10. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Frontex Grenzüberwachung nachts aus der Luft · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: , ,

Frontex geht in die Luft

Matthias Monroy 10.05.2013

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39084/1.html

Die Agentur zur Kontrolle der EU-Außengrenzen will die griechisch-türkische Grenze per Flugzeug überwachen. Unterstützung kommt auch über die EU-Satellitenaufklärung

Das Vorhaben ist zunächst als Pilotprojekt geplant, Überwachungsflüge sollen zwischen Juli und September stattfinden. Anfallende Daten werden über eine Bodenstation verarbeitet und in Echtzeit, also ohne Verzögerung, an Frontex weitergeleitet. Der Auftragnehmer soll hierfür eine Kontrollstation bereitstellen.

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09. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: No-Lager Bremen – Anmerkungen zum Aufsatz „Nord-Mali / Azwawad im Kontext der Arabellion“ · Kategorien: Lesetipps, Mali · Tags: ,

Anmerkungen zu Helmut Dietrichs Aufsatz „Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion“
(Sozial.Geschichte Online, Heft 10/2013)

Von NoLager Bremen (aktiv bei Afrique-Europe-Interact)

Unter dem Titel „Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion“ hat Helmut Dietrich von der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration jüngst in der Zeitschrift Sozial.Geschichte Online (Heft 10/2013: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/go/sozial.geschichte-online/2013/10) einen Text veröffentlicht, in dem er am Beispiel Nord-Malis der Frage nachgeht, inwiefern die an verschiedenen Orten der Sahara zwischen Herbst 2010 und Ende 2011 periodisch aufgeflammten Jugendproteste als Teil jenes „historischen Bruchs“ zu begreifen wären, die als „Arabellion“ oder „Arabischer Frühling“ bekannt geworden sind. Der Artikel berührt eine Vielfalt an Fragen und Themen (so vielfältig, wie jene Region halt ist), wobei drei Thesen im Zentrum stehen: Erstens, dass der im Januar 2012 begonnene Tuareg-Aufstand der MNLA („Mouvement national de libération de l’Azawad“) seinen Ausgang von Protestversammlungen von rebellierenden Jugendlichen in Sahara-Städten wie Timbuktu genommen habe, bei denen vor allem der „ungerechte Umgang mit der Region“ durch die Zentralregierung in Bamako sowie die Vertreibung der Armen kritisiert worden seien (letzteres auch im Zuge einer sich seit Anfang 2010 regional zugespitzt habenden Hungersnot). Zweitens, dass diesen Protesten kein nationalistischer Impuls zugrunde gelegen habe, sondern ein inklusives Verständnis des so genannten „Volkes des Azawad“ – bestehend insbesondere aus Peulhs, Songhais, Tuareg und Arabern. Und drittens, dass es seit Oktober 2011 zu einer „Militarisierung“ dieser Jugendrebellion gekommen wäre, die am 6. April in die vorübergehende Eroberung des gesamten Nordens Malis durch die Tuareg-Rebellen der MNLA eingemündet sei (bevor diese ihrerseits von islamistischen Milizen verdrängt wurden).
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09. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Gibraltar 2013: Ankunft von 617 Boat-people auf 59 Schiffen in Andalusien registriert · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

http://noticias.lainformacion.com/economia-negocios-y-finanzas/vias-navegables-y-maritimas/un-total-de-617-personas-inmigrantes-han-llegado-a-las-costas-andaluzas-en-lo-que-va-de-ano_8BAatDNNwF8c5LmVUGmzy/

„[…] Al menos 617 personas inmigrantes han llegado al litoral andaluz a bordo de 59 embarcaciones irregulares en lo que va de año 2013, y con Cádiz como la provincia que más personas ha recibido, con un total de 412 a bordo de 50 pateras, según los datos recopilados por Europa Press. […]“

08. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunis: Interview zur Lage der subsaharischen Studierenden und zum Rassismus · Kategorien: Tunesien · Tags:

Touré Blamassi le président de l’Association des Etudiants et Stagiaires Africains en Tunisie (AESAT) est en Tunisie depuis 8 ans. Ce jeune homme parle facilement du rôle de la jeunesse et du besoin d’unité de l’Afrique et avant même qu’on ne l’interroge sur son lien avec la Tunisie, il explique son amour pour ce pays. Pourtant la situation évolue. L’attaque, lundi dernier, d’un immeuble dans le quartier de Lafayette n’est malheureusement pas le premier acte du genre contre des étudiants subsahariens, d’après M. Blamassi. Comme beaucoup d’étudiants, il a choisi de venir faire un bout de chemin en Tunisie mais il explique qu’aujourd’hui, ils sont de plus en plus nombreux à partir pour le Maroc.

http://nawaat.org/portail/2013/05/07/tunisie-agression-detudiants-subsahariens-lattaque-de-limmeuble-a-lafayette-nest-pas-une-premiere/

Nawaat: Pouvez-vous présenter l’association des étudiants et stagiaires africains en Tunisie?

Touré Blamassi: C’est une association crée en 1993 démarche conjointe de la part de certains étudiants subsahariens, il y avait beaucoup de stagiaires à l’époque et quelques étudiants plutôt dans les écoles publics, beaucoup étaient boursiers. Elles ont voulus se regrouper en association pour apprendre des uns des autres et créer une plate-forme d’échange culturel pour que les étudiants se connaissent et pour faire connaître ces cultures à la population tunisienne.
Le deuxième volet était de défendre les droits des étudiants et stagiaires africains sur le sol tunisien et de leur porter assistance si besoin. Les autorités tunisiennes ont accepté la création de cette association qui a même bénéficié de subventions, ce qui est à mettre au crédit de l’Etat tunisien.

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08. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali: Bundeswehr-Ausbilder · Kategorien: Deutschland, Mali · Tags:

nzz 08.05.2013 „[…] Zurzeit bilden die deutschen Pioniere gruppenweise malische Rekruten am Bau von beweglichen Stacheldrahtsperren aus.[…] Mit 58 Mann bilden deutsche Soldaten unter den 13 in der EUTM-Mali vertretenen Nationen nach den Franzosen, die zusammen mit den Spaniern für die Infanterieausbildung verantwortlich sind, eines der wichtigsten Kontingente. Das Schwergewicht liegt im Einsatz von Pionieren der Bundeswehr, die malische Genietruppen ausbilden. Daneben betreibt die Bundeswehr das modern ausgerüstete Feldlazarett der EUTM, die neben den genannten Instruktoren 150 Mann Bewachungstruppen und 100 Stabsmitglieder umfasst. […] Die mangelnde Truppenmoral wird als ein Hindernis beim Wiederaufbau der malischen Armee angesehen. Fast könnte man glauben, der EUTM täte ein Kontingent von Armeepsychologen gut, wenn man malischen Offizieren und europäischen Instruktoren zuhört. […] Die Mängelliste innert 15 Monaten bereinigen zu wollen, der vorläufigen Dauer der EUTM, scheint ein ehrgeiziges Unterfangen. Die Planer arbeiten denn auch an einer Verlängerung oder Ausweitung der Mission. Man könne nicht «rasch nach Mali hinein und schnell wieder heraus», sagt Roderich Kiesewetter, Mitglied des aussenpolitischen Ausschusses des Bundestags und Teilnehmer eines Besuchs von CDU-Parlamentariern letzte Woche in Koulikoro. Statt der bisher vorgesehenen vier Bataillone wird am Ende vermutlich die doppelte Anzahl ausgebildet. […]“

07. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Eritrea: „Jeder Auswanderer ein Deserteur“ · Kategorien: Eritrea, Nicht zugeordnet · Tags:

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/jeder-auswanderer-ein-deserteur-1.18077065

07. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Phosphat-Umweltverschmutzung im Golf von Gabes · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

„[…] Ein beißender Geruch von Ammoniak liegt in der Luft, aus einem Kanal blubbert eine zähflüssige schwarze Brühe und fließt direkt ins Meer. „Früher gab es immer Fisch zum Abendessen, wenn die Bauern die Felder gepflügt haben. Das Meer war so nah, dass es die Fische auf die Felder gespült hat. Als ich klein war, bin ich mit den Fischen und den Garnelen zusammen im Meer geschwommen. Ich schwöre bei Gott, mit den Garnelen!“, berichtet Mondher. Er ist Krankenpfleger und in Chatt Essalam aufgewachsen, einem Vorort von Gabes. Eine Oase direkt am Meer, das ist in Tunesien einzigartig.

Doch seit Anfang der 70er-Jahre, seit die tunesischen Chemiewerke ihre Fabrik in Gabes gebaut haben, gibt es in der Oase immer weniger Landwirtschaft. Und wenn das Meer überhaupt noch etwas an den Strand spült, dann sind es meistens tote Fische oder qualvoll verendete Schildkröten. […]“

vollständiger Text:

http://www.tagesschau.de/ausland/tunesien720.html

05. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Berlin, Reportage Al Jazeera (engl.) · Kategorien: Deutschland · Tags:

http://www.aljazeera.com/news/europe/2013/05.html

05. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrien: adopt@revolution, Newsletter 05.05.2013 · Kategorien: Israel, Syrien · Tags: , ,

Liebe AbonnentInnen des Newsletters, liebe Syrien-Interessierte,

Update: Nach aktuellem Stand wurde Damaskus in der Nacht zu Sonntag von mächtigen Explosionen erschüttert. Ursache sollen Angriffe auf militärische Forschungseinrichtungen und Eliteeinheiten rund um den Qasiyun-Berg sein, der sich über Damaskus erhebt. Als Quelle der Angriffe gilt die israelische Armee, die bereits zuvor Ziele in Syrien bombardierte. Die Explosionen und Feuerbälle waren über ganz Damaskus wahrnehmbar. Die Wucht der Explosionen übertraf alle vorherigen militärischen Auseinandersetzungen in der Stadt. Regimemedien haben mittlerweile einen Angriff der Israelis auf (militärische) Anlagen in Damaskus zugegeben.

Newsletter 05.05.:

Der aktuelle Newsletter bildet die Schrecken und positiven Neuigkeiten aus Syrien im gebotenen Kontrast ab. Jede Woche sind u.a. neue Zerstörungen an historischen Stätten zu beklagen. Diese Woche traf es die Hängebrücke in Deir ez-Zor, die sich hunderte Meter über den Euphrat erstreckte. Die Brücke ist das Symbol der Stadt. Nur die Pfeiler der Brücke sollen aktuell noch intakt sein. […]
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05. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Reisetagebuch von Gilles Reckinger · Kategorien: Italien, Libyen, Tunesien · Tags: ,

„[…] So ist eine Art Reisetagebuch voll detaillierter Beobachtungen entstanden, eine ethnologische Betrachtung eines Transitraums: „Die Insel ist ein Ort der Übergänge“, schreibt Reckinger und beobachtet „eine Bindung zwischen Schiffbrüchigen“, eine Form von Solidarität der Einheimischen zu jenen Menschen, die übers Meer kommen. Auch wenn sie deren Anwesenheit nicht immer begrüßen, ihr Blick auf die Flüchtlinge nicht frei von Rassismen ist, zeigt Reckinger doch auch, wie die Lampedusani ihr eigenes von Migration zwischen Insel und Festland geprägtes Leben zu dem der afrikanischen Migranten in Bezug setzen. Jenen Flüchtlingen, die, so Reckinger, „weder kriminelle Profiteure noch passive, bedauernswerte Opfer“ sind, „sondern Akteure, die aktiv und handlungsmächtig ihr Leben gestalten“. […]“

http://www.fr-online.de/kultur/fluechtlinge-im-transitbereich,1472786,22652678.html