14. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Grenzregime II. Migration. Kontrolle. Wissen. Transnationale Perspektiven · Kategorien: Lesetipps, Termine [alt] · Tags: ,

Buchpräsentation

mit: Gerda Heck (Autorin), Stefanie Kron und Miriam Trzeciak (Herausgeberinnen)

Montag, den 24. November, 20 Uhr
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustraße 2a,10961 Berlin

„Tausende Menschen kommen jährlich durch die Grenzsicherungssysteme der EU oder Nordamerikas ums Leben. Sie ertrinken im Mittelmeer, verdursten in der Wüste oder „verschwinden“ einfach. Dennoch verschärfen die EU und die USA fortwährend ihre sicherheitspolitischen und legislativen Abwehrmaßnahmen. Dies zeigt sich beispielsweise an der kürzlich verabschiedeten Neuregelung zu sicheren Drittstaaten im deutschen Asylrecht.

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14. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Krise an Europas Südgrenze – Studie · Kategorien: Lesetipps, Mittelmeer

berlin-institut.org

Welche Faktoren steuern heute und morgen die Migration über das Mittelmeer?

Von Reiner Klingholz und Stephan Sievert

„Dass Grenzschutzmaßnahmen kaum zur wirksamen Eindämmung der Mittelmeermigration beitragen werden, zeigt eine im Oktober veröffentlichte Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Als Hauptgründe für den hohen „Migrationsdruck“ – mit Fokus auf Afrika – nennt sie acht grundlegende Faktoren. Demnach geben demografische, wirtschaftliche, politische und migrationspolitische Faktoren sowie Sicherheit, Bildung und Umwelt den Ausschlag, ob Menschen den Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen. Daneben spielen auch die gegenwärtige und im Zielland erwartete Lebensqualität sowie die bestehenden Migrations- und Informationsnetzwerke (Diaspora) in den Zielländern eine Rolle.“

14. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Migration und Bevölkerung – Ausgabe November 2014 erschienen · Kategorien: Lesetipps

migration-info.de

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland: Ausbau der Kapazitäten hinkt Bedarf hinterher

Ist Deutschland mit der steigenden Zahl an Asylsuchenden überfordert? Diesen Eindruck vermitteln zumindest die Bilder von überfüllten Aufnahmeeinrichtungen und gewaltsamen Übergriffen durch Sicherheitspersonal in Sammelunterkünften. Um die Situation der Asylantragsteller zu verbessern, wurden verschiedene Vorschläge auf Krisengipfeln diskutiert. Der Bundestag beschloss ein Gesetz, um die Wartezeiten bis zum Asylentscheid zu verkürzen.

Flucht nach Europa: Das Mittelmeer ist der gefährlichste Grenzübergang der Welt

Mehr als 3.000 Menschen haben in den ersten zehn Monaten des Jahres 2014 ihr Leben bei dem Versuch verloren, das Mittelmeer in Richtung Europa zu überqueren. Hauptzielland für die Einreise in die EU auf dem Seeweg bleibt Italien. Im Rahmen der italienischen Militär- und Seenotrettungsoperation „Mare Nostrum“ konnten innerhalb eines Jahres mehr als 100.000 Migranten vor dem Ertrinken bewahrt werden. Die Operation wird Ende 2014 allerdings eingestellt. Ein adäquater Ersatz fehlt.

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10. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Zwischenbericht: Der erste europäische Mauerfall · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Funkhaus Europa

Aktion an der EU-Außengrenze: Der erste europäische Mauerfall

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls wollte das Zentrum für politische Schönheit noch einen Schritt weiter gehen: Mit ihrer Aktion „Erster europäischer Mauerfall“ wollten sie EU-Grenzzäune in Bulgarien buchstäblich einreißen.

Jährlich sterben an den EU-Außengrenzen zehntausende Menschen – vor allem natürlich Flüchtlinge. Das müsse ein Ende haben, fordert der Verein „Zentrum für politische Schönheit“. Mit Bussen hat der Verein rund 100 Freiwillige an einen Grenzzaun in Südosteuropa gebracht, um dort mit Bolzenschneidern die Zäune an der EU-Grenze zu öffenen und so – am Tag des 25. Jubiläums des Mauerfalls in Deutschlandden – den ersten europäischen Mauerfall herbeizuführen.

Da die Aktion öffentlich bekannt war, war die Polizeipräsenz an der EU-Außengrenze in Bulgarien enorm. Dass der Verein seine Aktion daher nicht komplett vollziehen würde und die Grenzzäune noch immer stehen, war zuvor bedacht worden. Überhaupt losgefahren zu sein, bereuen die Teilnehmer also nicht – auch wenn sich einige von ihnen etwas mehr Hartnäckigkeit bei der Aktion gewünscht hätte.

Funkhaus Europa Reporterin Nancy Fischer hat die Aktivisten bei ihrer Reise begleitet.

07. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Sinti und Roma in Europa – Dossier · Kategorien: Lesetipps · Tags:

bpb.de

Inhalt

  • Video: Gespräch mit Romani Rose
  • NS-Verfolgung von „Zigeunern“ und „Wiedergutmachung“ nach 1945
  • Die Macht der Bilder: Ein Gespräch mit Klaus-Michael Bogdal
  • Ein unbekanntes Volk? Daten, Fakten und Zahlen
  • Eine Reportage aus Serbien: „Die Ärmsten der Armen sind die Roma“
  • Die Last der Geschichte: Die Lage der Roma in Bulgarien und Rumänien
  • Angst vor Polemik: Frankreichs Roma fürchten die Ausgrenzung
  • Keine Hoffnung, nirgends? Was Europa für die Roma tut
  • Interview: Der deutsch-ungarische Künstler André Raatzsch über das Kunstprojekt „Romanistan“
  • Wie Integration funktioniert: Eine Reportage aus der Kita „Schaworalle“ in Frankfurt am Main
  • Eine Analyse: Wie berichten Medien über Sinti und Roma?
  • Versuche einer Annäherung: Über Paula Bullings Illustrationen
    Redaktion
05. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Neue Migrationsrouten: Schwarzes Meer · Kategorien: Balkanroute, Rumänien, Türkei · Tags:

Anadolou Agency

Black Sea migrant route could witness more deaths: expert

Fears increase that heightened security elsewhere has created new migration routes, leading to Monday’s fatal Istanbul boat tragedy.

By Furkan Naci Top

Monday’s tragic boat accident near Istanbul – where more than 20 suspected illegal immigrants died – could be the first in other such incidents along the Black Sea, a migration expert has warned.

„We can expect a further increase in migrant traffic on this route since security measures have been tightened along other channels,“ said Ahmet Icduygu, the head of the Migration Research Center at Koc University, Istanbul.

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04. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Mare forza 4, difficile operazione di soccorso a 35 migranti · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: ,

Giornale di Sicilia

Salvati algerini e tunisini, che erano a bordo di un barchino avvistato da un peschereccio 25 miglia a sudovest dell’isola

ROMA. Nonostante il mare forza 4, con onde alte oltre quattro metri, la Guardia Costiera ha completato ieri sera il soccorso di 35 migranti, algerini e tunisini, che erano a bordo di un barchino avvistato da un peschereccio 25 miglia a sudovest di Lampedusa. I migranti sono stati trasferiti a bordo della motovedetta CP309, che, nonostante il mare grosso, è riuscita ad attraccare a Lampedusa poco dopo le 22,30. Al soccorso ha partecipato anche una seconda motovedetta della stessa Guardia Costiera, che ha fornito assistenza durante il trasferimento dei migranti a bordo dell’altra unità.
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03. November 2014 · Kommentare deaktiviert für „Europa rettet nur noch kurz vor der Küste“ · Kategorien: Alarm Phone · Tags: ,

Frankfurter Rundschau

Ein Jahr lang leistete Italien mit Mare Nostrum humanitäre Hilfe und rettete Tausende von Menschen vor dem Ertrinken. Nun übernimmt die EU die Aufgabe – doch die Mission „Triton“ ist keine gute Nachricht für Flüchtlinge, die über das Meer kommen.

In Brüssel zeigte sich die scheidende EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am Freitag zuversichtlich. „Ich bin glücklich, mitteilen zu können, dass Triton – wie von Italien gefordert – am 1. November wie geplant starten kann“, erklärte Malmström. In Rom aber klang das anders.

Zwar hat der italienische Innenminister Angelino Alfano zuletzt mehrfach betont, dass Italien sein Programm „Mare Nostrum“ zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer einstelle. Ein Datum nannte Alfano aber nicht. Auch hat es bisher keinen entsprechenden Beschluss der italienischen Regierung gegeben. Marineadmiral Filippo Foffi erklärte, die Marine habe noch keine offizielle Mitteilung erhalten, dass Mare Nostrum beendet werde. „Daher werden wir auch nach dem Start von Triton die Gewässer im Mittelmeer patrouillieren“, sagte Foffi.
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02. November 2014 · Kommentare deaktiviert für „An einem absoluten Tiefpunkt angelangt“ · Kategorien: Australien · Tags:

iz3w Ausgabe 345

Interview über die australische Politik der Flüchtlingsabwehr

mit Antje Missbach

Mit ihrer Ankündigung, die Einreise von Bootsflüchtlingen nicht länger zu dulden, wurde die neue konservative Regierung vor einem Jahr ins Amt gewählt. Till Schmidt sprach mit der Sozialwissenschaftlerin Antje Missbach über das australische Grenzregime.

iz3w: Wie hat sich die australische Asylpolitik seit dem Amtsantritt von Premierminister Tony Abbott verändert?

Antje Missbach: In den letzten zwölf Monaten wurde die Flüchtlingspolitik an Grenzschutz und Militär übergeben. Entsprechend nennt sich das Immigrationsministerium nun „Department of Immigration and Border Protection“. In vielen anderen Bereichen führt die neue Regierung der konservativen Liberal Party unter Tony Abbott jedoch die Asylpolitik der sozialdemokratischen Labor-Vorgängerregierungen unter Julia Gillard und Kevin Rudd weiter. So eröffnete bereits die Labor-Regierung 2012 die Camps auf Manus Island (gehört zu Papua Neuguinea) und Nauru (ein Inselstaat) wieder. Auf diesen abgelegenen Pazifikinseln werden seitdem von behelfsmäßigen naurischen oder papuaneuguineischen Behörden die Asylanträge von Bootsflüchtlingen bearbeitet. […]

02. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Wie Australien versucht Flüchtlinge abzuschrecken · Kategorien: Australien · Tags:

HP De Tijd

Schokkend: zo schrikt Australië vluchtelingen af

door Peter Blasic

Het lijkt nog het meest op een filmposter, een schip alleen op zee, golven van enkele meters hoog, de lucht gevaarlijk donker. Daarboven staat in hoofdletters geschreven: “No way!” In werkelijkheid is het een advertentie. Australië heeft de oorlog verklaard aan vluchtelingen en maakt over de hele wereld propaganda om potentiële immigranten af te schrikken. In 16 talen werd de campagne vertaald, paginagrote advertenties worden in kranten afgedrukt en er is zelfs een heuse film die op Youtube te bekijken is.
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