25. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtroute Schweiz?“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Schweiz · Tags:

Quelle: DW

Schlepper und Flüchtlinge suchen immer neue Routen nach Europa. Nun beobachtet die schweizerische Grenzwacht einen Anstieg der Flüchtlingszahlen an der Grenze zu Italien – mit Auswirkungen auf Deutschland.

Die Schweiz ist landschaftlich schön und wohlhabend. Für viele Flüchtlinge, die aus Italien dorthin kommen, ist die Alpenrepublik selbst jedoch weniger interessant. Ihre Ziele sind Deutschland und Nordeuropa. Dafür nutzen sie „Schlupflöcher“ in der Schweiz. So jedenfalls sieht das der schweizerische Finanzminister und oberste Chef des Grenzwachtkorps Ueli Maurer von der rechtspopulistischen SVP.

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24. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Gegen jede Aufnahme von Flüchtlingen: Tschechien macht bei Muslimen dicht“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: n-tv.de

Unter den Mitgliedsstaaten der EU wirbt Kanzlerin Merkel für eine gemeinsame Flüchtlingspolitik. In Tschechien allerdings wird sie wohl keinen Partner finden. Kurz vor ihrem Besuch stellt Regierungschef Sobotka klar: „Wir wollen keine große muslimische Gemeinschaft.“

Zwei Tage vor einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Tschechien hat der dortige Regierungschef Bohuslav Sobotka die „unterschiedlichen Sichtweisen“ in der Flüchtlingspolitik bekräftigt. „Wir haben hier keine muslimische Gemeinschaft“, sagte Sobotka unter Hinweis auf die geschätzten 10.000 bis 20.000 Muslime unter den 10,5 Millionen Tschechen. „Und um ehrlich zu sein, wir wollen nicht, dass sich hier eine große muslimische Gemeinschaft bildet.“

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23. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenzöffnung für Flüchtlinge : Was geschah wirklich?“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Lesetipps, Österreich

Quelle: Zeit Online

Ein Wochenende im September 2015: ZEIT und ZEIT ONLINE haben rekonstruiert, wie Tausende Flüchtlinge ins Land kamen. Und wer die Bedeutung dieser Tage herunterspielt.

Von Georg Blume, Marc Brost, Tina Hildebrandt, Alexej Hock, Sybille Klormann, Angela Köckritz, Matthias Krupa, Mariam Lau, Gero von Randow, Merlind Theile, Michael Thumann und Heinrich Wefing

Am Morgen des ersten dieser drei Tage, die so vieles verändern werden, ahnt zumindest ein Mensch in Berlin, was geschehen wird. In einem Hinterzimmer frühstückt ein Mitglied der Bundesregierung mit einer Gruppe von Journalisten. In den kommenden 48 Stunden, sagt das Regierungsmitglied, werde Deutschland eine Herausforderung erleben, wie es sie noch nicht gegeben habe. „Die Leute werden sich über die grüne Grenze bewegen, die werden nicht mehr warten, die kommen, über die Autobahnen, die Straßen, über die Bahngleise.“

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23. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Konflikt mit der Türkei: Bundesregierung plant für mögliches Scheitern des Flüchtlingsdeals · Kategorien: Deutschland, Europa, Türkei

Quelle: Spiegel Online

Offiziell will man von einem Plan B nichts wissen. Doch intern bereitet sich die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen auch darauf vor, dass der Flüchtlingspakt mit der Türkei scheitert.

Die Bundesregierung sieht keinen Anlass für eine Abkehr vom Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei – das zumindest ist die offizielle Linie. Doch tatsächlich hält man auch in Berlin ein Scheitern des Abkommens für möglich. Das geht aus einem internen Positionspapier des Bundesfinanzministeriums hervor, das dem SPIEGEL vorliegt.

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19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Märchen eines Sommers“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland · Tags:

Quelle: Spiegel 33/2016

Migration Ein Jahr ist vergangen, seit Deutschland die Flüchtlinge vom Budapester Ostbahnhof ins Land ließ. Was trieb Kanzlerin Merkel zu ihrem historischen Schritt, und welchen Preis muss sie, muss die Republik dafür zahlen? Eine Rekonstruktion.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Einfach loslaufen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online

Im Herbst 2015 führte Mohammad Zatareih den spektakulären „Hoffnungsmarsch“ der Flüchtlinge von Budapest zur österreichischen Grenze an. Wie geht es dem Syrer heute?

Von Gero von Randow, Zwickau

Da kommt Mohammad Zatareih angeradelt, durch die Innenstadt von Zwickau, auf einem sehr coolen Bike mit leuchtend grünen Stilelementen. Ein elegant gekleideter Mann von 26 Jahren, athletisch. Ein Jahr ist es nun her, dass der syrische Flüchtling Mohammad Zatareih eine Idee hatte, die Europas Flüchtlingspolitik verändern sollte. Und noch länger ist es her, dass die Geschichte dieses besonderen Flüchtlings begann.

Zatareih stammt aus Damaskus. Nach seinem Militärdienst in der syrischen Armee ging er nach Dubai, um dort sein Glück zu versuchen. In der Stadt der Wolkenkratzer leitete er ein Modehaus für Hochzeitskleider und Maßanzüge, „mindestens 5.000 Euro pro Stück“, wie er sagt.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erfolgreicher Widerstand: 637 Flüchtlinge verhindern ihre Abschiebung“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: n-tv

Eigentlich sollten seit Anfang 2015 bereits 30.000 Asylbewerber Deutschland verlassen. Doch mehr als 600 Ausweisungen werden einem Bericht zufolge in letzter Sekunde gestoppt. Der Grund: Viele der Flüchtlinge wehren sich heftig.

Mehr als 30.000 Migranten sollten in den vergangenen 18 Monaten aus Deutschland abgeschoben werden. Doch einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge wurden mehr als 600 Abschiebungen per Flugzeug im letzten Moment gestoppt. Das geschah in mehr als 330 Fällen, weil sich die Migranten heftig wehrten. Das Blatt beruft sich auf das Bundesinnenministerium.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Endet die Migrationsroute jetzt in Südbaden?“ · Kategorien: Deutschland, Schweiz

Quelle: Telepolis

Seit das Wetter im Mittelmeer nördlich von Libyen weniger stürmisch ist, nehmen die Zahlen der über das Mittelmeer und Italien nach Norden Wandernden wieder deutlich zu

Christoph Jehle

Route über Italien und die Schweiz

Die Zeitung Der Sonntag in Freiburg hatte kürzlich damit aufgemacht, dass jetzt, nachdem die Balkanroute fast abgeriegelt sei, die Zahl derjenigen Migranten steige, die über Italien und die Schweiz nach Deutschland kämen.

Nach Auskunft der Bundespolizeidirektion Stuttgart wurden im Bereich von Weil am Rhein 2014 1544 unerlaubte Einreisen festgestellt. 2015 stieg die Zahl auf 1787, um im gesamten ersten Halbjahr 2016 mit 908 einen (auf das gesamte Jahr hochgerechnet) niedrigeren Wert zu erreichen.

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17. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU-Kampf gegen Schmuggler steht vor Problemen“ · Kategorien: Deutschland, Libyen · Tags:

Quelle: Die Welt

Europa will den Waffenschmuggel stoppen, doch nicht genug EU-Länder wollen die beschlagnahmten Schiffe in ihren Häfen sehen. Auch der Umgang mit den Schmugglern stellt die EU vor ein Problem.

Die EU-Militäroperation „Sophia“ vor der libyschen Küste droht nach „Welt“-Informationen in schweres Fahrwasser zu geraten. Obwohl die EU bereits im Juni beschlossen hatte, den Marineeinsatz gegen Schleuserkriminalität auf die Bekämpfung des Waffenschmuggels auszuweiten, stehen immer noch nicht ausreichend Zielhäfen zur Verfügung, wohin die beschlagnahmten Schiffe und Waffen gebracht werden können.

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16. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Arbeit für Flüchtlinge in Jordanien: Besser dortbleiben als herkommen“ · Kategorien: Deutschland, Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: taz

14 Millionen Euro steckt die Bundesregierung in Stellen für Flüchtlinge in Jordanien. Der Gedanke dahinter: Das ist billiger als Integration hierzulande.

Hannes Koch

Sein Arbeitsgerät sind schwarze Müllsäcke und eine neue Schaufel. Khaled al-Hassan*, Flüchtling aus Syrien, macht hier in Jordanien die Straße sauber. Es ist Mittag, es herrschen 33 Grad, der Schweiß läuft ihm über das Gesicht. Neben der asphaltierten Fahrbahn hackt er kleine Sträucher aus dem Boden, in denen sich die umherschwirrenden Plastiktüten, die „jordanischen Vögel“, verfangen. Zahlreiche Getränkedosen und Kunststoffflaschen kratzt er ebenfalls zu Haufen zusammen.

Vor al-Hassan ähneln die Straßenränder einer Müllkippe, hinter ihm sieht es aus wie geleckt. Ein Effekt, der in spätestens einer Woche nicht mehr zu erkennen sei, meint der jordanische Vorarbeiter. Dann muss er die Arbeit von vorne beginnen.

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