Wie aus dem Bericht einer Nachrichtenagentur hervorgeht, hat sich die Fahndung nach Boat-people in der Meerenge von Gibraltar sofort verstärkt, nachdem ein ps-starkes Motorboot mit vier transsaharischen Flüchtlingen aufgespürt wurde. In den letzten Monaten waren die Flüchtlinge auf einfachsten Schlauchbooten aus Marokko Richtung Gibraltar aufgebrochen.
Nun wurde eine Person verhaftet, die sich um die Motorausrüstung der Boote kümmern soll.
Zudem wurde bekannt, dass es ein spanisches Kriegsmarine-Schiff war, dass das Motorboot aufgespürt hatte.
Liebe Syrien-Interessierte, liebe AbonnentInnen des Newsletters,
am vergangenen Donnerstag ereignete sich u.a. im Zentrum von Damaskus eine Anschlagserie, der laut UN ca. 100 Menschen zum Opfer fielen. Wie bei vorherigen Anschlägen auch waren die meisten Opfer Zivilisten. Solche Anschläge mitten in der Hochsicherheitszone von Damaskus reißen die Bürger aus dem letzten bisschen gefühlter Normalität. Über die Anschlagserie, die internationalen Reaktionen darauf sowie einen aktuellen Eindruck aus der Altstadt von Damaskus – allerdings vor dem letzten Anschlag – informiert sie unsere deutschsprachige Netzschau, deren Link Sie weiter unten finden.
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In Nord-Mali zeichnet sich ein unübersichtlicher Mehrfrontenkrieg ab. Die MNLA soll in mehreren Gebieten mit der französischen Armee gegen Dschihadisten kämpfen und erhält im Gegenzug die Zusage, dass die malische Armee nicht in diese Gebiete einmarschieren wird. Die tschadische Armee ist in verlustreiche Kämpfe mit Dschihadisten verwickelt. Arabische Kampfgruppen greifen die MNLA mit Guerilla-Taktik an.US-Drohnen sollen in Aktion getreten sein. Die französische Armee lässt seit Januar keine Kriegsreporter zu, auch nicht „eingebettete“, vom französischen Militär kontrollierte Journalisten.
http://www.algerie1.com/flash-dactu/mali-nouveaux-combats-les-drones-predators-entrent-en-action/
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Mehr Information /more information/plus d’info:
http://womeninexile.blogsport.de
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DEMO 8.3.2013
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KOMMT ALLE* UND DEMONSTRIERT MIT UNS!
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FRAUEN RAUS AUS DEN LAGERN!
ALLE LAGER ABSCHAFFFEN!
Überall in der Welt feiern Frauengruppen den Internationalen Frauentag, den achten März und diskutieren die Lebensbedingungen von Frauen, um ihre Situation zu verbessern. Unter ihnen sind auch wir, die Flüchtlingsfrauen, die von der Gesellschaft isoliert in Sammelunterkünften in den Außenbezirken leben. Wir sind die vergessenen Frauen. Wir sind die Frauen ohne Perspektiven. Wir sind die Frauen, deren Lebensbedingungen unsichtbar sind, verborgen im Lager.
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Break Isolation Campaign
Conference and Solidarity Act 2013
Input von The VOICE Refugee Forum
Zwischen Migration und Prekarisierung
Tagebuchnotizen einer Reise durch fünf tunesische Städte
Intro 1: Dieses fragmentarische Tagebuch wurde bereits Ende Januar verfasst, also noch vor der Ermordung des linken Oppositionsführers Chokri Belaïd am 6.2.2013 in Tunis und dem anschließenden Generalstreik sowie Massenprotesten in vielen Städten Tunesiens. Insofern sind die aktuellen Entwicklungen der letzten Wochen hier nicht einbezogen. Doch wer diesen Text liest, kann mit der Erwähnung von zwei lokalen Revolten die Latenz eines größeren Aufstandes und damit das Potential einer „zweiten Revolution“ durchaus spüren. Wir haben jedenfalls bei unserer Reise (erneut) erfahren, dass der Widerstand gegen Armut und Ausbeutung, der Kampf für ein besseres Einkommen, für Freiheit und Würde in Tunesien sehr lebendig ist. Und wir denken, dass diese sozialen Fragen – und nicht die mediale Polarisierung zwischen islamischer Regierungspartei und laizistischer Opposition – in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen, unserer Solidarität und unserer Suche nach Gemeinsamkeiten gehört.
Intro 2: Vom 25.12.2012 bis zum 4.01.2013 waren wir als kleine Delegation der Netzwerke Afrique-Europe-Interact und Welcome to Europe zum wiederholten Male in Tunesien unterwegs. Ziel dieses Besuchs war die Vertiefung bestehender und das Finden neuer Kontakte, um zu sondieren, ob und wie weit die im Rahmen von Boats4People (1) entstandene Idee einer aktivistischen Buskarawane für das Recht auf Bewegungsfreiheit im Herbst 2013 (2) realisierbar erscheint. Unsere wenig vorgeplante Tour durch mehrere Städte Tunesiens entwickelte sich zu einer beeindruckenden und inspirierenden Rundreise „zwischen Migration und Prekarisierung“. Wir trafen auf ein Kaleidoskop sozialer Kämpfe, die vielfältige Anknüpfungspunkte für das geplante Karawaneprojekt bieten. Und überall kamen wir in größtenteils spontanen Treffen mit lokalen Akteuren zusammen, die reges Interesse bekundeten, sich beteiligen zu wollen. Im folgenden Tagebuch sind einige der Stationen und die jeweiligen Konfliktfelder skizziert.
An der Universität Tamanrasset fand am 21./22.02.2013 eine Konferenz zur Transsahara-Migration statt. Entworfen wurde ein Amalgam, in dem Migrationstendenzen und terroristische Gefahr miteinander verschmolzen wurden.
Sahel : 500 000 réfugiés maliens s’apprêtent à franchir la frontière
le 22.02.13 | 10h00
L’amplification du phénomène de la contrebande et du crime organisé ainsi que la hausse de l’immigration clandestine en Algérie sont, de l’avis des experts présents au séminaire organisé, mercredi et hier, au centre universitaire de Tamanrasset, les retombées directes de la crise du Sahel.


