Quelle: Spiegel Online
Aus Gevgelija berichtet Raniah Salloum
Gevgelija in Mazedonien ist ein Nadelöhr: Flüchtlinge auf der Balkan-Route müssen hier einen Zug ergattern. Wer nicht mitfährt, muss ausharren – in glühender Hitze, von der Polizei schikaniert.
Es ist eine kleine Völkerwanderung, die sich am Montag auf den Weg nach Mazedonien macht. Rund 200 Menschen sind unterwegs. Sie kommen aus Aleppo, Homs, Kobane, Tartus, Hama, Damaskus – ganz Syrien scheint auf den Beinen. Die Gruppe wandert an den Bahnschienen entlang, die aus dem griechischen Dorf Idomeni ins mazedonische Gevgelija führen.