27. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Ca. 1000 Boat People im zentralen Mittelmeer gerettet · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Guardiacostiera | 27.01.2017

Sono circa 1000 i migranti tratti in salvo nella giornata di oggi, nel Mediterraneo Centrale, in 9 operazioni di soccorso coordinate dalla Centrale Operativa della Guardia Costiera a Roma, del Ministero delle Infrastrutture e dei Trasporti.

I migranti salvati si trovavano a bordo di 6 gommoni e 3 barche in legno e sono stati soccorsi da Nave Diciotti della Guardia Costiera, Nave Golfo Azzurro appartenente all’ONG “Proactiva Open Arms” e dal rimorchiatore OOC Tiger. Da uno dei gommoni soccorsi è stato recuperato un corpo senza vita.

26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für We need VAN · Kategorien: Italien · Tags:

Crowdfunding-Aufruf von „Campagne in lotta“

zur Finanzierung eines Kleinbusses, der als mobile Beratungsstelle und zur Unterstützung der Kämpfe von Migrant_innen in der Landarbeit (v.a. in Süditalien) dienen soll. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis Ende Januar: WE NEED VAN

Was ist WE NEED VAN!?

Die Kampagne WE NEED VAN soll den Kauf eines Kleintransportwagens für das Landarbeiter_innenkomitee und das Netzwerk „Campagne in Lotta“ (Italien) ermöglichen. Als mobile Beratungsstelle zu Fragen rund um Arbeit, Papiere, Wohnen und Gesundheit wird der Wagen in der Provinz Foggia (Apulien), in der Ebene von Rosarno (Kalabrien) sowie in den Gegenden um Neapel und Caserta (Kampanien) unterwegs sein, um Erntearbeiter_innen, die in diesen Gebieten – den Epizentren landwirtschaftlicher Produktion Italiens und Europas – ausgebeutet werden, zu unterstützen.

WE NEED YES ist eine Kampfparole, mit der die Landarbeiter_innen im vergangenen Jahr vor die Amtssitze von Entscheidungsträger_innen sowie zu den Arbeitgeber_innen gezogen sind, um ein „Ja“ zu ihren Forderungen nach Papieren, rechtmäßigen Verträgen, Wohnungen und Mobilität einzufordern.

Diese Kampagne ist getragen von der Stärke und Entschlossenheit der Landarbeiter_innen.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Vor 85 Jahren: Italien meldet die vollständige Besetzung Libyens“ · Kategorien: Hintergrund, Italien, Libyen

Quelle: NZZ | 24.01.2017

Über dreissig Jahre führten die Italiener Krieg in Libyen. Den Generälen war jedes Mittel recht, auch Giftgasangriffe und Deportationen in Konzentrationslager. Ein Kapitel der Geschichte, das in Italien bis heute verdrängt wird.

von Karin A. Wenger

Nach über 20 Jahren Krieg sei ganz Libyen endlich befriedet – diese Nachricht liess der italienische General Pietro Badoglio am 24. Januar 1932 ins faschistische Rom überbringen. Die Repression der Aufständischen hatte ihren Preis: Italiens Streitkräfte hatten in dem besetzten Land unzählige Kriegsverbrechen begangen. Greueltaten, die bis heute nicht richtig aufgearbeitet wurden.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für EU, Libyen: Schmutziger Deal geplatzt · Kategorien: Europa, Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Die EU-Kommission hat gestern den italienisch-maltesischen Plan eines schmutzigen EU-Deals mit Libyen fallen gelassen. Der Plan sah vor, dass EU-Kriegsschiffe die libyschen Häfen blockieren und die libysche Küstenwache alle abgefangenen Boat-people an das libysche Festland zurücknimmt. Aber auch auf längere Sicht wird es keine libysche Küstenwache geben. Stattdessen prägen verfeindete Milizen in den Küstengewässern das Bild. Zudem nimmt die libysche Kritik an der wachsenden italienischen Machtpräsenz in Libyen zu. Ohne libysche Partner wagt die EU keine systematischen Push-Back-Operationen im zentralen Mittelmeer. – In den vergangenen Monaten ist ebenfalls der EU-Plan gescheitert, abgefangene Boat-people in Lager nach Tunesien, Ägypten oder gar nach Algerien oder Marokko zu verbringen.

Quelle: MaltaToday | 25.01.2017

European Commission shoots down migration deal with Libya

EU migration commissioner Dimitris Avramopoulos rules out repeat of EU-Turkey migration deal with Libya, tells MEPs North African country is too unstable

Jurgen Balzan

The European Commission all but ruled out a migration deal with Libya which Prime Minister Joseph Muscat said was urgently needed to stem the flow of asylum seekers towards Europe. EU migration commissioner Dimitris Avramopoulos told MEPs that the North African country is too unstable to replicate the EU-Turkey migrant deal with Libya. „Let me tell you that we cannot duplicate the EU-Turkey statement, the situation is not similar in Libya,“ Avramopoulos said.

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24. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für EU – Libyen: „EU-Mitteilung“ zum angestrebten schmutzigen Deal · Kategorien: Europa, Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

Am morgigen Mittwoch wird die EU-Kommission eine „Mitteilung“ herausgeben, mit der sie die italienisch-maltesischen Pläne zum Aufhalten der Boat-people vor Libyen zum EU-Ziel machen wird: Geplant ist eine EU-Blockade der westlibyschen Häfen, eine kompletter Push-Back der Boat-people durch die libysche Küstenwache, ein Ausbau der EU-Überwachung aus der Luft mittels des Programms „Seahorse“ und eine Mithilfe der nordafrikanischen Anrainerstaaten bei diesem Vorhaben. Der Plan ist abenteuerlich. Auch nach der ersten EU-Ausbildungsmission kann von keiner entstehenden libyschen Küstenwache gesprochen werden. Die Milizen, die über Boote verfügen, sind untereinander verfeindet. Über alle politisch-militärischen Lager hinweg steigt in Libyen die antikolonialistische Kritik an der EU, insbesondere an den italienischen Einsätzen in Libyen. Die nordafrikanischen Anrainerstaaten haben bislang alle EU-Lager-Pläne in Tunesien, Marokko oder Ägypten torpediert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte 2012 im „Fall Hirsi“ Push-Back-Operationen Italiens nach Libyen ausdrücklich verurteilt.

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23. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, il contadino francese che rischia il carcere per aiutarli: “Faccio quello che dovrebbe fare uno Stato umanitario” · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags: ,

Quelle: Il Fatto Quotidiano | 22.01.2017

Continua la repressione nei confronti di Cédric Herrou, l’agricoltore francese sotto processo per aver ospitato, sostenuto e accompagnato dall’Italia alla Francia, nell’ultimo anno, oltre 300 migranti privi di documenti. Herrou ha 37 anni e abita e lavora in Val Roja, territorio di Francia a 30 chilometri dal confine di stato di Ventimiglia. Pur consapevole del rischio di pagare sulla sua pelle con 5 anni di carcere e 30.000 euro di multa le sue azioni solidali, il giovane francese non ha interrotto il suo impegno, ed è stato arrestato ancora mercoledì scorso mentre indicava i sentieri verso la Francia a tre ragazzi eritrei.

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22. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Malta wirbt für Flüchtlingsabkommen mit Libyen: So könnten Mittelmeer-Migranten nach Libyen zurückgebracht werden · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags: , , ,

Quelle: Epoch Times | 21.01.2017

Der Regierungschef Maltas wirbt für ein Flüchtlingsabkommen mit Libyen. Was die Malteser nicht ausdrücklich sagen: Werden die Flüchtlinge von libyschen und nicht von EU-Schiffen aufgenommen, könnten sie nach Libyen zurückgebracht werden.

In der Flüchtlingskrise will die maltesische EU-Ratspräsidentschaft durch enge Zusammenarbeit mit Libyen dieses Jahr einen erneuten Rekord bei den Ankunftszahlen in Italien verhindern. Malta schlägt den EU-Partnern nach AFP-Informationen vom Samstag dazu eine „Schutzlinie“ vor der libyschen Küste und eine „radikale Verstärkung“ des Kampfes gegen Schlepperbanden vor. Auch Rückkehrprogramme für in Libyen festsitzende Flüchtlinge sollten „deutlich verstärkt“ werden.

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21. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Eine Momentaufnahme des Migrantenproblems in Italien“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: Telepolis | 21.01.2017

Fakten, Daten und Zahlen

Jenny Perelli

In einem von Erdbeben und Schneestürmen gepeinigten Italien gilt es das Migrantenproblem zu lösen. 2016 wird wohl als das annus horribilis der Einwanderung nach Italien in Erinnerung bleiben, denn 5022 Migranten haben ihre Hoffnungsreise über das Mittelmeer mit dem Leben bezahlt. Der Andrang an Italiens Küsten war stärker denn je. Was passiert mit diesen Menschen, wenn sie erst einmal in Italien gestrandet sind?

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19. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Malta fordert Flüchtlings-Deal mit Libyen“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Quelle: NZZ | 19.01.2017

Mit Malta übernimmt ein Land auf der zentralen Mittelmeerroute den EU-Vorsitz. Der Kleinstaat ist ein Verbündeter Roms, denn dank Italiens Rettungs-Politik kommen keine Bootsflüchtlinge mehr an.

von Niklaus Nuspliger, Valletta

Mit 423 000 Einwohnern ist Malta der kleinste aller 28 EU-Staaten. Umso grösser ist die Last, die der Inselstaat in den nächsten sechs Monaten schultert. Per Anfang Jahr hat Malta die rotierende EU-Rats-Präsidentschaft übernommen, und dies zu einem sehr kritischen Zeitpunkt: Bei nationalen Wahlen streben EU-Gegner an die Macht, und an Gipfeltreffen in Maltas Hauptstadt Valletta und in Rom muss die EU einen Weg aus der Vertrauenskrise finden. Am Mittwoch kündigte Ministerpräsident Joseph Muscat im EU-Parlament in Strassburg einen weiteren Sondergipfel wenige Wochen nach dem Eingang des britischen Austrittsgesuchs an. Muscat erklärte, die verbleibenden 27 EU-Staaten blickten den Verhandlungen mit «unzweideutiger Einigkeit» entgegen – obwohl der Brexit in Malta mit seiner starken Bindung zur früheren britischen Kolonialmacht Unsicherheit auslöst.

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18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Frankreich: Bahnpersonal beteiligt sich nicht an Flüchtlingsjagd · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Quelle: Mediapart | 12.01.2017

A la frontière italienne, des cheminots résistent à la «chasse aux migrants»

Le rétablissement des contrôles à la frontière italienne tue : cinq morts depuis août 2016, dont un sur la voie ferrée allant de Vintimille à Nice. Dans deux notes, la SNCF demande aux cheminots de la région Paca de signaler les « groupes » de migrants à bord des trains. Et de réacheminer en Italie les migrants arrêtés dans la journée. Plusieurs agents refusent cette « délation » et cette « chasse aux migrants ».

Le 23 décembre 2016, dans le secteur de Latte un peu après Vintimille (Italie), un train régional circulant vers Nice heurte un groupe de migrants cheminant vers la France sur la voie ferrée. Un jeune homme, sans papiers d’identité, est projeté sur le ballast et tué sur le coup. Ses compagnons s’enfuient avant l’arrivée des secours et de la police ferroviaire. Il est 20 h 38, l’accident a lieu au point kilométrique 255,4, tout près de la frontière franco-italienne. D’après La Reppublica, la victime est un Algérien d’environ 25 ans.

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