18. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone Bi-Weekly Report, 28 December 2015 – 10 January 2016 · Kategorien: Alarm Phone

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New Year begins with more than 60 Deaths in the Aegean Sea and in Ceuta/Spain

We are only a few days into the New Year and already at least 58 persons have died while attempting to cross the Aegean Sea.[1] Last year, more than one million arrivals in Europe by sea were counted. These travellers had no other opportunity to reach Europe than by crossing the Mediterranean Sea, and more than 3750 drowned on their perilous journeys.[2] On the 2nd of January 2016, we had to witness the first death in the Aegean Sea in 2016: a two-year old boy fell off a boat, that we had been in contact with during their crossing, when the boat hit the rocks off the Greek island of Agathonisi, according to media accounts.[3] This death reminds us of Aylan Kurdi and all the other children, who lost their lives in 2015, as well as those whose lives are still being risked every day. On Tuesday, the 5th of January the Alarm Phone had to witness again the loss of at least 34 lives, including many children off the Turkish coast. At least two boats had capsized on early Tuesday morning, because of extremely high waves. The Turkish Coastguard came too late to rescue all passengers.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland erwacht“ · Kategorien: Deutschland, Lesetipps

Quelle: Der Freitag

Köln Wir sind wieder das Land der Pogrome und des Hasses. Die Täter: Deutsche. Die Opfer: Migranten. Die Rassisten sehen das anders

Jakob Augstein

Wollen wir über Köln reden? In Köln jagt jetzt der rechte Mob die Ausländer durch die Straßen. Oder über Deutschland? In Leipzig verwüsten die Rechten eine ganze Straße. In Hessen wird ein Asylheim beschossen. Und überall im Land brennen solche Heime. Wir können auch über muslimische Männer reden. Über ihr Verhältnis zu Frauen. Ihr Verhältnis zum Recht. Ihr Verhältnis zur Freiheit. Die Diskussion nach der Silvesternacht von Köln ist vor allem deshalb so schwierig, weil wir entscheiden müssen, worüber wir reden: über uns oder über die Fremden? Beides zugleich, das hat die vergangene Woche gezeigt, geht nicht. Es ist also eine Frage der Priorität. Was ist uns wichtiger?

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Union plant Rückführungszentren für Nordafrikaner“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko · Tags: , ,

Quelle: FAZ

Die Union will Flüchtlinge aus Algerien und Marokko in speziellen Rückführungseinrichtungen unterbringen, um sie schneller abschieben zu können. Das größte Hindernis würde damit aber nicht ausgeräumt.

Die Union will Algerier und Marokkaner nach einem Zeitungsbericht wie Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten behandeln und in speziellen Rückführungseinrichtungen unterbringen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wollten das schon so handhaben, bevor beide Länder gesetzlich zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden, berichtet die „Welt am Sonntag“. Asylbewerber aus den beiden nordafrikanischen Ländern sollten nicht mehr auf Kommunen in ganz Deutschland verteilt werden, sondern in speziellen Einrichtungen ein Schnellverfahren durchlaufen und gegebenenfalls direkt abgeschoben werden.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migrant crisis: Rescuers pull terrified people from sea“ – Video · Kategorien: Griechenland, Türkei, Video · Tags:

Quelle: BBC

Rescuers have pulled to safety dozens of migrants trying to reach Europe from Turkey by boat.

Many people are still attempting the crossing to Greece at night to avoid detection, despite freezing conditions.

Mark Lowen reports from Turkey.

17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Freiburg: Hintergründe zu „sicheren Herkunftsländern“ · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Quelle: Aktion Bleiberecht

Vom 27. Januar bis zum 24. Februar 2016 finden jeden Mittwoch Veranstaltungen statt, die das politische Konzept der „sicheren Herkunftsländer“ von verschiedenen Seiten betrachten, kritisieren und aufzeigen, wer von der Politik der „sicheren Herkunftsländer“ besonders betroffen ist und wie sich diese Politik auf das Leben der Menschen auswirkt.

Die Veranstaltungen im einzelnen:

27. Januar 2016 – Vortrag mit Rechtsanwältin Angela Furmaniak
20 Uhr |Theater Freiburg |Winterer Foyer
Der Vortrag wird sich damit befassen, wie sich der Begriff der „sicheren Herkunftsstaaten“ seit 1992 entwickelte, welche Auswirkungen er auf die Betroffenen hat und welche gesetzlichen Bedingungen seit dem 01.11.2015 für Menschen aus den genannten Staaten gelten.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Five bodies wash up on shore of Samos“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: Ekathimerini

Five people, most likely migrants, have been found dead off the eastern Greek island of Samos, Greek authorities report.

The Greek coast guard has recovered the bodies of two men and three women, and are trying to recover the sixth in rough seas, a coast guard spokeswoman told The Associated Press.

No vessel has been recovered yet. The rescue operation continues, said the spokeswoman, who was not authorized to be identified because of the continuing operation.

Samos, which lies very close to the Turkish coast, is one of the main points of entry for migrants, most refugees from Syria and Iraq.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Dublin-Verordnung: Österreich will Flüchtlinge an Grenze zurückweisen“ · Kategorien: Deutschland, Österreich, Slowenien · Tags:

Quelle: Die Welt

Österreich reagiert darauf, dass Deutschland die Dublin-Verordnung konsequenter umsetzt und Flüchtlinge an der Grenze zurückweist. Auch das Alpenland will nicht mehr alle Migranten ins Land lassen.

Ab der kommenden Woche will Österreich mehr Flüchtlinge an seiner südlichen Grenze zu Slowenien zurückweisen.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sagte im Radiosender Ö1, Menschen mit Zielen in Skandinavien sollten ab dem Wochenende nicht mehr einreisen dürfen.

Betroffen sind demnach Flüchtlinge, die weder in Österreich noch in Deutschland Asyl beantragen, sondern in den Norden weiterreisen wollen.

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Medici in mare Senza Frontiere · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

„Salvati più di ventimila profughi“

Il presidente Loris De Filippi: „Ma non possiamo sostituirci allo Stato“

di BETTINA BUSH

Da metà aprile la vita di Loris De Filippi, Presidente di Medici senza Frontiere Italia , è cambiata radicalmente. Dopo anni passati a terra per dare assistenza ai migranti, la decisione di spostarsi in mare, alla luce di quello che stava succedendo nel Mar Mediterraneo:

«Nel dicembre del 2014 è terminata la missione di salvataggio in mare per i migranti in viaggio dalle coste libiche seguita dalla nostra Marina Militare, chiamata Mare Nostrum – spiega De Filippi – abbiamo inutilmente incontrato Renzi per prorogare l’attività che solo in un anno ha permesso di salvare 160 mila persone; lui ci ha risposto che in futuro ci avrebbe pensato l’Europa con l’operazione Triton, nata per il controllo delle frontiere. Una delusione, nei primi cinque mesi l’Europa non ha fatto nulla: in aprile ci sono stati due naufragi e sono morte 1.500 persone sempre al largo delle coste libiche.Queste tragedie ci hanno fatto rompere gli indugi e abbiamo deciso di intervenire noi direttamente in mare, cominciando da zero, imparando appunto nei corsi di ricerca e soccorso in mare, fatti in Bretagna».

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17. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge im „Jungle“ von Calais: Zwischen Schlamm und Tränengas · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

Der politische und polizeiliche Druck auf die Bewohner des Camps an der Kanalküste ist unerträglich. Die Furcht vor einer Räumung wächst.

von Tobias Müller

CALAIS taz | In dieser Nacht ist es ruhig im Jungle. Weniger Menschen als gewöhnlich ziehen über den halbasphaltierten Weg zwischen den Hütten. Die Polizisten bleiben auf ihrem Kontrollposten kurz vor dem Eingang. Von der Autobahnbrücke, die darüber führt, flackert das Blaulicht einer Streife. Auf das Dach des afghanischen Restaurants trommelt der Regen. Gedrängt sitzen die Männer auf den Bänken der Gaststube. Holzplatten bedecken den Boden, die Wände sind mit Aluminiumfolie verkleidet, das hilft gegen die zugige Kälte des Kanal-Winters. Auf einem Tisch in der Mitte liegen Mobiltelefone, die aufgeladen werden. Eine ruhige Nacht im Jungle, dem inoffiziellen Flüchtlingslager am Rand eines Industriegebiets bei Calais.

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16. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Neue Sperre auf der Balkanroute“ · Kategorien: Deutschland, Österreich · Tags:

Quelle: Frankfurter Rundschau

Deutschland weist pro Tag bis zu 300 Flüchtlinge zurück, die in andere Länder weiterreisen wollen. Österreich beschwert sich zunächst über die deutsche Praxis, kündigt nun aber an, es den Deutschen gleichzutun.

von Norbert Mappes-Niedieck

Wenn ihn an der Grenze einer nach seinem Ziel gefragt hat, hat Halil Zakaliq immer dieselbe Antwort gegeben: „Nach Holland.“ Mit der Antwort haben sie ihn alle hineingelassen – erst nach Mazedonien, dann nach Serbien, Kroatien, Slowenien, schließlich nach Österreich. Nur an der deutschen Grenze bei Schärding war Holland exakt die falsche Antwort. Eine „Zurückweisung“ hat der 25-jährige Syrer an der Brücke über den Inn bei Schärding bekommen – ein ordentliches DIN-A-4-Blatt mit seinem Namen, seinem Geburtsdatum, der Passnummer und der Begründung dafür, dass er nicht weiterreisen durfte: „Kein Visum.“

Im Dezember waren es täglich um die 60 Flüchtlinge, die an der deutsch-österreichischen Grenze aufgehalten wurden, weil sie in ein Drittland weiterreisen wollten. Seit dem Jahreswechsel weist die Bundespolizei jeden Tag schon bis zu 300 zurück. Erst beschwerten sich die Österreicher über die deutsche Praxis.

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