28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Museumsbau in Abu Dhabi: Miserable Arbeitsbedingungen“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: taz | 28.12.2016

Louvre und Guggenheim bauen in Abu Dhabi Museen. Die Bedingungen, unter denen die migrantischen Bauarbeiter schuften, sind erbärmlich.

Tom Mustroph

Schichtwechsel auf der Insel Saadiyat. Schmutzig weiße Busse rumpeln über die Sandpisten der aufgeschütteten Insel. Sie transportieren Bauarbeiter aus Indien, Pakistan und Nepal von den Museumsbaustellen des Louvre Abu Dhabi, der Guggenheim Abu Dhabi und des neuen Nationalmuseums hin zu ihren Unterkünften. Im Rahmen des insgesamt 27 Milliarden Dollar schweren Projekts werden neben den Museen und einer Dependance der New York University auch Luxushotels und Wohnsiedlungen errichtet. Ein gigantischer Plan, bei dem den Kulturbauten offenbar die Aufgabe der Wertsteigerung für die Immobilien zufällt.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Migranti, il grande inganno del Kenya: “Smantelleremo il campo di Dadaab” · Kategorien: Afrika · Tags:

Quelle: La Stampa | 28.12.2016

Nella tendopoli vivono 276 mila rifugiati, la maggior parte somali. Nairobi: via tutti. Ma le ong mettono in guardia: è solo propaganda, sarebbe una catastrofe

ENRICO CAPORALE

Chiudere Dadaab? Impossibile. Liesbeth Aelbrecht, capo missione Msf in Kenya, non ha dubbi: organizzare il rimpatrio volontario di oltre 270 mila persone sarebbe «un’operazione gigantesca e difficile persino da immaginare». Soprattutto in cinque mesi. Eppure Nairobi insiste: entro maggio il campo profughi più grande del mondo non esisterà più. Come Aelbrecht la pensano le principali ong attive in Kenya. Da Avsi a Human Rights Watch sono tutti convinti che dietro l’annuncio del presidente Uhuru Kenyatta si nasconda la volontà di spingere più rifugiati possibile fuori dal Paese. «Altro che rimpatri volontari – spiega Bill Frelick, responsabile per i diritti dei rifugiati di Human Rights Watch -. I profughi non hanno alternativa. Lasciano il campo per paura di essere espulsi o deportati. Sono convinti che a breve Dadaab non ci sarà più». Un inganno, insomma. Che ha già spinto 35 mila persone fuori dal Paese.

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27. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Familiennachzug von Flüchtlingen: Das gebrochene Versprechen“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: ARD Tagesschau | 27.12.2016

Immer seltener dürfen minderjährige Flüchtlinge ihre Eltern nach Deutschland nachholen. Dabei hatte vor allem die SPD auf Einzelfallprüfungen bestanden – „aus Nächstenliebe“. Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios zeigen aber: die Regelung wurde nie umgesetzt.

Von Arnd Henze, ARD-Hauptstadtbüro

Wenn Bashar nachts nicht einschlafen kann, vermisst er die Mutter ganz besonders. Dann kommen die Bilder wieder hoch: von den Bomben in seiner Heimat Syrien, von der gefährlichen Flucht im Schlauchboot, von Hunden und Schlägen auf dem langen Weg auf der Balkanroute. Bashar war 14 Jahre alt, als er sich mit seinem drei Jahre älteren Cousin und einem Onkel ins ferne Deutschland aufmachte.

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27. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Appalling conditions at Greek refugee camps despite EU’s multi-million pound aid spend – video“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

Quelle: The Guardian | 22.12.2016

‘I want the world to know about the conditions we are living in’: 11-year-old Syrian refugee Yamama shows Guardian journalists around her makeshift home within a disused warehouse. Her family are one of 60,000 people stranded in Greece, where the snow started falling earlier this month. While some have been moved into housing blocks, an estimated 20,000 are left in derelict accommodation without cooking facilities, adequate heating, reliable electricity and little in the way of education. This is in spite of millions of pounds of EU funding to deal with the crisis handed out to major NGOs and the Greek government, leading to accusations of mismanagement.

26. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Strage di Berlino: Il soldato dell’ISIS è nato qui“ · Kategorien: Lesetipps

Quelle: ADIF | 24.12.2016

Prendo integralmente, almeno per ora, la ricostruzione ufficiale sulla strage di Berlino e sul suo autore presunto… Anis Amri, “l’attentatore tunisino” come rimarcano tutti i titoli di giornale per permettere ai megafoni della xenofobia di speculare bene sulla nazionalità. Straniero, arabo e musulmano.
E anch’io ripenso alla sua generazione, pure se ogni generalizzazione è una falsificazione. Ma ne ho conosciuti molti, al di qua e al di là del mare. I giovani tunisini arrivati nel 2011 dopo la rivoluzione contro Ben Ali, quando la via del mare costava meno ed era relativamente meno mortale perchè era caduto il gendarme cui l’Europa aveva delegato il controllo delle frontiere contro i suoi stessi cittadini.

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26. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugees in Greece work together and build communities“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 25.12.2016

Away from government-run camps and NGO shelters, Syrians, Palestinians, Afghans and Iraqis launch community initiatives

John Psaropoulos

Athens, Greece – About one in 10 of the 60,000 refugees in Greece do not live in government camps or NGO shelters, but in squats such as disused schools which operate under the protection of the anarchist movement.

In these corners, refugees from Syria, Palestine, Afghanistan and Iraq are creating their own community centres in Athens. Now that they have food, clothing and education, they are striving for fuller lives and self-empowerment.

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26. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Zeitungsbeilage Afrique Europe Interact · Kategorien: Afrika, Deutschland, Lesetipps

 

Quelle: Afrique-Europe-Interact

 

 

 

Die Zeitung kann kostenlos bei nolagerbremen@yahoo.de bestellt werden, gerne auch in größerer Zahl zum Weiterverteilen oder Auslegen.

Die pdf-Version kann hier heruntergeladen werden.

 

25. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vom Flüchtlingshelfer zum Flüchtling – die Geschichte des 25-jährigen Housam“ · Kategorien: Griechenland · Tags: , ,

Quelle: Zeit Online | 23.12.2016

Housam war freiwilliger Flüchtlingshelfer in Damaskus und Beirut – jetzt ist er selbst Flüchtling und sitzt in Griechenland fest.

Alicia Lindhoff

Housam ist erschöpft. Den ganzen Tag ist er mit einem Freund kreuz und quer durch Thessaloniki gelaufen, um den Beamer reparieren zu lassen, den sie vor einigen Wochen von Spendengeldern gekauft haben. Überall standen sie vor verschlossenen Türen. Als die Freunde schließlich mit dem kaputten Beamer wieder im Bus sitzen, dämmert es bereits. Ein verschenkter Tag. Housam starrt aus dem Fenster, vor dem halbverfallene Industriegebiete vorbeiziehen. Kein Beamer bedeutet: kein Kino für die Kinder im Camp, zumindest auf absehbare Zeit.

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25. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Niemand will sie haben“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko, Tunesien · Tags: ,

Quelle: taz | 24.12.2016

Seit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln sind sie ein Lieblingsthema von Innenpolitikern: Abschiebungen nach Nordafrika. Der Fall Anis Amri hat diese Debatte neu entfacht

Christian Jakob, Lea Wagner

Die Argumentationskette geht so: In den Maghreb-Staaten herrsche weder Krieg noch seien die Regime Diktaturen, deshalb bestehe kein Recht auf Asyl. Und: Vor allem allein reisende junge Männer aus Nordafrika fielen häufig durch Straftaten auf. Dies sagte etwa Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) im August. „Wer Willkommenskultur missbraucht und hier sogar Straftaten begeht, muss schneller zurückgeführt werden.“ Doch die Heimatländer blockierten die Rückführung.

Stimmt das alles so?

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25. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Protest gegen Krieg in Syrien: „Wir laufen, um Druck aufzubauen“ · Kategorien: Deutschland, Syrien · Tags:

Quelle: taz | 25.12.2016

Die Bloggerin Anna Alboth bricht am zweiten Weihnachtstag mit anderen auf zu einem Marsch von Berlin nach Aleppo. 3.000 Leute wollen dabei sein.

taz: Frau Alboth, am zweiten Weihnachtstag wollen Sie aufbrechen zu einem Marsch vom Tempelhofer Feld in Berlin nach Aleppo. Warum?

Anna Alboth: Wir wollen die Fluchtroute der Menschen aus Syrien rückwärts gehen, über Österreich, die Balkanländer, Griechenland und die Türkei. Ich denke, mindestens 3.000 Leute werden zu Beginn dabei sein.

So viele?

Ja, ganz sicher. Es kommen Menschen aus ganz Europa, auch Flüchtlinge wollen mit. Ich erwarte nicht, dass all diese Leute für eine sehr lange Zeit mitlaufen. Aber das ist auch der Grund, warum wir zu Fuß gehen: Menschen können sich jederzeit anschließen und jederzeit wieder aussteigen. Wir haben lokale Koordinatoren in allen Ländern, durch die wir kommen. Sie informieren über unseren Marsch und machen klar, dass jeder dabei sein kann.

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