01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Climate change will stir ‚unimaginable‘ refugee crisis, says military“ · Kategorien: Großbritannien · Tags:

Quelle: The Guardian | 01.12.2016

Unchecked global warming is greatest threat to 21st-century security where mass migration could be ‘new normal’, say senior military

Damian Carrington

Climate change is set to cause a refugee crisis of “unimaginable scale”, according to senior military figures, who warn that global warming is the greatest security threat of the 21st century and that mass migration will become the “new normal”.

The generals said the impacts of climate change were already factors in the conflicts driving a current crisis of migration into Europe, having been linked to the Arab Spring, the war in Syria and the Boko Haram terrorist insurgency.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Nach Grenzübertritten in Ungarn: 10 Jahre Haft für Syrer“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn, Video · Tags:

Quelle: taz | 01.12.2016

Ahmed H. hätte die Grenze zu Ungarn legal passieren können, wollte aber zwischen Polizei und Flüchtlingen vermitteln. Jetzt wird er hart bestraft.

Christian Jakob

SZEGED taz | „Es tut mir sehr leid, wenn ich das Gesetz gebrochen habe. Aber ich fühle mich nicht schuldig. Ich bin kein Terrorist.“ Das waren die letzten Worte des Syrers Ahmed H. bevor ihn ein Gericht im südungarischen Szeged am Mittwochnachmittag zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilte.
Es war das letzte und mit Abstand härteste Urteil im Fall der „Röszke 11“. Diese waren aus etwa 5.000 Menschen herausgegriffen worden, die am 16. September 2015 über die serbisch-ungarische Grenze am Übergang Röszke liefen.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Ein „Rückführungszentrum“ für Flüchtlinge in Ägypten? · Kategorien: Ägypten, Europa

Quelle: DW | 01.12.16

Wieso eigentlich Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive lange in der EU versorgen? Stattdessen könnte man ein „Rückführungszentrum“ in Ägypten errichten, so ein Vorstoß von CDU-Vize Thomas Strobl. Wie realistisch ist das?

Mit „Herz und Härte“ müsse man in der Flüchtlingsfrage vorgehen, forderte Thomas Strobl noch vor wenigen Tagen. Im Interview mit ZEIT Online sagte der baden-württembergische Innenminister und CDU-Vize Strobl, man müsse die Abschiebebedingungen deutlich verschärfen. Die klare Linie Strobls: Wer keine Chance auf ein Bleiberecht hat, müsse sofort in sein Heimat- oder ein Drittland abgeschoben werden. Das könne auch Ägypten sein. Hier müsse Deutschland ein „Rückführungszentrum“ einrichten, das schnell und unkompliziert zum Beispiel aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnimmt.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migranten kritisieren deutsche Flüchtlingspolitik“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: FAZ | 01.12.2016

Die Lebenswelten von Migranten in Deutschland unterscheiden sich immmer stärker, zeigt eine neue Studie. Die einen fühlen sich heimisch, die anderen kapseln sich ab – und viele stimmen mit der Flüchtlingspolitik so gar nicht überein.

von JAN HAUSER

Die Lebenswelten unter den Migranten klaffen in Deutschland immer stärker auseinander. Einige Einwanderer und deren Kinder fühlen sich heimisch und angekommen: Manche sprechen davon, dass sie sich von der Einwanderungsdebatte nicht betroffen fühlen und diese gar nicht verfolgen. Andere haben sich hingegen zurückgezogen und verbleiben in ihrem Umfeld.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Merkel hat ihre Politik geändert. Das verdient Respekt“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa

Quelle: Welt | 30.11.2016

Paul Collier ist ein weltberühmter Migrationsforscher. Die Flüchtlingspolitik Angela Merkels hat er harsch kritisiert. Nun ist er zufrieden mit der deutschen Politik – und berät die Kanzlerin sogar.

Von Eva Ladipo

Anfang des Jahres machte der ehemalige Weltbank-Direktor Paul Collier, einer der angesehensten Migrations- und Armutsforscher der Welt, Schlagzeilen mit seiner harschen Kritik an Angela Merkel. Ihre Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, habe indirekt zu mehr als 17.000 toten Flüchtlingen geführt und eine vielfache Zahl von Menschen in die Hände von Schleppern getrieben.

Die Welt: Herr Professor Collier, haben Sie die Seiten gewechselt? Sind Sie in der Flüchtlingspolitik plötzlich einer Meinung mit Angela Merkel?

Paul Collier: Mitnichten. Ihr Verhalten im Sommer 2015 halte ich nach wie vor für falsch. Offene Grenzen sind keine Lösung. Frau Merkel hat damit eine Massenmigration ausgelöst, die sowohl unserer Gesellschaft als auch den Gesellschaften der Herkunftsländer schadet. Doch mittlerweile hat die Kanzlerin ihre Strategie geändert – und dafür gebührt ihr großer Respekt.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der nächste heikle Flüchtlings-Deal“ · Kategorien: Ägypten, Europa, Mittelmeer

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 30.11.2016

  • Die Zahl der Flüchtlinge, die in diesem Jahr über die zentrale Mittelmeer-Route nach Italien gekommen sind, stieg auf 171 300.
  • Zugleich wird 2016 das tödlichste Jahr für Migranten sein: 4700 sind bisher im Mittelmeer ertrunken.
  • Schon länger wird daher über Flüchtlingsabkommen der EU mit nordafrikanischen Ländern debattiert.
  • Nun will der Auswärtige Ausschuss des Bundestags über das Thema beraten.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Am Montag hat Italiens Küstenwache wieder 1400 Menschen aus seeuntüchtigen Gummi- und Holzbooten gerettet, die vor der Küste Libyens trieben. Die Zahl der Flüchtlinge, die in diesem Jahr über die zentrale Mittelmeer-Route nach Italien gekommen sind, stieg auf 171 300 und damit über das Niveau von 2014, dem bisherigen Rekordjahr für diesen Fluchtweg.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU must do more to protect child migrants, NGOs say“ · Kategorien: Europa · Tags: ,

Quelle: EUObserver | 30.11.2016

The EU and member states aren’t doing enough to safeguard the interests of child migrants, 78 human rights groups have said.

By ALEKSANDRA ERIKSSON

The activists, meeting in Brussels for the European Forum on the Rights of the Child on 29 and 30 November, said in a joint statement that children have their rights breached constantly.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Eritrean child asylum seekers abandon French centre in bid to reach UK“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: The Guardian | 29.11.2016

Group of 44 children run away from Le Havre reception centre over poor conditions and frustration at delays in processing their claims

Diane Taylor

Forty-four child asylum seekers from the demolished refugee camp in Calais have run away from a reception centre in Le Havre over poor conditions, saying they are returning to Calais to try to make their own way to the UK.

The children were among more than a thousand placed into centres around France to be looked after by the authorites after the camp was demolished.

The children left the centre on Tuesday morning after waiting weeks for the Home Office to process their cases and decide whether they were entitled to come to the UK.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hier haben es die Männer schwerer“ · Kategorien: Deutschland, Libanon · Tags: , ,

Quelle: der Freitag | 30.11.2016

Interview Wie verändern Krieg, Flucht und Exil die Geschlechterrollen? Die syrische Soziologin Nisren Habib forschte in ihrem Heimatland, im Libanon und jetzt auch in Deutschland

Sie bittet um Entschuldigung, als sie in den Hof des Berliner Wissenschaftszentrums kommt. Das könne heute länger dauern, sie spreche sehr langsam. Die vergangene Nacht hat Nisren Habib vor der Ausländerbehörde verbracht, um in der langen Warteschlange einen Termin zu bekommen – zum sechsten Mal. Die Berliner Bürokratie ist unerbittlich, auch wenn es um eine syrische Wissenschaftlerin mit einem Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung geht. Dieses Mal hat es geklappt. Jetzt kann Habib weitere drei Monate in Deutschland forschen und erzählen: darüber, wie Krieg und Exil Geschlechterrollen verändern.

der Freitag: Frau Habib, wenn Sie die Situation in Syrien vor Ausbruch des Krieges 2011 und heute vergleichen: Wie hat sich seitdem die Rolle der Frau verändert?

Nisren Habib: Wir alle dachten zunächst, die Revolution sei eine Chance für Frauen. Stattdessen hat uns der Krieg zurück in die Häuser getrieben. In Syrien leben progressive und traditionelle Frauen Tür an Tür. Aber rechtlich sind sie alle benachteiligt. Es gab auch vor dem Krieg keine Lobby für sie. Und dann muss man unterscheiden – im Libanon ist die Situation für geflüchtete Frauen natürlich anders als in Jordanien – oder in Europa.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Ungarn: Orbán will ein Exempel statuieren“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: taz | 29.11.2016

Der Syrer Ahmed H. steht am Mittwoch in Budapest vor Gericht. Er ist wegen illegalen Grenzübertrittes angeklagt. Ihm drohen 20 Jahre Haft.

Christian Jakob

BERLIN taz | Ein Gericht in Budapest verhandelt am Mittwoch wohl zum letzten Mal im Fall der „Röszke 11“. Das Vergehen der Gruppe von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten: Mit Tausenden weiteren Menschen waren sie am 16. September 2015 über die serbisch-ungarische Grenze gelaufen. Just zuvor hatte die ungarische Regierung den Grenzübergang in dem Ort Röszke, auf halbem Weg zwischen Belgrad und Budapest, geschlossen.

An den offenbar willkürlich heraus gegriffenen elf Personen will die Orbán-Regierung ein Exempel statuieren. Im Juli wurden zehn von ihnen wegen „illegaler Einreise“ zu Haft von ein bis drei Jahren, teils auf Bewährung, verurteilt. Übrig bleibt H.: Ihm drohen als angeblichem Rädelsführer 20 Jahre Haft.

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