14. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Erneute Schiffskatastrophen, mindestens 249 Tote · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Zwei Boote sind gekentert, mindestens 249 Menschen ertrunken, 29 Überlebende, die lange im Wasser geblieben sind, die Rettung kam sehr spät. Meldung durch UNHCR bestätigt.

Quelle: Alghero Citta

Migranti, almeno 239 dispersi al largo della Libia

Sarebbero 249 i migranti morti nel nuovo naufragio di due gommoni al largo della Libia. Su Twitter la portavoce di Unhcr, Carlotta Sami, scrive che la notizia dell’affondamento dei gommoni è confermata anche da due testimoni.

Il sindaco di Lampedusa, Giusi Nicolini, di ritorno dall’hotspot di Lampedusa e dalla Guardia medica, dove sono ricoverati alcuni dei 29 superstiti, ha detto: „Basta con queste stragi, rischiamo un genocidio vero e proprio“.

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14. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Sabratha: 300 Tote am Strand · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Quelle: The Libya Observer

300 bodies of migrants recovered from Sabratha beach in 4 months

The team tasked by the Municipality of Sabratha to gather bodies of illegal immigrants from the local shores succeeded in removing 300 bodies from the sea over the last four months, the last being 15 bodies last week alone, the Mayor said.

Mayor Hussein Dawadi said he is continuing his efforts to stem this flow and refuses to stand by helpless, pointing at the fact he had met with the Sheiks of Mosques that give Friday sermons and asked them to highlight this issue to the general public and to explain where the proceeds of such business stand Islamically.

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14. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Es war einmal ein Jungle in Calais“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

Quelle: Faktencheck Hellas | 12.11.2016

Das wundersame „Verschwinden“ von 4.000 Menschen

von Bernard Schmid

„Alles verläuft ruhig und nach Plan“: So lautet die PR von Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve am 24. Oktober, als die Evakuierung des „Jungle“ genannten Migrantencamps in der Nähe von Calais begonnen hat. Gegen 8.45 Uhr verließ ein erster Bus mit Migranten das Lager, um zu einem „Aufnahme- und Orientierungszentrum“ (CAO) in der ostfranzösischen Region Burgund zu fahren. Die betroffenen Flüchtlinge mussten zuvor durch Gitter und einen Detektor gehen und sich identifizieren lassen.

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09. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „EE. UU. bombardeó Libia usando bases de Italia y Grecia“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien, Libyen · Tags:

Quelle: DW

La aviación de combate estadounidense usó bases aéreas en Italia y Grecia para bombardear la ciudad libia de Sirte, que fuerzas yihadistas ocuparon en febrero de 2015, según una información desvelada anoche por la cadena de televisión privada „Al Nabba”. Este canal libio asegura que ha accedido a conversaciones de los pilotos de combate norteamericanos que demuestran que sus cazabombarderos despegaron desde una base en la isla italiana de Sicilia y de otra en la griega de Creta.

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09. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Rifugiati deportati, trattenuti e umiliati. Una storia di ordinaria follia dalla stazione di Milano all’Hotspot di Taranto · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: Lasciatecientrare.it

hotspot-di-taranto

Il presente documento redatto e firmato da Associazione Babele, Associazione Ohana, Campagna Welcome Taranto, Campagna LasciateCIEntrare si apre alla sottoscrizione di quanti, singoli, ed organizzazioni, ritengano doveroso e imprescindibile il rispetto di diritti umani fondamentali garantiti dal nostro ordinamento costituzionale e da diverse convenzioni internazionali.

D. ha 18 anni. È un richiedente asilo di nazionalità gambiana ospitato nel centro di accoglienza straordinaria di Via Corelli, a Milano. Sabato scorso, mentre si trovava in strada nei pressi della stazione centrale, è stato portato via dalla locale questura. Privato del cellulare, dell’orologio, di altri effetti personali, è stato caricato su uno degli autobus “speciali” carichi di profughi in partenza ogni giorno dal Nord lombardo e ligure, da Como, Chiasso, Ventimiglia, verso Taranto. Destinazione Hotspot. Verso uno dei centri di identificazione, foto segnalamento e finanche di espulsione o respingimento, senza nessuna cornice giuridica attivi oggi in Italia. Di questo si tratta.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Arabischer Frühling 2.0?“ · Kategorien: Marokko

Quelle: Telepolis

In Marokko kommt es weiter zu großen Demonstrationen, ausgelöst wurde die Protestwelle vom grausamen Tod des 31-jährigen Mouhcine Fikri

Ralf Streck

Seit einer Woche kommt es in den wichtigen Städten Marokkos, ausgehend von Al-Hoceima, zu Demonstrationen und Protesten, auch am Samstag gingen wieder tausende Menschen in Al Hoceima und in Nador auf die Straße. Den Funken bildete der grausame Tod des 31-jährigen Mouhcine Fikri. Die Proteste kommen für das autokratische Königreich zur Unzeit, denn heute begann der Weltklimagipfel im marokkanischen Marrakesch, auf dem die Details für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ausgehandelt werden, sollen das gerade in Kraft getreten ist.

Fast täglich kommt es seit vergangenem Freitag zu Demonstrationen im Land, nachdem der Fischverkäufer in einem Müllauto zerquetscht wurde. Die Vorgänge kontrastieren seither gehörig das Bild, mit dem sich das autokratische Königreich bis zum 18. November vor der Weltöffentlichkeit zu präsentieren versucht. Fikri verlor sein Leben, weil er zu verhindern versuchte, dass die Polizei die von ihm im Hafen gekaufte Ware vernichtet. Denn, anders als gesetzlich vorgesehen, sollte die halbe Tonne illegal gefischter Schwertfisch nach der Beschlagnahmung nicht den Armen zukommen, sondern auf dem Müll landen. Das führte letztlich zum tragischen Tod des jungen Mannes und wurde zum Funken für das größte Aufbegehren seit den Protesten im Rahmen des Arabischen Frühling vor sechs Jahren im Land.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge – ein Jahr EU Programm zur Umverteilung“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Telepolis

Die griechische Regierung hat zum Jahrestag des Programms der Umverteilung von Flüchtlingen statistische Daten des Programms veröffentlicht

Wassilis Aswestopoulos

Die griechische Regierung hat zum Jahrestag des Programms der Umverteilung von Flüchtlingen statistische Daten des Programms veröffentlicht. Noch vor dem Deal der EU mit der Türkei über die Flüchtlingsfrage, war im vergangenen Jahr ein Abkommen der EU-Staaten untereinander geschlossen worden. Es betraf die Umverteilung der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Griechenland und Italien kommen, auf die übrigen EU-Staaten.

Von den bis zum 23.10.2016 gestellten, und von Griechenland weitergeleiteten 10156 Anträgen stammten 5739 von Männern und 4417 von Frauen. Hinsichtlich der Staatsbürgerschaften verteilten sich die Anträge auf 7897 Syrer, 1697 Iraker, 181 Menschen aus Eritrea, 178 Palästinenser, 112 im offiziellen Schreiben der Regierung als Zigeuner bezeichnete, 87 Jemeniten, zwei Zentralafrikaner, einen Iraner und einen Bürger Burundis. Insgesamt hatten 15384 Flüchtlinge und Immigranten einen Antrag auf Umverteilung innerhalb der EU an die griechische Asylbehörde gestellt.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanrouten-Länder rechnen mit Ende des Türkei-Deals · Kategorien: Balkanroute, Europa, Österreich, Türkei

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Frauenkirchen (dpa) – Die Staaten entlang der Balkanroute wollen sich nicht von einem erneuten starken Andrang von Flüchtlingen überraschen lassen. Die Verteidigungsminister mehrerer zentraleuropäischer Staaten haben entsprechende Maßnahmen beraten.

„Weil der Deal zwischen der EU und der Türkei immer fragiler wird und sich Bruchstellen zeigen, wollen wir selbst handlungsfähig sein“, sagte Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) nach dem Treffen mit Amtskollegen aus Tschechien, Kroatien, Ungarn, Mazedonien, Montenegro, Polen, Serbien, Slowenien und der Slowakei. Ein konkreter Aktionsplan solle aber erst noch mit den jeweiligen Innenministern auf einem weiteren Treffen vereinbart werden.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Berlin: „Kein Land in Sicht – zur Situation von Geflüchteten in Griechenland“ · Kategorien: Griechenland, Termine [alt]

Quelle: Griechenlandsolidarität

Diskussionsveranstaltung

Freitag, 25. November 2016, 19.00–21.00 Uhr
Ort: Passionskirche (Kulturkirche), Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin-Kreuzberg

Seit dem 20. März 2016, dem Start des sogenannten Flüchtlings-Deals mit der Türkei, werden als eine direkte Folge zehntausende Geflüchtete in Griechenland in überfüllten Lagern festgehalten. Sie leben dort meist unter menschenunwürdigen Bedingungen, sind aufgrund ihrer festgefahren Lage verzweifelt und hoffnungslos. Doch damit wollen wir uns nicht abfinden.

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07. November 2016 · Kommentare deaktiviert für A #safepassage is the only way to cut migrants’ deaths · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags:

Reply to the statement of the Commander of the European operation Sophia on the training of Libya´s so-called “coastguard”.

“It is cynical, that the commander of the operation Sophia, Rear Admiral Enrico Credendino, claims the training of Libyan coastguards could cut the death toll on the med.” Sea-Watch CEO Axel Grafmanns says. “It’s only meant to cut the number of people arriving in Europe, not the number of death on the Mediterranean Sea. There is only one way to cut migrants’ deaths, which is a safe and legal passage”

“We are not against a SAR mission also within the 12 nm zone, as indeed many accidents occur there, however the absolute priority of any training mission has to be an improvement of the humanitarian situation and the SAR capabilities and not to cut down the number of migrants arriving in Europe.” Sea-Watch board member Johannes Bayer states: “Sea-Watch was able to document cases, in which Libyan coastguard carried out forced returns – even far out of territorial waters. These deportations are dictated by the European Union and should be considered as a clear violation of the non-refoulement principle as lives are being put in danger.”

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