22. November 2016 · Kommentare deaktiviert für I desaparecidos del Mediterraneo, non parliamo di naufragi, perché questa è eliminazione · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

Quelle: Huffington Post | 21.11.2016

Questi i dati del dossier „Un Cimitero chiamato Mediterraneo„, di Emilio Drudi, Comitato Verità e Giustizia per i Nuovi desaparecidos.

26/27 ottobre 2016: Dispersi 97 migranti, totale 97 vittime, nel naufragio di un gommone davanti alle coste libiche. Garaboulli-Tajoura.

27 ottobre 2016: 51 morti, come raccontato da alcuni dei compagni sopravvissuti, dopo lo sbarco ad Augusta. Canale di Sicilia.

27 ottobre 2016: La salma di un giovane profugo, trovato senza vita su un gommone, sbarcata ad Augusta. Canale di Sicilia.

26/29 ottobre 2016: circa 250/260 vittime – 75 morti di cui è stato recuperato il corpo e quasi 180 dispersi – nel naufragio di due gommoni al largo della Libia, in acque territoriali di Tripoli. La tragedia – sviluppatasi nell’arco di quattro giorni, dal 26 al 29 ottobre – potrebbe essere anche molto più grave, perché si ignora la sorte di un terzo gommone salpato da Sabratha mercoledì 26, che non è da escludere sia affondato. Janzour-Sabratha.

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21. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Australische Lösung statt Flüchtlingsdeal?“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Telepolis | 21.11.2016

Griechenland: Alarmzustand wegen des möglichen Scheiterns der Abmachung mit der Türkei. Ausschreitungen der rechtsradikalen Goldenen Morgenröte

Wassilis Aswestopoulos

Griechenland bereitet winterfeste Unterkünfte für die im Land fest sitzenden Flüchtlinge und Immigranten vor. Die Nachrichten aus der Türkei und die entsprechenden Reaktionen aus Europa zum immer wahrscheinlicher erscheinenden faktischen Scheitern des Flüchtlingsdeals haben das Land in einen Alarmzustand versetzt. Trotz der schwierigen Seegänge im November kamen von Samstag bis Sonntagmorgen 217 Flüchtlinge auf Lesbos, Chios und Samos an.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „123 migrants escape from detention center in Istanbul, set building on fire“ · Kategorien: Türkei, Video · Tags:

Quelle: Göçmen Dayanişma

This Saturday, on November 19th, 123 migrants managed to escape the Kumkapı deportation center in Istanbul, after starting a fire in their cells. While the fire brigades were working to extinguish the fire, the migrants broke through the gate of the courtyard and runaway despite the policemen shooting in the air. The police forces brought 20 of them back while searching the neighborhood.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Libye : La flottille humanitaire redoute l’hiver“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute

Quelle: El Watan | 18.11.2016

Les migrants continuent cette année de prendre la mer en nombre depuis la Libye, mais la flottille humanitaire, qui vient à leur secours, n’est pas taillée pour l’hiver et, sans aide, elle redoute de nouveaux drames.

Plus de 3200 migrants secourus, au moins 11 morts et 230 disparus : au large de la Libye, les cinq derniers jours ont été plus chargés que l’ensemble du mois de novembre de l’année dernière. Le record de plus de 27 300 migrants enregistrés sur les côtes italiennes en octobre et le total qui dépasse déjà 8000 en novembre confirment que cette année les dangers de la mer en cette saison ne dissuadent pas les migrants ni leurs passeurs. Or la majeure partie des navires humanitaires privés qui ont joué un rôle essentiel dans les secours cette année seront rentrés au port à la fin du mois, pour des raisons de sécurité mais aussi pour des travaux de maintenance essentiels en vue des opérations probables de l’année prochaine.

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19. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wir haben keine andere Wahl, als Menschen aufzunehmen“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: Spiegel Online | 19.11.2016

Was passiert, wenn das Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Türkei scheitert? Gerald Knaus, der als Architekt des Deals gilt, warnt vor einer „Katastrophe“: Der komplette Balkan würde destabilisiert.

Ein Interview von Hasnain Kazim

SPIEGEL ONLINE: Herr Knaus, das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei gilt seit gut einem halben Jahr, aber immer wieder droht es zu scheitern. Hat es eigentlich je funktioniert?

Knaus: Die Anzahl der Menschen, die sich auf den gefährlichen Weg über die Ägäis nach Europa machen, ist stark gesunken. Noch Anfang März kamen bis zu 1500 Menschen täglich in Griechenland an. Nach Inkrafttreten des Abkommens am 20. März dieses Jahres wurden es sofort weniger. Im Juni und Juli kamen nur noch 50 am Tag. Auch die Zahl der Menschen, die in der Ägäis ertrinken, ist deutlich gefallen. So gesehen funktioniert das Abkommen.

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19. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Ausnahme-Doku „Les Sauteurs“ – Ein Flüchtling wird zum Filmemacher · Kategorien: Marokko

Quelle: Spiegel-Online | 18.11.16

Für die Kino-Doku „Les Sauteurs“ haben die Filmemacher ihre Kamera einem malischen Flüchtling an der Grenze zu Europa gegeben – und einmalige Einblicke in ein Leben zwischen Gefahr und Hoffnung erhalten.

Von Kirsten Rießelmann

Melilla. Außenposten Europas. Spanische Exklave auf dem afrikanischen Kontinent. Eine ans Meer gequetschte Stadt mit 80.000 Einwohnern, drumherum Marokko – und ein dreifach gestaffelter, sieben Meter hoher und elf Kilometer langer Zaun: Oben drauf Nato-Draht, davor und dahinter Polizei.

Über dieser hochmilitarisierten Zone thront der Berg Gurugú. Hier sammeln sich in einem Camp im Wald diejenigen, für die Melilla das Tor nach Europa sein soll. Immer und immer wieder versuchen sie, die Grenzanlagen zu überwinden, werden geschlagen, nehmen Schnittwunden, Knochenbrüche, wenn nicht gar den Tod in Kauf. Meist sind es junge Männer aus Ländern südlich der Sahara, die auf dem Gurugú eine Not- und Zweckgemeinschaft bilden, zu Tausenden.

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19. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece: Souda refugee camp on Chios island attacked · Kategorien: Europa, Griechenland

Quelle: Al Jazeera | 18.11.16

Tensions rise in Chios as refugee camp comes under suspected far-right attack with Molotov bombs and massive stones. 

By Teo Kermeliotis

Dozens of refugees, including pregnant women and children, on the Greek island of Chios are spending the night out in the cold, too frightened to return to their camp after a suspected far-right group attacked it with Molotov cocktails and massive stones „bigger than the size of a football“.

More than 100 residents of the island’s Souda camp, located next to the ruins of an ancient castle in central Chios, lost their places to sleep after several tents were destroyed in two nights of incidents, according to the UN’s refugee agency (UNHCR).

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Lebensgefährliche Flucht auf dem Güterzug“ · Kategorien: Deutschland, Italien · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 17.11.2016

  • In den vergangenen Wochen sind mehr als 100 Flüchtlinge als blinde Passagiere auf Güterzügen nach München gefahren.
  • Sie steigen meist in Italien auf die offenen Züge, um über den Brenner nach Deutschland zu kommen.

Von Martin Bernstein

Sie hoffen auf ein besseres Leben – und setzen dafür ihre Gesundheit aufs Spiel. Manchmal riskieren sie sogar ihr Leben. Zahlreiche Flüchtlinge sind in den vergangenen Wochen als blinde Passagiere auf Güterzügen nach München gekommen. Die Bundespolizei sieht diese neue, oft lebensgefährliche Fahrt mit großer Sorge. Seit Anfang Oktober sind von den Münchner Beamten bereits 105 Flüchtlinge aufgegriffen worden, die diesen Weg gewählt hatten, 59 allein in den vergangenen zwei Wochen.

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Izmir: „Für uns gibt es hier keine Zukunft“ · Kategorien: Türkei

Quelle: Frankfurter Rundschau | 17.11.2016

Hunderttausende syrische Flüchtlinge sind im türkischen Izmir gestrandet. Den Familien fehlt es an allem: an Essen, Geld, Jobs und medizinischer Versorgung. Sie hoffen auf ein besseres Leben in Europa

Frank Nordhausen

Es hat sich herumgesprochen, dass ein Augenarzt kommt, der Flüchtlingskinder mit Sehproblemen begutachtet, ohne dafür Geld zu nehmen. Dutzende syrische Frauen drängen mit ihren Kindern in das kleine baufällige Haus im Zentrum der türkischen Mittelmeermetropole Izmir. Ein winziges Bürozimmer wird zum Behandlungsraum, der junge Arzt Halil Hüseyin hängt eine Tafel mit großen und kleinen Zeichen an die Wand. Dann kommen die kleinen Patienten einer nach dem anderen an die Reihe, halten sich abwechselnd ein Auge zu und lesen vor, was sie sehen. „Niemand bietet eine Augenuntersuchung an, im Krankenhaus müssten sie monatelang darauf warten, deshalb habe ich mich einfach dazu bereit erklärt“, sagt Hüseyin, der mit drei freiwilligen Helfern gekommen ist.

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Zahl der Flüchtlinge aus Libyen und die Zahl der Ertrunkenen steigen“ · Kategorien: Europa, Libyen, Mittelmeerroute

Quelle: Telepolis | 18.11.2016

„Hey #Europe, it’s time to wake up! The anti-smuggling agenda being pushed by your governments is increasing the death toll on the Med!“

Für Ärzte ohne Grenzen ist dies ein Weckruf, zumal im Nahen Osten und in Afrika neue und ungelöste Krisen und Konflikte zu neuen Flüchtlingsströmen führen

Florian Rötzer

Gestern sind womöglich bis zu 100 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, die von Libyen nach Italien gelangen wollten. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die mit den Schiffen „Dignity I“ und „Bourbon Argos“ den Flüchtlingen hilft, berichtet, dass nur 27 Menschen vom britischen Militärschiff Enterprise gerettet werden konnten. Sie wurden von den Briten dem MSF-Schiff Argos übergeben. Sie seien „erschöpft, geschickt und traumatisiert“ gewesen sein, so MSF-Koordinator Michele Felaro.

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