Quelle: Spiegel Online
Trotz massiver Grenzzäune ist die Route über den Balkan weiterhin stark frequentiert. Nach wie vor kommen täglich Tausende in Slowenien an, um weiter nach Deutschland zu gelangen. Dort zoffen sich Koalitionspolitiker über den richtigen Umgang mit ihnen.
Die Hoffnung vieler Politiker, wonach die winterliche Jahreszeit die Menschen in Flüchtlingslagern der Türkei oder Jordanien von einem Aufbruch nach Europa abhalten würde, bestätigt sich offenbar nicht. Auch zum Jahresende kommen weiter täglich Tausende Flüchtlinge über die Balkanroute nach Österreich und Deutschland. Allein am Dienstag seien bis zum Mittag in Slowenien 2000 Migranten gezählt worden, berichtete Innenstaatssekretär Bostjan Sefic in Ljubljana. Am Vortag seien es 4200 gewesen, über das Weihnachtswochenende seien fast 11.000 Menschen registriert worden.
