20. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Dänemark schiebt „Superstudenten“ ab · Kategorien: Skandinavien · Tags: ,

Quelle: Telepolis

Die Schikanen gegen Flüchtlinge nehmen in Dänemark zu, gewarnt wird vor ansteckenden Krankheiten, Discos machen Sprachkontrollen und zahlende Studenten, die zu viel gearbeitet haben, werden ausgewiesen

Florian Rötzer

Die Schikanen gegen Flüchtlinge nehmen in Dänemark zu, gewarnt wird vor ansteckenden Krankheiten, Discos machen Sprachkontrollen und zahlende Studenten, die zu viel gearbeitet haben, werden ausgewiesen

Allmählich scheinen manche Menschen vor Angst oder aufkommender Xenophobie in einer sich überschlagenden Überbietungsmanie schlechte Phantasien auszubrüten. Für die Rechten sind die Flüchtlinge sowieso Invasoren und verquerer Anlass, nun zu Verteidigern der Emanzipation der Frauen und der Kultur, möglicherweise noch dazu des Rechtsstaats, zu werden, und allmählich die bislang noch heimliche Gewalt gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte zu kultivieren. Selbst manche Intellektuellen schwelgen nun in Völkischem, sprechen von ethnischer Substanz, die bewahrt werden müsse.

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20. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Marokko und Algerien: Sichere Herkunftsländer sind das alles nicht“ · Kategorien: Algerien, Marokko · Tags: , ,

Quelle: der Standard

Deutschland könnte die zwei Länder in Nordafrika als sicher einstufen – NGOs kritisieren derlei Pläne

Reiner Wandler aus Madrid

Die Diskussion in Deutschland, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer einzustufen, um die Verfahren von Asylwerbern aus diesen Ländern zu beschleunigen, stößt in Nordafrika auf Befremden. Nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen werden nicht müde, unter schwierigsten Bedingungen die Verletzung der Menschenrechte sowie die Straffreiheit für beschuldigte Polizeibeamte, Militärs und Geheimdienste zu beklagen.

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20. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Geld gegen Miesheit und Hysterie“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: taz

Die Flüchtlingskrise ist eine Überforderungskrise. Dagegen gibt es ein Hausmittel: Geld. Schön, dass wir gerade so viel davon haben.

Kommentar von Ambros Waibel

Täusche ich mich – oder ist in die Diskussion über das Einwanderungs-, das Zukunftsland Deutschland ein mutloser, ja ein defätistischer Ton eingezogen? Sind es wirklich die 10 oder 15 Prozent AfD-Wähler, die bestimmen, wo es langgeht? Oder die drei Dutzend CSU-Landtagsabgeordneten, die aus ihrem Dauerheerlager in Kreuth Brandbriefe schreiben und definieren zu können meinen, was Deutschland verkraften kann?

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20. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Konsequenz Schießbefehl“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: taz

Wer jetzt mit allen Mitteln die Grenzen Europas wieder schließen will, sollte zuerst mal über die möglichen Folgen nachdenken.

Kommentar von Erich Rathfelder

Die CSU muss angesichts des Umfragehochs der AfD um ihre absolute Mehrheit in Bayern fürchten. Und auch in Bundesländern, wo schon bald gewählt wird, zittern die Etablierten.

Die Stimmung gegenüber Flüchtlingen hat sich verändert. Reihenweise kippen sogar viele von jenen um, die noch vor wenigen Wochen Angela Merkel zugejubelt haben. Und auch bei vielen Medien hat man „dem Volk“ nicht nur aufs Maul geschaut, sondern kräftig beim Stimmungswandel mitgemacht.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Frontex übernimmt“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: giechenlandsolidarität

Zum Treiben von Frontex in Griechenland sickern nur wenig Informationen durch. Wir dokumentieren zwei Beiträge.

1. Die Partei Laiki Enotita zur Flüchtlingsfrage: Frontex und die Verfolgung Freiwilliger stoppen!

Die Rechtsabteilung von Laiki Enotita hat eine Veröffentlichung unter dem Namen „Nein zum Ausbau von Frontex und zur Kriminalisierung der Solidarität“ herausgegeben.

Wie die Veröffentlichung vermeldet, verurteilt Laiki Enotita die Verhaftung von acht Freiwilligen in den Flüchtlingslagern von Chios und Lesbos, die in enger Zusammenarbeit von Frontex und griechischer Polizei erfolgten. Gegenüber dreien von ihnen werden Vorwürfe schwerster Verbrechen erhoben.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Quasi 100mila soccorsi nel 2015 in Sicilia“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: quotidianosanita.it

Il rapporto della Croce Rossa

Gli sbarchi sono stati 286 e 4.519 i volontari impiegati per assisterli. In 247 casi l’attivazione del Reparto di Sanità Pubblica della Croce Rossa Italiana. Il Rapporto

19 GEN – Nel 2015 ci sono stati, in Sicilia, 286 sbarchi di immigrati, per un totale di 92.957 migranti sbarcati. Per assisterli sono stati attivati 15 Comitati C.R.I. e impiegato 4.519 volontari. Le attivazioni del Reparto di Sanità Pubblica della C.R.I. è scattato 247 volte e 324 sono stati operatori dei nuclei siciliani del Reparto di Sanità Pubblica della C.R.I. impiegati. Sono questi i numeri che la sala operativa regionale della Croce rossa ha illustrato nel report dell’attivitò di assistenza umanitaria alle persone migranti, svolta dai comitati siciliani nello scorso anno. Il Report offre un resoconto di tutti gli interventi effettuati ad ogni singolo sbarco nei porti di Augusta (SR), Pozzallo (RG), Porto Empedocle (AG), Lampedusa (AG), Trapani, Catania, Palermo e Messina.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Jordanien schließt Grenze für syrische Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Großbritannien, Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Noch eine offene Flanke in der Flüchtlingskrise: Jordanien blockiert die Grenze die Kriegsflüchtlinge aus dem Nachbarland – aus Angst vor IS-Kämpfern und weil Gelder fehlen. Deutschland hat eine ganz eigne Antwort.

Amman, Düsseldorf

Tausende Hilfesuchende sind gestrandet in den kargen Bergen des Grenzgebiets zwischen Jordanien und Syrien – und es werden mehr von Tag zu Tag. Das Königreich erlaubt nur einem Dutzend Flüchtlinge aus Syrien und ihnen nur noch im Notfall, die Grenze zu passieren. 17.000 Menschen sollen nach Angaben von Jordanien und Hilfsorganisationen mittlerweile im Niemandsland zwischen den beiden Staaten campieren.

Ihre Zahl wächst weiter, mit jedem Tag, den der Krieg in Syrien andauert. Das Uno-Flüchtlingshilfswerk warnt vor der sich verschlechternden Lage der Schutzsuchenden. So gebe es etwa nicht genügend angemessene Notunterkünfte.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge aus Marokko und Algerien: Schneller abschieben – nur wie? · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Die Zahl der Flüchtlinge aus Marokko und Algerien hat sich vervielfacht – nun versucht die Bundesregierung, die Rückführung zu beschleunigen. Doch so einfach ist das nicht.

Von Severin Weiland

Die Steigerungsraten sind enorm. Noch im Juni vergangenen Jahres zählte das Bundesinnenministerium 847 Flüchtlinge aus Algerien und 368 aus Marokko. Im Dezember waren es bereits fast dreimal so viele Algerier (2296), die Zahl der Marokkaner hat sich sogar annähernd verachtfacht – auf 2896.

Und es könnte so weitergehen, befürchten die Behörden. Die Nordafrikaner nehmen inzwischen oft die längere Route über den Westbalkan. Die Flucht über die Meerenge zwischen Nordafrika und Spanien gilt als schwierig. Auch die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta ist von marokkanischer Seite kaum zu überwinden, sie gleicht mit ihrem meterhohen Zäunen und Stacheldraht einem Hochsicherheitstrakt.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Anarchist*innen in Slowenien und die Refugee-Balkanroute · Kategorien: Balkanroute, Medien

Quelle: Anarchist Radio Berlin

Für Refugees auf dem Weg nach Mittel- und Nordeuropa ist die Balkanroute von größter Bedeutung gewesen. Als Anarchistisches Radio Berlin hatten wir die Gelegenheit mit zwei Anarchistinnen aus Slowenien über die Situation auf dem Balkan, ihre Arbeit mit den Refugees und die Perspektiven des Kampfes jenseits humanitärer Aktionen.

 

Länge: 8:14 min

 

19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für MSF: Obstacle Course to Europe · Kategorien: Lesetipps · Tags:

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Executive Summary

The world currently faces its largest global displacement crisis since World War II, with approximately 60 million people currently displaced due to conflict, persecution and untenable conditions in their home country. Whilst foreseeable, Europe is still reeling in shock from the sheer numbers of refugees and migrants – approximately one million – who have crossed its borders in 2015.

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