18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Flüchtlingslager auf Chios“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: FaktenCheck Hellas | 12.11.2016

Wilder als im wilden Westen

von Nikos Chilas

Sie sind nicht von dieser Welt. Die 900 Bewohner des Flüchtlingslagers Suda auf der griechischen Insel Chios leben ein verkehrtes Leben. Am Tag liegen sie apathisch auf den Matratzen in ihren Zelten, oder, wenn das Wetter mitspielt, am nahliegenden Strand. Und erst, wenn es zu dämmern anfängt, wagen sie sich langsam und leise aus dem Lager wie Zombies, um ein paar hundert Meter weiter in den Hafen der Stadt zu gehen. Dort setzen sie sich schweigend auf die Mole, die Gesichter zum Eingang des Hafens gewandt – offenbar in der Hoffnung, von dem nächstankommenden Schiff mitgenommen zu werden, nach Piräus oder gar zu einem anderen Hafen von Nordeuropa.

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Das beste Hotel Europas – on tour · Kategorien: Deutschland, Griechenland, Schweiz, Termine [alt]

Quelle: medico international

on-tour

Nach sechs Monaten City Plaza in Athen berichten UnterstützerInnen und ehemalige BewohnerInnen auf Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz von ihren Erfahrungen.

Das City Plaza liegt mitten in der Innenstadt von Athen, im April 2016 wurde das leerstehende Hotel von einer AktivistInnengruppe besetzt. Seitdem wird der alltägliche Betrieb von solidarischern UnterstützerInnen gemeinsam mit den dort wohnenden Geflüchteten organisiert. Die 400 neuen Gäste, darunter 180 Kinder, kommen aus aller Welt: aus Syrien, Rojava, Irak, Pakistan, Iran und Afghanistan. Im City Plaza finden sie einen Platz, der ihnen Privatsphäre, ein Wohnen in Sicherheit und Würde ermöglicht. Wir leben zusammen, wir kämpfen zusammen, Solidarität wird gewinnen lautet ihr Motto.

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17. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Flucht über das Mittelmeer: Hunderte von Menschen ertrunken · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

Quelle: NZZ | 17.11.2016

Auf der Überfahrt von Afrika nach Europa sind seit Montag mehr als 340 Menschen ums Leben gekommen.

(dpa) Innerhalb von zwei Tagen sind bei vier Schiffbrüchen nach Behördenangaben mehr als 340 Menschen bei der Überfahrt von Afrika nach Europa im Mittelmeer ums Leben gekommen. Allein etwa 100 Menschen starben nach Angaben der internationalen Migrationsbehörde IOM in der Nacht auf Donnerstag, wie Sprecher Flavio Di Giacomo auf Twitter mitteilte. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen habe 27 Menschen von dem verunglückten Schiff retten können, auf dem insgesamt 130 Menschen von Libyen aus unterwegs waren. «Diese Tragödie ist einfach unerträglich», schrieb Ärzte ohne Grenzen auf Twitter.

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17. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Report on the current situation at the border between Como, IT and Chiasso, CH · Kategorien: Italien, Schweiz · Tags:

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General Situation

Eviction of the camp close to the train station
At the end of September, the authorities evicted the makeshift camp in the park close to Como San Giovanni train station, where many refugees had been sleeping and gathering. Afterwards, the people were brought to an official Red Cross/Caritas container camp close to the train station, many against their will but with no other choice. There is also a permanent police presence in the park and around the train station, where the refugees are prevented from sleeping or gathering. Therefore, many people no longer stay in Como, but in and around Milano and just travel to Como when they try to enter Switzerland.

The Caritas camp
Around 250 people are estimated to be staying in the camp at the moment. In order to be able to stay in the camp, refugees have to register as an asylum seeker and identify themselves at the local Questura. The entrance of the camp is guarded by local police. No independent observers or journalists are permitted to enter the camp.

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17. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Libyens Küstenwache gefährdet Flüchtlinge und Helfer“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 16.11.2016

Bewaffnete Grenzschützer gehen auf dem Mittelmeer zum Teil aggressiv gegen Flüchtlingsboote und Rettungsschiffe vor – zuletzt mit tödlichen Folgen. Trotzdem will die Bundesregierung die Libyer unterstützen.

Von Kristiana Ludwig, Malta

Als das Schiff seine Lichter löschte und davonfuhr, brach auf dem Schlauchboot Panik aus. Die Männer in Uniformen, die nun in die schwarze Nacht verschwanden, hatten die Bootsinsassen geschlagen. Jetzt war einer der Schläuche beschädigt, Wasser sammelte sich zwischen den Füßen der Menschen. Um 3.25 Uhr morgens, so schildert es der Kapitän des nahen Rettungsschiffs Sea Watch 2 in seinem Logbuch, seien die ersten Menschen ins Meer gefallen oder hineingesprungen. „The boat is clearly sinking“, notierte er um diese Uhrzeit.

Bis zu 30 Menschen seien in jener Nacht ertrunken, sagte ein Sea-Watch-Sprecher später. Die Organisation hat mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Strafanzeige erstattet – wegen „Angriffs auf den Seeverkehr“. Die Uniformierten hätten ihren Rettungseinsatz massiv behindert.

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17. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zeltlager und Häuser in Brand: Flüchtlinge randalieren auf Chios“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: n-tv | 17.11.2016

Auf der griechischen Insel Chios stecken Tausende Flüchtlinge fest. In dem völlig überfüllten Flüchtlingslager liegen bei vielen die Nerven blank. Eine Gruppe Migranten setzt das Lager mit Feuerwerkskörpern in Brand.

Auf der Ägäisinsel Chios ist es erneut zu schweren Ausschreitungen von Migranten gekommen. Wie „Politis“ online berichtete, hatte eine Gruppe von Migranten am späten Mittwochabend ein Geschäft mit Feuerwerkskörpern geplündert und diese anschließend im Auffanglager „Souda“ abgefeuert. Dort brannte im Verlauf der Nacht erneut ein Gutteil der Ausstattung ab.

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16. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise“ heißt Flüchtlingselend in Griechenland · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Faktencheck: Hellas

von Dorothee Vakalis

Bis zur Schließung des Lagers in Idomeni Ende Mai 2016 gab es eine Medienöffentlichkeit, es wimmelte auf den Feldern von Kameras und Mikrophonen!…. Idomeni kennt heute alle Welt. Jenseits aller humanitären Standards gab es trotzdem ein soziales Klima: kreative Aktionen, improvisierte Vorzelte, Feuerstellen, Figuren aus Abfall und zu Spielzeug Umfunktioniertes. Vor allem gab es die große Hoffnung in den Gesichtern, doch noch weiter zu kommen…. In der europäischen Öffentlichkeit begann sich die Auffassung auszubreiten, dass solche unwirtlichen Zustände in Europa nicht sein dürfen.

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16. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wie ein alter Fischkutter Flüchtlinge rettet“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: Frankfurter Rundschau | 14.11.2016

Das Mittelmeer kann für afrikanische Flüchtlinge der Weg in ein neues Leben sein. Oder in den Tod. Ein Bericht von Bord des Rettungsschiffs „Sea Eye“ vor der libyschen Küste.

Die „Sea Eye“ liegt im Hafen von Malta. In einem riesigen Trockendock gleich nebenan wird gerade der Schiffskörper der „Martha Ann“ aufgefrischt. Größer kann der Kontrast kaum sein, anschaulicher ist der Zustand der Welt kaum abzubilden. Hier ein rostiger ehemaliger 26-Meter-Fischkutter, der jetzt als Flüchtlingsretter vor der libyschen Küste kreuzt; daneben die tiefblaue luxuriöse Charter-Jacht mit schneeweißen Aufbauten, 70 Meter lang, jeder Meter kostet eine Million Dollar.

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15. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Spanien spürt 50 Boat-people auf, Marokko nimmt sie fest · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Quelle: Diario Sur

Rescatan a 50 personas de una patera

Efectivos de Salvamento Marítimo localizó ayer tarde, a 11 millas de la costa marroquí, una embarcación que iba ocupada por al menos 50 personas. Según informaron a Efe fuentes de Salvamento Marítimo, el avión Sasemar 101 fue el que encontró la patera que había salido del norte de Marruecos. Hasta el lugar se desplazó la embarcación Salvamar Hamal, aunque debido a que la patera se localizó próxima a la costa de Marruecos se estima que fue la Armada marroquí la que realizó el rescate de sus ocupantes.

15. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Weitere Schiffskatastrophe, Dutzende Tote · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Quelle: Quotidiano.net

Migranti, affonda un barcone in Libia. „Un centinaio di dispersi“

Almeno 15 tratti in salvo, sei cadaveri recuperati. Si temono decine di morti. Salvini: „Pronti a denunciare il governo per strage“

Roma, 15 novembre 2016 – Nuova, ennesima tragedia nel Mar Mediterraneo. Un gommone carico di migranti è affondato ieri sera a circa 30 miglia dalle coste della Libia. Nel naufragio una petroliera è riuscita a trarre in salvo 15 persone, sei i cadaveri recuperati, mentre sarebbero almeno 100 i migranti dispersi. A cordinare i soccorsi è la Guardia Costiera Italiana che ha inviato sul luogo del naufragio numerose unità. I corpi sono stati recuperati dalla nave della Ong italo-tedesca Sos Mediterranee. E sul naufragio infuria la polemica politica. Con Matteo Salvini che minaccia di denunciare il governo. „Basta. E‘ arrivato il momento di dire basta“, tuona il leader della Lega Nord. E annuncia: „Verificheremo con i nostri legali se è possibile denunciare il Governo per strage e per favoreggiamento dell’immmigrazione clandestina“.

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