Quelle: Phoenix
Video: Unter den Linden
Zu Gast bei Michaela Kolster sind u.a.:
– Harald Kujat (General a.D.)
– Wolfgang Gehrcke (außenpolitischer Sprecher DIE LINKE im Deutschen Bundestag)
Moderation: Michaela Kolster
Quelle: Phoenix
Zu Gast bei Michaela Kolster sind u.a.:
– Harald Kujat (General a.D.)
– Wolfgang Gehrcke (außenpolitischer Sprecher DIE LINKE im Deutschen Bundestag)
Moderation: Michaela Kolster
Quelle: Die Welt
Von Claudia Ehrenstein, Ileana Grabitz und Daniel Friedrich Sturm
Noch leben die meisten Flüchtlinge in Notunterkünften. Aber bald brauchen sie eine eigene Wohnung. Planer entwickeln bereits Konzepte – bis hin zu einer ganzen Stadt mit einer Moschee im Zentrum.
Manfred Osterwald ist Architekt und Generalplaner. Er hat Erfahrung damit, ganze Städte am Reißbrett zu entwerfen: In China, im Iran, im Libanon hat er solche Großprojekte realisiert. Und jetzt hat er die Vision, Flüchtlingen in Deutschland eine neue Heimat zu bauen. „Smart Home City“ nennt er seine Idee – wobei Home für Help & Organisation for Migrants in Europe steht. Osterwald denkt groß, sehr groß.
Quelle: Die Welt
Von Hannelore Crolly, Saarbrücken
Morddrohungen wegen Verlegungen, Geringschätzung von Frauen und mangelnde Hygiene: Saarlands Innenminister kennt viele Probleme mit Flüchtlingen. Er sagt: Deutschland befindet sich im Notstand.
Quelle: Reuters
Berlin (Reuters) – Die Bundesregierung hat einer Zeitung zufolge ein Maßnahmenpaket zur Beschleunigung von Asylverfahren und für eine schnellere Abschiebung von abgelehnten Bewerbern beschlossen.
Wie „Bild“ (Mittwochausgabe) vorab unter Berufung auf Regierungs- und Länderkreise berichtete, plant der Bund unter anderem neben Linienflügen auch den Einsatz von Transall-Maschinen und Piloten der Bundeswehr für Abschiebungen. Diese sollen auch nicht mehr angekündigt werden, damit Asylbewerber nicht vorher untertauchen können. Zusätzlich sollen die Duldungskriterien überprüft werden. Weiter seien die Einrichtung von Transitzonen, schnellere Abschiebungen und eine Aussetzung des Winter-Abschiebe-Stopps in den Bundesländern geplant.
Quelle: Zeit Online
Betten werden knapp, Sicherheitsfirmen boomen, Handyanbieter verschenken SIM-Karten: Wer profitiert von der aktuellen Flüchtlingskrise – und mit welchen Mitteln?
Von Lukas Koschnitzke
Es war absehbar, dass sie kommen werden. Doch die Vielzahl der Flüchtlinge, die seit Monaten in Deutschland Hilfe sucht, überfordert Politik und ehrenamtliche Helfer. Alleine seit Anfang September sind 400.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Wie viele noch kommen werden, weiß niemand. Während die Politik über die Grenzen der deutschen Belastbarkeit streitet, gibt es aufseiten der Wirtschaft einige, die sich über immer mehr Flüchtlinge freuen: Sie verdienen die Milliarden, die Staat und Hilfsorganisationen für die Flüchtlinge ausgeben. Die große Anzahl ankommender Flüchtlinge wirkt für sie wie ein warmer Geldregen. ZEIT ONLINE stellt fünf Wirtschaftszweige vor, die von der aktuellen Situation profitieren.
Quelle: Zeit Online
Ungarn, Bulgarien und Griechenland setzen auf Grenzzäune zur Abschreckung. Auch die deutsche Polizei denkt darüber nach. Doch Abschottung wird nicht funktionieren.
Von Thomas Roser, Belgrad
Am Wochenende war es Rainer Wendt, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, der das Allheilmittel für die Flüchtlingskrise präsentierte. Die „Notbremse“ müsse gezogen werden, sagte er in der Welt am Sonntag und plädierte für einen Grenzzaun zu Österreich, um Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland aufzuhalten. Die zu erwartende Kettenreaktion – eine europäische Selbsteinzäunung – hält er für wünschenswert. „Genau diesen Effekt brauchen wir.“
Immer mehr ratlose Amtsträger sehen im sich selbst abzäunenden Europa eine Lösung, um die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Dabei zeigt ein Blick in die Länder Südosteuropas, dass in den vergangenen drei Jahren Grenzzäune die ankommenden Flüchtlinge zwar umleiten, aber keineswegs stoppen können. Neue Zäune entlang der Balkanroute haben bislang keine Folgen auf den Andrang der Flüchtlinge gehabt – im Gegenteil: Die Flüchtlingszahlen klettern auf immer neue Rekordhöhen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Von Lukas Ondreka
Schleuser haben ein mieses Image: Eine Tagung an den Münchner Kammerspielen will das ändern. Eine Verharmlosung oder wertvoller Debattenbeitrag?
Quelle: The Guardian
Germany prepared to accelerate Turkey’s EU membership process in exchange for help as Slovenia cuts refugee intake, creating bottlenecks along route
The battle for Aleppo, compounded by Russian airstrikes on the city, threatens to create a new refugee exodus from Syria, Turkey’s prime minister, Ahmet Davutoğlu, has warned.
Speaking after talks with the German chancellor, Angela Merkel, Davutoğlu called for action to prevent a new wave of refugees from moving north across the Turkish border. Aleppo is under assault both from Isis and from forces backing the Syrian government, including Iranian fighters and Russian aircraft.
Quelle: der Standard
Nachbarland machte Balken zu und wieder auf – Flüchtlingsandrang aus Slowenien
von Irene Brickner
Wien/Graz/Salzburg/Ljubljana – Der Hotspot der Flüchtlingsankünfte in Österreich hat sich am Wochenende offenbar endgültig von der ungarisch-burgenländischen zur slowenisch-steirischen Grenze verlagert. Nachdem Ungarn die Grenze Richtung Kroatien Samstag um null Uhr endgültig geschlossen hat, reisen die Schutzsuchenden, die nach wie vor meist nach Deutschland und Nordeuropa wollen, via Slowenien nach Österreich.