps. “Inclusion is the name of the game,” Grandi said. Under this new model, “Cities are frontline players in dealing with refugees.”

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Mourn the Dead, Respect the Survivors – Create safe Passages! · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer · Tags:

Alarmphone | 01.11.2017

Alarm Phone 8 week report, September 4 – October 29, 2017

+++ EU intensifies border collaborations with Northern African governments +++ Alarm Phone resistance and political campaigns +++ New Harraga Movement from Tunisia +++ Developments in the Central Mediterranean, Aegean Sea, Western Mediterranean, and Black Sea +++ Summaries of Alarm Phone distress cases from all three Mediterranean regions

Over the past 8 weeks we continued to witness the EU’s violent attempts to thwart sea migration in cooperation with third country allies. In (Northern) African and Turkish transit spaces, the situation remains precarious and dangerous for hundreds of thousands of migrants stuck there. In Libya, the situation is constantly deteriorating, not least due to escalating conflicts in particular in Sabratha, a nodal point for migrant journeys.[1] Also in Egypt, Tunisia, and Algeria, reinforced migrant deterrent or containment practices have been reported, a consequence of EU and member states’ border externalisation strategies.[2] The newest addition to a long list of agreements is a deal signed between Germany and Egypt, where both governments agree to fight smuggling networks and irregular migration in Egypt as well as to continue cooperation in border control.[3] Meanwhile, the European Parliament approved plans to create an automatic entry-exit-system that will require all non-EU citizens to provide biometric photos and fingerprints when they enter the Schengen area.[4] This will further increase the huge amount of data the EU collects on foreign travellers, allow to monitor visa overstayers, and make it more difficult for people without a valid visa to avoid border controls. As legal routes to the EU remain largely absent, this will only increase the likelihood that people will risk embarking on dangerous sea journeys.

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