08. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Noch härter gegen Flüchtlinge? Ungarn schafft das“ · Kategorien: Ungarn · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Poster mit Hassparolen überall, Tausende „Grenzjäger“ auf Patrouille – die Orbán-Kampagne gegen Migranten erreicht neue Tiefpunkte. Der Grund: Bald stimmen die Ungarn über den Flüchtlingskurs ab.

Ungarn ist förmlich zugekleistert mit Plakaten, an manchen Stellen hängen fünf, sechs nebeneinander. „Hätten Sie’s gewusst?“, steht da, es folgen jeweils verschiedene Antworten: „Es waren Einwanderer, die die Anschläge von Paris begangen haben.“ Oder: „Letztes Jahr kamen 1,5 Millionen illegale Einwanderer nach Europa.“

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08. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Großbritannien baut Mauer gegen Flüchtlinge“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: FAZ

Flüchtlinge sollen künftig durch eine Mauer in Calais daran gehindert werden, über den Tunnel von Frankreich nach England zu fliehen. Der Plan stößt auf viel Kritik, der britische Minister für Migration hält daran fest.

Zeitungsberichten des „Guardian“ und des „Independent“ zufolge bestätigte der britische Minister für Migration, Robert Goodwill, den Bau einer vier Meter hohen Mauer entlang der Zufahrtsstraßen der Autobahn im französischen Hafengebiet in Calais. Flüchtlinge sollen daran gehindert werden, dort über den Tunnel am Ärmelkanal nach England zu gelangen. Der Schutzwall sei Teil eines 17 Millionen Pfund teuren britisch-französischen Sicherheitspaketes, mit dem unter anderem Vorkehrungen am Hafen von Calais getroffen werden sollen. Goodwill sagte dem innenpolitischen Komitee: „Die Leute kommen immer noch durch. Wir haben Zäune errichtet, jetzt bauen wir eine Mauer.“

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08. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien wirft Griechenland mangelhaften Grenzschutz vor“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Slowenien · Tags:

Quelle: FinanzNachrichten.de

Sloweniens Ministerpräsident Miro Cerar hat Griechenland vorgeworfen, die Schengengrenze nicht genügend zu schützen und die Hilfen zur Sicherung der griechischen Grenze nicht ausreichend zu nutzen: „Die Griechen sichern die Schengengrenze nicht genug“, sagte Cerar der „Welt“. „Natürlich ist ihre Situation besonders kompliziert, aber sie bekommen finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Polizeiarbeit. Doch die Griechen nutzen all die Hilfe nicht.“

Zu einem möglichen Ausschluss Griechenlands aus dem Schengenraum sagte Cerar: „Wenn Griechenland sich weiterhin nicht verantwortlich und solidarisch zeigt, dann werden die restlichen Schengenmitglieder schon sehr bald alle möglichen Optionen erwägen.“ Zudem fordert der Premier eine stärkere Unterstützung Mazedoniens und Bulgariens bei der Grenzsicherung. „Wir müssen noch viel mehr machen, um den Ländern an der Grenze zu helfen.“

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07. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien: Im Warteraum der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Quelle: derStandard

Die Balkanroute ist dicht. Rund 200 Flüchtlinge schaffen es trotzdem täglich illegal nach Serbien.

Das Geschäft der Schlepper boomt Die Menschlichkeit im Westen ist in Bezug auf Flüchtlinge voll ausgeschöpft, meint der Helfer und schüttelt den Kopf. Rührende Flüchtlingsgeschichten wolle niemand mehr hören oder lesen, so der Mann, der für eine Hilfsorganisation in Serbien arbeitet

Seinen Namen kann er nicht sagen, sonst bekommt er Ärger mit seinem Arbeitsgeber. Aber seinen Frust darüber, dass selbst allein reisende Kinder in Serbien stecken bleiben, will er nicht verschweigen.

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07. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mit Milliarden gegen Fluchtursachen“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Krisen, Kriege, Naturkatastrophen: Wie der Bund Entwicklungs- und Wiederaufbauhilfe leistet.

Von Stefan Braun, Berlin

In der Debatte über die richtige Antwort auf die Flüchtlingskrise gibt es seit Monaten scharfen Streit. Und es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, wie es um die Lage in Deutschland bestellt ist. Doch so sehr dies das Land spaltet, so sehr eint die größten Kontrahenten eine Einsicht, dass Europa, die Welt und Deutschland mehr tun müssen, um die Fluchtursachen in den Herkunftsregionen der Flüchtlinge zu bekämpfen. Vertreter aller Parteien sagen das. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel packte es jüngst in die Botschaft, man werde „sehr viel mehr Geld für Entwicklungspolitik“ bereitstellen müssen.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erfinder des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals kritisiert dessen Umsetzung“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: derStandard

„Beschämendes“ Verhalten der EU-Staaten – Österreicher Knaus warnt vor neuem Migrationsschub Richtung Griechenland

Helsinki – Das „Architekt“ des mit der Türkei abgeschlossenen Flüchtlingsankommens der EU, Gerald Knaus, hat sich in einem am Wochenende in der finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ erschienenen Interview von dessen Umsetzung enttäuscht gezeigt. Er kritisierte in diesem Zusammenhang sowohl die Regierungen der EU-Staaten als auch die Türkei.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Umsiedlung von Flüchtlingen: Einmal Lettland und zurück“ · Kategorien: Deutschland, Europa

Quelle: Spiegel Online

Lettland hat zugesagt, mehr als 500 Asylsuchende aufzunehmen – bisher läuft das schleppend. Und von denen, die als Flüchtlinge anerkannt wurden, sind fast alle weitergezogen – nach Deutschland.

Zehntausende Flüchtlinge sollen von Italien und Griechenland aus gerechter auf die EU-Länder verteilt werden. Aber bisher läuft diese Umverteilung äußerst schleppend. Es gibt immer neue Probleme, das zeigt jetzt auch der Fall Lettland. Denn dort wollen die Migranten offenbar nicht bleiben.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „G-20 diskutiert über Flüchtlinge“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Von Cerstin Gammelin, Hangzhou

Die stärksten Wirtschaftsmächte der Erde wollen gemeinsam Flüchtlinge schützen und Fluchtursachen bekämpfen. Die größten Flüchtlingsströme seit dem Zweiten Weltkrieg seien eine „globale Sorge“, heißt es in der Abschlusserklärung des Gipfels der zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer (G-20).

Die Staats- und Regierungschefs stuften die Flüchtlingsbewegungen bei ihrem zweitägigen Treffen im südchinesischen Hangzhou als Risiko für die Weltwirtschaft ein. Sie vereinbarten, mehr humanitäre Hilfen zu leisten und die Umsiedlung von Flüchtlingen finanziell zu unterstützen. Es seien aufeinander abgestimmte Maßnahmen nötig, um die Anstrengungen bei der Bekämpfung der Fluchtursachen und der Umsiedlung gemeinsam zu bewältigen. EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte am Montag die G-20 zum Handeln aufgefordert. Rund 65 Millionen Menschen seien derzeit weltweit auf der Flucht, die globale Stabilität sei bedroht. „Deshalb dürfen wir das Problem nicht nur anerkennen, wir müssen handeln.“

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Athens on edge over migrants as Berlin pushes for returns amid backlash“ · Kategorien: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien

Quelle: Ekathimerini

As hundreds of migrants continue to arrive on the Aegean islands from Turkey, steadily increasing pressure on overcrowded reception centers, Prime Minister Alexis Tsipras is expected to discuss the refugee crisis during an informal cabinet meeting on Tuesday.

The issue is of increasing concern in Athens in view of a recent spike in arrivals, which have risen to between 100 to 200 daily compared to virtually zero levels following a failed coup in Turkey in July.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Willkommenskultur : Illusionslos glücklich“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Zeit Online

Vor einem Jahr wärmte sich Deutschland an den Bildern vom Münchner Hauptbahnhof. Zwar zerplatzten in Köln und Würzburg Hoffnungen. Aber die Willkommenskultur lebt weiter.

Von Ferdinand Otto

Polizisten halten Kleinkinder auf dem Arm, Passanten applaudieren erschöpften Flüchtlingen, die zu Tausenden aus den Zügen strömen, Helfer verteilen Wasserflaschen, München sammelt binnen Stunden einen Jahresvorrat Windeln, Deorollern und Bananen. Die Bilder aus dem Spätsommer 2015 gingen um die Welt. Und Deutschland gefiel sich in seiner Rolle als letzte Bastion der Menschlichkeit in einem Europa voller Orbáns.

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