02. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bundesregierung plant Ausnahmen für Flüchtlinge beim Mindestlohn“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 02.01.2016

  • Die Bundesregierung erwägt Abweichungen vom Mindestlohn für Flüchtlinge und Zuwanderer, die sich nachqualifizieren müssen.
  • Währenddessen sei ihre Arbeit wie ein Pflichtpraktikum zu werten und fiele damit „nicht unter die Mindestlohnpflicht“.
  • Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ist gegen Sonderregeln für Flüchtlinge.

Von Thomas Öchsner, Berlin

Für Flüchtlinge und Zuwanderer, die sich für die Anerkennung ihres ausländisches Berufsabschlusses in Deutschland nachqualifizieren, soll in dieser Zeit kein Mindestlohn gelten. Dies geht aus einem gemeinsamen Papier des Bundesarbeits-, Bundesfinanz- und Bundesbildungsministeriums hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

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02. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Lebensgefährlicher Fluchtweg: Hunderte Migranten auf Güterzügen entdeckt“ · Kategorien: Deutschland, Italien · Tags:

Quelle: n-tv | 02.01.2017

Seit Deutschland und seine Nachbarländer ihre Grenzkontrollen verschärft haben, versuchen immer mehr Flüchtlinge auf Güterzügen nach Deutschland zu gelangen. Offenbar kursieren unter Migranten entsprechende Tipps.

Um nach Deutschland zu gelangen, haben Flüchtlinge nach einem Zeitungsbericht zuletzt vermehrt Güterzüge genutzt. So habe laut Bundespolizei die Direktion München seit Oktober rund 270 Migranten entdeckt, die auf Güterzügen in Containern oder zwischen Lkws in die Bundesrepublik gekommen seien, schreibt die Zeitung „Die Welt“.

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01. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Terrorisme en Europe: 1400 Tunisiens en voie d’extradition d’Allemagne · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags:

Quelle: El Watan | 31.12.2016

L’attentat de Berlin, perpétré le 19 décembre par le Tunisien Anis Amri, a poussé les autorités allemandes à accélérer les procédures d’extradition des 1400 Tunisiens sur les listes d’exclusion depuis des mois.

Les médias et la société civile tunisiens multiplient les campagnes médiatiques, en coordination avec les organisations d’immigrés en Allemagne, pour dénoncer les opérations de rapatriement des immigrés tunisiens, via des charters organisés à cet effet. La question a été même soulevée dans un récent entretien téléphonique entre la chancelière allemande, Angela Merckel, et le président tunisien, Béji Caïd Essebsi.

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30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „CSU-Wahlkampfforderung: Asylbearbeitung in Afrika“ · Kategorien: Ägypten, Deutschland, Mittelmeer, Tunesien

Quelle: Telepolis | 30.12.2016

Mittelmeermigranten sollen in Einrichtungen verbracht werden, in denen sie Anträge stellen und den Ausgang ihrer Verfahren abwarten können

Peter Mühlbauer

Anfang des neuen Jahres treffen sich die Bundestagsabgeordneten der CSU, die so genannte „Landesgruppe“, zu einer Klausurtagung im Kloster Seeon am Chiemsee. Dort soll der Rheinischen Post zufolge ein Beschluss gefasst werden, der vorsieht, dass die Partei im Wahlkampfjahr 2017 fordert, Migranten, die im Mittelmeer oder auf bedingt seetüchtigen Booten aufgegriffen werden, nicht mehr „automatisch“ in EU-Staaten, sondern stattdessen in Einrichtungen auf afrikanischem Boden verbracht werden. Damit würde eine Forderung aufgegriffen, die in Bayerns Nachbarland Österreich sowohl der ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz als auch SPÖ-Verteidigungsminister Doskozil vertreten. Dem Sozialdemokraten nach könnte man damit nicht nur „Schleppern das Handwerk legen“, sondern auch „dem Sterben im Mittelmeer ein Ende setzen“.

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30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Sie wissen, dass ihre Eltern leiden“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Deutsche Welle | 29.12.2016

Allein geflohene Minderjährige haben in Deutschland häufig nur noch subsidiären Schutz und können ihre Familie nicht nachholen. Die Politik verweist auf die Härtefallregelung. Kritiker sprechen von ausgehebelten Rechten.

Sie fliehen ohne ihre Eltern und suchen Schutz: Über 34.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben von Januar bis November 2016 in Deutschland Asyl beantragt. Die meisten der jungen Geflüchteten bekommen in Deutschland mittlerweile nur noch subsidiären Schutz. Im Jahr 2016 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über rund 7800 Asylanträge entschieden – fast 2160 Mal wurde der subsidiäre Schutz verliehen und kein Asyl zugesprochen.

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Aus Casablanca nach Deutschland · Kategorien: Deutschland, Marokko

Quelle: Deutschlandfunk | 28.12.2016

Marokkaner über die Kölner Silvesternacht: „Es geht um den Ruf unseres Landes“

Viele der mutmaßlichen Täter aus der vergangenen Kölner Silvesternacht stammen aus Casablanca. In einem Armenviertel am Rande der marokkanischen Millionenmetropole schämt man sich für die Landsleute. Sie wollen nicht, dass eine Handvoll Krimineller den Ruf eines Landes zerstört. Und einige bekommen jetzt den Wandel in der deutschen Willkommenskultur zu spüren.

Von Elisabeth Lehmann

Sidi Moumen, ein Moloch am Rande der Millionenstadt Casablanca. Einst angelegt als Müllkippe. Heute leben geschätzt 500.000 Menschen hier. Die meisten in Sozialwohnungen, viele können sich noch nicht einmal das leisten. Sie hausen in Wellblechhütten ohne Strom und Wasser. Der Boden ist schmierig, Esel fressen schimmliges Brot, dazwischen spielen Kinder. Ein Ort, den viele lieber heute als morgen verlassen würden.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zehntausende Asylbewerber kehren freiwillig in Heimat zurück“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 28.12.2016

55 000 Migranten haben nach SZ-Recherchen Deutschland 2016 in Richtung ihrer Herkunftsländer verlassen – so viele wie lange nicht. Sie erhalten Geld vom Staat, etliche kommen so ihrer Zwangsrückführung zuvor.

Von Bernd Kastner

So viele Asylbewerber und Migranten wie seit 16 Jahren nicht mehr sind in diesem Jahr freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt: 55 000 Menschen sind es, die 2016 mit finanzieller Unterstützung Deutschlands zurückgegangen sind, schätzt man im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die meisten stammen vom Westbalkan, sie sind ohne Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland und dürften so ihrer Abschiebung zuvorgekommen sein.

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27. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Familiennachzug von Flüchtlingen: Das gebrochene Versprechen“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: ARD Tagesschau | 27.12.2016

Immer seltener dürfen minderjährige Flüchtlinge ihre Eltern nach Deutschland nachholen. Dabei hatte vor allem die SPD auf Einzelfallprüfungen bestanden – „aus Nächstenliebe“. Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios zeigen aber: die Regelung wurde nie umgesetzt.

Von Arnd Henze, ARD-Hauptstadtbüro

Wenn Bashar nachts nicht einschlafen kann, vermisst er die Mutter ganz besonders. Dann kommen die Bilder wieder hoch: von den Bomben in seiner Heimat Syrien, von der gefährlichen Flucht im Schlauchboot, von Hunden und Schlägen auf dem langen Weg auf der Balkanroute. Bashar war 14 Jahre alt, als er sich mit seinem drei Jahre älteren Cousin und einem Onkel ins ferne Deutschland aufmachte.

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26. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Zeitungsbeilage Afrique Europe Interact · Kategorien: Afrika, Deutschland, Lesetipps

 

Quelle: Afrique-Europe-Interact

 

 

 

Die Zeitung kann kostenlos bei nolagerbremen@yahoo.de bestellt werden, gerne auch in größerer Zahl zum Weiterverteilen oder Auslegen.

Die pdf-Version kann hier heruntergeladen werden.

 

25. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Niemand will sie haben“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko, Tunesien · Tags: ,

Quelle: taz | 24.12.2016

Seit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln sind sie ein Lieblingsthema von Innenpolitikern: Abschiebungen nach Nordafrika. Der Fall Anis Amri hat diese Debatte neu entfacht

Christian Jakob, Lea Wagner

Die Argumentationskette geht so: In den Maghreb-Staaten herrsche weder Krieg noch seien die Regime Diktaturen, deshalb bestehe kein Recht auf Asyl. Und: Vor allem allein reisende junge Männer aus Nordafrika fielen häufig durch Straftaten auf. Dies sagte etwa Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) im August. „Wer Willkommenskultur missbraucht und hier sogar Straftaten begeht, muss schneller zurückgeführt werden.“ Doch die Heimatländer blockierten die Rückführung.

Stimmt das alles so?

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