25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Abschiebepraxis in Israel: Die Währung Mensch · Kategorien: Afrika, Eritrea, Israel · Tags: ,

Quelle: taz

Die israelische Regierung schiebt eritreische Flüchtlinge nach Ruanda und Uganda ab. Steckt dahinter ein geheimer Deal?

JERUSALEM/KAMPALA taz | Ein Schild wirbt in eritreischer Schrift für ein kleines Hotel in einer Gasse von Ugandas Hauptstadt Kampala. Es hat nur wenige Zimmer und wenige Gäste. In Raum Nummer 8 sitzt ein alter Mann auf einem zerschlissenen Sofa, seine Hose ist fleckig, er trägt Hemd und Flipflops. Die Arme des Mannes, der seinen Namen nicht nennen will, sind voller Narben. Neben ihm hat sein Anwalt Platz genommen. „Mein Mandant hat viel durchgemacht“, sagt er auf Englisch und wendet sich wieder dem älteren Mann auf dem Sofa zu, mit dem er Tigrinya spricht, die Amtssprache Eritreas.

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Aufstand konsolidiert sich · Kategorien: Tunesien

Die Aufstandsbewegungen, die seit einer Woche Tunesien erschüttern, konsolidieren sich. Vor einer Woche hatten Demonstrationen und Angriffe auf Regierungssitze in der Stadt Kasserine im wirtschaftlich abgehängten Landesinneren begonnen und sich in wenigen Tagen auf ganz Tunesien ausgedehnt. Die Themen des Aufstands sind Armut und Würde: Arbeitslosigkeit, fehlende Entwicklung der vernachlässigten Regionen und das Verhältnis zu den Autoritäten des Staats. Zugleich gibt es eine tiefgreifende Krise der Regierung und der staatstragenden Parteien. Gegenüber dem laufenden Aufstand wurden einerseits die polizeilichen und militärischen Antworten zurückhaltend gegeben. Andererseits hat die Regierung eine nächtliche Ausgangsssperre ausgerufen und viele verhaften lassen. Heute gingen die Aufstände an vielen Ort mit klaren sozialen Forderungen weiter.

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Bereits fast 300.000 Unterschriften für den Nobelpreis für die Freiwilligen der griechischen Inseln · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Griechenlandsolidarität | zur Petition

Petition für die Nobelpreisnominierung der Freiwilligen auf den griechischen Ägäisinseln.

Nominierungen sind noch bis zum 1. Februar möglich. Bitte vorher unterschreiben!

Auf entlegenen griechischen Inseln sangen Großmütter verschreckte Babys in den Schlaf, LehrerInnen, RentnerInnen, Studierende widmeten sich über Monate den Flüchtenden, die ihr Leben riskierten, um Krieg und Terror zu entkommen und boten ihnen Nahrung, Schutz, Kleidung und Trost zu geben.

Nun haben Hundertausende GriechInnen dazu aufgerufen, dass diese bisher nicht gewürdigten HeldInnen für den Nobelpreis nominiert werden, um damit diesem wunderbaren und selbstlosen Zeugnis der Stärke der Menschen Ausdruck zu verleihen. Der griechische Immigrationsminister Giannis Mouzalas hat gerade zugesagt, dass die griechische Regierung diese Nominierung möglicherweise unterstützen will. Wenn wir jetzt noch unsere Stimmen hinzufügen, dann können wir dabei helfen, dass diese Nominierung möglich wird!

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Italy: 723 refugees picked up off the coast of Sicily, with one dead · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: YouTube

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siehe auch: La Repubblica

Settecento migranti sbarcano a Trapani: c’è anche la salma di un somalo

A bordo della nave norvegese anche diverse donne incinte e minori non accompagnati

di MARIA EMANUELA INGOGLIA

Imponente sbarco stamani al molo Isolella del porto di Trapani. A bordo della nave norvegese „Siem Pilot“ di Frontex, giunta a Trapani alle 8.45 con 723 migranti, c’era anche la salma di un uomo somalo di circa 30 anni, probabilmente già malato, deceduto durante il viaggio. Tra i migranti, le cui operazioni di sbarco iniziate intorno alle 10.30 sono ancora in corso, sembra che la polizia abbia individuato anche alcuni scafisti. Ventinove i minori non accompagnati, diverse donne incinte, bambini, famiglie e un disabile con problemi alle gambe.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Eine Grenzschließung bringt nichts“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: taz

Griechischer Außenminister über Flucht

Flüchtlinge fänden ihre Wege, sagt Nikos Kotzias. Er fordert allerdings eine Visumspflicht für Marokkaner und Algerier in der Türkei.

taz: Herr Kotzias, die CSU und Teile der CDU wollen die deutschen Grenzen für Flüchtlinge schließen. Was würde dies bedeuten?

Nikos Kotzias: Gar nichts. Die Flüchtlinge würden trotzdem über mehrere Routen nach Deutschland ziehen.

Aber überall werden Hürden errichtet: Mazedonien hatte seine Grenzen für Flüchtlinge zwischenzeitlich schon geschlossen. Die Österreicher haben eine Obergrenze für Flüchtlinge beschlossen. Haben Sie keine Angst, dass Griechenland mit den vielen Flüchtlingen allein gelassen wird?

Die Flüchtlinge werden neue Wege finden. Das zeigt der Fall der USA, die das reichste Land der Welt sind. Diese fortschrittliche Nation hat einen hochmodernen Elektrozaun an der Grenze zu Mexiko gebaut, und zudem muss man in Texas und New Mexico noch eine Wüste durchqueren. Trotz dieser extrem unwirtlichen Bedingungen sind seit 2001 etwa 41 Millionen Menschen in die USA eingewandert, 13 Millionen davon illegal. Keine Mauer kann die Flüchtlinge aufhalten.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Dschungel“-Lager: Flüchtlinge stürmen Fähre in Calais · Kategorien: Frankreich · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Tausende Flüchtlinge hoffen, aus dem „Dschungel“-Lager nach England zu gelangen. Bei einer Demo gegen die Missstände sind 50 von ihnen auf eine Fähre gelangt. Der Hafenbetrieb wurde lahmgelegt.

Am Rande einer Kundgebung gegen die Zustände im berüchtigten „Dschungel“-Lager im nordfranzösischen Calais ist es rund 50 Flüchtlingen gelungen, auf eine Fähre vorzudringen. Der Hafenbetrieb sei daraufhin eingestellt worden, teilten die Behörden am Abend mit.

Die Flüchtlinge hofften offensichtlich, mit der Fähre nach Großbritannien zu gelangen. Sie wurden in einem mehrstündigen Polizeieinsatz alle von Bord geholt. Weiterlesen »

24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Menschen werden weiter kommen“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Zeit Online

Drei Milliarden Euro für die Türkei sind viel Geld, sagt Martin Glasenapp, Nahostreferent von medico. Doch das Geld eröffne den Flüchtlingen noch keine Zukunft.

Interview: Alexandra Endres

ZEIT ONLINE: Herr Glasenapp, der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu fordert in der Flüchtlingskrise von Europa mehr Geld als die bislang versprochenen drei Milliarden Euro. Er sagt, die Lasten müssten gerecht verteilt werden. Was würde zusätzliches Geld im Kampf gegen Fluchtursachen bringen?

Martin Glasenapp: Zunächst einmal: Wir reden hier über ungedeckte Schecks. Die EU hat drei Milliarden versprochen, streitet aber darüber, wer das bezahlen soll. Dadurch bekommt die Diskussion über etwaige zusätzliche Zahlungen eine ganz böse Note.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland stockt Entwicklungshilfe für die Türkei auf“ · Kategorien: Deutschland, Türkei

Quelle: DW

Die Türkei ist für die Bundesregierung zum zentralen Faktor in der Flüchtlingspolitik geworden. Die Milliardenhilfe der EU ist noch nicht angelaufen, aber Berlin will wenigstens die Entwicklungszusammenarbeit verstärken.

Die Bundesregierung stockt die Entwicklungshilfe für die Türkei auf. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der Türkei in diesem Jahr noch einmal von 36 Millionen auf 50 Millionen Euro ausbauen“, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der Zeitung „Bild am Sonntag“. Er äußerte sich vor einem für Dienstag geplanten Besuch in der Türkei.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Calais von maskierten Männern schwer misshandelt · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

Quelle: HLN.BE

Vluchtelingen in Calais toegetakeld door gemaskerde mannen

Tijdens de nacht van woensdag op donderdag zijn verschillende Syrische vluchtelingen die in het kamp in het Noord-Franse Calais verblijven, in het stadscentrum aangevallen en zwaar toegetakeld door gemaskerde mannen. Dat melden verscheidene hulporganisaties die in de stad aanwezig zijn zaterdag.

De feiten speelden zich af toen de vluchtelingen ’s nachts op de terugweg waren naar het kamp na een mislukte poging de oversteek naar Groot-Brittannië te maken. „Ze werden op straat omsingeld door een zestal mannen die volgens de slachtoffers een uniform zonder insignes droegen“, zo luidt het. De slachtoffers werden onder bedreiging van wapens verplicht hun gsm en geld af te geven.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migrant Arrivals in Europe by Sea Reached 36,556 in First 21 Days of 2016“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Source: IOM

Greece – With more than a week left in the first month of 2016, IOM reports that deaths of migrants and refugees in the Mediterranean already make this the deadliest January on record. Deaths in the past 24 hours bring to at least 113 the total number of fatalities recorded, which is more than the past two Januaries combined, when 94 deaths were recorded – 12 in January 2014 and 82 last year.

With nearly 37,000 migrants and refugees now having arrived in Italy and Greece by sea in 2016, that figure is roughly 10 times 2015’s total on this date. For Greece and the Western Balkans, the increase is well over 20 times 2015’s total on this date.

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