30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wie Europa Flüchtlinge in Afrika aufhalten will“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 29.12.2016

Brüssel sucht auf dem Kontinent nach Partnern, die Fliehende stoppen. Dabei schreckt die EU auch vor Vereinbarungen mit Diktaturen nicht zurück.

Von Thomas Kirchner, Moritz Matzner und Isabel Pfaff

Die Fernsehbilder sollten für sich sprechen: Beim EU-Gipfel Mitte Dezember nahm sich Angela Merkel trotz ihres engen Terminplans Zeit für ein Treffen mit Nigers Präsident Mahamadou Issoufou. Der Staatschef, mit dessen Namen bis vor Kurzem nur Spezialisten etwas anfangen konnten, eilte erfreut auf die Kanzlerin zu, die beiden begrüßten sich vor den Kameras wie alte Bekannte – mit Wangenküsschen.

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30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenzjäger“ in Ungarn: Beruf mit Perspektive · Kategorien: Ungarn · Tags:

Quelle: derStandard | 30.12.2016

Seit November kann man die Ausbildung zum „Grenzjäger“ machen, um Flüchtlinge zurückzuschieben.

Gregor Mayer

Der neue Job erfüllt aber noch andere Zwecke Für Petra (30), zuvor im Gastgewerbe beschäftigt, zählte das „Gemeinschaftsgefühl“. Károly (20), zuvor Wachtposten im Strafvollzug, empfand „den sicheren Arbeitsplatz und die Karrieremöglichkeiten“ attraktiv. Tamás (30), Ex-Tänzer und Tanzpädagoge, fühlte sich zur Aussicht auf „ständige Abwechslung“ hingezogen. Die drei Ungarn besuchen den sechsmonatigen Lehrgang für die Ausbildung zum „Grenzjäger“ (határvadász). Sie sagen, dass es immer schon irgendwie ihr Traum gewesen sei, bei der Polizei oder bei der Armee anzuheuern.

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30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Rezension: Ben Rawlence, Stadt der Verlorenen · Kategorien: Afrika, Lesetipps

Quelle: izindaba | 29.12.2016

Leben im größten Flüchtlingslager der Welt

Viel ist über den Krieg in Somalia geschrieben worden, doch ich habe von niemanden gelesen, der die relevanten Facetten des Krieges so gut zusammen getragen hat, wie der amerikanische HRW-Aktivist Ben Rawlence in seinem fulminanten Buch. „Stadt der Verlorenen“. Dabei „spielt“ die Handlung des Buches nicht mal in Somalia, seine Stadt der Verlorenen liegt rund 100 km südlich der Grenze, in kenianischem Niemandsland: Dadaab – dem größten Flüchtlingslager der Welt und mit 400.000 – 600.000 Menschen die drittgrößte Stadt Kenias.1

Rawlences Geheimnis liegt in der Methode: Er begleitet die Menschen, die vor dem Krieg in Somalia in das größte Flüchtlingslager der Welt“ geflohen sind, auf „ihren Wegen in die Tiefe der Stadt“. Er gibt ihnen ein Gesicht, eine Stimme.

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  1. Genau genommen liegen um die kenianische Stadt Dadaab vier Flüchtlingslager, Hagadera im Süden, Dagahaley, Ifo 1 und 2 im Norden.
30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „2016: The year the world stopped caring about refugees“ · Kategorien: Alarm Phone, Europa, Mittelmeer

Quelle: Al Jazeera | 28.12.2016

Refugees, rights groups, aid organisations say empathy towards refugees is fading even as deaths in Mediterranean soar.

The number of refugees who drowned in the Mediterranean this year rose to an annual record.

More than 5,000 people lost their lives at sea as they took on perilous journeys to escape war, poverty, and persecution – often all three. In 2015, some 3,771 refugees died while crossing the Mediterranean, up from 3,279 deaths the year before.

In short, 2016 has not been an easy year.

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Llegan a Ceuta cinco personas en embarcación, dos de ellas heridas de bala · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Quelle: Canarias7 | 17.12.2016

Una embarcación ha llegado esta tarde al puerto de Ceuta con cinco tripulantes, dos de ellos heridos de bala, que han asegurado haber sido tiroteados por una patrullera de Marruecos en aguas del Estrecho de Gibraltar.

Según ha informado a Efe un portavoz de la Guardia Civil, la embarcación semirrígida ha llegado al puerto de Ceuta alrededor de la 15.30 horas y ha atracado cerca de donde lo hacen los buques de pasajeros.

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland will Flüchtlinge aus Zeltlagern holen“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online | 28.12.2016

Häftlingslager, Wohnungen, Geld für Essen: Die griechische Regierung will die katastrophale Situation von Asylbewerbern auf den Inseln und auf dem Festland verbessern.

Mit einer Reihe von Maßnahmen will die griechische Regierung die Lage Tausender Flüchtlinge in überfüllten und unzureichend ausgestatteten Lagern verbessern. Es sei der Bau von zweigeschossigen Häusern geplant, die Zelte ersetzen sollten, teilte der für die Migranten zuständige Minister Ioannis Mouzalas mit. Auch würden Ausweichquartiere geplant. Auf den Inseln der Ostägäis sollen laut Mouzalas zudem Internierungslager gebaut werden, in denen vor allem randalierende Migranten untergebracht werden sollten.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Von der Klima- zur globalen Flüchtlingskrise“ · Kategorien: Hintergrund, Lesetipps · Tags:

Quelle: Telepolis | 27.12.2016

Der außer Kontrolle geratene Klimawandel könnte die größte Flüchtlingskrise der Menschheitsgeschichte auslösen

Tomasz Konicz

Der an Dynamik gewinnende, durch den Kapitalismus verursachte Klimawandel stellt die größte Bedrohung des Zivilisationsprozesses im 21. Jahrhundert dar. Auch wenn die durchgeknallten Ideologen der neuen Rechten – von Donald Trump bis zur deutschen AfD – vor diesem simplen Faktum in infantiler Weise beide Augen fest zudrücken, sehen inzwischen selbst Militäranalysten in dieser Hinsicht klar.

Anfang Dezember 2016 berichtete der britische Guardian über die drastischen Klimawandel-Warnungen des Global Military Advisory Council, eines internationalen Netzwerkes von Militärs, das die „sicherheitspolitischen“ Implikationen der Klimakrise analysiert. Demnach könnte der Klimawandel im 21. Jahrhundert eine „unvorstellbare“ Flüchtlingskrise auslösen, die Massenflucht zu einer „neuen Normalität“ machen werde.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Frankreich: Jeden Morgen neue Schuhe vor dem Zelt“ · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Quelle: Zeit Online | 28.12.2016

Ein französisches Bergdorf hilft Flüchtlingen, die über die italienische Grenze kommen. Es widersetzt sich damit der Politik, die von den Migranten nichts wissen will.

Von Annika Joeres, Breil-sur-Roya

Es wird in Europa nur wenige Orte geben, an denen man mehr Gastfreundlichkeit spürt als hier. Im Roya-Tal, nur wenige Kilometer nördlich von der französisch-italienischen Grenze, beherbergen etwa 30 Familien Flüchtlinge, viele weitere kochen für sie. Es sind Lehrerinnen und Gemeinderäte, Gemüsebauern und Klempner, die vor ihren Häusern oder auf dem Marktplatz die Schutzbedürftigen auflesen. Der Kleinbauer Cédric Herrou hat in den vergangenen 18 Monaten Hunderte meist junge Flüchtlinge bei sich aufgenommen.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zehntausende Asylbewerber kehren freiwillig in Heimat zurück“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 28.12.2016

55 000 Migranten haben nach SZ-Recherchen Deutschland 2016 in Richtung ihrer Herkunftsländer verlassen – so viele wie lange nicht. Sie erhalten Geld vom Staat, etliche kommen so ihrer Zwangsrückführung zuvor.

Von Bernd Kastner

So viele Asylbewerber und Migranten wie seit 16 Jahren nicht mehr sind in diesem Jahr freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt: 55 000 Menschen sind es, die 2016 mit finanzieller Unterstützung Deutschlands zurückgegangen sind, schätzt man im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die meisten stammen vom Westbalkan, sie sind ohne Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland und dürften so ihrer Abschiebung zuvorgekommen sein.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Piana di Gioia Tauro, MeduOnlus: “Più di 2mila migranti accampati in condizioni di vita disastrose” – Video · Kategorien: Italien, Video · Tags:

Quelle: Il Fatto Quotidiano | 28.12.2016

Nella zona industriale di San Ferdinando sono più di 2mila i migranti accampati tra tende, baracche e stabili abbandonati in condizioni di vita e di lavoro disastrose. Il Protocollo Operativo in materia di accoglienza e integrazione sottoscritto quasi un anno fa in Prefettura con Regione e Comuni è rimasto lettera morta. Un quadro disperante a sette anni dalla cosiddetta “rivolta di Rosarno”. Medici per i Diritti Umani chiede che vengano attuate misure immediate e nel lungo periodo volte ad assicurare condizioni dignitose ai lavoratori che ogni anno giungono nella Piana di Gioia Tauro per la stagione agrumicola.