02. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: seltsame „Aufstandsbekämpfung“ bei Kasserine · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

International berichten die Massenmedien über einen Mini-Aufstand in den Bergen zwischen der Stadt Kasserine und der algerischen Grenze.

Zeit online vermeldet: „Tunesien bekämpft an Grenze zu Algerien verschanzte Aufständische“:

http://www.zeit.de/news/2013-05/01/tunesien-tunesien-bekaempft-an-grenze-zu-algerien-verschanzte-aufstaendische-01182610

Die tunesischen Medien und Nachrichtenportale weisen hingegen durchweg auf zahlreiche Ungereimtheiten hin. Mal soll es nach Regierungs- und Militärangaben 50 Festnahmen – Dschihadisten – auf dem Berg Chaambi (Naturschutzgebiet) gegeben haben, dann wird wieder alles dementiert.

Sicher ist nur, dass das unzugängliche Gebiet am Mittwoch zu einer militärischen Sperrzone erklärt wurde und die Militärs eine Minenräumaktion durchführen. Dabei sollen Scharfschützen eingesetzt werden, die aus großer Entfernung Minen zur Explosion bringen sollen. Einige Militärs wurden bereits durch Minen verletzt.

Kasserine gehört zu den völlig verarmten Landstrichen, die sich in den letzten Jahren zu sozialen Unruhegebieten entwickelt haben.

Die tunesische Regierung hat in den letzten Tagen mit der algerischen Regierung ein Abkommen zur Terrorbekämpfung insbesondere in den grenznahen Gebieten abgeschlossen und eine enge Zusammenarbeit verabredet. Handelt es sich bei der miitärischen Operation um eine Übung der Aufstandsbekämpfung, ohne Dschihadisten, ohne „Aufständische“?

http://www.shemsfm.net/fr/actualite/kasserine-la-zone-de-chaambi-annoncee-comme-zone-militaire-fermee?id=44975

01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Süditalien: Erneut Boat-people nach Ankunft kollektiv nach Ägypten / Tunesien abgeschoben · Kategorien: Ägypten, Italien, Tunesien · Tags: , ,

HCR-OIM et Save The Children, qui, dans le cadre du projet Presidium financé par le Ministere de l’Intérieur Italien auraient en théorie accès aux migrants débarqués sur les cotes italiennes, déclarent ne pas avoir la possibilités de rencontrer et informer sur leurs droits les migrants égyptiens et tunisiens arrivés en Italie par la mer. Comme dans le passée, aussi hier, aux organisations a été nié l’accès aux 78 migrants égyptiens arrivés à Siracusa, dont 25 mineurs.
Depuis le début de l’année seraient des centaines des migrants égyptiens et tunisiens refoulés peu après leurs arrivées sur les cotes italiennes …..
http://www.unhcr.it/news/dir/26/view/1481/le-organizzazioni-umanitarie-chiedono-di-incontrare-i-migranti-egiziani-e-tunisini-che-sbarcano

sulle-coste-italiane-148100.html
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01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Frontex gegen Boat-people: Nächtliche Überwachungsflüge zwischen Griechenland und Türkei · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Aerial surveillance at the Greece-Turkey border: Frontex wants to buy a plane
30.04.2013

http://www.statewatch.org/news/2013/apr/07eu-frontex-aerial-surveillance.html

The EU border agency, Frontex, is looking to buy a plane that will allow it to undertake night-time surveillance of the land border between Greece and Turkey as part of a pilot project that will run from July until September. Aerial surveillance imagery will be used to guide the actions of border guards stationed on the ground, in a region where intensified border controls have already led to the death of migrants attempting to reach Europe by increasingly dangerous routes.
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01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien, bei Oran, Wohnungsnot: Frauen zünden Rathaus-Gebäudeteil an und blockieren Überlandstraße · Kategorien: Algerien · Tags: ,

Ain Temouchent: Des femmes bloquent la RN2

http://www.elwatan.com/actualite/ain-temouchent-des-femmes-bloquent-la-rn2-30-04-2013-212170_109.php

le 30.04.13 | 21h27


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01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Transit Marseille – Flucht übers Meer · Kategorien: Deutschland, Frankreich · Tags: , ,

Ausstellung zur Flucht aus dem von Nazideutschland beherrschten Europa – Transit Marseille

http://www.mp2013.fr/ici-meme-2013/

01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Aufstandsbekämpfung nach Afghanistankrieg (1) · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , ,

Im Keim ersticken (I)
01.05.2013

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58590

BERLIN/KIEL
(Eigener Bericht) – Wissenschaftler der Universität Kiel haben ein Konzept zur Aufstandsbekämpfung in den Ländern des globalen Südens entwickelt. Die im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums verfasste Studie wurde unlängst bei einer Veranstaltung des Berliner Think-Tanks „Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik“ (DGAP) präsentiert. Die Arbeit bezieht sich explizit auf den vom Heereskommando der Bundeswehr herausgegebenen „Leitfaden Aufstandsbewältigung“ und fordert, gegen westliche Interessen gerichtete Widerstandsbewegungen möglichst „im Keim zu ersticken“. Als eines der „wirksamsten Instrumente“ zur Erreichung dieses Ziels bezeichnet der Autor die „Enthauptung“ aufständischer Gruppen durch „Ausschaltung von bedeutenden Führern“. Wesentliche Erkenntnisse der Studie resultieren aus sogenannten Feldforschungen in Afghanistan.
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01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Digitale Waffen aus Deutschland · Kategorien: Ägypten, Golfstaaten, Libyen, Marokko, Mittelmeerroute, Syrien, Tunesien · Tags: , ,

taz 29.04.2013

„Überwachungssoftware aus Deutschland
Exportschlager Protesttrojaner

Bürgerkrieg in Syrien, Widerstand in Bahrain: Zur Verfolgung von Oppositionellen wird weltweit deutsche Software eingesetzt. Kontrolle? Fehlanzeige
von Martin Kaul
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30. April 2013 · Kommentare deaktiviert für „Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion“, sozialgeschichte.online 10 (2013) · Kategorien: FFM-Texte, Lesetipps, Mali · Tags: , ,

Helmut Dietrich

Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion

1. Einleitung

Am 23. Dezember 2011 schrieb Ahmeyede Ag Ilkamassene auf der Tuareg-Internetplattform Toumast Press eine engagierte Analyse unter dem Titel ‚Azawad: jetzt oder nie!‘. Darin heißt es: „Die Finanzkrisen in vielen Staaten, in der USA, in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien, zeigen beispielhaft die Schwächung dieser Mächte. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit erfolgen die Revolutionen gleichzeitig in allen Ecken der Erde. Als sich Mohamed Bouazizi [am 17. Dezember 2010] in Tunesien verbrannte, hatte er nicht geahnt, dass er einer derart globalen Bewegung zur Geburt verhelfen würde. Nachdem das tunesische Volk dem Regime Ben Ali mutig ein Ende gesetzt hat, haben die Jugendlichen Ägyptens die Fackel übernommen, den Tahrir-Platz dauerhaft besetzt und dem Regime [Mubaraks] ebenfalls ein Ende gesetzt. Dieselben Jugendlichen demonstrieren weiterhin bis heute, um dem Diktat des Obersten Militärrats ein Ende zu setzen. Der Wind der Revolutionen hat sich in Libyen, Algerien, Marokko, Jemen, Bahrein, Syrien, Kuweit, Palästina und Oman verbreitet. Volksrevolutionen werden in Mauretanien erwartet. Neben den Volksrevolutionen gibt es die Bewegungen der Empörten überall in der westlichen Welt. In diesem Konzert der Völker wird das subsaharische Afrika früher oder später ebenfalls revoltieren. Der Aufruf und der Kampf der Azawadier wird daher überall in der Welt auf eine größere Resonanz stoßen.“1

Weiterlesen und herunterladen als pdf-Datei:
Helmut Dietrich, Nord-Mali/Azawad im Kontext der Arabellion

Der Artikel ist erschienen in: Heft 10 (2013) der Zeitschrift Sozial.Geschichte Online, die seit Ende April online ist.

The new issue of Social History online is online. Please use the following link:
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/go/sozial.geschichte-online/2013/10

29. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrien, adopt@revolution, Newsletter 29.04.2013 · Kategorien: Syrien · Tags:

Liebe AbonnentInnen des Newsletters, liebe Syrien-Interessierte,

die letzte Woche hat Syrien wieder einmal abrupt in die Schlagzeilen katapultiert. Staaten wie Großbritannien, Frankreich und Israel, Medien und NGOs werfen Syriens Regierung vor, bereits mehrfach Chemiewaffen gegen die Bevölkerung und Rebellen eingesetzt zu haben; u.a. das Nervengift Sarin, das für Menschen einen qualvollen Tod bedeutet. Die USA schlingern bislang in der Frage, ob und durch wen in Syrien Chemiewaffen bzw. Giftgas zum Einsatz gekommen sein könnten. Der Grund hierfür ist Obamas Einstufung: Den Einsatz von Chemiewaffen durch Assad und die syrischen Truppen bezeichnete er als „rote Linie“, bei der die internationale Gemeinschaft zum Handeln gezwungen wäre. Seit Mitte letzter Woche wird nun über die Hintergründe des Chemiewaffeneinsatzes und das Überschreiten der „roten Linie“ debattiert; dabei diskutieren mit: USA, EU, UN, Israel, Türkei etc. Russland mahnt derweil vor überstürzten und fingierten Militäreinsätzen. Außer Frage steht wohl: Chemiewaffen kamen in Syrien zum Einsatz. Bereits letzte Woche hatte der SPIEGEL argumentiert, dass die syrische Armee schrittweise Chemiewaffen ausprobiert und so scheibchenweise die Reaktion der internationalen Gemeinschaft testet. Abwegig ist diese Idee nicht, verfuhr die Armee mit Panzern, Hubschraubern, Militärjets, Flächenbombardierungen, Streu- und Phosphorbomben bereits genauso. Andere Beobachter ziehen in Betracht, dass Obamas „rote Linie“ Nicht-Regierungskräfte ermuntert hat, die USA und NATO in den Konflikt vor Ort hineinzuziehen. Das Kapitulieren der Welt und v.a. Obamas in der Chemiewaffenfrage zeigen die Revolutionsberichterstatter im syrischen Kafranbel auf:

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29. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien, Djerba: 28-Jähriger übergießt sich mit Benzin und zündet sich an · Kategorien: Tunesien · Tags:

http://www.shemsfm.net/fr/actualite/djerba-houmt-souk-un-jeune-de-28-ans-s-immole-par-le-feu

Am 29.04.2013 erlag er seinen Brandverletzungen im Krankenhaus.

http://www.babnet.net/rttdetail-64405.asp