04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Israel-Ruanda-Deal: Abschiebung nach Kigali · Kategorien: Eritrea, Israel · Tags: , ,

Die ersten Fern-Lager, die westliche Industriestaaten für Abgeschobene in Zentralafrika errichten lassen, entstehen in Ruanda: Israel hat mit Ruanda einen millionenschweren Vertrag abgeschlossen, um ostafrikanische Flüchtlinge – EritreerInnen und SudanesInnen – aus Israel nach Ruanda abzuschieben, wo sie nie gewesen sind. Fern-Lager für verbannte Flüchtlinge erinnern an Praktiken aus Kolonialzeiten, als europäische Mächte Aufständische und Flüchtlinge beispielsweise von Algerien nach Ostasien verbannten.

The East African

President Paul Kagame confirms Rwanda-Israel deal to host African immigrants

By EDMUND KAGIRE, The EastAfrican

Rwandan President Paul Kagame has confirmed media reports that Kigali is finalising a multimillion dollar deal that will see it host illegal immigrants that Israel intends to expel.

According to Israeli media reports, the Middle Eastern country plans to relocate illegal immigrants to Rwanda and Uganda, which Kigali had denied knowledge of.#

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Schiff Sea Watch: Reportage The Washington Post · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags: ,

The Washington Post

Two German businessmen are on a daring mission to save migrants from drowning in the Mediterranean

By Rick Noack

[…] The idea first came up in November, when Germany celebrated the 25th anniversary of the fall of the Berlin Wall. Back then, Höppner and Kuhnt decided to raise awareness about another, even more deadly barrier: the Mediterranean Sea. „We realized that only hundreds of miles away from Germany, we are in the process of erecting a new and similar border. Last year alone, more people died along E.U. borders than during the 27 years the Berlin Wall separated Germany,“ Kuhnt told The Washington Post. Human rights organization have repeatedly claimed that the European Union does not do enough to rescue refugees in distress.

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für WSF Tunis: 1.200 Jubel-Algerier, von Regierung und Ölindustrie geschickt · Kategorien: Algerien, Tunesien · Tags:

Die größte Delegation auf dem diesjährigen Weltsozialforum waren die Algerier, die einheitlich mit nationalgrünen Käppis auftraten: Sie proklamierten das Fracking, gegen das es in Südalgerien große Protestbewegungen gibt, und attackierten marokkanische Gruppen. Beim vorangegangenen WSF hatten die algerische Grenzer die Ausreise der algerischen Delegation verhindert, die sich damals aus Menschenrechtsgruppen und oppositionellen GewerkschafterInnen zusammensetzte. Auch damals hatte es Auseinandersetzungen zwischen algerischen und marokkanischen TeilnehmerInnen wegen der Westsahara-Frage gegeben, die allerdings nicht derart regierungsgesteuert waren wie dieses Mal.

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland, Migration: Eleven myths and even more truths · Kategorien: Griechenland, Hintergrund

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Migration in Greece

Eleven myths and even more truths

Autor: Vassilis Papastergiou, Eleni Takou
Übersetzer/in: Katerina Nijenhuis; Irina Pipis

For at least twenty years, the migration issue in Greece is an issue which has been permanently coming to the forefront in different guises, taking up a central spot in public discussions. Those discussions are mostly dominated by distorted notions, while true facts are obscured, as migration is an issue that is instrumentalised by politics and exploited by the media. The actions of the main representatives of mass media and systematic interventions by the extreme right have led to the creation of social myths and at times even of situations of “moral panic”, which makes it more and more difficult to comprehend the phenomenon’s complexity and of course address it in a sober manner.

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für FaktenCheck: Hellas · Kategorien: Griechenland

FaktenCheck: Hellas | Spendenaufruf

Solidarität mit der Bevölkerung in Griechenland

Am Ostersamstag liegt sie vor – die erste Ausgabe der Zeitung FaktenCheck: Hellas – Solidarität mit der Bevölkerung in Griechenland

Diese Zeitung erscheint

  • in einer Zeit, in der sich die soziale und finanzielle Krise in Griechenland, unter der in erster Linie die Bevölkerung leidet, dramatisch zuspitzt
  • in einer Zeit, in der die EU, angeführt vom Merkel-Schäuble-Gabriel-Kabinett, den Wirtschaftskrieg gegen die griechische Bevölkerung intensiviert
  • in einer Zeit, in der die Berliner Regierung die deutsche Kriegsschuld aus der Zeit der NS-Besatzung Griechenlands ignoriert und sich der Forderung nach Reparationen verschließt
  • in einer Zeit, in der Millionen Menschen in Europa hoffen, dass der demokratische Neubeginn in Griechenland sich zu einem demokratischen und sozialen Aufbruch in ganz Europa entwickelt.

Bestellungen ab sofort – Vertrieb ab Dienstag, dem 7. April 2015. Als Beilage in der Tageszeitung junge Welt, Ostersamstags-Ausgabe (4. April). Aufgrund der niedrigen Abnahmepreise (100 Ex = 15 Euro; siehe unten) eignet sich FaktenCheck:HELLAS sehr gut für ein Verteilen auf Veranstaltungen oder für ein Auslegen in Kneipen, Kulturzentren, Bürgerhäusern usw..

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02. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Record number of migrants expected to drown in Mediterranean this year · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

The Guardian

In the first quarter of 2015, nearly 500 migrants have drowned, ten times as many as in the same period of 2014, leading to fears of a record death rate this year

A record number of migrants will drown in the Mediterranean this year if the current death rate remains unchecked, after 10 times as many migrants lost their lives during the first three months of 2015 as during the equivalent period in 2014.

At least 486 asylum seekers have drowned in the Mediterranean since the start of the year, compared with 46 in the first three months of 2014, according to preliminary figures supplied to the Guardian by the International Organisation for Migration (IOM). The death toll has risen sharply even though the number of migrants arriving in Europe by sea has remained roughly the same. It suggests that the EU’s decision not to create a like-for-like replacement of Mare Nostrum, a full-scale Italian rescue operation that folded last October, has neither curbed the number of attempts to cross the sea, nor fatalities along the way.

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02. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Mittelmeer: Politik der Härte gegen Flüchtlinge · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Telepolis

Thomas Pany

Nach der Einstellung des Rettungsprogramms Mare Nostrum wird in diesem Jahr ein Anstieg der Zahl der Flüchtlinge, die in Seenot umkommen, erwartet

In diesem Jahr sind bereits 486 Personen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken, so die jüngsten Zahlen der International Organisation for Migration (IOM). In den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres waren es etwa 10 mal weniger: 46. Da der Flüchtlingsstrom in den nächsten Monaten eher zunehmen wird, befürchtet die Organisation, dass die Todeszahlen am Ende des Jahres 2015 noch höher ausfallen als im vergangenen Jahr, das mit 3.419 Toten bereits einen Rekord markierte.

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02. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Größte humanitäre Krise unserer Ära“ · Kategorien: Syrien · Tags:

DRadio Wissen

Geschätzt acht Milliarden Euro werden benötigt, um Flüchtlinge in Syrien und den benachbarten Ländern zu unterstützen. Volker Schimmel arbeitet für die Flüchtlingsorganisation UNHCR in der jordanischen Hauptstadt Amman.

18 Millionen Syrier befinden sich auf der Flucht. Volker Schimmel ist Mitarbeiter des UNHCR, einer Flüchtlingsbehörde der Vereinten Nationen. In Jordanien koordiniert er die Hilfe für syrische Flüchtlinge. Ihre Zahl liegt dort bei 620.000. Nach Schätzungen der Hilfsorganisation Oxfam werden acht Millionen Euro benötigt, um die akute Not zu lindern. Als größte humanitäre Krise unserer Ära bezeichnete der Uno-Flüchtlingskommissar António Guterres die Lage der syrischen Flüchtlinge. […]

01. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge willkommen heißen – Vorurteilen entgegentreten“ · Kategorien: Deutschland

In Kürze – 10 Fakten

  • 80-90 % aller Flüchtlinge weltweit leben nicht in den reichen Industrieländern
  • die Zahl der in Deutschland lebenden Flüchtlinge ist in den letzten 17 Jahren deutlich zurückgegangen (Ende 2014: 630.000, Ende 1997: über 1 Mio.)
  • in der EU werden in Deutschland am meisten Asylanträge gestellt, in Relation zur Bevölkerung lag Deutschland im Jahr 2013 jedoch nur an 10. Stelle (0,16% der Bevölkerung)
  • etwa jeder zweite Asylsuchende wird anerkannt und erhält einen Schutzstatus in Deutschland
  • Asylsuchende erhalten etwa 10 % weniger Sozialhilfe als andere Menschen
  • Asylsuchende unterliegen zahlreichen Beschränkungen, etwa in Bezug auf die Erwerbsaufnahme, die Bewegungsfreiheit und die Gesundheitsversorgung
  • Asylunterkünfte entsprechen häufig nicht menschenwürdigen Mindeststandards und verletzen die Privatsphäre
  • Deutschland profitiert von Einwanderung, Ausländerinnen und Ausländer erbringen in etwa einen »Nettogewinn« von 22 Mrd. Euro jährlich
  • Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Asylsuchenden und der Frage des Wohlstands, der Beschäftigung und der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland
  • die Zahl der Muslime in Deutschland wird massiv überschätzt, tatsächlich sind es nur 5 % der Bevölkerung; dort wo viele Muslime leben, ist die Angst vor dem Islam am geringsten

Quelle: DIE LINKE

Links zu Originalquelle zum Thema Asyl und Flüchtlinge

30. März 2015 · Kommentare deaktiviert für „Hilflose Helfer“ – SZ · Kategorien: Lesetipps

Die Präsidentin des Welt-Ernährungsprogramm im Gespräch

Über die Aufgabe , 52 Millionen Flüchtlinge weltweit zu versorgen. Ohne den nötigen Etat dazu.

Von Andrea Bachstein, Berlin

Die Finanzlage der Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge betreuen, wird immer prekärer, zugleich steigt die Anzahl der Menschen, die auf deren Hilfe angewiesen sind. Besonders spitzt sich die Situation für die Syrer zu. Die britische Organisation Oxfam schätzt, dass 2015 rund 8,7 Milliarden US-Dollar benötigt werden, um 18 Millionen Menschen in Syrien und in benachbarten Ländern mit lebensrettender Hilfe zu unterstützen. […]