08. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Chronik zu Angriffen und Hetze gegen Flüchtlinge 2015 · Kategorien: Deutschland · Tags:

Netz-Gegen-Nazis.de

„Ist Tröglitz überall? Nun, zumindest sind Übergriffe auf Flüchtlinge leider bundesweit festzustellen. Hier die aktuellen Zahlen unseres Partner-Projektes „Aktion Schutzschild“ der Amadeu Antonio Stiftung.

In Deutschland werden immer mehr gewalttätige Angriffe auf Flüchtlinge gezählt. Auch die rassistische Hetze nimmt zu – ob auf Facebook oder auf der Straße. Demonstrationen an denen sich rechtsgerichtete Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Rechtsextremen in großer Zahl beteiligt haben, werden in den letzten Wochen deutschlandweit immer häufiger. Nicht ausschließlich muslimische Menschen, sondern auch Geflüchtete im Land sind von der Hetze und Stimmungsmache betroffen und geraten zunehmend in Gefahr.

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07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Ceuta: 8 Boat-people gerettet · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Rescatados en aguas de Ceuta ocho africanos con signos de hipotermia

Mugak

El Servicio Marítimo de la Guardia Civil de Ceuta rescató a primera hora de la mañana de ayer a ocho varones subsaharianos de entre 19 y 25 años en aguas próximas a Ceuta cuando intentaban alcanzar territorio español a bordo de una embarcación. Según la Cruz Roja, sus sanitarios sometieron a los migrantes a un reconocimiento médico que constató que sufrían hipotermia leve, aunque ninguno tuvo que ser desplazado al Hospital Universitario para recibir atención más especializada.

Efe

07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Türkische Küstenwache rettet mind. 51 syrische Bootsflüchtlinge · Kategorien: Türkei · Tags: ,

euronews

Turkish coast guards rescue over 50 Syrian migrants as their boat sank

At least 51 Syrian migrants have been rescued by Coast Guard teams as their boat sank off Turkey’s Aegean coast in two separate incidents.

Videos released showed 39 being rescued off coast Tekagac in the western province of Aydin. The other showed migrants waving their hands on a boat waiting to be lifted off.

07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Polen: EU-Außengrenze – 50 m hohe Wachtürme · Kategorien: Balkanroute · Tags:

FAZ

Polen baut 50 Meter hohe Wachtürme an Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad

„[…] 07.04.2015. Polen will die Überwachung seiner Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad mit dem Bau mehrerer Wachtürme verstärken. Die sechs bis zu 50 Meter hohen Wachtürme sollten bis Juni fertiggestellt werden, sagte eine Sprecherin der polnischen Grenzpolizei am Montag der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Die Baukosten in Höhe von mehr als 14 Millionen Zloty (3,7 Millionen Euro) würden zu drei Vierteln aus einem EU-Fonds für die Sicherung der Außengrenzen der Europäischen Union finanziert. […]“

07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die wenigsten kommen nach Lampedusa“ – NZZ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

NZZ

David Signer

„Die meisten Flüchtlinge gehen nicht nach Europa, sondern fliehen in eine andere Region ihrer Heimat oder finden in einem Nachbarland Unterschlupf. Oft sind es sehr arme Länder, die die Hauptlast des Flüchtlingsproblems zu tragen haben.

Oft wird angesichts des Dramas vor Lampedusa oder angesichts der Asylsuchenden hierzulande gefragt, warum denn alle diese Fremden ausgerechnet nach Europa oder in die Schweiz kommen müssten. Warum suchen sie nicht in den Nachbarländern Schutz? So lautet die kritische oder polemische Frage. Ein Vergleich von internationalen Zahlen zeigt jedoch in der Tat, dass der weitaus grösste Teil der Flüchtlinge lediglich in einen andern Teil des Heimatlandes oder in ein sichereres Gebiet in der Nähe der Grenze flieht.

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07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ein Kutter gegen den Tod“ – FR · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Frankfurter Rundschau

Von Jenny Filon

Immer mehr Menschen kommen auf ihrer Flucht nach Europa ums Leben. Harald Höppner will dabei nicht länger zusehen: Der Brandenburger hat ein Schiff gekauft, um im Mittelmeer zu helfen.

Mit Schwung lässt Harald Höppner die Sektflasche an die frisch gestrichene Bordwand krachen – Marke Rotkäppchen, trocken. „Das kann der Lack schon ab.“ Seine Stimme ist laut und tief; er braucht kein Mikrofon, um gehört zu werden. „One, two, three“: Die Flasche zerschellt, übrig bleibt ihr Hals, befestigt an einem schmalen Tau. „Die Sea Watch ist abfahrtsbereit“, ruft Höppner in die Menge. Applaus, dann Lachen. Trotz der Kälte, die an diesem Nachmittag Ende März durch jede Naht zieht, und der dunklen Wolkendecke ist auf dem kleinen Pier am Hamburg-Harburger Hafen kaum noch Platz. Freunde, Helfer und Journalisten drängen sich auf der schmalen Rampe, die zum Anlegeplatz führt. Einige tragen Schwimmwesten – als Zeichen ihrer Solidarität. Schon bald werden diese Westen für viele Menschen ein überlebenswichtiges Utensil sein.

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07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass: Newsletter Nr. 38, April 2015 · Kategorien: Deutschland

Newsletter Nr. 38

Ab 8.4.: Internationaler Aktionstag der Roma +++ 10.4. – 18.4.: Aktionswoche gegen Asylgesetzverschärfung +++ 16.4. in Wittenberg: Infotour der von Inhaftierung bedrohten Flüchtlingsaktivisten aus Schwäbisch Gmünd +++ Ab 18.4.: Bustour of Refugees vom O-Platz +++ Stoppt die Räumung der Geflüchteten der Gerhart-Hauptmann-Schule +++ Frankfurt, Erfurt, Hildesheim, Merseburg und immer wieder Osnabrück: Abschiebeverhinderungen überall +++ Rückblick: Kämpfe gegen Abschiebehaft in UK und Griechenland, Blockupy 18Null3 +++ Ausblicke: Sea Watch vor dem Start; BuKo und G7-Tour im Mai; Recht auf globale Bewegungsfreiheit: vom WSF in Tunis bis zu Aktionstagen im Juni …

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06. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland, Türkei: mindestens 7 Boat-people ertrunken · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Clandestina

At least seven people have drowned after a boat carrying sans-papiers migrants to the Greek islands sank in the Aegean Sea on Monday, Turkish officials said.

The migrant boat was heading to Greece’s Kos Island when it capsized off the Datca Gulf in Mugla. According to initial reports, there were around 20 people on board.

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06. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Calais: ‚At night it’s like a horror movie‘ – The Guardian · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

The Guardian

Inside Calais’s official shanty town

New jungle camp, which has no shelter for men and no running water, represents an alarming toughening in France’s treatment of UK-bound migrants

Karim, an Egyptian politics graduate with an admiration for Winston Churchill and “all things British”, had spent days trying to fix up a tent in thorny and windswept scrubland on the site of old rubbish dump in Calais, using bits of plastic sheeting, flimsy branches, a few stones and a wooden pallet.

“This has got to be the worst place I’ve ever seen – it’s not fit for animals,” he said. After rain poured into his tent at night, at 2am he got up and walked, soaking, the four miles (7km) back to his old squat in the centre of Calais, pelted with potatoes from a car whose passenger slowed down and shouted racist abuse.

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06. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Sea Watch, Reportage – ZEIT ONLINE · Kategorien: Deutschland, Mittelmeerroute · Tags: ,

ZEIT ONLINE

Flüchtlinge: „Es ist gar nicht so schwer“

„[…] Man müsste selbst so ein x-beliebiges Schiff haben – darüber fabulierte Harald Höppner mit Freunden am Abendbrottisch. Er selbst wusste bis dato nicht einmal, ob er überhaupt seetauglich ist. Höppner verkauft Möbel aus Asien. „Ich dachte, so ein Schiff kostet ungefähr eine Million Euro“, sagt er. „Aber dann suchte ich im Internet und fand heraus, dass es Kutter schon zum Preis eines Mittelklassewagens gibt.“ Mit zwei befreundeten Paaren legten er und seine Frau zusammen: Jedes Paar steuerte 50.000 Euro bei. Höppner nahm Kontakt zu einer Organisation namens Watch the Med auf, die ein Notruftelefon für Bootsflüchtlinge betreibt. „Es war, als hätte ich in ein Nest gepikt, plötzlich meldeten sich lauter Leute, die mir helfen wollten“, sagt er. Den Kutter kaufte Höppner, ohne überhaupt schon einen Kapitän gefunden zu haben. „Viele Sachen muss man anpacken, ohne zu wissen, wie sie enden“, findet er. […]“