03. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Illegal in Italien: Dioros dritter Anlauf“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Schweiz · Tags:

Quelle: taz

Die Grenze zu Frankreich ist bereits dicht. Seither versuchen immer mehr Flüchtlinge in die Schweiz auszuweichen. Häufig ein Irrweg.

Christian Jakob

COMO/ CHIASSO/ VENTIMIGLIA taz | Eine Nacht hat Keita Dioros neues Leben gedauert, jetzt ist es 12.57 Uhr, und es ist schon wieder vorbei. Eine Nacht war er in der Schweiz, dem Land, in dem er leben will. Jetzt tritt er vor die Tür der Polizeistation von Chias­so, nur den Gürtel und die langen weißen Schnürsenkel in der Hand, die die Polizisten ihm abgenommen hatten. Langsam, damit die Hose ihm nicht von der Hüfte rutscht, schlurft Dioro in ein Café auf der anderen Straßenseite, wo schon drei andere Afrikaner sitzen. Am Sonntag ist er in Norditalien angekommen, jetzt, am Mittwoch, hat er seinen dritten Versuch hinter sich, in die Schweiz zu gelangen.

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03. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migrant crisis: Hungary police recruit ‚border-hunters'“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Quelle: BBC

The Hungarian police are advertising for 3,000 „border-hunters“, who will reinforce up to 10,000 police and soldiers patrolling a razor-wire fence built to keep migrants out.

The new recruits, like existing officers, will carry pistols with live ammunition, and have pepper spray, batons, handcuffs and protective kit.

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02. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Stacked on the Balkan Route“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn

Quelle: Are You Syrious

Number of refugees arriving to Serbia increases every day. All of them are passing through the Balkan Route, being exploited by smugglers, forced to hide from the police, humiliated, but full of hope to reach their final destination. Along the way they are met with many volunteers who are doing their best, despite numerous obstacles, to help those who are in need. Serbia is not final destination for most of the refugees, but facing closed borders they are forced to wait. AYS volunteers team gathered information about situation in Serbia, pointing towards some of the most urgent issues and problems refugees but also volunteers are facing daily.

By the end of July, there have been roughly 3500 refugees in #Serbia. Out of this number, 300–700 remained in the parks of Belgrade, the majority were single men from #Afghanistan, #Bangladesh, #Iran, #Iraq and #Pakistan. They fork out thousands of dollars/euros to unscrupulous smugglers, only to put themselves at risk of being abused at the hands of security forces and pushed back down the route. One of them, 18 years old Sajad (who is now waiting in Horgoš to cross the border) paid 2000 Euros from Athens to Belgrade.

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02. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Innenminister will Österreich abschotten“ · Kategorien: Österreich · Tags:

Quelle: Zeit Online

Keine Chance für künftige Migrationsschübe, ausreichend Vorkehrungen für einen Zaun: Österreichs Innenminister Sobotka verschärft in der Flüchtlingspolitik den Ton.

Österreich verschärft seine Flüchtlingspolitik weiter. Ein Jahr wie 2015, in dem Hunderttausende Menschen über die Balkanroute nach Westeuropa zogen, darf sich laut Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) nie mehr wiederholen: „Das werden wir mit allen Mitteln, die uns zu Gebote stehen, zu verhindern wissen“, sagte er. Dafür ist Sobotka auch bereit, ein Scheitern des Flüchtlingsabkommens zwischen EU und Türkei in Kauf zu nehmen. „Es muss allen klar sein: Die Migrationswellen haben keine Chance, nach Österreich zu kommen“, sagte der Minister.

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02. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Merkel: „Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Telepolis

Die Kritik am Flüchtlingskurs der Kanzlerin zeigt Wirkung – und vielleicht auch die Umfragen, mit einem Rekord-Tief nach dem anderen

Thomas Pany

Man hat den neuen Kurs längst gemerkt, de Maizière sprach davon und vor allem die CSU-Politiker Söder, Hermann, Scheuer. Rückführung ist das Schlüsselwort der Union für den Wahlkampf, wenn es um das Thema Flüchtlingspolitik geht. Begleitet wird das hier und da mit Äußerungen, die betonen, dass die Flüchtlinge, die letztes Jahr nach Deutschland kamen, nicht notwendigerweise lange bleiben müssen.

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02. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge aus Afrika: Wir brauchen neue Spielregeln“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Frankreich · Tags:

Quelle: taz

Deutschland will Fluchtursachen in Afrika bekämpfen. Doch wer Diktaturen stärkt, die selbst die Fluchtursache sind, kommt nicht weit.

Kommentar von DOMINIC JOHNSON

Nehmen wir einmal an, Deutschland meinte es ernst mit der Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika. Experten könnten sich zu Übungszwecken ein Land ausdenken: ökonomisch eher solide und in der Lage, seine Bevölkerung zu ernähren; politisch eine Katastrophe, mit einem machtsüchtigen Familienclan an der Staatsspitze; aber von Europa leicht zu beeinflussen, da nicht zuletzt militärisch von Frankreich abhängig. Da fälscht dann im Planspiel der Präsident die Wahlen, lässt Demonstrationen dagegen zusammenschießen und die Opposition wird unterdrückt.

Wie verhindert man nun, dass Bürger dieses Landes hierher fliehen? Richtig: Man sorgt dafür, dass die Wahlfälschung nicht durchkommt, dass die Soldaten keine Menschen erschießen und dass Reformen auf den Weg gebracht werden. Das wäre Fluchtursachenbekämpfung.

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02. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingscamp in Calais soll geschlossen werden“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: NZZ

(afp/sda) Die französischen Behörden wollen einen neuen Anlauf zur Schliessung des Flüchtlingscamps in Calais nehmen. Das Lager solle in mehreren Schritten geräumt und abgebaut werden.

Er wolle «mit der grössten Entschlossenheit» vorgehen, sagte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve der Regionalzeitung «Nord Littoral» vom Freitag. Noch in diesem Jahr sollten 8000 weitere Unterkunftsplätze geschaffen werden, um die Flüchtlinge zum freiwilligen Verlassen des Lagers zu bewegen, sagte der Minister.

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02. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Bulgaria’s government approved changes for a restricted movement regime · Kategorien: Bulgarien · Tags:

Quelle: bordermonitoring.eu

Last week, changes were approved by the Bulgarian government to the statute of the national refugee agency of Bulgaria. Basically, the changes will restrict the movement of asylum seekers in the open centers of the State Agency for Refugees (SAR) who had broke the „rules“. They will have to stay in detention spaces that are installed within the ‚open camps‘. Another change, which was approved, was the implementation of limited public areas for asylum seekers in Bulgaria. In fact this is a residential obligation which e.g. could span special areas from the open camps to the city or in the space of the municipality. People who are being caught outside the allowed areas, will be sent to the closed space within the ‚open centers‘.

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01. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zwischen Chaos und Glück am Bahnhof von Budapest“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn, Video

Quelle: Spiegel Online

Videorückblick zur Flüchtlingskrise

Sommer 2015: 3000 Flüchtlinge campieren im Budapester Bahnhof. Es herrschen fürchterliche Zustände. Tamás Léderer sorgt für sie: Der Ungar verteilt Datteln und organisiert ein Open-Air-Kino. Ein Jahr danach kehrt er zurück.

01. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Warum Flüchtlinge angeblich die innere Ordnung gefährden“ · Kategorien: Österreich · Tags:

Quelle: Die Welt

Auf 20 Seiten begründet Österreich, wie ein weiterer Flüchtlingsstrom die innere Sicherheit des Landes gefährden würde. Die Analyse ist ein politisches Werkzeug. Das Szenario wirkt bedrohlich.

Österreich versucht durch eine Notverordnung die Möglichkeit zu erhalten, das Asylgesetz vorübergehend auszuhebeln.

Im Frühjahr hat das Land bereits eine Gesetzesnovelle verabschiedet. Diese sieht vor, dass der Notstand ausgerufen werden kann, sobald „die öffentliche Ordnung und innere Sicherheit“ als gefährdet angesehen werden kann. Das Innenministerium arbeitet nun an einer Argumentation, wie eine Inkraftsetzung begründet werden könnte.

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