19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hotspots in Griechenland und Italien stehen bald bereit“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien, Video · Tags:

Quelle: Die Welt

EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos erklärt die sogenannten Hotspots für Flüchtlinge am Mittelmeer in vier Wochen für einsatzbereit. Das Antasten des Schengen-Raums hält er für gefährlich.

Angesichts des weiterhin ungebremsten Zustroms von Hunderttausenden Flüchtlingen drückt die EU-Kommission aufs Tempo. EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sagte der „Süddeutschen Zeitung“, die in Griechenland und Italien geplanten Hotspots seien in vier Wochen voll einsatzbereit. In den Hotspots sollen künftig alle ankommenden Flüchtlinge umgehend registriert werden, um sie anschließend innerhalb der Europäischen Union zu verteilen. Dazu gehört auch, ihnen Fingerabdrücke zu nehmen und ihre Daten in einer EU-Sicherheitsdatei zu überprüfen.

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18. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingscamp in Frankreich: Der „Jungle“ wird geräumt · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

Die Polizei evakuiert einen Teil des berüchtigten Flüchtlingslagers in Calais. Die meisten Bewohner haben ihre Behausungen im Lager längst verlegt.

Tobias Müller

CALAIS taz | In dieser Nacht ist es ruhig im Jungle. Weniger Menschen als gewöhnlich ziehen über den halbasphaltierten Weg zwischen den Hütten. Die Polizisten bleiben auf ihrem Kontrollposten kurz vor dem Eingang. Von der Autobahnbrücke, die darüber führt, flackert das Blaulicht einer Streife. Auf das Dach des afghanischen Restaurants trommelt der Regen. Gedrängt sitzen die Männer auf den Bänken der Gaststube. Holzplatten bedecken den Boden, die Wände sind mit Aluminiumfolie verkleidet, das hilft gegen die zugige Kälte des Kanal-Winters. Auf einem Tisch in der Mitte liegen Mobiltelefone, die aufgeladen werden. Eine ruhige Nacht im Jungle, dem inoffiziellen Flüchtlingslager am Rand eines Industriegebiets bei Calais.

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18. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Pavlopoulos: „Türkei duldet Schleuserbanden“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: DW

Griechenland wirft der Türkei vor, Schleuser von Flüchtlingen zu unterstützen. Die Behörden schauten bewusst weg, sagte Präsident Pavlopoulos, der am Montag zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise nach Berlin reist.

Es sind schwere Vorwürfe, die der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos (Artikelbild) gegenüber dem Nachbarland erhebt. Die Türkei mache gemeinsame Sache mit kriminellen Schleuserbanden, sagte er in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. „Ich hege die starke Befürchtung, dass die türkischen Menschenschmuggler Unterstützung von den Behörden bekommen. Vor allem die Hafenbehörden tun so, als ob sie nichts mitbekämen“, so der griechische Präsident.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Union plant Rückführungszentren für Nordafrikaner“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko · Tags: , ,

Quelle: FAZ

Die Union will Flüchtlinge aus Algerien und Marokko in speziellen Rückführungseinrichtungen unterbringen, um sie schneller abschieben zu können. Das größte Hindernis würde damit aber nicht ausgeräumt.

Die Union will Algerier und Marokkaner nach einem Zeitungsbericht wie Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten behandeln und in speziellen Rückführungseinrichtungen unterbringen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wollten das schon so handhaben, bevor beide Länder gesetzlich zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden, berichtet die „Welt am Sonntag“. Asylbewerber aus den beiden nordafrikanischen Ländern sollten nicht mehr auf Kommunen in ganz Deutschland verteilt werden, sondern in speziellen Einrichtungen ein Schnellverfahren durchlaufen und gegebenenfalls direkt abgeschoben werden.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migrant crisis: Rescuers pull terrified people from sea“ – Video · Kategorien: Griechenland, Türkei, Video · Tags:

Quelle: BBC

Rescuers have pulled to safety dozens of migrants trying to reach Europe from Turkey by boat.

Many people are still attempting the crossing to Greece at night to avoid detection, despite freezing conditions.

Mark Lowen reports from Turkey.

17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für 16 algerische Harragas in tunesischer Haft verschwunden? · Kategorien: Algerien, Tunesien · Tags: ,

Quelle: Le Quotidien-Oran

Annaba : Les 16 harraga disparus se trouveraient en Tunisie

par A. Ouelaa

Des parents de harraga habitant la commune d’El Bouni (wilaya d’Annaba) et Dréan (wilaya d’El Tarf), de retour de Tunisie où ils ont pris attache avec les services consulaires algériens, ont affirmé, qu’à 80%, leurs enfants disparus depuis le 1er janvier en tentant de rejoindre la rive nord de la Méditerranée, se trouveraient en Tunisie. En effet, selon les informations qu’ils ont obtenues auprès du consulat algérien, la Garde nationale tunisienne a arrêté un groupe de migrants sans en préciser leur origine. Weiterlesen »

17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Five bodies wash up on shore of Samos“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: Ekathimerini

Five people, most likely migrants, have been found dead off the eastern Greek island of Samos, Greek authorities report.

The Greek coast guard has recovered the bodies of two men and three women, and are trying to recover the sixth in rough seas, a coast guard spokeswoman told The Associated Press.

No vessel has been recovered yet. The rescue operation continues, said the spokeswoman, who was not authorized to be identified because of the continuing operation.

Samos, which lies very close to the Turkish coast, is one of the main points of entry for migrants, most refugees from Syria and Iraq.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Medici in mare Senza Frontiere · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

„Salvati più di ventimila profughi“

Il presidente Loris De Filippi: „Ma non possiamo sostituirci allo Stato“

di BETTINA BUSH

Da metà aprile la vita di Loris De Filippi, Presidente di Medici senza Frontiere Italia , è cambiata radicalmente. Dopo anni passati a terra per dare assistenza ai migranti, la decisione di spostarsi in mare, alla luce di quello che stava succedendo nel Mar Mediterraneo:

«Nel dicembre del 2014 è terminata la missione di salvataggio in mare per i migranti in viaggio dalle coste libiche seguita dalla nostra Marina Militare, chiamata Mare Nostrum – spiega De Filippi – abbiamo inutilmente incontrato Renzi per prorogare l’attività che solo in un anno ha permesso di salvare 160 mila persone; lui ci ha risposto che in futuro ci avrebbe pensato l’Europa con l’operazione Triton, nata per il controllo delle frontiere. Una delusione, nei primi cinque mesi l’Europa non ha fatto nulla: in aprile ci sono stati due naufragi e sono morte 1.500 persone sempre al largo delle coste libiche.Queste tragedie ci hanno fatto rompere gli indugi e abbiamo deciso di intervenire noi direttamente in mare, cominciando da zero, imparando appunto nei corsi di ricerca e soccorso in mare, fatti in Bretagna».

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge im „Jungle“ von Calais: Zwischen Schlamm und Tränengas · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

Der politische und polizeiliche Druck auf die Bewohner des Camps an der Kanalküste ist unerträglich. Die Furcht vor einer Räumung wächst.

von Tobias Müller

CALAIS taz | In dieser Nacht ist es ruhig im Jungle. Weniger Menschen als gewöhnlich ziehen über den halbasphaltierten Weg zwischen den Hütten. Die Polizisten bleiben auf ihrem Kontrollposten kurz vor dem Eingang. Von der Autobahnbrücke, die darüber führt, flackert das Blaulicht einer Streife. Auf das Dach des afghanischen Restaurants trommelt der Regen. Gedrängt sitzen die Männer auf den Bänken der Gaststube. Holzplatten bedecken den Boden, die Wände sind mit Aluminiumfolie verkleidet, das hilft gegen die zugige Kälte des Kanal-Winters. Auf einem Tisch in der Mitte liegen Mobiltelefone, die aufgeladen werden. Eine ruhige Nacht im Jungle, dem inoffiziellen Flüchtlingslager am Rand eines Industriegebiets bei Calais.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Watch the Med“ – Initiative zur Seenotrettung von Flüchtlingen · Kategorien: Alarm Phone, Medien, Mittelmeer

Quelle: mdr | Audio

Mit dem Telefon Leben retten

Tausende Flüchtlinge sind 2015 an den europäischen Außengrenzen im Mittelmeer ertrunken. Oft, weil die Küstenwache nicht rechtzeitig vor Ort ist oder die Behörden versagen. Viele Menschen wollen sich damit nicht abfinden und engagieren sich bei „Watch the Med“ („Das Mittelmeer beobachten“) – einer Initiative von Freiwilligen aus Europa und Nordafrika, die versucht, Leben zu retten und Behördenversagen zu dokumentieren. Eine junge Studentin aus Erfurt ist Teil dieses Netzwerks. MDR FIGARO-Autorin Johanna Hemkentokrax hat sie besucht.

von Johanna Hemkentokrax

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