25. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Mediterranean ‚by far world’s deadliest border‘ for migrants, IOM says · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Ekathimerini | 24.11.2017

More than 33,000 migrants have died at sea trying to reach European shores this century, making the Mediterranean „by far the world’s deadliest border“, the United Nations migration agency said on Friday.

After record arrivals from 2014 to 2016, the European Union’s deal with Turkey to stop arrivals from Greece, and robust patrols off Libya’s coast have greatly reduced the flow, the International Organization for Migration (IOM) said.

Professor Philippe Fargues of the European University Institute in Florence, author of the report, said the figures probably underestimated the actual scale of the human tragedy.

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25. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Fotoreportage: Grenzübergang in Melilla – ein Millionengeschäft auf dem Rücken der Armen · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

NZZ | 25.11.2017

Mit Bildern von Flüchtlingen, die über die Zäune klettern, sorgt der Grenzübergang der spanischen Exklave Melilla des öfteren für Schlagzeilen. Weit weniger weiss man über die Arbeit Tausender Lastträger, die Tag für Tag Tonnen von Exportgütern über die Grenze nach Afrika schleppen.

24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: Demonstration für ein Ende der Versklavung, Folter, Vergewaltigungen und Ermordungen von schwarzen Menschen in Libyen · Kategorien: Afrika, Deutschland, Libyen, Termine [alt]

Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr
Libysche Botschaft, Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

Die SCHWARZE COMMUNITY IN DEUTSCHLAND lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer bundesweiten Demonstration vor der libyschen Botschaft in Berlin ein, um das sofortige Ende der Versklavung, des Verkaufs, der Vergewaltigungen und Tötungen von Schwarzen Menschen in Libyen zu fordern.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr Ort: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEFASST!

VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für “Les raisons qui poussent les Algériens à fuir le pays sont multiples” · Kategorien: Algerien, Libyen · Tags: ,

In mehreren Artikeln der letzten Woche wird berichtet und analysiert, warum mehr AlgerierInnen heimlich nach Spanien oder über Libyen nach Italien aufgebrochen sind. Das Gefühl einer nahenden großen Gefahr mache sich breit und sei ein Grund für den schnellen Aufbruch. Algerier, die über Libyen nach Italien wollten und im Gefängnis der westlibyschen Stadt Zuwara inhaftiert waren, wurden nun nach Algerien abgeschoben und wegen illegaler Ausreise vor Gericht gestellt.
Das algerische Gericht verurteilte sie zu Haft auf Bewährung. Freigekommen, wurden sie von einer großen Menschenmenge ihrer Angehörigen und FreundInnen in Empfang genommen und öffentlich gefeiert.

Algeria-Watch | 22.11.2017

Liberté : 562 harragas algériens ont été interceptés depuis le 16 novembre près des côtes espagnoles. Auparavant, 45 autres harragas interceptés près des côtes libyennes ont été remis, hier, par les services de sécurité de ce pays voisin à leurs homologues algériens. Comment expliquez-vous l’ampleur prise par ce phénomène ?

Nacer Djabi : D’abord, il y a l’amélioration des conditions météorologiques en Méditerranée qui encourage, ces jours-ci, l’immigration illégale en raison des moyens rudimentaires utilisés (embarcations de fortune, ndlr). Outre ce facteur, il y a de profondes raisons qui font que l’Algérie est fuie par les pauvres et les riches, les petits et les grands, les hommes et les femmes, et même les enfants comme nous l’avons constaté dernièrement. Le pays est devenu oppressant. Une grande partie d’Algériens (selon certaines estimations, plus de 25% ont l’intention réelle d’émigrer et ce pourcentage serait plus élevé chez les jeunes).

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Podemos denuncia la construcción de un „muro de la vergüenza“ en el puerto de Bilbao · Kategorien: Großbritannien, Schengen Migration, Spanien · Tags:

eldiario | 23.11.2017

„Se está construyendo con un hormigón antideslizante, el mismo material usado para los muros de Calais y Palestina“, critican los eurodiputados Xabier Benito y Miguel Urbán

Los eurodiputados de Podemos Xabier Benito y Miguel Urbán y otros cargos del partido morado han denunciado este jueves ‚in situ‘ la construcción de un „muro de la vergüenza“ en el puerto de Bilbao, medida adoptada por la autoridad portuaria ante el incremento de intentos de jóvenes principalmente albanos para colarse como polizones en los ‚ferris‘ al Reino Unido.

„Se está construyendo el muro de la xenofobia, el espíritu de Trump en el Puerto de Bilbao. Un muro que ha costado 200.000 euros para intentar evitar que las personas migrantes y refugiadas que fueron expulsadas del campamento de Calais (Francia) puedan intentar llegar al Reino Unido“, ha afirmado   Urbán . Y ha añadido:  „Se están dando soluciones de xenofobia política a situaciones que deberían tener un tratamiento humanitario de respeto a los derechos humanos“.

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Mission Sophia: Ausbildung der libyschen Küstenwache wird ausgeweitet“ · Kategorien: Europa, Libyen · Tags: ,

Dlf24 | 23.11.2017

Die EU will die Ausbildung der libyschen Küstenwache und Marine für Einsätze ausweiten.

Geplant sei, 200 weitere Libyer zu schulen, um Flüchtlinge zu retten und Schleuser zu bekämpfen, sagte der zuständige Befehlshaber der EU-Mission Sophia, Credendino. Damit würde sich die Zahl bis kommenden Sommer verdoppeln.

Laut dem Befehlshaber hatte die libysche Marine heute ihren ersten eigenen Rettungseinsatz. Ob und wieviele Migranten an Land zurückgebracht wurden, ist nicht bekannt. Die Ausbildungsmission der EU ist wegen der Behandlung der Flüchtlinge in Libyen umstritten.

24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sklavenhandel in Libyen: Frankreich drängt auf UN-Sanktionen“ · Kategorien: Frankreich, Libyen · Tags: ,

Telepolis | 24.11.2017

Ein CNN-Video über Migranten, die als Sklaven in Libyen verkauft werden, führt zu internationaler Empörung. In der Kritik stehen auch Italien und die EU

Thomas Pany

Das CNN-Video über Migranten, die in Libyen in Auktionen als Arbeitssklaven verkauft werden, löst großen Wirbel aus. Der französische Präsident Macron spricht von einem „Verbrechen gegen die Menschheit“, die durch das Video enthüllt würden. Frankreich ersucht um eine dringende Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Wahrscheinlich wird sie nächste Woche abgehalten.

Nach Informationen von Reuters drängt der Außenminister Frankreichs auf Eile und droht mit internationalen Sanktionen gegen die libysche Regierung. Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Libyen (Unsmil) zeigte sich in ihrem Bericht entsetzt über das CNN-Filmmaterial. Auch UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich am Montag vor der Presse und am Dienstag bei einer Videokonferenz zum CNN-Video.

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Menschenhandel in Libyen: Wer rettet die Sklaven?“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags:

taz | 24.11.2017

Nach Berichten über Versteigerungen afrikanischer Flüchtlinge in Libyen bietet Ruanda Asyl an. Afrikas Solidarität wird gefordert.

Dominic Johnson

Die Aufregung in Afrika, seit der US-Fernsehsender CNN am 14. November die Existenz von Sklavenauktionen für internierte schwarze Migranten in Libyen dokumentierte, hat eine unerwartete Wendung genommen. Ruandas Regierung hat angeboten, bis zu 30.000 in Libyen gestrandete Afrikaner ­aufzunehmen. Es ist das erste Mal, dass eine Rettungsaktion dieser Größenordnung für die vielen Flüchtlinge aus Afrika südlich der Sahara, die in Libyen festsitzen, ins Gespräch gebracht wird.

„Wie der Rest der Welt war Ruanda entsetzt über die Bilder der sich in Libyen abspielenden Tragödie, wo afrikanische Männer, Frauen und Kinder auf dem Weg ins Exil festgehalten und zu Sklaven gemacht worden sind“, erklärte Ruandas Außenministerium am Mittwoch. „Angesichts der politischen Philosophie Ruandas und unserer eigenen Geschichte können wir nicht schweigen, wenn Menschen misshandelt und wie Vieh versteigert werden.“ Man stehe bereit, „den Bedürftigen minimalen Komfort zu bieten“, heißt es weiter in der Erklärung: „Ruanda kann vielleicht nicht jeden willkommen heißen, aber unsere Tür steht weit offen.“

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Sklavenmarkt Libyen“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

junge Welt | 24.11.2017

Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge in Nordafrika sind ­grausam. Doch Medien und IOM spielen falsch

Von Knut Mellenthin

Israel will in nächster Zeit rund 38.000 Flüchtlinge abschieben, die schon vor mehreren Jahren illegal ins Land kamen und seither dort leben. Einige haben Arbeitsplätze gefunden, andere hausen nahezu mittellos in Armenvierteln im Süden von Tel Aviv oder im Lager Cholot in der Negev-Wüste. Ihre Herkunftsländer sind hauptsächlich Eritrea, der Sudan und der Südsudan. Aber abgeschoben werden sollen sie nach Uganda und Ruanda.

Entsprechende Abkommen mit den dortigen Regimes hat Israel schon vor mehr als drei Jahren vereinbart. Die genauen Gegenleistungen sind bisher nicht offiziell bekannt. Angeblich gehören zu ihnen Waffenlieferungen, pauschale Finanzhilfen, aber auch individuelle Kopfprämien. Sie sollen israelischen Medien zufolge bei 5.000 Dollar pro Person liegen. Was die Geflüchteten und erneut Vertriebenen dort erwartet, kann nur mit »Befürchtungen« umschrieben werden. Dass sie in die dortigen Gesellschaften integriert werden könnten, scheint ausgeschlossen. Abgesehen von der Option, sie in Lagern zu internieren, könnten die Behörden Ugandas auch versucht sein, einen Teil dieser Menschen weiter über die gemeinsame Grenze in den Südsudan abzuschieben.

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23. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Öffnet die Inseln – Proteste für Bewegungsfreiheit auf Lesbos · Kategorien: Griechenland · Tags: , ,

Zuerst erschienen in ak 632 vom 14.11.2017

von Valeria Hänsel

Die beschauliche Hafenstadt Mytilene auf der griechischen Insel Lesbos ist ein bekanntes Touristenziel. Direkt an der Küste, im Zentrum des Ortes liegt der Saphous Platz, umringt von Palmen und Cafés, in denen Menschen ein und ausgehen.

Doch seit zwei Wochen hat sich das Bild verändert: Der zentrale Platz ist besetzt worden. Über fünfzig Menschen harren dort aus, unter ihnen viele Kinder, die auf dem Platz umhertoben. Sie trotzen dem nun einsetzenden Herbstwetter, das die Insel mit Stürmen und Regen heimsucht und schlafen mit dünnen Decken auf nacktem Steinboden. Die Menschen weigern sich, am Rande Europas unsichtbar zu bleiben. Sie kämpfen dagegen, nur wenige Kilometer von der Stadt Mytilene entfernt im Flüchtlingslager Moria hinter Stacheldraht interniert zu werden, fernab von jeglicher Öffentlichkeit.

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