17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für medico: Flüchtlingshilfe weltweit · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mittelmeerroute, Türkei · Tags:

Quelle: medicon International

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16. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute, Video · Tags:

Quelle: 3sat

[Der Film ist bis zum 20.09.2015 verfügbar]

Es ist eine kleine Revolution, die in Deutschland in diesen Tagen geschieht. Fast ein ganzes Land ist hilfsbereit und nimmt viele Flüchtlinge, die in existenzieller Not zu uns kommen auf. Im Ausland scheint es stärker sichtbar zu sein, wie für die Deutschen: Das Wort „Willkommenskultur“ schafft es in viele internationale Zeitungen von der „New York Times“ bis zum „Independent“. Trotz eingeführter Grenzkontrollen ist Deutschland Vorbild in Europa.

„Refugees Welcome“ steht auf einem Schild, das Flüchtlingen bei der Ankunft im Münchner Hauptbahnhof zur Begrüßung entgegengehalten wird. So freundlich wurden Flüchtlinge nicht immer und nicht überall in Deutschland begrüßt. Doch Konsens der Mehrheit der Deutschen ist, „es muss geholfen werden“. Sogar die Bildzeitung verfällt nicht in alte Muster und berichtet nicht von angeblichem „Asylbetrug“ oder drohender Überfremdung.

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16. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Kommentar: Im Niemandsland der Flüchtlinge · Kategorien: FFM-Texte, Griechenland, Kommentar

Zigtausende Migrantinnen, die auf der Suche nach einem besseren Leben aus Syrien, Afghanistan, Irak, aus Ost- oder Westafrika über die griechisch-türkische Grenze in die EU gekommen sind, stecken in diesem Moment in Athen, Patras oder einem der Balkanstaaten fest. Sie haben die Ägäis auf Schlauchbooten überquert, sie sind schon in der EU, aber die Überfahrt nach Italien mit der Fähre von Patras gelingt angesichts scharfer Kontrollen nur wenigen. Die meisten versuchen, über den Balkan nach Westeuropa zu gelangen. Tausende bleiben in den Grenzgebieten, im „Niemandsland der Flüchtlinge“,1 stecken. Ihr Schicksal überkreuzt sich mit dem Schicksal der Menschen aus Mazedonien, dem Kosovo und Serbien, die der EU nicht für die Aufnahme würdig gelten.

Das Schicksal dieser Menschen erinnert an all diejenigen, die in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg an den Grenzen Europas abgewiesen wurden – die Armenier, die polnischen Juden, die Spanienkämpfer und schließlich die Flüchtenden vor dem Nazismus. Es sind Zigtausende – etwa ebenso viele wie diejenigen, die auf brüchigen Booten von Libyen aus das Mittelmeer überqueren und über Italien ihren Weg suchen. Die einen haben ihr Leben bei der Überquerung des Mittelmeers aufs Spiel gesetzt, die anderen tun dies bei dem Versuch, den Balkan zu durchqueren. „Ich hatte Angst vor dem Meer, aber das hier ist schlimmer als alles“ sagt eine Frau, die in Mazedonien an der Grenze nach Serbien schon mehrmals nach stundenlangen Fußmärschen aufgegriffen und zurückgewiesen wurde. Dabei hat sie die nächste Grenze, nach Ungarn, noch vor sich.

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16. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Bundeswehr-Soldaten sollen Schleuser im Mittelmeer jagen“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: DW

Das Bundeskabinett will die Beteiligung der Bundeswehr an der EU-Militäroperation gegen Schleuser im Mittelmeer beschließen. Offenbar sollen bis zu 950 Soldaten eingesetzt werden. Das gefällt nicht allen.

Das Bundeskabinett befasst sich an diesem Mittwoch mit der Entsendung bewaffneter deutscher Soldaten in das Mittelmeer. Sie sollen sich an der EU-Militärmission Eunavfor MED beteiligen, die sich gegen Schlepper richtet, die Flüchtlinge aus Nordafrika unter oft lebensgefährlichen Umständen auf Booten nach Europa bringen. Das Mandat, dem der Bundestag noch zustimmen muss, ermöglicht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Entsendung von bis zu 950 Soldaten. Der Operationsplan der Mission sieht vor, Schlepperboote zu suchen, aufzubringen und zu beschlagnahmen.

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16. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in der Türkei: ‚Vielleicht stürmen wir die Grenze'“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Von Büyükada berichtet Hasnain Kazim

Die Heimat ist verloren, die Zukunft verwehrt: Tausende Syrer wollen aus der Türkei weiter nach Westen. Ermutigt durch die Bilder aus Deutschland und Schweden verabreden sie sich auf Facebook zum Marsch zur griechischen Grenze.

Was für ein Glück, dass Carrefour gerade Zelte im Angebot hat. Für 45 türkische Lira das Stück, gerade mal 13 Euro. Die Fluchtbehausung aus dem Supermarkt. Abbas kauft gleich vier davon. Das soll reichen für sich, seinen Bruder Nabil, noch einen Bruder, für die im achten Monat schwangere Schwester und deren Mann. Und natürlich für die beiden hübschen Irakerinnen Alia und Mona. Mit Alia ist Abbas seit ein paar Monaten zusammen. Ein Syrer und eine Irakerin in der Türkei. Ein Flüchtlingspaar. Sie haben sich hier auf Büyükada kennengelernt, auf der „großen Insel“ im Marmarameer, eine Schiffsstunde von Istanbul entfernt.

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16. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „After refugee drownings, focus shifts to Greek-Turkish land border“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Ekathimerini

Amid alarmingly frequent reports of refugees and migrants drowning in the Aegean, there are signs that a potentially safer land route toward Greece from Turkey is being favored by some.

A group on Facebook called “Crossing no More” has thousands of members, chiefly refugees from Iraq and Syria, expressing their desire to get to Europe but without the “boats of death.” In one posting on the group’s page on Tuesday, a member called on refugees to gather at the Greek-Turkish border.

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15. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Su Mitilene, Lampedusa di Grecia, e l’ipocrisia tedesca sui migranti“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags:

Quelle:Il Fatto Quotidiano

di Francesco De Palo

Ha scritto Eraclito che “sapere tante cose non insegna ad avere intelligenza”. Come dire che il metro va ricercato nell’onestà intellettuale e non tra coloro che, tout court, sono più bravi perché più ricchi o più potenti. Vedere l’Europa che, a buoi ormai fuggiti, suona l’allarme per il dramma immigrazione solo dopo le doglianze tedesche sul collasso dei flussi in casa propria, è un altro esempio di come le elites abbiano semplicemente abdicato. Lasciando una mediocre classe dirigente a governare un continente intero senza un minimo di capacità e di lungimiranza. Se si lamenta la produttiva Germania cosa dovrebbe dire la povera e sfiduciata Grecia?

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15. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Migranti, intelligence e abbordaggi per fermare i barconi. Ma pesa il caos libico“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

Quelle: La Repubblica

L’Europa avvia la fase due del piano anti-carrette del mare: interventi con aeronautica e marina in acque internazionali. Per le incursioni a terra serve il via libera dell’Onu

di GIAMPAOLO CADALANU

Lo strumento militare contro gli scafisti: l’avvio della „fase 2“ della missione Eunavfor Med è ormai ufficiale, le navi europee hanno il via libera per fermare e controllare in acque internazionali le barche dei migranti, con l’autorità di sequestrarle e distruggerle, ma sempre con la massima attenzione a salvare le vite umane. Più che un’operazione militare tradizionale, è un’operazione di polizia messa in pratica con gli strumenti delle forze armate. Non è previsto, com’era ovvio, nessun genere di „attacco“ alle carrette dei disperati, e tanto meno un bombardamento. In più, la fase due della missione arriva fino a un limite ben evidente: le acque territoriali di Paesi sovrani e il loro territorio, in cui però le forze europee potrebbero spingersi nella „fase tre“.

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15. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Bootsflüchtlinge vor türkischem Badeort ertrunken“ · Kategorien: Alarm Phone, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: DW

Ein Boot mit mehr als 230 Migranten ist bei dem Versuch die Ägäis zu überqueren, vor der türkischen Kiste gesunken. Dabei sind mindestens 22 Flüchtlinge im Meer ertrunken. Unter den Toten sind auch vier Kinder.

Die türkische Küstenwache habe 205 Flüchtlinge aus dem Holzboot gerettet, berichtete die private türkische Nachrichtenagentur Dogan. Sie wurden zurück in die westliche Provinz Mugla transportiert. Die Nationalitäten der Flüchtlinge waren zunächst unbekannt. Das Boot hatte demnach in der Nähe des türkischen Ferienorts Datca abgelegt und war auf dem Weg zur griechischen Insel Kos.

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14. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Klingendraht 22“ aus Spanien: Das Symbol der Festung Europa · Kategorien: Deutschland, Spanien · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Matthias Monroy

Eine Firma aus Malaga profitiert besonders von der Aufrüstung europäischer Landgrenzen. Für den internationalen Vertrieb wurde der Name eigens in „European Security Fencing“ geändert

Immer mehr EU-Mitglieder setzen auf Sperranlagen mit Stacheldraht, um unerwünschte Migranten von der Einreise abzuhalten. Seit 1995 stehen meterhohe Zäune an den Rändern der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla. Griechenland hat einen Zaun an 12 Kilometern seiner Landgrenze zur Türkei errichtet, der weitere Ausbau ist geplant. Auch an den Südgrenzen Bulgariens stehen mittlerweile mit Stacheldraht gesicherte Zäune. Zuletzt hatte Ungarn im Eiltempo seine 175 Kilometer lange Grenze zu Serbien auf diese Weise geschlossen. Die britische und französische Regierung haben sich geeinigt, die Versuche von Migranten in den Eurotunnel zu gelangen ebenfalls mit dem Ausbau von Zaunanlagen zu beantworten.

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