„Bundesamt für Migration Asylverfahren für Roma-Flüchtlinge soll verkürzt werden
DORTMUND/SCHÖPPINGEN Mit Mitarbeitern, die von der Bundespolizei und der Bundeswehrverwaltung ausgeliehen werden, will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bundesweit das Asylverfahren für Flüchtlinge aus Serbien und Mazedonien auf maximal 30 Tage verkürzen. Der für Widersprüche erforderliche Rechtsweg ist in diesen Zeitraum bereits eingeschlossen. Üblich sind mehrere Monate. Betroffen sind hauptsächlich Roma. Flüchtlinge aus beiden Ländern müssen das Land jetzt schneller verlassen, wenn ihr Asylantrag abgelehnt wird. Das BAMF reagiert damit auf den Zustrom vor allem der von Armut betroffenen Roma aus Osteuropa. BAMF-Sprecher Robert Drews zitierte gestern auf Anfrage unserer Redaktion den Präsidenten des Bundesamtes, Manfred Schmidt: „Notwendig ist die Aussetzung der Visafreiheit für die Länder Serbien und Mazedonien.“ 60 Beamte der Bundespolizei sind seit mehreren Tagen für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Einsatz, um das Asylverfahren für Roma aus Serbien und Mazedonien drastisch zu verkürzen. Nach Informationen dieser Zeitung sollen Mitarbeiter der Bundeswehrverwaltung hinzu kommen, so dass fast 190 Sachbearbeiter zusätzlich die Anträge bearbeiten. Eilverfahren spart Städten Sozialhilfe Gehen die Pläne des BAMF-Präsidiums auf, kann die Behörde mit mehr Personal sogar innerhalb von fünf Tagen über einen Asylantrag entscheiden.“
Vollständiger Artikel:
http://www.muensterschezeitung.de/nachrichten/politik/inland/Asylverfahren-fuer-Roma-Fluechtlinge-soll-verkuerzt-werden;art29862,1816384
The EU refused funding the project.
Médenine: Quelques 34 réfugiés érythréens ont refusé de quitter la maison de jeunes de Zarzis (gouvernorat de Médenine).
Ces réfugiés résident à la maison de jeunes depuis un mois et demi après avoir été arrêtés au port d’El Ketf (délégation de Ben Guerdane) lors d’une tentative d’immigration clandestine de la Libye vers les côtes italiennes.
Le directeur de la maison de jeunes, Tej Eddine Khnissi a indiqué à la correspondante de la TAP dans la région que conformément à un accord avec le haut commissariat des Nations Unies (HCR), le délai accordé pour les réfugiés érythréens de s’installer provisoirement dans cet établissement s’est achevée le 31 octobre dernier, date à laquelle la maison de jeunes devra reprendre ses activités normales.
Beyond the borders Conference – The War of the Europeans against Human Rights
Refugee Protest Camp am Oranienplatz
Discussions with refugee activists:
http://thevoiceforum.org/node/2887
The Struggles of Refugees against the borders here and beyond in Africa
On Sunday, 11. November 2012 at 17:00 hrs in the Refugee Protest Camp am Oranienplatz in Berlin
In the last years one could read many reports about migration control, refugee detention camps in the deserts or deportations. Indeed, since 2006 more than 10 000 refugees became victims of the war against migration at the outer borders of the EU. Less frequently we hear about the situation of those refugees and migrants who were deported from Europe. „Association of deportees in Mali“(AME) is one of the few grassroots organisations that supports deported refugees practically and politically.
nzz 03.11.2012
„Bessere Überwachung der Grenzen zu Ceuta und Melilla. Seit einigen Wochen gehen die marokkanischen Behörden schärfer gegen Migranten aus den Sahelstaaten vor. Die Grenzen zu Ceuta und Melilla sowie die Meerenge von Gibraltar werden besser überwacht.
Die marokkanischen Behörden gehen seit einigen Wochen intensiver gegen Einwanderer aus den Sahelstaaten und Schwarzafrika vor. Darauf deutet die Festnahme mehrerer Aktivisten von Migranten-Vereinigungen hin. Laut Hicham Rachidi, dem Geschäftsführer einer die Rechte von Einwanderern verteidigenden Organisation, versuchen die Behörden, Migranten daran zu hindern, sich in Marokko zu organisieren.“
Vollständiger Text auch zu spanischen Wirtschaftsinteressen in Marokko:
Offener Brief:
Lettre ouverte à l’Union Européenne suite aux récentes violations des
droits de l’Homme envers les migrants subsahariens au Maroc.
M. le président de l’Union européenne, Herman van Rompuy;
M. le président de la Commission européenne, José Manuel Barroso;
M. le président du Parlement européen, Martin Schultz;
Mme. la Haute-représentante de l’Union européenne, Catherine Ashton;
Mme. le commissaire européen à la Justice, aux droits fondamentaux et à la citoyenneté,
Viviane Reding;
Mme. le commissaire européen aux affaires intérieures, Cecilia Malmström;
M. le commissaire européen à la politique européenne de voisinage, Stefan Füle;
M. le parlementaire européen Pier Antonio Panzeri, président de la Délégation Maghreb du
Parlement européen;
Son Excellence l’ambassadeur Eneko Landaburu, chef de la Délégation de l’Union
européenne au Maroc;
L’Union européenne, que vous représentez tous à un titre ou à un autre, s’est vue décerner le prix
Nobel de la paix 2012. Bravo, nous vous en félicitons. Il ne vous reste plus qu’à le mériter.
Courrier International
Pologne, ce pays qui emprisonne les demandeurs d’asile
Depuis mi-octobre, des réfugiés ont entamé une grève de la faim pour dénoncer les conditions inhumaines qui règnent dans les centres gardés où ils sont regroupés. Une journaliste géorgienne, enfermée dans un de ces centres, lance un appel.
Gazeta Wyborcza
Ekaterina Lemondjava
31 octobre 2012
Sur cent étrangers qui viennent se réfugier en Pologne, environ 90 % finissent par quitter ce pays. Et ce ne sont pas seulement les conditions de détention en prison qui les font fuir. Je parle sciemment de „prison“, car les centres fermés pour les réfugiés rappellent, en effet, la prison.
Heilig-Kreuz-Kirche, Kreuzberg
Die, die es schaffen, werden meist unter menschenunwürdigen Verhältnissen in Lagern untergebracht, um sie schnellst möglich wieder in ihre Herkunftsländer abzuschieben und andere abzuschrecken. Viele scheitern schon an den Außengrenzen der EU. Ungeachtet tausender Opfer setzen die europäischen Staaten weiter auf die organisierte Abschottung von Flüchtenden und ungewollten Migrant_innen. Die Menschen haben daher fast keine andere Möglichkeit als illegalisiert in die EU einzureisen.
Das Tunesische Forum für ökonomische und soziale Rechte (FTDES) hat heute eine Presseerklärung zur bevorstehenden Schließung des Lagers Choucha veröffentlicht, die möglichst schnell von möglichst vielen Organisationen (auch und gerade in Europa) unterzeichnet werden soll, da morgen in Tunis eine Pressekonferenz zur Situation der Migrant_innen in Libyen und im Lager Choucha stattfinden wird. In Erinnerung an den Choucha-Appell vom Mai 2011 (siehe http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=486&clang=0) sollten vor allem aus Deutschland viele Unterschriften kommen!
Unterschriften bitte möglichst noch heute (sonst auch später) an: forum.tdes@gmail.com,
In Nürnberg wird am 15./16.11. eine Konferenz von UNHCR und NGOs zu Resettlement stattfinden, an der zwei der hier aufgenommenen Choucha-Flüchtlinge teilnehmen werden. Dort könnte die Presseerklärung auch verbreitet werden.
Welches Schicksal für die Flüchtlinge nach der Schließung des Lagers Choucha?
Nach Aussagen des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) wird das Flüchtlingslager Choucha, das zu Beginn des Jahres 2011 an der tunesisch-libyschen Grenze eröffnet wurde, demnächst geschlossen.
Dies soll geschehen, obwohl noch mehr als 2000 Personen in dem Lager leben, mit oder ohne Flüchtlingsstatus. Die anerkannten Flüchtlinge warten zum Teil noch auf Resettlement (Umsiedlung in ein Aufnahmeland). Andere bekommen trotz ihrer Anerkennung als Flüchtlinge kein Resettlement, da sie erst nach dem Ende des Programms in Choucha ankamen und registriert wurden. Zu ihrem Schicksal nach der Schließung des Lagers wurde vom UNHCR bisher nichts Genaues angekündigt. Nach Aussagen der nicht anerkannten Flüchtlinge wurde ihnen angekündigt, dass sie bald von den Serviceleistungen des Lagers (Verpflegung, Elektrizität etc.) ausgeschlossen würden.