20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, la Libia getta la spugna: “Ridurremo il personale sulle coste” · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Der Sprecher der libyschen Küstenwache hat erklärt, dass die Personalkosten für Rettungsoperationen im nächsten Jahr drastisch reduziert werden.

Gli occhi della Guerra | 18.11.2017

Pochi giorni fa, il portavoce della Guardia costiera libica, Ayoub Qasem, ha dichiarato che il prossimo anno – a causa della mancanza di aiuti economici – il personale impegnato sulle coste sarà drasticamente diminuito. Qasem ha sottolineato inoltre che i mezzi attuali a disposizione della Guardia costiera libica non sono neanche lontanamente sufficienti per affrontare le operazioni di salvataggio necessarie, soprattutto in caso di un aumento dei flussi migratori, al momento in diminuzione. Il portavoce poi si è detto preoccupato per le Ong che, a suo dire, continuerebbero ad intervenire nelle operazioni della Guardia costiera, ostacolandole e provocando le tragedie in mare che spesso vengono propinate in tv. Il portavoce della Guardia costiera libica non ha infatti escluso eventuali futuri mandati d’arresto per gli esponenti delle Ong coinvolte in operazioni sospette, sia per quanto riguarda il contrabbando di esseri umani che l’ingresso in acque vietate.

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20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rettungsmission über dem Mittelmeer“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

DLF | 17.11.2017

Seit Jahresbeginn sind rund 2800 Menschen bei der Überquerung des Mittelmeers ums Leben gekommen. Vor allem aus Libyen suchen viele Menschen den Weg nach Europa. Wie verheerend die Lage nach wie vor ist, zeigt der Blick aus dem Rettungsflugzeug.

Von Jan-Christoph Kitzler

Start der Moonbird, frühmorgens, vom Flughafen in Malta. Ein kleines, weißes Einpropellerflugzeug, in das sich vier Menschen gerade so hineinquetschen. Vorne links sitzt Fabio Zgraggen. Der 32-jährige Schweizer hat die „Humanitäre Piloten-Initiative“ mitgegründet. Zusammen mit der deutschen Organisation Sea-Watch machen sie Aufklärungsflüge vor der libyschen Küste. Eineinhalb Jahre fliegt Fabio die Moonbird.

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20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Generalstreik auf Ägäisinsel: Lesbos ruft nach Hilfe“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Handelsblatt | 19.11.2017

Von Gerd Höhler

Rund 8400 Flüchtlinge hausen auf der Insel Lesbos zusammengepfercht in Unterkünften, die nur Platz für 3244 Menschen bieten. Jetzt machen die Inselbewohner mit einem Generalstreik auf die dramatische Lage aufmerksam.

Athen„Niemand hört uns zu“, klagt Spyros Galinos. Wieder und wieder habe er an die Regierung in Athen appelliert, endlich zu handeln, sagte der Bürgermeister der griechischen Ägäisinsel Lesbos. Aber das Chaos in den Flüchtlingslagern werde jeden Tag schlimmer. Für diesen Montag hat der Kommunalpolitiker zu einem Generalstreik aufgerufen. Alle Behörden, Betriebe und Geschäfte sollen geschlossen bleiben. So hofft Galinos, die Politiker im fernen Athen endlich zum Handeln zu bewegen.

Rund 32.000 Bewohner hat Lesbos. Sie beherbergen auf ihrer Insel fast 8400 Kriegsflüchtlinge und Migranten – unter menschenunwürdigen Bedingungen. Das Auffanglager Moria, in dem die Ankömmlinge registriert werden, hat eine Kapazität von 2330 Bewohnern; tatsächlich sind hier aber fast 6500 Menschen untergebracht. Rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder. Außerdem leben in dem Lager mehrere hundert unbegleitete Minderjährige. Mehr als 1000 Flüchtlinge, unter ihnen hunderte kleine Kinder, hausen in Campingzelten in der Umgebung, weil sie keine Unterkunft im Lager finden.

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20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Bootsflüchtlinge in Spanien: „Koordinierter Angriff auf unsere Küsten“ · Kategorien: Algerien, Marokko, Spanien · Tags: , , ,

ARD Tagesschau | 29.11.2017

Am Wochenende sind ungewöhnlich viele Flüchtlinge in Spanien angekommen: Hunderte Migranten wurden von Rettungskräften in spanische Häfen gebracht. Die Behörden vermuten „organisierte Strukturen“ dahinter und sprechen von einer humanitären Krise.

An der spanischen Küste sind an diesem Wochenende ungewohnt viele Flüchtlinge angekommen. Seit Freitag erreichten Hunderte Migranten spanischen Festland in Andalusien, an der Costa Blanca und in der Exklave Ceuta auf dem afrikanischen Kontinent. Allein in der Region Murcia im Südosten Spaniens seien binnen 48 Stunden mehr als 500 Menschen in fast 50 Booten angekommen, berichteten lokale Medien. Vor Ceuta seien drei Afrikaner ertrunken, als ihr Boot gekentert sei.

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20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Israel will 40.000 afrikanische Flüchtlinge in Drittländer abschieben“ · Kategorien: Eritrea, Sudan · Tags:

Spiegel Online | 19.11.2017

Zehntausende Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Benjamin Netanyahu bezeichnet sie als Eindringlinge. Nun will die Regierung sie alle nach Ruanda und Uganda abschieben.

Rund 40.000 afrikanische Flüchtlinge leben derzeit illegal in Israel. Die meisten von ihnen stammen aus dem Sudan, Südsudan und Eritrea. Ein Großteil von ihnen lebt in ärmlichen Vierteln im Süden von Tel Aviv, Tausende sind zudem im Lager Cholot in der Negevwüste interniert.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will die Flüchtlinge in den nächsten Monaten nach Uganda und Ruanda abschieben. Mit beiden Staaten hat die israelische Regierung in den vergangenen Jahren Abkommen geschlossen, deren konkrete Konditionen geheim sind. Klar ist nur, dass sich die dort herrschenden Diktatoren Yoweri Museveni und Paul Kagame von Israel für die Aufnahme der Flüchtlinge gut bezahlen lassen.

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19. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitsmigration in Rumänien: Dorf ohne Mütter“ · Kategorien: Rumänien, Schengen Migration, Social Mix · Tags: , ,

taz | 18.11.2017

Viele Rumäninnen müssen im Ausland arbeiten, um über die Runden zu kommen. Darunter haben sie enorm zu leiden – und noch mehr ihre Kinder.

Crina Boros

Die Fahrt in das Dorf, dem die Mütter abhanden gekommen sind, ist kurvenreich. Von der Stadt Lasi aus, ganz im Nordosten Rumäniens gelegen, geht es vorbei an Sonnenblumenfeldern, auf denen Bauern mit Traktoren arbeiten. Auf einer Brache außerhalb des Dorfes steht ein tief gebräunter Schäfer mit seinem Hirtenstab und ruft nach seiner Herde. Die Schafe laufen an einem Teich vorbei, der gerade neu mit Karpfen bestückt wurde und nun zum Angeln freigegeben ist.

Wir fahren über eine enge Brücke in das Dorf, auf staubigen Straßen entlang der Häuser, alte und neue. Viele von ihnen wurden nicht fertig gebaut. Die Dächer sind ungedeckt, Stapel an Steinen neben den Häusern, Baugerät. Wir folgen der Straße bis zum Dorfkern, begleitet werden wir von George Moga, dem Direktor der Schule am Ort. Er zeigt auf die einzelnen Häuser: „Das da wurde mit Geld aus Griechenland gebaut“, sagt er, „und das mit Einkünften aus Italien.“

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18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Hotspots have fundamental rights issues“ · Kategorien: Griechenland, Italien, Lesetipps · Tags:

Danish Refugee Council | 15.11.2017

Refugees and asylum seekers experience a broad range of rights violations when they arrive to the so-called hotspots in Italy and Greece. Additionally the Greek hotspots have become a form of deterrence policy, a new Danish Refugee Council (DRC) study of the implementation of the EU hotspot approach shows.

Gaps in information, lack of legal assistance, under-identification of vulnerable persons, restricted freedom of movement and de facto detention. This is just some of the conditions which asylum seekers and refugees arriving in the hotspots in Italy and Greece meet, according to a legal assessment of the current operation of the EU hotspot approach. The result is a wide range of fundamental rights issues in the hotspots, which are addressed in the study through a number of recommendations. While the EU Hotspot Approach in itself is not a problem, the way that it is implemented is.

The study includes a more in-depth look into the Moria hotspot on the Greek island of Lesvos. It shows poor humanitarian standards with massive overcrowding. Current figures estimate a staggering 6250 asylum seekers and migrants currently residing in Moria, against a capacity of 1800. At the time of the study, only one latrine was functioning, water supplies were insufficient, and thousands of asylum seekers were living in tents.

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18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Beyond Transactional Deals: Building Lasting Migration Partnerships in the Mediterranean“ · Kategorien: Italien, Marokko, Spanien, Tunesien · Tags: ,

MPI | 11.2017

By Luca Lixi

As maritime arrivals to Europe rose sharply in 2015 and 2016, European policymakers renewed their focus on building partnerships with origin and transit countries in North Africa in an effort to bring Mediterranean crossings under control. Though hardly new—some such partnerships stretch back decades—these efforts have taken on new urgency amid heightened migration to Europe by asylum seekers and migrants.

This report examines two prominent examples of bilateral cooperation on migration management in the region: the partnerships that have emerged between Spain and Morocco, and between Italy and Tunisia. Both have their roots in the early 1990s and experienced underwhelming results early on, with the two European countries focused narrowly on closing their borders and stepping up the return of unauthorized migrants—priorities that clashed with those of their North African partners, for whom remittances are an important source of income and a positive relationship with their diasporas paramount.

These partnerships have since diverged. Morocco and Spain have expanded their cooperation to include a range of capacity-building, joint border patrols, and legal migration programs, while Italy continues to pursue short-term, transactional deals that rely on the promise of aid and investment to incentivize Tunisian cooperation.

As policymakers (re)negotiate agreements to jointly manage routes to Europe, these case studies shed important light on what can be achieved when countries cooperate on the basis of shared objectives, as well as some of the limitations of a relationship built solely around short-term, enforcement priorities.

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Un volontario denuncia i metodi della guardia costiera libica · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Gennaro Giudetti, Freiwilliger auf der Sea Watch, berichtet von dem letzten Rettungseinsatz vor der libyschen Küste am 6. November, bei dem durch Intervention der libyschen Küstenwache 50 Boat People ertrunken sind.

Internazionale | 17.11.2017

“Voglio incontrare Minniti per raccontargli la verità e portargli la voce delle persone che si sono salvate e di chi invece non ce l’ha fatta”, dice Gennaro Giudetti volontario dell’ong Sea Watch.

Gennaro Giudetti, 27 anni, racconta l’ultimo tragico salvataggio a cui ha partecipato a 30 miglia dalle coste libiche, il 6 novembre. Almeno cinquanta persone sono morte nel naufragio, tra loro un bambino di due anni recuperato dallo stesso Giudetti, annegato davanti agli occhi della madre.

Il volontario, che ha chiesto d’incontrare il ministro dell’interno Marco Minniti, denuncia la condotta degli uomini della guardia costiera libica che hanno lasciato annegare dei migranti, nonostante il richiamo di un elicottero militare italiano presente sul posto. Sulla vicenda è stata depositata al senato e alla camera un’interrogazione al ministro dell’interno il 16 novembre.

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als 260 Flüchtlinge vor Küste Spaniens gerettet“ · Kategorien: Mittelmeer, Spanien · Tags: ,

DLF | 18.11.2017

Vor der spanischen Mittelmeerküste sind gestern mehr als 260 in Seenot geratene Flüchtlinge gerettet worden.

Wie die Rettungskräfte mitteilten, wurden die Menschen aus insgesamt 24 Booten gerettet und anschließend in die Häfen von Cartagena, Malaga und Torrevieja gebracht. Nach 15 weiteren Booten werde noch gesucht.

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