„[…] Die Ölförderung ist vielleicht die einzige Erfolgsgeschichte nach den libyschen Revolutionswirren im Jahr 2011. Obwohl viele ausländische Experten das Land verlassen hatten, gelang es, die Ölförderung in relativ kurzer Zeit wieder auf das Vorkriegsniveau von 1,6 Millionen Fass pro Tag zu steigern. Die Staatseinnahmen stammen fast ausschliesslich von den Ölverkäufen. Jetzt droht das Rückgrat des nordafrikanischen Landes zu brechen. Seit Wochen werden die wichtigsten Ölverladestationen entlang der Mittelmeerküste bestreikt. Die Produktion ist im Juli auf ein Rekordtief von 330 000 Fass gefallen und liegt im August etwa bei 700 000 Fass. Die Folge sind grosse finanzielle Einbussen, auch für die ausländischen Partnerfirmen, und ein Verlust an Vertrauenswürdigkeit. Nach den Angaben von Ölminister Abdulbari al-Arousi beziffern sich die Verluste seit dem 25. Juli auf 1,6 Milliarden Dollar. […]“
„Big Data“ – Die Revolution in der Glaskugel
in Hintergründe und Texte der Recherchegruppe (rg)
Geschlossen
Die Aufstände in Nordafrika und Nahost haben nicht nur die dortigen Linken überrascht, auch für die westlichen Geheimdienste und die mit reichlich Staatskohle unterstützten zahlreichen Experten der westlichen think tanks kamen die dortigen Geschehnisse aus den Nichts. Dies änderte sich auch in den kommenden Monaten nur langsam, als die Demonstrationen und Proteste in Syrien begannen, hiess es unisoso in allen veröffentlichten Gesprächen mit den sogenannten Experten, die Situation in Syrien sei nicht mit Ägypten oder Tunesien zu vergleichen, das Regime sitze fest im Sattel, die Geheimdienste allgegenwärtig, die Protestwelle werde schnell zusammenbrechen …
Nassima Moussaoui
http://www.maghrebemergent.info/actualite/maghrebine/
La Banque Mondiale appelle à la réforme du système de subvention des produits alimentaires
Conçues pour aider les franges les plus démunies, les subventions des produits de base ont de graves effets pervers. La Banque Mondiale appelle à les réformer en profondeur.
Weiterlesen »
NZZ E-Paper – Die digitalen Ausgaben der NZZ
[…] Inzwischen verdichten sich die Hinweise darauf, dass es nicht die NSA ist, die in Deutschland umfangreiche Abhöraktionen unterhält, sondern dass der BND selber die Amerikaner mit Daten versorgt. Laut einem Bericht der «Berliner Zeitung» stammen die rund 500 Millionen Datensätze, die die NSA laut dem Whistleblower Snowden monatlich anhäufte, vom BND. Der Bundesnachrichtendienst habe sie zum Teil von Bad Aibling aus legal in Krisengebieten wie Afghanistan oder Nordafrika gesammelt. Die Daten seien nachher der NSA «im Rahmen der üblichen Zusammenarbeit zwischen befreundeten Diensten» übermittelt worden, wobei strikt darauf geachtet worden sei, dass keine Grundrechte deutscher Bürger verletzt wurden. Ob diese und andere Darstellungen zutreffen, […]“
http://www.lalibre.be/actu/international/ces-clandestins-qui-divisent-l-europe
Ces clandestins qui divisent l’Europe
GILLES TOUSSAINT
Malte a refusé d’accueillir un groupe de migrants clandestins. Une décision qui a suscité des tensions avec la Commission européenne. Et qui illustre les failles de la politique communautaire en la matière.
Weiterlesen »
Patrick Kroker, a German Lawyer whom we were recently in contact with through ECCHR in Berlin offered this preliminary analysis of the Salamis case that may also be useful to define the legality or illegality of the practice of „privatised pushbacks“.
Patrick Kroker, un avocat allemand avec lequel nous avons récement été en contact via ECCHR à Berlin nous à envoyé cette analyse préliminaire du cas Salamis et qui pourrait être utile pour définir la légalité ou l’illégalité de la pratique des „pushback privatisé“.
He asks us to specify that:
„please do make sure to make clear that this is only a brief and preliminary analysis. I only had a couple of hours to work on it today and before being quoted on it, I would like to conduct a more thorough research on the issue. But in case the analysis helps someone „private push back“ cases, I am more than happy, of course.“
updated informations about the „Salamis-case“:
The tanker arrived yesterday in Syracus/Sicily with all 102 boatpeople, coming mainly from Sudan and Eritrea, and starting now their asylum procedures …
And the Salamis went back to Malta in the meanwhile, obviously without any attempt from authorities to try to criminalize the Captain and the crew for their rescue-operation (and as some of us had feared before because of earlier experiences).
All’s well that ends well?
Joseph Muscat comes out politically stronger thanks to the Italian intervention to disembark 102 migrants in Syracuse. But had it not been for Italy he would have had egg on his face.
http://www.maltatoday.com.mt/en/blogsdetails/blogs/All-s-well-that-ends-well-20130807
Thanks to the timely intervention of the Italian government, Joseph Muscat’s sabre-rattling on immigration has politically paid off. His intransigence to refuse the disembarkation of 102 migrants left Italy with no choice but to intervene to avert a humanitarian tragedy just outside Maltese territorial waters.
Weiterlesen »
[dt] [en] [it] fr] [ar: siehe hier: CP_Salamis_AR]
Boats4People
Presseerklärung
Träumen die Mittelmeerstaaten von einem Papua-Neuguinea in Europa, um Bootsflüchtlinge dort einzusperren?
Am 5. August 2013 um etwa 1 Uhr morgens, 46,6 nautische Meilen von Libyen und 140 Meilen von Malta entfernt, rettet der liberianische Tanker Salamis 102 Bootsflüchtlinge. Diese Intervention folgt Anweisungen von Italien, diesem in Seenot geratenen Boot zu Hilfe zu kommen. Weiterlesen »