07. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Syrische Bootsflüchtlinge aufgebracht und festgenommen · Kategorien: Algerien

Vor der westalgerischen Küste (vor den Städten Oran und Mostaganem) wurden 44 Boat-people auf 3 Booten von der algerischen Küstenwache aufgebracht und festgenommen. Unter ihnen sind auch syrische Flüchtlinge mit Kleinkindern. Algerien hat Anfang 2015 Visapflicht gegenüber SyrerInnen eingeführt und damit deren Fluchtweg über Algerien nach Libyen weitgehend abgeschnitten.

Quelle: Le Quotidien Oran

Oran, Mostaganem : 44 harraga interceptés

par J. B.

Quarante-quatre candidats à l’émigration clandestine ont été interceptés au large d’Oran et de Mostaganem, jeudi.

Les harraga étaient à bord de trois embarcations lorsqu’ils ont été repérés à quelques miles par les gardes-côtes de la 2ème région militaire. «Dans le cadre de la sécurisation des frontières et de la lutte contre la criminalité organisée, les éléments des Gardes-côtes d’Oran (2ème région militaire) ont mis en échec des tentatives d’émigration clandestine de 44 personnes à bord de 3 embarcations», indique un communiqué du ministère de la Défense nationale.

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06. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien erhält zehn Millionen Euro Soforthilfe für Flüchtlinge von EU“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Griechenland, Serbien, Slowenien

Quelle: der Standard

EU-Innenminister beraten am Montag zu Flüchtlingen

Brüssel/Belgrad –Slowenien erhält zur Bewältigung der Flüchtlingskrise 10,17 Millionen Euro Soforthilfe von der EU-Kommission. Bereits auf einem Sondergipfel vor zwei Wochen in Brüssel wurde beschlossen, 400 Grenzschützer nach Slowenien zu entsenden. Mit dem Geld sollen unter anderem weitere Unterkünfte für Flüchtlinge geschaffen werden.

Auch die Kosten der Polizisten, entsandt von den EU-Partnern, sollen durch die Soforthilfe gedeckt werden. Seit der Schließung der ungarischen Grenze zu Kroatien Mitte Oktober haben bereits fast 150.000 Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Österreich und Deutschland das kleine Slowenien passiert.

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06. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Turkish aid agency encourages refugees to stay in Syria“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags: ,

Quelle: Reuters

By Dasha Afanasieva and Gulsen Solaker

ANKARA, Nov 6 (Reuters) – Turkey is encouraging displaced civilians to remain in Syria and is supporting aid camps there but it does not intend to shut its borders to those fleeing the civil war, the head of Turkey’s disaster management agency said on Friday.

Turkey is under pressure from the European Union, which it aspires to join, to keep refugees on its soil and help stem the biggest migration crisis Europe has faced since World War Two. It has offered financial aid and accelerated membership talks.

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06. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Dramatische Zustände auf Samos“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: DW

Die Versorgung der 5000 Flüchtlinge auf der griechischen Insel ist kaum noch machbar. Es gibt nicht einmal genug Essen für die Menschen. Die Behörden schlagen Alarm. Auf anderen Ägäis-Inseln sieht es kaum besser aus.

Ein drastisches Bild der Lage auf Samos zeichnet der Sindelfinger Europakoordinator Martin Horn. Er ist mit einer Lieferung von Hilfsgütern aus Baden-Württemberg auf die griechische Insel gereist und sieht sich derzeit vor Ort um. In einem ehemaligen Gefängnis, das als Flüchtlingslager dient, ist offiziell Platz für 240 Menschen. Derzeit leben dort gut 1200 Migranten. Weitere 3500 Flüchtlinge sind in einem provisorischen Lager am Hafen untergebracht, wo sie sich zwölf mobile Toiletten und sechs Duschen teilen, wie Horn weiter mitteilte.

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06. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Eine Fähre von Izmir nach Hamburg“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: FAZ

Kein Flüchtling müsste noch in der Ägäis ertrinken, gäbe es so eine direkte Route von der Türkei nach Deutschland. Ein ernstzunehmender Vorschlag also. Dass niemand ihn sich zu eigen machen wollte, zeigt die ganze Widersprüchlichkeit der Debatte.

von Frank Lübberding

Vielleicht sollte sich die Große Koalition am kommenden Donnerstag nicht mit den umstrittenen Transitzonen für Flüchtlinge beschäftigen. Michael Räber, ein freiwilliger Helfer aus der Schweiz auf der griechischen Insel Lesbos, machte bei Sandra Maischberger einen interessanten Vorschlag, den man im Kanzleramt diskutieren sollte. Die Runde diskutierte über das mögliche Versagen der Großen Koalition angesichts des Flüchtlingsdramas. Auf Lesbos waren gestern nach Räbers Schätzung zwischen 7.000 und 8.000 Flüchtlinge angekommen. Er berichtete aber auch von ertrunkenen Menschen, die jeden Tag an den Stränden der Insel angespült werden. Um das zu verhindern, so sein Vorschlag, müsste man Fähren einsetzen. Sie sollten die Flüchtlinge aus der türkischen Hafenstadt Izmir abholen, um sie nach Athen oder nach Hamburg zu bringen.

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05. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Sea-Watch startet neue Rettungsmission auf Lesbos · Kategorien: Alarm Phone, Deutschland, Griechenland · Tags: ,

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Einladung zur Pressekonferenz am 06.11. / Pressemitteilung

Immer wieder werden an den Stränden der griechischen Insel Lesbos Tote angespült. Mit dem kommenden Winter wird die Passage von der Türkei nach Griechenland für Flüchtende immer gefährlicher.

Sea-Watch hat sich deshalb entschlossen, eine Rettungsmission in der Ägäis zu starten. Am Freitag, den 06.11.2015 werden wir mit einem für den Rettungseinsatz ausgerüsteten Schnellboot von Hamburg aus in den Einsatz starten.

Wir laden sie deshalb herzlich für den 06.11.15 um 10.00 an den Lotsekai nach Hamburg-Harburg ein, den Ort, von dem auch die Sea-Watch 1 ins Mittelmeer startete.

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05. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Greek Conscripts: „We Won’t Take Part In Fighting Migrants“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: leftcom

The following inspirational statement deserves the widest possible circulation. It is from Greek conscripts in 50 units of the Armed Forces. The statement is notable for linking all the current horrors inflicted on workers everywhere to a single cause – the ongoing crisis of the capitalist system. In this crisis, which demands sacrifices in lost and ruined lives, all workers, whatever their condition, have a common cause and a common interest. Our Greek comrades tell us that the document comes from “Diktyo Spartakos” (‘Spartacus Net’), which is a far leftist formation inside the Greek army, mainly composed of the New Left Current (NAP) but it has a broader impact among far leftists and anarchists. However the most important point here is the content of this modern message of “revolutionary defeatism”. It is unambiguously internationalist and proletarian. These conscripts have clearly had enough of all the dirty deeds1 demanded of them and their courage in raising their voices not just against this or that capitalist attack but the system of exploitation as whole demands a response from workers everywhere …

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05. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Rough seas force new refugee routes, more children on move – UNICEF · Kategorien: Bulgarien, Europa, Türkei · Tags: ,

Quelle: Reuters

  • More children joining the ranks of exodus to Europe
  • Possible new emerging routes through Bulgaria – UNICEF
  • Onset of winter weather appears not to be deterring flow

By Stephanie Nebehay

GENEVA, Nov 4 (Reuters) – More children are joining the ranks of refugees streaming into Europe, with some families taking a new route from Turkey to Bulgaria to avoid crossing rough seas to Greece as winter sets in, the United Nations said on Wednesday.

At least 190,000 children have sought asylum in Europe so far this year, or 700 a day, out of 760,000 people who have crossed the Mediterranean, according to the U.N. Children’s Fund (UNICEF).

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04. November 2015 · Kommentare deaktiviert für EUNavFor-Europol: Fahndung gegen Fluchthilfe · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

Abgeordneten – Pressemitteilung von Andrej Hunko

Migration ist keine Friedensbedrohung – Fähren statt Frontex und EU-Militär!

„Allein die Medienarbeit der EU-Militärmission gegen libysche Fluchthelfer/innen kostet 535.000 Euro. Mit dem Geld werden Journalist/innen auf einen Flugzeugträger eingeflogen sowie ein Twitter-Account bedient. Für die halbe Million könnten aber auch 10.000 Fährtickets für schutzsuchende Geflüchtete gekauft werden. Damit ließen sich weitere menschengemachte Katastrophen mit weiteren Ertrinkenden verhindern“, kommentiert der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko die Ausführungen des Auswärtigen Amtes.

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04. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechische Küstenwache: „Frontex müsste auf unsere Bitten besser reagieren“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: der Standard

Interview Bianca Blei

Um weiterhin Menschen in der Ägäis retten zu können, benötigt die Behörde dringend Hilfe, sagt Generaldirektor Ioannis Papageorgopoulos

Wien – Am Dienstag ist erneut ein Flüchtlingsboot vor der griechischen Insel Lesbos gekentert. Fünf Menschen starben, 40 konnten von der Küstenwache gerettet werden. Die raue See stellt die Retter vor neue Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit der EU-Grenzschutzbehörde Frontex verlaufe nicht ideal, sagt Ioannis Papageorgopoulos, Generaldirektor für Sicherheit und Strafverfolgung bei der griechischen Küstenwache und dort für die Rettungseinsätze zuständig.

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