15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Rückführungsabkommen mit Afghanistan kurz vor Abschluss“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Das Bundesinnenministerium steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Abschluss eines Abkommens mit Afghanistan zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber.

Die seit Januar laufenden Verhandlungen hätten gute Fortschritte erbracht, sagte ein Sprecher in Berlin. Eine Vereinbarung werde noch in diesem Jahr angestrebt. Von Januar bis August sind etwa 43.000 neue Flüchtlinge aus Afghanistan in Deutschland registriert worden. Allerdings wurde im ersten Halbjahr nur knapp jeder zweite Asylantrag anerkannt.

Bundesinnenminister de Maiziere und seine Länderkollegen hatten bereits im Dezember erklärt, dass die Rückführung in sichere Gebiete Afghanistans grundsätzlich möglich und erlaubt sei.

15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in der EU: 160.000 angekündigt – 4741 umgesiedelt“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Spiegel Online

160.000 Flüchtlinge sollten in der EU neu verteilt werden. Das hatte Jean-Claude Juncker 2015 gefordert. Ein Jahr später ist erst ein Bruchteil geschafft – auch Deutschland hinkt weit hinterher.

Von Anna Reimann

„Es fehlt an Union in dieser Europäischen Union.“ Es ist ein Jahr her, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Union diese Diagnose stellte – und forderte, 160.000 Flüchtlinge sollten innerhalb der EU in den nächsten zwei Jahren umgesiedelt werden, um Länder wie Italien und Griechenland zu entlasten.

Als Juncker am Mittwoch erneut zur Lage der Union redet, ist die Lage nicht viel anders. Weiterhin sind es nur wenige EU-Länder, die den Großteil der Flüchtlinge beherbergen.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Fluchtziel Konfliktgebiet: Vier Millionen Menschen fliehen aus einem Konflikt in einen anderen · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: epo

Rund vier Millionen Menschen, die vor einem Konflikt in ihrer Heimat fliehen mussten, finden nur Zuflucht in Ländern, in denen ebenfalls Gewalt und Instabilität herrschen. Darauf hat Oxfam im Vorfeld des UN-Gipfels zu Flucht und Migration hingewiesen, der am 19. September in New York stattfindet. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert von den teilnehmenden Regierungen, verbindliche Verpflichtungen für einen besseren Schutz von Flüchtlingen und Migranten einzugehen.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Serbien : Das Spiel geht weiter“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Österreich, Ungarn

Quelle: Zeit Online

Die Balkanroute gilt zwar als geschlossen. Trotzdem sitzen in Belgrad Hunderte Flüchtlinge fest – und sie glauben daran, weiterzukommen.

Abdullah Ibrahimi* schaut, als ob er die Frage nicht versteht. Was ihn aufhalten könnte? Der junge Mann aus Afghanistan sitzt auf einer Bank, die zur ökonomischen Fakultät der Universität Belgrad gehört. Der Platz hinter ihm ist mit orangefarbenen Plastikzäunen umgestellt. „Ich kann nicht zurück“, antwortet Ibrahimi. Er ist 22 Jahre alt, sagt er, sieht aber älter aus. „Ich werde es immer weiter probieren.“ Er will über die Grenze von Serbien nach Ungarn gelangen. Vier Mal ist Ibrahimi schon gescheitert. Heute Abend wird er es wieder versuchen.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Geheimabkommen zwischen Europa und afrikanischen Diktatoren zur Bekämpfung der Migration · Kategorien: Afrika, Europa, Sudan

Quelle: Africa ExPress

Gli accordi segreti tra Europa e dittatori africani per combattere l’immigrazione

Massimo A. Alberizzi

L’Europa cerca di salvarsi dall’ondata di migranti affidandosi ai regimi africani, corrotti, autoritari e cleptocrati. Un grave errore paragonabile al tentativo di combattere la mafia alleandosi alla camorra. Il “Processo di Khartoum”, il groviglio di regole e accordi con i regimi del continente nero, sbandierato come la chiave che avrebbe risolto il problema biblico, mostra tutte le sue falle e, se i governanti europei avessero le idee chiare, dovrebbero abbandonarlo immediatamente. Rischia infatti di dimostrarsi catastrofico per le sorti dell’Europa, per quelle degli africani in fuga e di aggravare i problemi dovuti alla continua violazione dei diritti umani che affliggono l’Africa.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Interaktive Karten: Migrationsrouten · Kategorien: Europa, Italien · Tags:

Quelle: MEDU

ESODI / EXODI

Rotte migratorie dai paesi sub-sahariani verso l’Europa

La mappa web raccontata dai migranti

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Migranti a Como, via all’alleggerimento della frontiera. “E’ l’anticamera di trasferimenti disumani, costosi e inutili” · Kategorien: Italien, Schweiz

Quelle: Il Fatto Quotidiano

Gli immigrati che riescono a entrare in Svizzera vengono fermati dalla polizia elvetica, radunati a Chiasso e riportati al confine. „Da lì – spiega Celeste Grosso, attivista dell’Arci – vengono trasferiti al sud , prevalentemente all’hotspot di Taranto, anche se non possiamo escludere operazioni di rimpatrio verso Paesi governati da dittature“. Oppure „dopo pochi giorni tornano alla stazione di Como San Giovanni“

di Pietro Barabino

A Como la scena si ripete almeno due volte alla settimana da inizio agosto. I migranti che riescono a oltrepassare la frontiera tra l’Italia e la Svizzera vengono fermati e respinti dalla polizia elvetica, radunati alla stazione di Chiasso e riportati al confine, dove le forze dell’ordine li trattengono fino al raggiungimento del numero necessario a riempire due pullman. Secondo Celeste Grosso, attivista dell’Arci di Como e consigliera comunale di Paco-Sel, “si tratta di trasferimenti collettivi e indiscriminati, ai migranti non viene riferito dove verranno portati, salgono sulle corriere con i vetri oscurati della Raspinini, ditta che ha vinto l’appalto indetto dalla Prefettura di Como, e vengono trasferiti al sud Italia, prevalentemente all’hotspot di Taranto, anche se non possiamo escludere future operazioni di rimpatrio diretto anche verso paesi governati da dittature come avvenuto recentemente a Ventimiglia. Queste operazioni hanno un costo di circa 5mila euro a tratta per ogni pullman: 80 mila euro solo nel mese di agosto. Tuttavia, denunciano gli attivisti, “questi trasferimenti oltre che disumani e costosi, sono totalmente inutili. Dopo pochi giorni i migranti tornano alla stazione ferroviaria di Como San Giovanni”.

14. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Auch Serbien will Grenzzäune gegen Migranten“ · Kategorien: Serbien · Tags:

Quelle: NZZ

(dpa) Der EU-Beitrittskandidat Serbien will Grenzzäune zu Mazedonien und Bulgarien errichten, um Tausende neue Migranten von seinem Territorium fernzuhalten. Es sei Zeit für «drastischere Massnahmen», sagte Arbeitsminister Aleksandar Vulin am Mittwoch in Belgrad. Die Regierung werde sich in den kommenden Tagen mit diesem Thema befassen. Bisher hatte Serbien seine Grenzen zu den beiden südlichen Nachbarländern mit gemeinsamen Patrouillen von Polizei und Militär gesichert.

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14. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU-Außengrenzen:  Neue EU-Grenzschutzbehörde startet im Oktober“ · Kategorien: Europa · Tags: ,

Quelle: Deutschlandfunk

Europas neue Behörde für Grenz- und Küstenschutz kann ab Mitte Oktober die Arbeit aufnehmen.

Der Rat der EU-Mitgliedstaaten gab abschließend grünes Licht für das wegen der Flüchtlingskrise beschlossene Vorhaben, wie der slowakische EU-Vorsitz mitteilte. Vorgesehen sind tausend feste Mitarbeiter sowie eine Reserve aus 1.500 Grenzschützern. Sie sollen in Krisensituationen binnen weniger Tage an die EU-Außengrenzen entsandt werden können, im Krisenfall auch gegen den Willen der betroffenen Regierung.

Die Behörde geht aus der bisherigen Grenzbehörde Frontex hervor. Sie bewertet Risiken an den Außengrenzen und unterstützt Mitgliedstaaten bei ihrer Sicherung.

14. September 2016 · Kommentare deaktiviert für 16 Jahre Haft wegen „Schlepperei“: Lebensabend ruiniert · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

Quelle: taz

STEFAN BUCHEN

HAMBURG taz | Die Tarnung war perfekt: Das Boot sah aus wie ein kleines schwimmendes Paradies, mit Sonnenliegen an Deck, einer Bar voller selbstgemachter Liköre, einer großzügig ausgestatteten Küche von Mikrowelle bis Tiefkühltruhe und einem Jacuzzi. Solche „Gulet“ genannten Holzschiffe sind an der türkischen Riviera zwischen Bodrum und Marmaris sehr beliebt. Und die „Dolce Vita“ ist eines der hübscheren Exemplare.

Die Besitzer, der Deutsche Bernd Keller und seine von den Philippinen stammende Frau Godelia, sahen auf ihrem Boot aus wie Klischee-Touristen. In Wahrheit jedoch waren sie professionelle Schlepper, die auf dem 21 Meter langem Schiff um des Profits willen Migranten ohne Papiere von der Türkei zu den nahen griechischen Ägäisinseln schmuggelten.

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