30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien: Flüchtlingsandrang auf dem Balkan ungebrochen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Slowenien

Quelle: Spiegel Online

Trotz massiver Grenzzäune ist die Route über den Balkan weiterhin stark frequentiert. Nach wie vor kommen täglich Tausende in Slowenien an, um weiter nach Deutschland zu gelangen. Dort zoffen sich Koalitionspolitiker über den richtigen Umgang mit ihnen.

Die Hoffnung vieler Politiker, wonach die winterliche Jahreszeit die Menschen in Flüchtlingslagern der Türkei oder Jordanien von einem Aufbruch nach Europa abhalten würde, bestätigt sich offenbar nicht. Auch zum Jahresende kommen weiter täglich Tausende Flüchtlinge über die Balkanroute nach Österreich und Deutschland. Allein am Dienstag seien bis zum Mittag in Slowenien 2000 Migranten gezählt worden, berichtete Innenstaatssekretär Bostjan Sefic in Ljubljana. Am Vortag seien es 4200 gewesen, über das Weihnachtswochenende seien fast 11.000 Menschen registriert worden.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Situation Analysis – Transit Country Migrant Crisis · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: Acaps | Download

Key Concerns

Selective entry: One of the most important developments during the last month has been the introduction of selective entry procedures at all major borders from Greece to Slovenia, which permit only those formerly resident in Afghanistan, Iraq and Syria to cross. In the month of November, 16% of arrivals to Greece (or about 800 on average a day) originated from other countries, primarily Iran, Morocco and Pakistan. The nature of the crisis and response has changed as a result. In general, the basic needs of those in transit are largely met. However, the needs of those unable to move require a change of the modus operandi. At present there is no coherent policy for addressing the needs of the groups and it is possible that many continue to try and reach their preferred destination country via unofficial routes. The potential rise in clandestine movements will result in significant protection concerns, particularly if movement through Bulgaria increases. Reports indicate that Greece has, as of last week, started detaining Algerians, Tunisians and Moroccans upon arrival to return them to their home countries. […]

30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Call for supporting refugees in Macedonia · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: Open Borders Osnabrück

Current situation / Our experiences in Macedonia

As the Greek/Macedonian border at Idomeni was closed several weeks ago for all refugees that are not from Syria, Afghanistan and Iraq, many refugees from other countries got stuck in Greece. They are now forced to cross the border illegally in the mountains and in the forests and walk through Macedonia for 5-7 days to Serbia by feet and from there continue to Europe.

When we (Open Border Crew) drove through Macedonia in December the last weeks, we met several groups of refugees (especially from Marocco, Pakistan and Iran), that were walking for days along the highway, were beaten up and robbed by the mafia and attacked by the police. If they get caught by the police they are imprisoned and pushed back to Greece. From there most of them are deported back to their home countries, where many are facing violence, poverty and punishment.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Norwegen plant schärferes Asylrecht“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: FAZ

Längere Wartezeiten, höhere Hürden bei der Familienzusammenführung: Die Regierung will Norwegen weniger attraktiv für Menschen machen, die „nicht wirklich“ Asyl brauchten. Geplant ist eine der härtesten Einwanderungsregelungen in Europa.

Nach Schweden und Dänemark hat auch Norwegen eine Verschärfung seiner Asylpolitik angekündigt. Norwegen werde damit eine der härtesten Einwanderungsregelungen in Europa haben, sagte die norwegische Ministerin für Einwanderung und Integration, Sylvi Listhaug, am Dienstag in Oslo. Das Land solle so weniger attraktiv für Menschen werden, die „nicht wirklich“ Asyl brauchten.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Österreich wies seit Samstag hunderte Migranten zurück“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Slowenien · Tags: ,

Quelle: der Standard

Slowenische Medien: Mehr als 400 Personen durften wegen offenbar gefälschter Papiere nicht einreisen

Spielfeld/Wien/Ljubljana – Die Polizei in Kärnten hat seit Samstag „mehreren Hundert Flüchtlingen“ an der slowenischen Grenze die Einreise nach Österreich verweigert. Das sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio am Dienstag im Gespräch der Nachrichtenagentur APA und bestätigte damit entsprechende Berichte slowenischer Medien. 70 Migranten versuchten am Montag erneut ihr Glück an der steirisch-slowenischen Grenze.

Nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA schickten die österreichischen Behörden von Samstag bis Dienstagfrüh bereits 413 Personen wegen „Vorspiegelung falscher Staatsbürgerschaft“ zurück in das südliche Nachbarland. Österreich selbst wollte keine genauen Zahlen nennen.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Berlin plant Sammelunterkunft für Balkan-Flüchtling“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

In Berlin sollen Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten in einem früheren Abschiebeknast wohnen. Daraus könnte das bundesweite dritte Rückführungszentrum entstehen.

In Berlin sollen Flüchtlinge vom Balkan in Notunterkünften gesondert untergebracht werden. Das geht aus einer Antwort des Berliner Abgeordnetenhauses auf eine schriftliche Anfrage der Linken-Abgeordneten Elke Breitenbach und Hakan Taş hervor, die ZEIT ONLINE vorliegt. Auf die Frage, welche Personen in dem ehemaligen Abschiebeknast Grünau untergebracht werden sollen, heißt es darin, mehrere Häuser des Geländes „sind als Notunterkünfte für Personen aus sicheren Herkunftsländern vorgesehen“. In drei Gebäuden sollen demnach etwa 280 Menschen untergebracht werden.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Schweden verschärft Grenzkontrollen: Flüchtlings-Rückstau in Norddeutschland erwartet · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Der Tagesspiegel

Ab Montag will Schweden den Zustrom der Flüchtlinge drosseln. Der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, erwartet deshalb einen Rückstau von Schutzsuchenden in Norddeutschland.

Von Albrecht Meier

Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, erwartet angesichts der bevorstehenden Verschärfung der Passkontrollen zwischen Dänemark und Schweden einen Rückstau von Flüchtlingen in Norddeutschland. „Die Passkontrollen werden die logische Folge haben, dass sich mehr Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein aufhalten werden“, sagte Radek dem Tagesspiegel. „Dies trifft die Bundespolizei in einer Situation, in der wir Personal aus Schleswig-Holstein an die deutsch-österreichische Grenze abziehen“, sagte der GdP-Vizechef mit Blick auf die seit September durchgeführten Kontrollen im Süden Deutschlands.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone: Weekly Report 21st – 27th of December 2015 · Kategorien: Alarm Phone

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The end of the year approaches – Migration toward Europe continues in high numbers

In the past week, the Alarm Phone was alerted to 52 distress cases in the Aegean Sea and to 2 cases in the Central Mediterranean Sea. Despite the winter and increasingly harsh weather conditions, travellers keep struggling to overcome maritime borders to Europe. Data released by the UNHCR showed that nearly one million people reached Greek and Italian territories through sea crossings in 2016 (source 1). Nearly half a million people arrived on the small Greek island of Lesvos throughout the year and, quite incredibly, the number arrivals on this island was higher in December than in August, with an estimated 52,415 people arriving there up until the 27th of December alone. Struggles continue also in other regions of the Mediterranean. In the past week, more than 2200 people were rescued in the Central Mediterranean Sea, between Libya and Italy (source 2). About 400 people tried to overcome the border to the Spanish city of Ceuta in Northern Africa on the 25th of December.

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29. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Fünf Jahre Arabischer Frühling: Aufbruch, Umbruch, Abbruch · Kategorien: Ägypten, Algerien, Jordanien, Libyen, Marokko · Tags:

Quelle: Zeit Online

Vor fünf Jahren begann der sogenannte Arabische Frühling. Davon ist nicht viel geblieben. Wie wird sich die Krisenregion entwickeln? Fünf Szenarien für fünf Länder

Von Christian Böhme, Ulrike Scheffer und Nils Wischmeyer

Am 17. Dezember 2010 verbrannte sich Mohamed Bouazizi aus Protest gegen die Willkür der Behörden auf einem Marktplatz in Tunesien. Es war der Auslöser für einen unvergleichlichen Aufstand in der arabischen Welt. Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit forderten die Protestler. Es folgten Unruhen, Massenproteste und brutale Repression. Aber auch freie Wahlen und ein Aufbegehren der jungen Generationen. Doch was ist geblieben? Das einstige Vorzeigeland Tunesien wird zunehmend fragiler, jeder Anschlag erschüttert die Stabilität. Bei den Nachbarstaaten sieht es von Ausnahmen abgesehen kaum besser aus.

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28. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Das Internetprojekt ‚Open Migration‘ · Kategorien: Italien, Medien

Quelle: Corriere della Sera

Da Lampedusa al muro di Orban: il sito sui migranti (finanziato anche da Soros) approda in Italia

Il progetto «Open migration» sostenuto dal filantropo ungherese racconta, partendo da una analisi oggettiva dei dati, come e in quale misura i flussi migratori stanno cambiando la storia dell’Europa e non solo

di Simona De Santis

L’anno che sta per concludersi segna uno snodo storico per il fenomeno delle migrazioni: quasi un milione di profughi, solo negli ultimi dodici mesi, sono arrivati in Europa spinti da guerre e fame. Un flusso che non si ferma, nemmeno in questi giorni. Dall’ecatombe di Lampedusa del 18 aprile scorso al muro ungherese «anti-migranti», fatti, volti e storie raccontano di un 2015 che segnerà la storia delle migrazioni e della stessa Unione Europea. C’è chi ha deciso di raccontare il complesso fenomeno delle migrazioni, delle politiche di frontiera, del diritto d’asilo, dell’integrazione, partendo da una sistematizzazione e da una analisi, il più possibile accurate, dei dati disponibili sul tema: si tratta del progetto «Open migration», della Coalizione Italiana Libertà e Diritti Civili (CILD, sostenuta da Open Society, la fondazione dell’economista e filantropo George Soros), un sito – in lingua italiana, con una cospicua quantità di contenuti tradotta anche in inglese – che presenta grafici e approfondimenti divisi in tre grandi aree tutte legate da un filo rosso: ovvero la ricostruzione dei flussi migratori, del percorso, dei lunghi viaggi intrapresi dai migranti, dalla partenza dai paesi di origine fino all’attraversamento delle frontiere. Con un obiettivo: scardinare, partendo dai dati, gli stereotipi che ostacolano una effettiva comprensione del fenomeno migranti.

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