01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Slowenische Grenze: Ein Zaun und seine Gegner“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Österreich, Slowenien · Tags: ,

Quelle: FAZ

Bis heute streiten Kroatien und Slowenien über ihre Grenze. Mit der Errichtung eines Stacheldrahtzauns versucht die slowenische Regierung, den unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen zu verhindern. Und schafft damit Fakten.

von Karl-Peter Schwarz, Laibach

Ein neuer Stacheldrahtzaun, den Slowenien errichtet hat, um den unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen und Migranten zu verhindern, belastet die Beziehungen zum benachbarten Kroatien und empört die Bevölkerung auf beiden Seiten der bis heute umstrittenen Grenze. Besonders heikel ist ihr westlicher Abschnitt auf der Halbinsel Istrien, die bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörte, dann an Italien fiel und nach dem Zweiten Weltkrieg von Jugoslawien annektiert wurde.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Mediterranean Migration Crisis – Mixed Policies, Mixed Results · Kategorien: Balkanroute, Europa, Lesetipps, Mittelmeer · Tags:

Quelle: Essays on Migration and Politics | Compas

by Franck Düvell

The EU woke up late to the Syrian refugee crisis. In response to what already began in 2011 and is now perceived the Mediterranean migration crisis the EU finally erupted in hectic activities, and only once refugees began arriving in the EU in large numbers.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für 2016 in Hamburg: Refugee Conference · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Quelle: taz

„Uns wird nichts geschenkt“

Abimbola Odugbesan* ist Sprecher der Gruppe Lampedusa in Hamburg. Mit anderen Geflüchteten organisiert er eine Konferenz, die im Februar in Hamburg stattfinden soll.

taz: Herr Odugbesan, mittlerweile ist es fast drei Jahre her, dass 300 Menschen über Lampedusa nach Hamburg kamen, politische Forderungen stellten und öffentlichkeitswirksamen Protest organisierten. Wie ist Ihre Lage heute?

Abimbola Odugbesan: Unsere Situation hat sich nicht wirklich verändert. Wir fordern immer noch das Gleiche: Dass wir eine Gruppenlösung nach Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes bekommen.

Sie meinen, dass der Hamburger Senat Ihnen in Ausnahmefällen ein Bleiberecht aus humanitären Gründen gewähren kann.

Das ist von Beginn an unsere zentrale Forderung gewesen. Aber der Senat will das nicht. Wir bekommen von ihm keinerlei Unterstützung, kein Signal, nichts.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Wie Schweizer Flüchtlingen helfen · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: NZZ

«Ich glaube wieder an die Menschlichkeit»

Sie reisen an die mazedonisch-serbische Grenze, nach Griechenland oder sammeln in der Schweiz: Bürgerinnen und Bürger packen im Elend der Flüchtlingskrise mit an.

von Nadine Jürgensen

«Ich konnte die Bilder der Menschen in Not nicht mehr länger ertragen», sagt Zora Schaad, Mutter zweier Kleinkinder. Sie beschloss kurzerhand, selber etwas zu unternehmen. Dreimal bereits reiste sie in den vergangenen Monaten in die Krisengebiete, nach Ungarn, Serbien und nach Griechenland. Die Flüchtlinge warteten in Presevo, an der mazedonisch-serbischen Grenze, stundenlang in der Kälte auf ihre Papiere, erzählt sie. Schaad verteilte zusammen mit anderen Freiwilligen Kleider, Rettungsdecken und Tee, kaufte nahrhafte Lebensmittel im Supermarkt ein, weil es aus hygienischen Gründen verboten war zu kochen. Kleine Kinder, die in der Schweiz im Kinderwagen geschoben würden, marschierten kilometerweit. Viele litten unter Unterkühlung. «Mein Einsatz ändert nichts an der Flüchtlingskrise. Im Kleinen hat er sich aber gelohnt», sagt Zora Schaad. «An vielen Hotspots übernehmen Freiwillige die Hauptarbeit, und es fehlt an Strukturen. Ich wünschte, es würde professioneller und geordneter ablaufen.»

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31. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Sizilien, Hotspot Pozzallo: Ärzte ohne Grenzen zieht sich aus Lager zurück · Kategorien: Italien · Tags: , ,

Quelle: La Repubblica Palermo

Pozzallo, Medici senza frontiere lascia il Centro di accoglienza: „Non ci sono condizioni per collaborare“

L’organizzazione umanitaria accusa lo Stato: „Le condizioni precarie e poco dignitose in cui vengono accolti migranti e rifugiati appena sbarcati come sovraffollamento, scarsa informazione legale e tutela dei diritti, rischiano di rimanere la realtà del futuro“

L’organizzazione medico-umanitaria Medici Senza Frontiere annuncia l’uscita dal Centro di prima accoglienza e soccorso di Pozzallo e la chiusura del progetto di supporto psicologico nei Centri di Accoglienza Straordinaria della Provincia di Ragusa. „Non ci sono le garanzie minime per una collaborazione efficace“ sottolinea Msf in una nota rinnovando „il proprio appello alle autorità italiane affinché sviluppino risposte concrete e di lungo termine: i bisogni delle persone più vulnerabili devono essere la priorità“. „Nonostante le nostre richieste, le condizioni precarie e poco dignitose in cui vengono accolti migranti e rifugiati appena sbarcati – quali sovraffollamento, scarsa informazione legale e tutela dei diritti – rischiano di rimanere la realtà del futuro“, dichiara Stefano di Carlo, capo missione dei ‚Medici senza frontiere‘ in Italia. „In queste condizioni, la nostra capacità di offrire una risposta efficace ai bisogni medici e psicologici delle persone vulnerabili, come le donne gravide, i minori e le vittime di tortura, accolte nel centro di Pozzallo e nei centri di accoglienza di Ragusa è estremamente limitata“, sottolinea inoltre di Carlo.
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31. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Harragas Jahresbilanz · Kategorien: Algerien, Italien · Tags: ,

Quelle: El Watan

Emigration clandestine : L’irrésistible appel de l’Europe

Le phénomène de la harga n’a jamais cessé à Annaba et ailleurs, même après le durcissement de la loi criminalisant l’acte de quitter clandestinement le pays.

Pas plus tard qu’avant-hier, les gardes-côtes de Annaba ont avorté une tentative de quitter le pays clandestinement : une expédition de 13 harraga, parmi plusieurs autres, a été interceptée. En effet, sur la place Alexis Lambert, point de chute des candidats à l’émigration clandestine de Annaba et d’ailleurs, les «programmes de départ» affichent toujours complet. Ils dépendent seulement des conditions climatiques et le programme des patrouilles des garde-côtes. Les multiples coups de filet qui y ont été réalisés par les services de sécurité n’ont pas réussi cependant à juguler ce fléau, devenu une tradition locale.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als eine Million Flüchtlinge übers Mittelmeer gekommen“ · Kategorien: Balkanroute, Europa

Quelle: Süddeutsche Zeitung

München/Athen (dpa) – In Deutschland sind in diesem Jahr nach Angaben der bayerischen Staatsregierung fast 1,1 Millionen Flüchtlinge angekommen.

Der Großteil sei über Bayern eingereist, teilte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) unter Berufung auf das Erstaufnahme-System „Easy“ („Erstverteilung von Asylbegehrenden“) mit. Der Wille vieler Migranten, Europa zu erreichen, ist ungebrochen. Binnen einer Woche seien fast 30 000 weitere Menschen übers Mittelmeer in Griechenland oder Italien angekommen, so das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Damit seien in diesem Jahr mehr als eine Million Menschen über die Mittelmeer-Route geflüchtet. 848 000 kamen in Griechenland an, 153 000 Flüchtlinge landeten in Italien. 3735 Menschen seien bei der Überfahrt gestorben oder würden vermisst. Damit nahmen mehr als viermal so viele Menschen wie 2014 die Reise über das Mittelmeer auf sich. Fast die Hälfte der Menschen kam laut UN aus Syrien, jeder Fünfte stammte aus Afghanistan, acht Prozent flohen aus dem Irak.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Operation Poseidon der Frontex in Griechenland · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Griechenland-Blog

Die Frontex begann in Zusammenarbeit mit den Behörden Griechenlands die Operation Poseidon zur Verstärkung des Schutzes der europäischen Außengrenzen.

In Kooperation mit den griechischen Behörden nahm die Frontex die Umsetzung der neuen sogenannte Operation „Poseidon“ mit Ziel den effizienteren Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union auf.

An der Unternehmung, die bis zum 31 März 2016 dauern soll, sind Amtsträger der Frontex sowie auch Offiziere der griechischen Polizei (ELAS) und der Hafen- / Küstenwacht beteiligt.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Im Wartesaal“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Der Freitag

Begegnung Unsere Autorin lernte im Sommer auf der Balkanroute einige Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland kennen. Zwei hat sie nun wiedergetroffen

von Juliane Löffler

„Siehst du den da? Der will zurück nach Syrien.“ Durch den Eingangsbereich einer Sporthalle in Dortmund stapft ein Mann mit düsterer Miene, seine kleine Tochter an der Hand. Mohammed sitzt an dem einzigen Tisch im Raum und nickt dem Mann zu. Mohammed ist 24 Jahre alt und war früher Apotheker im Irak, jetzt lebt er in dieser Sporthalle. Alles hier atmet Tristesse. Die Schilder über dem Treppenaufgang, die früher den Weg zu den Zuschauertribünen wiesen, das dunkelbraune 70er-Jahre-Interieur, die jungen Männer, die auf einer Bank am Fenster sitzen und auf ihren Smartphones herumwischen, Security-Männer, die misstrauisch herüberäugen. Wie beiläufig setzt sich einer von ihnen an den Tisch und lauscht dem Gespräch, unangenehm. Trotzdem: Ist es so schlimm hier, dass man lieber wieder zurückmöchte, nach Syrien oder in den Irak?

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Nach wie vor kommen immer noch Boote an und dann geht es rund“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Axel Steier aus Dresden hilft Flüchtlingen in Griechenland. Noch immer gibt es massive Probleme bei der Versorgung.

Interview von Oliver Das Gupta

Im November 2015 haben sich Axel Steier und andere Bürger der sächsischen Landeshauptstadt zum „DresdenBalkanKonvoi“ zusammengeschlossen. Drei Konvois mit gespendeten Decken, Nahrung und Arzneimitteln brachten die Sachsen vor Weihnachten auf den Weg, um Flüchtlinge in Slowenien, Mazedonien und Serbien zu versorgen. Derzeit engagiert sich die Gruppe auf den griechischen Inseln Chios und Lesbos sowie gemeinsam mit anderen NGOs an der mazedonisch-griechischen Grenze. Neben dem humanitären Engagement übernimmt „DresdenBalkanKonvoi“ auch Monitoring-Aufgaben: Die Helfer überwachen, wie die Behörden mit Flüchtlingen umgehen. Was als spontane Hilfsaktion entstanden ist, soll nach den Worten von Mitinitiator Axel Steier bald eine feste Institution hilfsbereiter Sachsen werden: Die Vereinsgründung ist im Gang.

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