17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Bundesregierung möchte Tausende Flüchtlinge aus der Türkei nach Deutschland holen · Kategorien: Deutschland, Türkei · Tags: ,

Quelle: Huffington Post

Bundeskanzlerin Angela Merkel will Flüchtlinge aus der Türkei nach Deutschland bringen. Das kündigte sie auf dem G20-Gipfel in der Türkei an. Die Idee der Kanzlerin ist dabei folgende: Wenn Deutschland und Europa der Türkei Flüchtlinge abnehmen, muss diese im Gegenzug ihre Grenzen dichtmachen und die illegale Einwanderung unterbinden. Im für Merkel besten Fall kommen damit keine neuen Flüchtlinge mehr illegal aus Syrien in die Türkei, die dann nach Europa weiterreisen wollen.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge, die neuen ‚desaparecidos‘ des Mare Nostrum · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

Profughi, i nuovi „desaparecidos“ di Mare Nostrum

Imitando le madri e le nonne di Plaza de Mayo, è nato il Comitato Verità e Giustizia per i Nuovi Desaparecidos. E‘ un gruppo di pressione per chiedere radicali cambiamenti alle politiche migratorie europee e globali: percorsi di arrivo sicuri e legali, accoglienza rispettosa dei diritti, fine di respingimenti ed espulsioni forzate e trasparenza nell’uso delle risorse pubbliche per evitare speculazioni mafiose e criminali

di LUCA ATTANASIO

ROMA – Boubacar, un maliano di 20 anni arrivato in Italia nel 2010 racconta, ancora terrorizzato, l’esperienza del viaggio: „Ho visto in faccia la morte tante volte, in Algeria, nel deserto, in Libia, anche a Malta dove sono finito per un errore del pilota alla guida della nostra barca. Alla fine ce l’ho fatta e mi reputo molto fortunato“. Non possono dire altrettanto alcuni suoi compagni di viaggio che, nell’infinito tragitto dal proprio Paese alla presunta libertà, sono scomparsi o, con molta probabilità, morti. „Ricordo il pick-up che ci ha trasportato in mezzo al Sahara, eravamo tantissimi, ammassati uno sopra all’altro, qualcuno era aggrappato alle portiere aperte. A un certo punto due ragazzi sono cascati e non hanno fatto in tempo a rialzarsi per rientrare nel pick-up“. Boubacar ripensa ancora alle ultime ore di quei due giovani lasciati soli tra le dune del deserto.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Serbien und Kroatien bereiten sich auf Rückführungen vor · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Kroatien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: der Standard

von Adelheid Wölfl aus Sarajevo

Länder auf der Fluchtroute reagieren auf die Flüchtlingspolitik in Slowenien und Deutschland

Jene Länder, durch die die Fluchtroute auf dem Balkan führt, wollen offenbar darauf vorbereitet sein, dass Deutschland den Zustrom von Flüchtlingen drosselt. Slowenien baut weiter an dem Zaun an der Grenze zu Kroatien. Premier Miro Cerar betonte am Montag bei einem Auftritt im Fernsehen, dass Slowenien selbst darüber entscheide, wie man auf die Flüchtlingskrise reagiere. Cerar sagte auch, dass die Entscheidung, einen Zaun zu bauen, für Österreich wie für Deutschland überraschend gekommen sei. Diese hätten dagegen protestiert, man habe ihnen jedoch erklärt, dass man nicht beabsichtige, die Grenze zu schließen. Gleichzeitig meinte er, dass Slowenien die österreichische Regierung darum gebeten habe, keinen Zaun an der gemeinsamen Grenze zu errichten.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: Mazedonien plant Zaun an der Grenze zu Griechenland“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Mazedonien hat mit Vorbereitungen für einen Zaun an der Grenze zu Griechenland begonnen. Das Land wappnet sich für den Fall, dass Westeuropa keine Flüchtlinge mehr aufnehmen will.

Nach Ungarn und Slowenien erwägt offenbar auch Mazedonien, seine Grenze mit einem Zaun abzuriegeln. Die Armee habe am Montag damit begonnen, das Gelände an der Grenze zu Griechenland entsprechend zu präparieren, berichtete der Fernsehsender Telma TV. Flüchtlinge, die aus dem südlichen Nachbarland kommen und weiter nach Westeuropa reisen wollen, sollen somit zurückgehalten werden. Der mazedonische Sicherheitsrat hatte am Wochenende über entsprechende Maßnahmen beraten und die Streitkräfte am Sonntag aufgefordert, mit der Vorbereitung für den Zaun zu beginnen.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Frankreich fordert ’systematische‘ Kontrollen innerhalb der EU“ · Kategorien: Europa, Frankreich · Tags: ,

Quelle: CILIP

Der Schengener Grenzkodex wird Geschichte

Die französische Regierung will Medienberichten zufolge wesentliche Inhalte des Schengener Abkommens aussetzen. Demnach sollen an Binnengrenzen in der gesamten Europäischen Union Identitätskontrollen eingeführt werden. Ein entsprechender Vorschlag als Reaktion auf die Anschläge von vergangener Woche wird am Freitag auf einer Sondersitzung der EU-InnenministerInnen beraten. Derzeit haben lediglich Deutschland und Österreich ihre wegen der starken Zunahme von Fluchtbewegungen wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bis weit ins nächste Jahr verlängert. Auch die Regierungen Schwedens und Sloweniens besetzten einige ihrer Grenzposten, Ungarn hatte im September einen Zaun errichtet.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Silent crossing through Bulgaria ends up in registration process in Serbia · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien, Türkei · Tags:

Quelle: bulgaria.bordermonitoring.eu

Most of the refugees, crossing via Bulgaria, arrive in Dimitrovgrad, a little town, that is 4 km from the Serbian-Bulgarian Border and 60m away from Sofia, the capital of Bulgaria. They have to register at a camp, that is managed by the Serbian border police. Registered people have to leave the country within three days. Some are walking days before they finally arrive the police station. Taxi Drivers are waiting in front and offer a ride to Belgrade for 200 Euro. Usually they buy a bus ticket to Belgrade for 25 Euro, money that is sometimes provided by volunteers. The volunteers camp is located in the same area as the police station with the tent of the red cross and the presence of the UNHCR. At the end of the working day, the representation of the UNHCR and the Red Cross closed before 4 pm.

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16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Afrika-Gipfel: Money, money, money · Kategorien: Afrika, Europa, Malta

Quelle: taz

Europa will Mithilfe, Afrika möchte mehr Geld. Beide geizen mit Zusagen. Verhandlungsmasse: afrikanische MigrantInnen. Außen vor: NGOs.

von Kirsten Maas

LA VALETTA taz | Gleich zu Beginn des zweitägigen Migrationsgipfels in La Valetta, Malta, machte einer der afrikanischen Staatschefs seine Verhandlungsposition unmissverständlich deutlich: „Money, money, money!“, ruft der malische Präsident Keita lächelnd den Journalisten zu.

Auch der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, spricht eingangs über Geld „um Menschenleben zu retten“. 1,8 Milliarden Euro aus dem Europäischen Entwicklungsfonds sollen für 23 Länder in vier afrikanischen Gebieten zur Verfügung gestellt werden. Während des Gipfels sollte auf das Doppelte erhöht werden, am Ende wurden es nur 78 Millionen Euro zusätzlich. Die europäischen Mitgliedsländer hielten sich zurück, während die afrikanischen Staatschefs auf wachsenden Finanzbedarf für Infrastruktur oder die Anpassung an den Klimawandel pochten.

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16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone Weekly Report 2nd – 8th of November 2015 · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer · Tags:

Stranded in the Aegean

The Alarm Phone received various distress calls from those who reached Greek Islands and needed immediate support

Between the 2nd and the 8th of November, we witnessed another dramatic, sometimes deadly, week in the Aegean Sea. Once again, fishermen and others found bodies floating in the sea or washed up at the shores of Greek islands1. The arrivals on the Greek islands continue to be very high for the month of November. On most days of the week more than 3,000 and on two days more than 6,000 travellers arrived on the Greek islands.2 As those fleeing have no prospect for legal entry and with the winter months looming, they seize their last chance to cross to Europe, risking their lives on the dangerous crossing.

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16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Kommentar: Fähren jetzt! · Kategorien: Deutschland, Europa, FFM-Texte, Kommentar, Türkei · Tags:

Politikerinnen sind in gewisser Hinsicht Menschen wie Du und ich: auch sie können Elend schlecht mit ansehen. Sie finden es richtig, die Bilder von angeschwemmten Kinderleichen aus den Medien zu verbannen. Beim Besuch von Flüchtlingslagern finden sie menschliche Worte. Siegmar Gabriel wurde im Juni schwach. Die Not der Flüchtigen aus Syrien sei offenkundig. Neue, legale Zugangswege seien gefragt: Fähren!1

Angela Merkels einsichtiger Moment überkam sie beim Fernsehen, beim Anblick der Bilder von verzweifelten Migrantinnen auf der Balkanroute. Das war am 3. September, und der Marsch von Keleti aus kam in Bewegung. Aufgrund von Merkels Entscheidung wurde ein dramatischer Rückstau der Migrantinnen auf dem Balkan mit Szenen von Drahtverhauen, Massenpanik, Schießbefehl, tot getretenen Kindern und eine Destabilisierung des Balkan selbst vermieden. Im Gespann mit den österreichischen Kanzler Faymann hätte Merkel den Friedensnobelpreis in diesen Stunden wirklich verdient. Sechs Wochen lang schien es sogar, als könne Merkel auf ein stabiles Fundament der deutschen Zivilgesellschaft bauen.

Das Meer der Ägäis ist im Sommer ruhig, im Herbst stürmisch. An stürmischen Tagen sinken die Preise für die Passage mit einem Schlauchboot, weil das Risiko steigt: mehr Menschen ertrinken, zuerst die Kinder. Dennoch nimmt die Zahl der Passagiere nicht ab. Die Menschen, die dem syrischen Kessel entkommen sind, oder diejenigen, die die Grenzen von Afghanistan in den Iran und dann die Grenze zur Türkei unter Beschuss und Todesdrohung überquert haben, lassen sich vom Risiko einer Bootspassage so kurz vor ihrem Ziel nicht abschrecken.

In der letzten Oktoberwoche erwuchs eine neue, dramatische Situation. Die Passage durch den Balkan war trotz Orban und alledem einigermaßen sicher, aber die Ertrinkenden der Ägäis machten Schlagzeilen.

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15. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Dreijähriger Junge vor Insel Chios ertrunken“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Bei der Explosion eines Schiffsmotors sind zahlreiche Insassen eines Flüchtlingsbootes über Bord gegangen. Ein kleiner Junge hat das Unglück nicht überlebt.

Bei einem Unfall vor der griechischen Insel Chios ist ein dreijähriger Junge ertrunken. Nach Angaben der griechischen Küstenwache wurden die Bootsinsassen ins Wasser geschleudert, als am Samstagmorgen der Motor des Bootes explodierte. 15 Menschen konnten gerettet werden. Ein 18-Jähriger wurde als mutmaßlicher Schleuser festgenommen.

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