01. November 2014 · Kommentare deaktiviert für „Wir rechnen mit mehr Toten“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

Deutschlandfunk

Judith Gleitze
im Gespräch mit Christiane Kaess

Das baldige Ende der Flüchtlings-Rettungsaktion Mare Nostrum zeige, dass es sich bei der Aktion um eine Ausnahme gehandelt habe, sagte Judith Gleitze von der Menschenrechtsorganisation borderline-europe im Deutschlandfunk. Angesichts der großen Flüchtlingsströme sei die Entscheidung aber eine Katastrophe.

Von 150.000 Flüchtlingen seien 100.000 von der Marine im Rahmen von Mare Nostrum aufgenommen worden, erklärte Judith Gleitze von der Menschenrechtsorganisation borderline-europe im Deutschlandfunk. Mit dem baldigen Ende der Rettungsaktion seien deshalb in Zukunft wieder mehr Tote zu befürchten.

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01. November 2014 · Kommentare deaktiviert für „EU will Aufklärung nach brutalem Polizei-Video“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

RP-Online

Wie brutal geht die spanische Polizei mit Flüchtlingen um, die über den Zaun der spanischen Exklave Melilla in Marokko nach Europa zu gelangen versuchen? Filmaufnahmen einer Menschenrechtsorganisation vom 15. Oktober zeigen, wie Polizisten einen Flüchtling offenbar bewusstlos schlagen. Die EU hat Spanien nun aufgefordert, den Fall aufzuklären.
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31. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Ukraine: Grenzaufrüstung im Osten · Kategorien: Ukraine · Tags:

Süddeutsche Zeitung

„Ukraine zäunt Russland ein“

Aus einem zynischen Witz wird Ernst: Kiew plant im Osten eine befestigte Grenze. Der 2000 Kilometer lange Zaun soll in sechs Monaten stehen. Der Westen denkt entsetzt an den August 1961 zurück.

Von Cathrin Kahlweit, Wien

Noch ist nichts zu sehen im Niemandsland an der staubigen ukrainisch-russischen Grenze, außer Grenzposten, schmalen Straßen und ein paar Sandsäcken. Oder sollte man besser sagen: Noch ist nichts zu sehen an jenem Streckenabschnitt, der unter ukrainischer Kontrolle steht? Denn zumindest in den Bezirken Luhansk und Donezk kontrollieren derzeit prorussische Kräfte die Grenze eines Gebiets, das sich formal für unabhängig erklärt hat – und das auch bleiben will.

Aber wenn es nach der ukrainischen Regierung geht, soll sich das ändern: „Wir wollen einen echten Schutz“, hat Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk am Mittwoch in Kiew gesagt, und damit konkretisiert, was anfangs als zynischer Witz des Gouverneurs von Dnjepropetrowsk gegolten hatte: Die Ukraine will tatsächlich eine Mauer bauen an der Grenze zu Russland, um sich gegen „unerwünschte Infiltrationen“ und den „russischen Aggressor“ abzuschotten. […] Weiterlesen »

29. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für „Sag nicht dass du Angst hast“ · Kategorien: Lesetipps · Tags:

CoverGiuseppe Catozzella
Sag nicht, dass du Angst hast
Roman nach einer wahren Geschichte
Albrecht Knaus Verlag München
Broschiert, 256 Seiten, 14,99 EUR

Olympische Spiele 2008 in Peking. Im Vorlauf über 200m der Frauen startet neben der späteren Gewinnerin Veronica Campbell Brown eine junge Frau aus Somalia. Abgeschlagen landet Samia Yusuf Omar auf dem letzten Platz. Sie bekommt viel Beifall, in dem sich Anerkennung mit Mitleid mischt. Einem Journalisten sagt sie: Ich wäre glücklicher, die Leute hätten applaudiert, weil ich Erste geworden wäre und nicht Letzte.

Zurück in Mogadischu steht für Samia ein Ziel obenan: sie will vier Jahre später bei den Olympischen Spielen in London Erste werden, als muslimische Frau und für ihr Land. Die Voraussetzungen könnten schlechter nicht sein und als sie einsieht, dass sie in einem Land, das sich im Kriegszustand befindet und in dem sie als Frau gezwungen ist, in der Burka oder aber nachts ganz allein im Stadion zu trainieren, ihr Ziel nicht erreichen wird, verlässt sie Somalia, das sie nie verlassen wollte. Sie landet zunächst in Addis Abeba, wo sie monatelang nur heimlich und allein laufen kann, weil sie vergeblich auf Papiere aus Somalia wartet, mit denen sie Asyl hätte beantragen können. Sie zieht weiter, abhängig von Schleppern, die sie für viel Geld und unter elendigen Bedingungen auf einer monatelangen Fahrt durch den Sudan und die Sahara nach Tripolis bringen. Dort besteigt sie am 31. März 2012 mit 300 anderen Männern, Frauen, Kindern, Neugeborenen und Alten ein Schiff, das Lampedusa ansteuert.

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28. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Moas, chiude missione di salvataggio migranti privata · Kategorien: Italien · Tags:

Il Fatto Quotidiano

“Non ci sono più soldi”


Dal 26 agosto la „Migrant offshore aid station“ ha salvato 2.500 vite nel Mediterraneo. Con la contemporanea fine di Mare Nostrum, prevista per il 31 ottobre, „c’è il rischio che nessuno vada a salvare le persone in difficoltà“, è l’allarme lanciato dal fondatore Christopher Catrambone.

Missione terminata: non ci sono più soldi. Dopo 2.500 migranti salvati in due mesi (dal 26 agosto ad oggi) chiude la Migrant offshore aid station (Moas), prima missione di soccorso ai naufraghi dei barconi finanziata da privati. La chiusura avviene in contemporanea con la fine della Mare Nostrum (prevista il 31 ottobre), che di migranti, in un anno, ne ha salvati 150 mila, 409 al giorno. Al loro posto, da novembre comincerà Triton, missione finanziata dall’Unione Europea. A differenza di Moas e Mare Nostrum, Triton non ha mandato di monitorare i naufragi in acque internazionali. “Speriamo che chiunque sostituisca Mare Nostrum renda prioritario il salvataggio di vite umane”, commenta Christopher Catrambone, fondatore del Moas. La speranza, come ammette lo stesso imprenditore, rischia però di rimanere vana: “Abbiamo lavorato benissimo con Mare Nostrum, ma ora che la missione sta volgendo al termine e c’è il rischio concreto che nessuno vada a salvare i migranti in difficoltà”.

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26. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für „Ein Zaun gegen Flüchtlinge“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Deutschlandfunk

Spaniens Exklave Melilla

Von Hans-Günter Kellner

Melilla steht beispielhaft für den Strom afrikanischer Flüchtlinge, die nach Europa einreisen wollen. Spanien hat seine Exklave in Nordafrika mit meterhohen Grenzzäunen eingefriedet. Damit sollen die Flüchtlinge schon auf der anderen Seite des Meeres abgewehrt werden.

Angel Castro ist stolz auf Melilla. Nicht auf die täglichen Tragödien an den sechs Meter hohen Grenzzäunen. Sondern stolz auf die Gründerzeit. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts flüchteten Juden aus vielen Teilen Nordafrikas vor Pogromen – nach Melilla. Sie hinterließen ein beeindruckendes architektonisches Erbe, sagt Angel Castro beim Spaziergang durch die Stadt. Der Historiker bleibt vor einem fünfgeschossigen Haus mit einer großen, in eiserne Schmiedearbeiten gefassten Glasfassade stehen.

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26. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Giusi Nicolini: “Sbagliato associare l’Ebola con l’operazione Mare Nostrum e i viaggi della speranza” · Kategorien: Italien

LaSicilia.it

”Associare il virus Ebola ai viaggi della speranza e accusare l’operazione Mare Nostrum di una possibile epidemia nel nostro Paese è grave, rappresenta un modo di fare politica sporca, è un’idea che umilia il senso dello Stato e della comunità”.
Lo ha detto Giusi Nicolini, sindaco di Lampedusa, intervenuta alla plenaria d’apertura di Contromafie, gli Stati Generali dell’Antimafia promossi da Libera e in corso all’auditorium Conciliazione di Roma.
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26. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Immigrazione, Caritas: ‘Rischio nuove stragi con fine Mare Nostrum’ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

BlogSicilia

„La fine di Mare Nostrum porterà a nuovi morti e nuove stragi”. Lo ha detto Oliviero Forti, responsabile immigrazione di Caritas Italiana, a margine di un incontro al museo Diocesano di Catania, promosso dalla Caritas etnea in collaborazione con l’Ufficio Migrantes.

“A un anno dalla tragedia di Lampedusa in cui persero la vita centinaia di migranti – ha aggiunto – sono stati salvati 150 mila migranti tra uomini, donne e bambini, ma dal 1 novembre con il passaggio all’operazione Triton si rischiano più morti e nuove stragi lungo le rotte del Mediterraneo”.

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07. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Ukrainische Flüchtlinge in Russland · Kategorien: Ukraine · Tags:

Reuters

„Floods of Ukrainian refugees seek new life in Russia“

By Olesya Astakhova

(Reuters) – After three days trapped in a cellar by shelling, Svetlana and Sergei Divenko left their home in eastern Ukraine and fled to Russia with their two children and a single bag.

The two-day, 250-km (150-mile) car journey from the city of Slaviansk to the quiet provincial city of Belgorod in June was the most hazardous of their life, taking them across territory hit by fighting and through six checkpoints.

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23. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Interview mit Frontex Chef · Kategorien: Italien · Tags: ,

Immigrati, domani accordo su “Triton”?

Intervista al direttore di Frontex

Il responsabile dell’agenzia europea per il controllo delle frontiere, atteso domani a Roma, fa il punto sull’operazione che dovrebbe partire a novembre con un budget di 3 milioni al mese, “ma che non sostituirà Mare nostrum: la chiusura di quest’ultima spetta all’Italia”

BRUXELLES – Come cambierà il controllo dell’immigrazione irregolare in Europa, quale sarà il futuro di Mare nostrum e come si evolve il progetto “Triton” (inizialmente denominata Frontex plus) di cui si è parlato a lungo nelle scorse settimane e su cui l’attenzione sembra ora drasticamente calata. Alla vigilia del consiglio di amministrazione di Frontex, previsto domani a Roma e a margine del quale si svolgerà un incontro con le autorità italiane, Gil Arias Fernandez, spagnolo, 55 anni, direttore esecutivo dell’agenzia europea per il controllo delle frontiere (che ha sede a Varsavia), accetta di rispondere alle nostre domande. Proprio a partire dalla nuova operazione che Frontex lancerà nei prossimi mesi.

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