16. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Menschenschmuggel auf griechische Inseln nimmt wieder zu“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: , ,

DW | 15.09.2017

Seit einem Jahr sind nicht mehr so viele Migranten von der Türkei aus auf die griechischen Ägäisinseln gekommen wie jetzt. Die Aufnahmezentren platzen aus allen Nähten. Diego Cupolo berichtet.

Wieder haben Hilfsorganisation Mühe, die wachsende Zahl von Menschen unterzubringen, die über das Meer kommen und auf den griechischen Inseln um Asyl bitten. Trotz verstärkter Patrouillen in der Ägäis, die die Schleuser abschrecken sollen, erreichten im August rund 3700 Menschen die Inseln, seitdem waren es immerhin noch etwa 400 pro Woche.

Als Ursache gilt das für die Jahreszeit typische stabile Wetter mit entsprechend ruhiger See. Manche Leute sagen aber auch, die Befreiung von Gebieten in Syrien und dem Irak vom „Islamischen Staat“ könnte eine Rolle spielen, da neue Flüchtlinge in der Türkei einträfen und sich von dort gleich weiter nach Griechenland aufmachten. „Aus Syrien und aus bisher belagerten Städten gibt es viele Neuankömmlinge“, sagt Louise Roland-Gosselin von der Organisation Ärzte ohne Grenzen. „Für uns ist es schwierig, das zu überprüfen, aber das sagen jedenfalls die, die hier ankommen.“

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Die toten Flüchtlinge klagen an! · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

griechenlandsolidarität | 15.09.2017

Auf Vorschlag von Flüchtlings-und Friedensinitiativen sollte in der letzten Bundestagssitzung vor den Parlamentswahlen eine Schweigeminute für die zahlreichen toten anonymen Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa ums Leben kamen, gehalten werden.

Nach Auffassung der Initiatoren war dies überfällig, um den tausenden Opfern und ihren Angehörigen gegenüber ein menschliche Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen und über die politische Verantwortung für die zahlreichen Opfern nachzudenken.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migrants stuck on endless ferry journey as countries refuse entry“ · Kategorien: Rumänien, Ukraine · Tags: ,

The Guardian | 14.09.2017

Men stowed away on Istanbul to Odessa ferry and are stuck at sea while both Turkey and Ukraine refuse to take them

Twelve migrants, apparently from North Africa, have been sailing to and fro between Istanbul and Odessa on a Danish passenger ferry for the last seven weeks, locked in four cabins with no country willing to take them.

According to the operator, DFDS, Turkey and Ukraine both refuse to accept the men.

“There has been a tendency to violence and aggressions and they have threatened to jump overboard … so there is no alternative to locking them inside the cabins,” a DFDS spokesman said on Thursday.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Libia, i migranti che ripartono da Tripoli. E quelli che spariscono! · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Corriere della Sera | 15.09.2017

Tra i giovani africani rilasciati dai centri di detenzione e rimpatriati con gli aerei

di Lorenzo Cremonesi, inviato a Tripoli

Al capolinea di un lungo calvario. Eccoli qui quelli che sono finalmente riusciti a prendere il volo gratuito per tornare alle loro case in Africa. Per una volta puliti, con le magliette colorate, i pantaloni e le scarpe nuovi donati loro ieri sera alla vigilia della partenza. Qualcuno ha una vecchia borsa a tracolla, uno zainetto sgualcito, o un sacchetto di plastica con qualche vestito, ma la maggioranza non porta alcun bagaglio. «Erano settimane che i guardiani libici non mi lasciavano fare una doccia. Non posso comunicare con l’esterno. La mia famiglia non sa neppure che sto tornando. Non li vedo da quattro anni», dice tra loro Ibrahim Latifo, 24 anni, di cui gli ultimi quattro in Libia come operaio edile. Due volte ha provato a prendere i gommoni per l’Italia, a oltre 800 dollari per viaggio: i risparmi di mesi e mesi di lavoro buttati via nel primo tentativo a causa di un guasto al motore e il secondo fallito per il mare grosso e perché «ci siamo presi paura e siamo tornati alla spiaggia». Lui è uno dei 52 giovani del Niger che la Iom (International Organization for Migration, dipendente dalle Nazioni Unite) è riuscita a coordinare nel centro di detenzione libico di Triqsiqqa ed unire ad altri circa 150 raccolti individualmente nelle vie della capitale. Non un lavoro facile.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU sticks to Libya strategy on migrants, despite human rights concerns“ · Kategorien: Afrika, Europa, Italien, Libyen · Tags: , , ,

Reuters | 15.09.2017

Gabriela Baczynska

BRUSSELS (Reuters) – The European Union is determined to go on preventing migrants setting off from the coast of Libya, interior ministers said on Thursday, despite criticism from rights advocates who say the strategy is aggravating human suffering.

After more than two years struggling to stem the flow of refugees and migrants from the Middle East and Africa, the EU is now showing signs of optimism that it is finally in control.

A 2016 deal with Turkey effectively closed one major migratory route and this year Italy has led the EU’s efforts to curb sea crossings from Libya, supplying money, equipment and training for Libya’s border and coast guard, and striking deals with local groups in control on the ground in a country still largely lawless after the 2011 death of Muammar Gaddafi.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für EU-Türkei-Flüchtlingsdeal: „Gaziantep bekommt kein Geld“ · Kategorien: Europa, Türkei

DW | 14.09.2017

Viele Flüchtlinge aus Syrien, aber kein Geld aus Brüssel und Ankara. Fatma Sahin, Bürgermeisterin der türkischen Grenzstadt Gaziantep, schlägt im DW-Interview Alarm und fordert mehr finanzielle Hilfe.

Deutsche Welle: Der „Flüchtlingsdeal“ zwischen der Türkei und der Europäischen Union besteht seit eineinhalb Jahren. Insgesamt hat die EU der Türkei sechs Milliarden Euro als Unterstützungsgeld bis Ende 2018 zugesichert. Wie viel davon haben Sie bisher gesehen?

Fatma Sahin: Bisher kommt das Geld nicht in den Kommunen an. Die Kommunen tragen die Hauptlast im Umgang mit dieser Notsituation und ausgerechnet wir bekommen kein Geld. Ich habe das auch schon in Gesprächen in Brüssel angesprochen. Gerade hält Estland die Präsidentschaft in der EU inne. Der Premierminister Estlands war hier in Gaziantep und hat uns besucht. Er hat mir zugesichert, dass sie sich des Problems annehmen werden. Sie müssen verstehen, dass 500.000 Flüchtlinge hier für die gesamte Region eine riesen Herausforderung sind. Wir brauchen mehr Häuser, wir müssen mehr in die Infrastruktur investieren, wir brauchen mehr Grünflächen, die Müllabfuhr muss besser ausgestattet werden. Wir brauchen dringend mehr Geld.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jeder 39. Mensch ertrinkt auf der Mittelmeerroute“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: , , , ,

derStandard | 14.09.2017

EU-Migrationskommissar Avramopoulos will 40.000 weitere Flüchtlinge umsiedeln

Irene Brickner

Die Fluchtroute über das Mittelmeer aus Libyen nach Italien bleibt eine der tödlichsten der Welt. Jeder 39. Flüchtling oder Migrant, der sich auf eines der in der Regel seeuntüchtigen Boote wage – oder gezwungen werde, es zu betreten -, sterbe auf der Fahrt, haben Experten des UN-Flüchtlingshochkommissariats errechnet.

Rechengrundlage sei die Zahl der Ankünfte in Italien über einen längeren Zeitraum und die Zahl der Toten und Vermissten, von denen man wisse, binnen dieser Frist, erläutert die Wiener UNHCR-Sprecherin Ruth Schöffl.

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15. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Amnesty: Tschad bringt politische Gegner zum Schweigen“ · Kategorien: Afrika · Tags: ,

DW | 14.09.2017

In dem zentralafrikanischen Binnenstaat wird zunehmend rigoros gegen Menschenrechtler, Journalisten und Gewerkschafter vorgegangen. Doch der Tschad hat auch in der Füchtlingskrise eine entscheidende Rolle.

Im Tschad werden repressive Gesetze und der Geheimdienst zunehmend dazu genutzt, um kritische Journalisten, Aktivisten und Bürgerbewegungen zum Schweigen zu bringen, wie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet. So habe etwa Eric Kokinague, Chef der Tageszeitung „Tribune Info“, vor einigen Monaten zahlreiche Drohanrufe bekommen, weil er in verschiedenen Artikeln Präsident Idriss Deby kritisierte. Im Mai sei Maoundoe Decladore, Sprecher der Aktivisten-Plattform „Es muss sich ändern“ (Ca doit changer), festgenommen worden.

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14. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Vertreibung aus dem Menschenhändler-Paradies“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags: ,

Welt | 14.09.2017

Die Schleusung von Migranten nach Europa war ein hochlukratives Business. Es machte skrupellose Männer zu reichen Provinzfürsten. Auch in der Stadt Zuwara. Nun aber ändert sich die Lage plötzlich.

Von Beat Stauffer, Zuwara

Zuwara wirkt auf den ersten Blick wie eine vom Bürgerkrieg verschonte Provinzstadt Libyens. Entlang der erstaunlich gepflegten Hauptstraße gibt es zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Handyshops, Cafés sowie eine Apotheke. Einzig die geschlossenen Banken lassen erahnen, dass sich das Land in einer schweren Krise befindet.

Die Frauen sind verschleiert; die rund 45.000 Bewohner von Zuwara bekennen sich zu der kleinen Glaubensgemeinschaft der Ibaditen, die als strenggläubig, sparsam und fleißig gelten. Dunkelhäutige Migranten gehören zum Straßenbild. Die Hafenstadt nahe der tunesischen Grenze im Nordwesten Libyens ist eine der wichtigsten Drehscheiben der illegalen Emigration in dem Land. Zumindest war sie das bis vor wenigen Wochen.

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14. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU to step up migrant returns“ · Kategorien: Europa, Libyen · Tags: , , ,

euobserver | 14.09.2017

New EU proposals on sending unwanted migrants back to their homes countries and creating new legal routes for those requiring protection are set to be unveiled before the end of the month.

Jean-Claude Juncker, the president of the European Commission, told MEPs on Wednesday (13 September) that people with no rights to stay in Europe must be sent home.

„When only 36 percent of irregular migrants are returned, it is clear we need to significantly step up our work,“ he said in his state of the union speech in Strasbourg.

He said the commission will present a new set of proposals, with an emphasis on „returns, solidarity with Africa and opening legal pathways.“

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